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Champions League, Achtelfinal-Hinspiele

Real Madrid's Cristiano Ronaldo, center, celebrates with teammate Sergio Ramos and coach Zinedine Zidane after scoring, during a Champions League, round of 16, first-leg soccer match between Roma and Real Madrid, at the Rome Olympic stadium, Wednesday, Feb. 17, 2016. (AP Photo/Andrew Medichini)

Ronaldo, Zidane und Ramos feiern den Treffer des portugiesischen Superstars.
Bild: Andrew Medichini/AP/KEYSTONE

«Das isch emol en Antwort»: Ronaldo bringt seine Kritiker zum Schweigen – und feiert ausgelassen mit Zidane

Angesprochen auf seine zuletzt fehlenden Auswärtstore verliess Cristiano Ronaldo die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die AS Roma wutentbrannt. Die richtige Antwort fand der Portugiese anschliessend auf dem Platz, wo er die Madrilenen mit einem tollen Treffer in Führung brachte.

Oliver Linow
Oliver Linow



Marcelo schickt Ronaldo in die Tiefe. 56 Minuten sind im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals zwischen der AS Roma und Real Madrid gespielt. Noch immer steht es 0:0. Jetzt hat der Portugiese nur noch Alessandro Florenzi vor sich. «CR7» lässt den Italiener mit einem herrlichen Hackentrick herrlich ins Leere laufen und schlenzt die Kugel gefühlvoll zur 1:0-Führung in die Maschen. Ein tolles Tor, auch wenn Florenzi das Leder noch leicht ablenkt.

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Ronaldos Schuss zwar noch leicht abgefälscht aber trotzdem klasse gemacht.
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«Cristianos Tor war grossartig und fiel in einer entscheidenden Phase. Es war der Schlüssel zum Sieg.»

Sergio Ramos nach dem Spiel

«Das isch emol e gol», würde Alex Frei sagen. Aber Ronaldos Tor war vor allem eine gute Antwort auf die Vorwürfe seiner Kritiker. Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel hatte sich nämlich Folgendes ereignet: Ein Reporter hatte Ronaldo nach dessen derzeitigen Torflaute in Auswärtsspielen befragt und ihn darauf hingewiesen, dass ihm sein letztes Tor auf fremdem Terrain am 30. November des letzten Jahres gelungen sei.

Ronaldo nervt sich zurecht.

«Nennen Sie mir einen Spieler, der mehr Auswärtstore geschossen hat als ich, seit ich in Spanien bin?», erwiderte ein sichtlich genervter Ronaldo auf diese «Majestätsbeleidigung». «Das können sie nicht. Weil es keinen gibt», fügte er hinzu und verliess die Pressekonferenz. Mit dieser Antwort dürfte er sich nicht nur Freunde geschafft haben. Vor allem hätte er dieses Auftreten gar nicht nötig, da er auf dem Platz jederzeit zu einer einer solch eindrücklichen Antwort fähig ist.

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Der Portugiese lässt die Reporter einfach stehen.
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Eine schöne Geschichte ereignet sich nach Ronaldos Treffer. Der 31-Jährige dreht nicht wie sonst immer in Richtung Eckfahne ab, wo er jeweils einen 180-Grad-Sprung hinlegt und sich mit einem lauten «Siiiii» selber feiert. Nein, Ronaldo sprintet zur Real-Bank und umarmt seinen Trainer Zinedine Zidane. Eine Geste, die beweist, wie gut das Verhältnis zwischen dem französischen Trainer und seinem Superstar ist.

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Komm in meine Arme: Zidane empfängt seinen Star.
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Zidane war nach dem Spiel denn auch ganz angetan von Ronaldos Leistung: «Für mich ist das Team das Wichtigste. Es wird immer einen geben, der den Unterschied macht und heute war das Cristiano Ronaldo,» gab er nach dem Spiel zu Protokoll. Angesprochen auf seinen Superstar ergänzte er: «Ich bin glücklich über sein Tor, weil alle erwarten immer, dass er trifft und genau das hat er getan.» Und wie er das getan hat.

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