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23.02.2019, Nordrhein-Westfalen, Mönchengladbach: Fußball: Bundesliga, Borussia Mönchengladbach - VfL Wolfsburg, 23. Spieltag. Die Wolfsburger Elvis Rexhbecaj (l-r), Felix Klaus , Yannick Gerhardt und Admir Mehmedi feiern das Tor zum 0:3. Foto: KEYSTONE/Federico Gambarini/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

Die Teamkollegen feiern Admir Mehmedi, Doppeltorschütze bei Wolfsburgs Sieg in Mönchengladbach. Bild: dpa

«Einer, der das Spiel verändern kann!» Mehmedi tut Wolfsburg gut – und auch der Nati?

Das WM-Jahr 2018 war für Admir Mehmedi eines zum Vergessen. Wegen eines Bänderrisses im März verpasste er die Weltmeisterschaften und in Wolfsburg war er nur selten erste Wahl. Nun soll es mit dem Nationalspieler endlich wieder aufwärtsgehen.



Im letzten Jahr fast abgestiegen, kämpft der VfL Wolfsburg nun um einen Platz in der Champions League. Die Wölfe holten aus den letzten vier Partien drei Siege und ein Unentschieden, liegen neu auf Rang 5. Mann des Spiels am Samstag beim 3:0-Auswärtssieg gegen den Tabellendritten Borussia Mönchengladbach: Admir Mehmedi. Der Schweizer Nationalspieler kam als Einwechselspieler, erzielte schon nach wenigen Minuten Wolfsburgs zweiten Treffer und in der Schlussphase mit dem Kopf das Tor zum 3:0-Endstand.

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2:0 Wolfsburg: Mehmedi setzt sich gegen Elvedi durch. Video: streamja

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3:0 Wolfsburg: Mehmedi ist vor Wendt am Ball. Video: streamja

«Ich bin wieder bei 100 Prozent», betonte Mehmedi danach. Es dauerte lange, bis der 27-Jährige dies feststellen durfte, sehr lange. Im März 2018 hatte sich Mehmedi einen Bänderriss zugezogen, weswegen er monatelang ausfiel. Weder konnte er Wolfsburg im Abstiegskampf helfen noch an der WM in Russland teilnehmen. Beim Schweizer Triumph in der Nations League besetzte er lediglich eine Nebenrolle, er traf als Joker beim 6:0 gegen Island, fehlte Vladimir Petkovic dann in den weiteren Partien aber erneut wegen Blessuren.

Endlich wieder schmerzfrei

Es sei wirklich ein schwieriges Jahr gewesen, bestätigt Mehmedi gegenüber football.ch. Nach der Fussverletzung habe es «immer wieder leichte Rückschläge» gegeben. Er habe die Hoffnung aber nie aufgegeben: «Ich war immer überzeugt, dass ich zurückkommen würde und investierte entsprechend.» Seit knapp zwei Wochen habe er nun endlich keine Schmerzen mehr, es passe körperlich und mental.

Switzerland's Albian AJeti, left, and Admir Mehmedi, right, celebrates after the sixth goal for Switzerland  during the UEFA Nations League group stage match between Switzerland and Iceland in the Kybunpark stadium in St. Gallen, Switzerland, on Saturday, September 8, 2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Geherzt von Albian Ajeti: Gegen Island bestritt Mehmedi seine einzigen 18 Minuten in der Nations League. Bild: KEYSTONE

60 Länderspiele bestritt Mehmedi bislang, sein 61. Einsatz könnte in einem Monat dazukommen, beim Auftakt in die EM-Qualifikation in Georgien. Der Winterthurer möchte indes nicht weit in die Zukunft blicken – verständlich, angesichts seiner Verletzungsgeschichte. «Spiel für Spiel nehmen, das Maximum herausholen und dann sehen, wohin das führt», so Mehmedi über die guten Aussichten mit Wolfsburg. Das Team habe dank der jüngsten Leistungen Selbstvertrauen, was auch ihm zugutekomme. «Die Mannschaft ist intakt. Das ist immer eine gute Grundlage für individuelle Exploits.»

Trainer Labbadia: «Solche Spieler brauchen wir»

Fünf Tore und vier Vorlagen gab Mehmedi in 15 Bundesliga-Einsätzen in dieser Saison, er traf alle 161 Minuten. Ein starker Wert für einen offensiven Mittelfeldspieler und Beleg dafür, dass Trainer Bruno Labbadia auf ihn zählen kann, wenn er fit ist. «Er ist einer, der das Spiel verändern kann», sagte Wolfsburgs Coach nach dem Doppelpack. «Ich hoffe einfach, dass er jetzt am Stück dranbleibt, weil wir solche Spieler brauchen.»

Dass Mehmedi nun von Verletzungen verschont bleibt, hoffen sie nicht nur in Wolfsburg. Im Sommer bestreitet die Schweiz das Finalturnier um die Nations League in Portugal. Ein Jahr nach seinem unfreiwilligen WM-Verzicht könnte Admir Mehmedi dort Verpasstes nachholen – und mit der Nationalmannschaft für Furore sorgen.

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Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hein Doof 25.02.2019 16:36
    Highlight Highlight [...]Fünf Spiele und vier Vorlagen gab Mehmedi in 15 Bundesliga-Einsätzen in dieser Saison, er traf alle 161 Minuten [...]

    Macht Sinn.
    • Ralf Meile 25.02.2019 16:56
      Highlight Highlight Zum besseren Verständnis: Alle 161 Einsatzminuten, seine 15 Einsätze waren nicht alle über 90 Minuten. Hoffe, den Knoten gelöst zu haben.
    • Nici4 25.02.2019 18:29
      Highlight Highlight Ralf, statt dem Wort "Spiele" sollte wohl "Tore" stehen
    • Ralf Meile 26.02.2019 06:43
      Highlight Highlight Ah merci, jetzt ist auch dieser Knoten gelöst ;-)
  • violetta la douce 25.02.2019 13:57
    Highlight Highlight Nein bitte nicht.

    Ich will Derdyok zurück.
    Und nicht Mehmedi !
    • Lagovai 25.02.2019 17:07
      Highlight Highlight Macht Sinn, der startet in der Rückrunde ja grad richtig durch :)
  • Glenn Quagmire 25.02.2019 12:02
    Highlight Highlight wen sollte er in der Nati verdrängen, Harrygoal, der in der Form seines Lebens ist? Zuber, der hart arbeitet und auch noch vorne für Gefahr sorgt? Embolo, wenn er fit ist, oder Zauberwürfel Shaq? Sehe ihn als Einwechselspieler, falls die Offensive ins stocken gerät.
    • YB98 25.02.2019 12:54
      Highlight Highlight Am ehesten Embolo denke ich, vlt auch Zuber
    • SR 210 25.02.2019 12:56
      Highlight Highlight Nun ja, Zuber ist ein Arbeitstier, lässt aber seine individuelle Klasse zu selten erkennen. Nicht ohne Grunde wurde er an Stuttgart verliehen. Embolo ist ein Dauerinvaldie und muss erst noch beweisen, dass er dann auch wieder voll einschlagen kann. Zu wünschen wäre es ihm.
      In der Offensive sind mit einer vierer Abwehrkette und zwei ZDM/ZM vier Plätze frei. Wenn Mehmedi fit bleibt und weiter solche Leistungen an den Tag legt, bin ich mir sicher, dass er sich einen davon sichern kann.
    • Holy Crèpe 25.02.2019 13:32
      Highlight Highlight 4-2-3-1 mit Shaqiri ZOM,
      Zuber links, Mehmedi rechts, Seferovic im Sturm. Embolo, Steffen oder MARCO MATHYS von der Bank bringen.

Petr Cech feiert sein Debüt als Eishockey-Goalie – und wird zum grossen Helden

Erst vergangenen Donnerstag wurde bekannt, das Premier-League- und Champions-League-Sieger Petr Cech seine Karriere fortsetzt. Im Eishockey und nicht etwa im Fussball. Der Tscheche unterschrieb beim englischen Amateurteam Guildford Phoenix – natürlich als Torhüter.

Gestern Abend feierte er nun bereits sein Debüt – und wie! Beim Stand von 2:2 ging das Spiel zwischen Guildford und den Swindon Wildcats 2 ins Penaltyschiessen. Cech hielt zwei der ersten vier Penaltys, sein Gegenüber allerdings auch.

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