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Die Teamkollegen feiern Admir Mehmedi, Doppeltorschütze bei Wolfsburgs Sieg in Mönchengladbach.
Die Teamkollegen feiern Admir Mehmedi, Doppeltorschütze bei Wolfsburgs Sieg in Mönchengladbach.Bild: dpa

«Einer, der das Spiel verändern kann!» Mehmedi tut Wolfsburg gut – und auch der Nati?

Das WM-Jahr 2018 war für Admir Mehmedi eines zum Vergessen. Wegen eines Bänderrisses im März verpasste er die Weltmeisterschaften und in Wolfsburg war er nur selten erste Wahl. Nun soll es mit dem Nationalspieler endlich wieder aufwärtsgehen.
25.02.2019, 11:3726.02.2019, 06:43

Im letzten Jahr fast abgestiegen, kämpft der VfL Wolfsburg nun um einen Platz in der Champions League. Die Wölfe holten aus den letzten vier Partien drei Siege und ein Unentschieden, liegen neu auf Rang 5. Mann des Spiels am Samstag beim 3:0-Auswärtssieg gegen den Tabellendritten Borussia Mönchengladbach: Admir Mehmedi. Der Schweizer Nationalspieler kam als Einwechselspieler, erzielte schon nach wenigen Minuten Wolfsburgs zweiten Treffer und in der Schlussphase mit dem Kopf das Tor zum 3:0-Endstand.

2:0 Wolfsburg: Mehmedi setzt sich gegen Elvedi durch.Video: streamja
3:0 Wolfsburg: Mehmedi ist vor Wendt am Ball.Video: streamja

«Ich bin wieder bei 100 Prozent», betonte Mehmedi danach. Es dauerte lange, bis der 27-Jährige dies feststellen durfte, sehr lange. Im März 2018 hatte sich Mehmedi einen Bänderriss zugezogen, weswegen er monatelang ausfiel. Weder konnte er Wolfsburg im Abstiegskampf helfen noch an der WM in Russland teilnehmen. Beim Schweizer Triumph in der Nations League besetzte er lediglich eine Nebenrolle, er traf als Joker beim 6:0 gegen Island, fehlte Vladimir Petkovic dann in den weiteren Partien aber erneut wegen Blessuren.

Endlich wieder schmerzfrei

Es sei wirklich ein schwieriges Jahr gewesen, bestätigt Mehmedi gegenüber football.ch. Nach der Fussverletzung habe es «immer wieder leichte Rückschläge» gegeben. Er habe die Hoffnung aber nie aufgegeben: «Ich war immer überzeugt, dass ich zurückkommen würde und investierte entsprechend.» Seit knapp zwei Wochen habe er nun endlich keine Schmerzen mehr, es passe körperlich und mental.

Geherzt von Albian Ajeti: Gegen Island bestritt Mehmedi seine einzigen 18 Minuten in der Nations League.
Geherzt von Albian Ajeti: Gegen Island bestritt Mehmedi seine einzigen 18 Minuten in der Nations League.Bild: KEYSTONE

60 Länderspiele bestritt Mehmedi bislang, sein 61. Einsatz könnte in einem Monat dazukommen, beim Auftakt in die EM-Qualifikation in Georgien. Der Winterthurer möchte indes nicht weit in die Zukunft blicken – verständlich, angesichts seiner Verletzungsgeschichte. «Spiel für Spiel nehmen, das Maximum herausholen und dann sehen, wohin das führt», so Mehmedi über die guten Aussichten mit Wolfsburg. Das Team habe dank der jüngsten Leistungen Selbstvertrauen, was auch ihm zugutekomme. «Die Mannschaft ist intakt. Das ist immer eine gute Grundlage für individuelle Exploits.»

Trainer Labbadia: «Solche Spieler brauchen wir»

Fünf Tore und vier Vorlagen gab Mehmedi in 15 Bundesliga-Einsätzen in dieser Saison, er traf alle 161 Minuten. Ein starker Wert für einen offensiven Mittelfeldspieler und Beleg dafür, dass Trainer Bruno Labbadia auf ihn zählen kann, wenn er fit ist. «Er ist einer, der das Spiel verändern kann», sagte Wolfsburgs Coach nach dem Doppelpack. «Ich hoffe einfach, dass er jetzt am Stück dranbleibt, weil wir solche Spieler brauchen.»

Dass Mehmedi nun von Verletzungen verschont bleibt, hoffen sie nicht nur in Wolfsburg. Im Sommer bestreitet die Schweiz das Finalturnier um die Nations League in Portugal. Ein Jahr nach seinem unfreiwilligen WM-Verzicht könnte Admir Mehmedi dort Verpasstes nachholen – und mit der Nationalmannschaft für Furore sorgen.

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