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MMA-Fighter stirbt nach Box-Kampf an den Folgen einer Hirnblutung

Am Freitag verlor Tim Hague einen Boxkampf, zwei Tage später sein Leben. Der 34-jährige Kanadier starb an den Folgen einer Hirnblutung.



Hague kämpfte früher als Mixed-Martial-Arts-Kämpfer in der UFC, dem poulärsten Label dieser Sportart. Am Freitag stieg er in Edmonton in den Boxring, um sich mit Adam Braidwood zu duellieren. Hague verlor den Kampf gegen seinen Landsmann durch technisches K.o.

Schon in der ersten Runde war er vier Mal zu Boden gegangen, bei einem weiteren Niederschlag im zweiten Durchgang prallte Hague hart mit dem Hinterkopf auf, wonach der Ringrichter den Kampf abbrach. Im Spital wurde eine Hirnblutung diagnostiziert und am Sonntag bestätigte die Schwester des 34-Jährigen Hagues Tod.

Als Boxer erfolglos

Der 34-jährige Kanadier hatte 2009 bei seinem UFC-Debüt überraschend gegen Pat Barry gewonnen. Insgesamt errang er in 34 MMA-Kämpfen 21 Siege. Er bestritt auch vier Kämpfe als Profiboxer; in diesen gelang ihm nur ein Erfolg.

Sein tragischer Tod ereilte die Kampfsportwelt kurz nach der Nachricht, dass es zu einem «Superfight» zwischen UFC-Star Conor McGregor und Ex-Box-Weltmeister Floyd Mayweather kommen wird. Während letzterer in 49 Kämpfen bis zum Rücktritt vor zwei Jahren ungeschlagen blieb, bestreitet das irische Idol McGregor seinen ersten Kampf als Profiboxer. Das führte in der Szene zu Kritik, da er gegen den Amerikaner Mayweather als chancenlos gilt. (ram)

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