Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

NHL, Conference-Final

Tampa Bay – Washington 2:6 (2:1,0:3,0:2), Serie: 0:2

Beeindruckende Washington Capitals überfahren Tampa Bay – trotz kurioser Strafe

14.05.18, 08:33


Die Washington Capitals setzen ihren beeindruckenden Lauf gegen die Tampa Bay Lightning fort. Sie gewinnen auch das zweite Auswärtsspiel zum Auftakt des Conference-Finals und führen nun mit 2:0. 

Der Start gelingt den Hauptstädtern perfekt. Nach nur 28 Sekunde bringt Tom Wilson die Gäste mit einem Ablenker in Führung.

Das 1:0 der Capitals Video: streamable

Tampa kann aber reagieren und kommt durch Brayden Point zum Ausgleich. Dann folgt die kurioseste Szene des Abends. Lightning-Verteidiger Victor Hedman wird von einem Puck im Gesicht getroffen und die Schiedsrichter schicken dafür T.J. Oshie auf die Strafbank. Sie wollen einen hohen Stock gesehen haben.

Oshies «hoher Stock». Video: streamable

Capitals-Captain Alexander Owetschkin bleibt nur der sarkastische Applaus für die Schiedsrichter. Denn im folgenden Powerplay gehen die Gastgeber mit 2:1 in Führung.

Das 2:1 im Powerplay durch Steven Stamkos. Video: streamable

Die Reaktion der «Caps» folgt im Mitteldrittel. Kurz nach Wiederbeginn gleicht Devante Smith-Pelly die Partie wieder aus. Und mit einem Doppelschlag von Lars Eller und Jewgeni Kusnetsow kurz vor der Pause dreht Washington die Partie endgültig. 

Eller trifft zum 3:2. Video: streamable

Kusnetsow trifft kurz vor der Sirene zum 4:2. Video: streamable

Owetschkin macht mit dem 5:2 alles klar. Video: streamable

Schweizer Meilensteine in der NHL

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • espressogeek 14.05.2018 08:19
    Highlight Die Strafe für hohen Stock geht in Ordnung. Der Spieler trifft seinen Gegner mit dem Stock zwar nicht im Gesicht, aber an der Hand, als dieser den Puck fangen möchte. Bei dieser Aktion hält der bestrafte Spieler seinen Stock eindeutig über Schulterhöhe. Die Regel besagt, dass ein hoher Stock vorliegt, wenn man einen Gegner mit über Schulterhöhe gehaltenem Stock berührt.
    23 8 Melden
    • HabbyHab 14.05.2018 10:50
      Highlight Dann müssten aber viel mehr Strafen wegen hohem Stock verteilt werden.
      12 0 Melden
    • René Gruber 14.05.2018 14:11
      Highlight "REGEL 143 –HOHER STOCK / HIGH STICKING
      DEFINITION: Ein Spieler, der seinen Stock oder einen Teil davon über der Höhe seiner
      Schulter führt und einem Gegenspieler mit einem Teil davon einen Schlag versetzt.

      I. Gegen einen Spieler, der einen Gegenspieler mit hohem Stock berührt, wird mindestens eine
      Kleine Strafe ausgesprochen"

      Die Strafe war also vielleicht kurios, aber absolut Regelkonform, nicht wegen eines Stocks im Gesicht sondern wegen dem Stock gegen die Hand.

      0 0 Melden

Sbisa vor dem Stanley-Cup-Final: «Wir wissen, dass wir auch die Caps dominieren können»

Es ist eine kitschige Geschichte mit Luca Sbisa mittendrin. Der Zuger Verteidiger kann mit den Vegas Golden Knights als vierter Schweizer den Stanley Cup gewinnen. Die erste Finalpartie gegen die Washington Capitals findet schon in der Nacht auf morgen statt.

Bislang durften aus der Schweiz erst die Torhüter David Aebischer (2001 mit den Colorado Avalanche) und Martin Gerber (2006 mit den Carolina Hurricanes) sowie Verteidiger Mark Streit (2017 mit den Pittsburgh Penguins) den Stanley Cup in die Höhe stemmen. Dennoch würde Luca Sbisa bei einem Triumph der Golden Knights wohl für eine Premiere sorgen.

Denn das oben genannte Trio kam in den jeweiligen Finals während keiner Sekunde zum Einsatz. Sbisa dagegen ist bei Las Vegas, das seine erste NHL-Saison …

Artikel lesen