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Presseschau zu Österreichs Spektakel-Sieg gegen die Niederlande

epa11437381 Supporters of Austria celebrate after winning the UEFA EURO 2024 group D match between Netherlands and Austria, in Berlin, Germany, 25 June 2024. EPA/ROBERT GHEMENT
Stehen der orangen Wand der Niederländer in nichts nach: Österreichs Fans während der Partie.Bild: keystone

«Oranje-Horrorkabinett»: Elftal nach Österreich-Niederlage unter Beschuss in der Heimat

Der Geheimfavorit rückt ins Rampenlicht: Österreich feiert einen spektakulären Sieg über die Niederlande – und wird von einer Euphoriewelle erfasst. Einige Medien im östlichen Nachbarland träumen gar bereits vom EM-Titel. Die niederländischen auf der anderen Seite ... Die Übersicht.
26.06.2024, 03:5926.06.2024, 14:13
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Und weshalb Österreich seinen Status zu Recht trägt:

Inhaltsverzeichnis

Österreich

«Kronen Zeitung»

«Achtelfinale, wie kommen! ÖFB-Team gewinnt Hammer-Gruppe»
«Was für eine verrückte Partie! Österreichs EM-Helden bezwangen im abschliessenden Gruppenspiel die Niederlande mit 3:2. Weil es im Parallelspiel zwischen Frankreich und Polen (1:1) eine Punkteteilung gab, holt die Truppe von Ralf Rangnick sogar den Gruppensieg.»

«Kleine Zeitung»

«Wahnsinn! Das ÖFB-Team schnappt sich sensationell den Gruppensieg»
«Österreich besiegt die Niederlande in Berlin mit 3:2 und gewinnt damit sensationell die Gruppe D, weil Frankreich gegen Polen nur 1:1 spielte.
Das Resultat spricht Bände, Österreich zeigte gleich von Beginn an, dass es gewillt war, den dritten Platz so schnell wie möglich zu verlassen.»

«Der Standard»

«Gruppensieger! Österreich erreicht mit 3:2-Spektakel gegen die Niederlande das Achtelfinale»
«Das Sommermärchen nimmt seinen Lauf, Österreichs Fussballnationalmannschaft hat am Dienstagabend in Berlin einen eindrucksvollen Beweis geliefert, zu Recht als EM-Geheimfavorit gehandelt zu werden. Denn das 3:2 gegen die Niederlande war sehr öffentlich und grossartig.

76. Minute: Memphis Depay setzt sich durch, erzielt sehr stramm das 2:2. Aber Österreich ist eine Macht geworden, jederzeit in der Lage, klare Zeichen zu setzen. 80. Minute: Baumgartner passt steil auf Sabitzer, der trickst, trifft aus spitzem Winkel zum 3:2. Die letzte Drangperiode wurde überstanden. Herz, was willst du mehr?»

«Oberösterreichische Nachrichten»

«Gruppensieger! Jetzt ist für Österreich alles möglich»
«Gruppensieger, Gruppensieger, hey, hey! Es war ein Schlachtruf der 25'000 Österreicher im Berliner Olympiastadion, den sich vor dem 3:2(1:0)-Sieg zum Abschluss der Vorrunde gegen die Niederlande wohl niemand erwartet hätte.

Damit ist klar: Jetzt ist für Österreichs Fussball-Nationalmannschaft bei dieser EM alles möglich. Gegen die Niederlande hat man in Berlin zwei Dinge unter Beweis gestellt: erstens, dass man immer wieder nachlegen kann. Vor allem aber, dass man auch gegen die ganz grossen Teams dieses Turniers gewinnen kann.»

«Kurier»

«Nach EM-Sensation gegen Niederlande: Österreich jetzt als Titel-Favorit? »
«Das Berliner Olympiastadion wurde um 19.55 Uhr zum absoluten Tollhaus. Österreich zwang die Niederlande in einem atemberaubenden Spiel mit 3:2 (1:0) in die Knie und steigt als Gruppensieger ins Achtelfinale auf. Erschöpft, aber überglücklich feierten die Spieler mit dem Trainerteam, die Fans zuckten auf den Tribünen aus. In Deutschland wird das ÖFB-Team nach der EM-Sensation und dem Gruppensieg bereits in den Kreis der Favoriten eingegliedert.»

Niederlande

«De Volkskrant»

«Eine miserable Leistung gegen Österreich bringt die niederländische Mannschaft bei der Europameisterschaft in eine schwierige Lage»
«Das Oranje-Horrorkabinett führte im grössten Fussballtheater Deutschlands eine düstere Aufführung von etwas auf, das eigentlich als Fussball durchgehen sollte. Beim Verlassen des Spukhauses hatte man gegen Österreich mit 2:3 verloren.

Ein Eigentor, eigentlich zwei, Fehlpässe, schockierende Unfähigkeit, Defensivmanipulationen, Mangel an grundlegender Technik, auch Initiative, Kreativität, Lauffähigkeit. Der Wille, schnell nach vorne zu spielen. Zwei Gegentore kassiert, kurz nach zwei Ausgleichstreffern. Ein völlig überranntes, überfordertes Mittelfeld. Es fehlte an allem, was die Niederlande zu einem grossartigen Fussballland machte.»

«De Telegraaf»

«Paukenschlag für das niederländische Team: nach Niederlage gegen Österreich nur als Gruppendritter ins Achtelfinale»
«In Berlin herrschten sommerliche Temperaturen, doch die niederländische Nationalmannschaft erhielt eine kalte Dusche. Das dritte Gruppenspiel gegen Österreich bei der EURO 2024 endete für die Mannschaft von Nationaltrainer Ronald Koeman mit einer grossen Enttäuschung. Die Niederländer wurden von den Österreichern, die mit 3:2 gewannen, deklassiert.»

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«Die beunruhigenden Niederländer erleiden eine schmerzhafte Niederlage gegen Österreich»
«Mit einem nagenden Gefühl und einem Verlust an Selbstvertrauen wird die niederländische Mannschaft nächste Woche als unrühmliche Nummer drei der Gruppe ins Achtelfinale stolpern. Die verdiente 2:3-Niederlage gegen Österreich war schmerzhaft anzusehen und bietet kaum Aussichten auf das Achtelfinal-Hinspiel.

Vor allem die erste Halbzeit in Berlin war ein völliger Misserfolg der niederländischen Mannschaft. Die Niederlande wurden von allen Seiten von der österreichischen Pressingmaschinerie überrannt, spielte ohne Inspiration und langsam, von einer Handvoll Spielern ausser Form kam keine Unterstützung.»

(con)

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4 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Fernrohr
26.06.2024 08:31registriert Januar 2019
In meinen Nachbarn muss der leise Verdacht aufgekommen sein, ich könnte Österreicher sein, so habe ich gejubelt.
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4
Bei Rahmens YB passt noch nichts zusammen – weshalb Panik und Trainer-Kritik zu früh kämen
Katastrophales Defensivverhalten und unnötige Gegentore: YB zeigt unter Patrick Rahmen bisher kein meisterliches Gesicht. Dafür gibt es jedoch Gründe, die ausserhalb der Macht des Trainers liegen.

«Natürlich haben wir uns das anders vorgestellt», sagt Trainer Patrick Rahmen nach der zweiten Niederlage im zweiten Saisonspiel mit YB. Derzeit stehen die Young Boys – in den letzten sieben Jahren sechsmal Meister – auf dem letzten Tabellenplatz. Auch sehr früh in der Saison und mit einem Spiel mehr als die restlichen Klubs ist das für die Berner eine überaus unangenehme Situation.

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