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epa05120579 Beat Feuz of Switzerland competes in the men's Alpine Skiing World Cup Downhill race in Kitzbuehel, Austria, 23 January 2016.  EPA/EXPA/JFK

Beat Feuz fuhr bei seinem Comeback-Rennen in Kitzbühel auf den zweiten Platz. 
Bild: EPA

Beat Feuz: «Ich kenne mich mit Verletzungen besser aus als mit einer normalen Vorbereitung»



Beat Feuz setzt seine märchenhafte Rückkehr fort. In Kitzbühel fuhr er auf Platz 2, in der Weltcup-Abfahrt in Garmisch belegt der Emmentaler Platz 3. Bezwungen wird der «Kugelblitz» aus Schangnau nur von den überraschenden Alexander Aamodt Kilde aus Norwegen und Bostjan Kline aus Slowenien.

Im Sommer werden Sieger gemacht, heisst es in alpinen Kreisen. Der Spruch mag seine Berechtigung haben, doch für Beat Feuz gelten offenbar andere Gesetze. Erst vor vier Monaten wurde der 28-Jährige an der rechten Achillessehne operiert. Vorher musste er schon elfmal wegen seines rechten Knies unters Messer, nun scheint sein Comeback erneut geglückt. 

Wie schafft man das? «Ein Athlet, der sich zum ersten Mal verletzt, hat sicher mehr Mühe, zurückzukommen», sagt Feuz im Interview mit der «Schweiz am Sonntag». «Ich kenne mich mit Verletzungen besser aus als mit einer normalen Saisonvorbereitung.»

Beat Feuz (SUI) jubelt im Ziel ueber seinen zweiten Platz am Samstag, 23. Januar 2016, nach der World Cup Abfahrt der Herren auf der Streif in Kitzbuehel. (KEYSTONE/APA/GEORG HOCHMUTH)

Beat Feuz bei der Siegerehrung in Kitzbühel.
Bild: APA

«Irgendetwas zwickt immer»

Die Konkurrenten schwanken zwischen Anerkennung und Erstaunen, die Trainer verneigen sich, die Medien überbieten sich mit Superlativen. «Phänomen» und «Genie» haben nicht erst seit vergangenem Samstag Hochkonjunktur. Er selbst scheint für seine starke Leistung keine Erklärung zu haben: «Ich bin wirklich gut Ski gefahren. Eigentlich fehlte mir das Training für so eine Leistung», so Feuz zum Sonntagsblatt.

Er sei ein «Gefühlsskifahrer», was ihm manchmal zum Verhängnis werde. «Doch gerade nach Verletzungen ist dies hilfreich, weil man nicht auf Dinge fixiert ist, sondern alles einfach auf sich zukommen lässt.» Als sich 2012 sein Knie nach einer Operation entzündet hatte, schien die Karriere des Emmentalers gefährdet. «Aber ich hatte immer das Gefühl, dass es noch nicht vorbei ist für mich.»

Er spüre aber schon, dass er seinen Körper mit dem Spitzensport stark beanspruche: «Entweder zwickt das Knie oder die Achillessehne. Irgendetwas zwickt bei mir immer», so Feuz zur Zeitung.

Das nächste Ski-Weltcup-Rennen findet für Feuz am 6. Februar im südkoreanischen Jeongseon statt. (lhr)

Alles Käse oder was? Die Swiss-Ski-Anzüge im Wandel der Zeit

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • LubiM 31.01.2016 13:54
    Highlight Highlight Bei Feuz weiss man eigentlich von Anfang an, dass er einfach das Zeug hätte jedes Jahr um die Kristallkugel mitzufahren. Nur sind da leider seine Verletzungen.
    Umso schöner wenn er von einer zurückkommt und es immer noch drauf hat.
  • Calvin Whatison 31.01.2016 13:06
    Highlight Highlight Er sei ein Gefühlsfahrer, sagt er. Das macht Ihn vielleicht aus. Er ist mit Herz bei der Sache, strahlt Kampfgeist und Freude aus. ich gönn Ihm seine Siege, ein richtiger Goldjunge...

Sorry, Roger, diese Photoshop-Challenge musste sein ...

Roger Federer kriegt seine eigene Gedenkmünze! Was für eine Ehre! Was auch eine Ehre ist? Eine Photoshop-Challenge!

Roger Federer hat es geschafft: Der Superstar wird mit einer eigenen 20-Franken-Silbermünze geehrt. Es ist das erste Mal, dass die Eidgenössische Münzstätte Swissmint in ihrer Geschichte einer noch lebenden Persönlichkeit eine Schweizer Gedenkmünze widmet.

Wir haben mit dem absolut wasserdichten Photoshop-Test geprüft, ob die Gedenkmünze in der Realität bestehen kann. Das ist das Resultat:

(een)

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