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epa07315169 Tourists take picture on what was the so-called Medal Plaza near the Pyeongchang Olympic Stadium (not pictured) which hosted the opening and closing ceremonies of the PyeongChang Winter Olympic and Paralympic Games in PyeongChang, South Korea, 23 January 2019. The PyeongChang 2018 Winter Olympic Games took place from 09 to 25 February 2018.  EPA/JEON HEON-KYUN ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Touristen machen Fotos auf der ehemaligen Medal Plaza von Pyeongchang. Bild: EPA

So sieht es in Pyeongchang ein Jahr nach den Olympischen Spielen aus

Vor einem Jahr fanden im südkoreanischen Pyeongchang die Olympischen Winterspiele statt. Zurück blieben ungenutzte Sportstätten und Proteste gegen die lokale Regierung.



Pyeongchang 2018 bleibt der Schweiz in guter Erinnerung. Fünf goldene, sechs silberne und vier bronzene Medaillen brachte die Delegation von Swiss Olympic nach Hause. Die Skifahrer, Freestyler, Langläufer, Snowboarder und Curler waren erfolgreich. 

epa07315159 Picture taken with a drone shows the Olympic Sliding Center in the Alpensia ski resort which hosted events in Luge, Bobsleigh and Skeleton of the PyeongChang Winter Olympic Games 2018, South Korea, 23 January 2019. The PyeongChang 2018 Winter Olympic Games took place from 09 to 25 February 2018.  EPA/JEON HEON-KYUN ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Der Eiskanal in Pyeongchang wird nicht mehr benutzt. Bild: EPA/EPA

epa07315172 The closed-off road leading up to the Olympic Sliding Center in the Alpensia ski resort which hosted events in Luge, Bobsleigh and Skeleton of the PyeongChang Winter Olympic Games 2018, South Korea, 23 January 2019. The PyeongChang 2018 Winter Olympic Games took place from 09 to 25 February 2018.  EPA/JEON HEON-KYUN ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Die Strasse zum Olympic Sliding Centre ist abgesperrt. Bild: EPA/EPA

Weniger erfolgreich waren die Spiele für die Region Pyeongchang. Zwar vermeldeten die Organisatoren im letzten Herbst, dass sie rund 55 Millionen Euro Gewinn machten. Doch ein Jahr nach den heroischen Heldentaten der Sportler stehen viele Wettkampfstätten ungenutzt leer.

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Kein Eis mehr im Eisschnelllauf-Stadion von Pyeongchang 2018. Bild: screenshot ard

Das Olympic Sliding Centre, wo die Bob-, Rodel-, und Skeletonrennen ausgetragen wurden, ist genauso überflüssig wie das Gangneung Oval, wo es vor einem Jahr die Medaillen im Eisschnelllauf zu holen gab. Auch das Eishockeycenter benutzt niemand mehr. Dennoch belaufen sich die Stromkosten dort laut einem Bericht der ARD auf rund 80'000 Euro monatlich.

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Das Gangneung Hockey Centre wird nicht mehr gebraucht. Bild: screenshot ard

Das koreanische Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus hatte vorgeschlagen, den Gewinn der Spiele für Unterhalt und Betrieb der Anlagen zu nutzen. Doch die Provinz Gangwon-do fordert die Landesregierung auf, sich zu beteiligen. Das ist bislang allerdings nicht geschehen. 

Nicht alles steht noch in Pyeongchang. Das Olympiastadion, wo die Eröffnungs- und Schlussfeier stattgefunden hatten, wurde nach den Spielen wie geplant wieder abgerissen. Der Bau des Fünfecks hatte rund 60 Millionen Euro gekostet. 

epa07315163 Picture taken with a drone shows the cauldron and what is left of the Pyeongchang Olympic Stadium which hosted the opening and closing ceremonies of the PyeongChang Winter Olympic and Paralympic Games in PyeongChang, South Korea, 23 January 2019. The PyeongChang 2018 Winter Olympic Games took place from 09 to 25 February 2018.  EPA/JEON HEON-KYUN ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Wo einst das Olympiastadion war, ist jetzt eine Brache. Nur die Statue, in der einst das olympische Feuer brannte, steht noch. Bild: EPA/EPA

Abgerissen werden sollen auch die Skianlagen im Jeongseon Alpine Center. Dort wurden Abfahrt und Super-G ausgetragen. Das Umweltministerium Südkoreas erlaubte den Bau dieser Anlagen nur unter der Bedingung, dass sie nach den Spielen wieder zurückgebaut und der Berg wieder aufgeforstet würde. Kostenpunkt laut ARD: mehrere 100 Millionen Euro. 

epa07315177 Picture taken with a drone shows the lower part of the Jeongseon Alpine venue which hosted the Downhill & Super G races of the PyeongChang Winter Olympic Games 2018, South Korea, 24 January 2019. The PyeongChang 2018 Winter Olympic Games took place from 09 to 25 February 2018.  EPA/JEON HEON-KYUN ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Kein Schnee, keine Touristen. Die Anlagen in Jeongseon liegen brach. Bild: EPA/EPA

epa07315174 Picture taken with a drone shows the Jeongseon Alpine venue which hosted the Downhill & Super G races of the PyeongChang Winter Olympic Games 2018, South Korea, 24 January 2019. The PyeongChang 2018 Winter Olympic Games took place from 09 to 25 February 2018.  EPA/JEON HEON-KYUN ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Auch im oberen Teil von Jeongseon sieht es nicht besser aus. Bild: EPA/EPA

Die Anwohner wehren sich aber gegen diese Pläne und organisieren Proteste. Sie befürchten den Niedergang der Region. Einer der Protestteilnehmer sagte gegenüber der ARD: «Wir haben hier fast nur noch die Landwirtschaft. Die Bevölkerungszahl schrumpft. Wenn wir hier existieren wollen, müssen Touristen kommen.»

epa07315168 Picture taken with a drone shows buildings of the Alpensia ski resort which hosted the Sliding Center, the Ski Jumping, Biathlon and Cross Country events of the PyeongChang Winter Olympic Games 2018, South Korea, 23 January 2019. The resort was also host to the Main Press Center and the International Broadcast Center. The slopes in picture were not Olympic venues. The PyeongChang 2018 Winter Olympic Games took place from 09 to 25 February 2018.  EPA/JEON HEON-KYUN ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Im Alpensia Ski Resort ist Wintertourismus möglich. Bild: EPA/EPA

Das ist bis jetzt vor allem im Alpensia Ski Resort der Fall. Dort, wo neben Skispringen auch Langlauf und Biathlon ausgetragen wurden, ist es gelungen, eine kleine Winterdestination zu etablieren. Allerdings hat die Sache einen Haken: Die Pisten, die die Skitouristen hinunterfahren, waren nicht Teil der olympischen Austragungsstätte. (abu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • arni99 13.02.2019 06:43
    Highlight Highlight Darum macht es auch extrem Sinn das keine Olympiaden mehr in Alpenländern stattfinden. zb Schweiz Ski, Nordisch, Bob, Hockey, etc. die meiste Infrastruktur steht. Und was es noch zusätzlich braucht kann temporär errichtet werden. Aber Hauptsache nein sagen, und sich dann über Retorten Spiele aufregen. Danke ihr nein sager!
  • Pinkerton 12.02.2019 21:12
    Highlight Highlight Schade, die Schweiz hätte zeigen können, dass man Winterspiele auch nachhaltiger organisieren könnte. Chance verpasst.
    • Marc83 12.02.2019 22:58
      Highlight Highlight Da kann die Schweiz sn sich nichts dafür...
    • äti 12.02.2019 23:05
      Highlight Highlight ... wie denn?
  • malu 64 12.02.2019 21:07
    Highlight Highlight Welche Verschwendung! Es ist sowieso fraglich,
    ob überhaupt noch solche gigantischen Spiele
    an einem Standort durchgeführt werden sollten. Warum teilt man sich die Veranstaltung nicht mit anderen Ländern?
  • Moelal 12.02.2019 20:26
    Highlight Highlight Wundert das irgend jemanden?
  • ChrigeL_95 12.02.2019 19:26
    Highlight Highlight Ich glaube nach 1 Jahr macht es noch nicht wirklich Sinn schon irgendwelche Prognosen zu treffen, da kann es immernoch Streitereien über Nachnutzung/ künftige Eigentumsverhältnisse geben, sieht man ja auch im Artikel hier.

    Mich würde es in 2-3 Jahren mehr interessieren. Habe vor einem guten Jahr einen interessanten Artikel über Sotschi 4 Jahre nach der Olympiade gelesen, weis allerdings nicht mehr wo.


  • 5737isch_läbe 12.02.2019 18:37
    Highlight Highlight Heroische Heldentat...
  • feuseltier 12.02.2019 16:49
    Highlight Highlight Hat mich jetzt nicht überrascht. .

    Und wie sieht es dann in Katar aus, ein Jahr nach der Fußball WM...

    Bauarbeiter für nichts gestorben. .
  • TheRealSnakePlissken 12.02.2019 16:46
    Highlight Highlight Mal gespannt auf den Kater nach der Katar-Fussball-WM 2020: Stadien als Kamelställe? Vielleicht lassen sich Ausserirdische anlocken, die dort ihre Untertassen parkieren.
    • Moelal 12.02.2019 20:26
      Highlight Highlight Katar Kater😂😂😂
  • Leider Geil 12.02.2019 16:39
    Highlight Highlight Die Spiele sind ein Spiegel der Gesellschaft. Und wie man sieht, es wird immer nur noch hässlicher.
  • DomKi 12.02.2019 15:25
    Highlight Highlight Warum verteilt man die Wettbewerbe nicht auf verschiedene Orte in einem Land die schon Einrichtungen haben?
  • Snowy 12.02.2019 15:19
    Highlight Highlight Lösung:

    Fussball-WMs und Olympiaden nur noch in Ländern durchführen, wo die entsprechende Infrastruktur bereits besteht oder wirklich nachhaltig ausgebaut werden kann.

    Ja, das bedeutet, dass es kompletter ökonomischer (ausser für die herrschende Oberschicht) und ökologischer Schwachsinn ist eine WM in Quatar und eine Olympiade in Pyeongchang durchzuführen.

    Ja, das bedeutet, dass gerade die Winter-Olympiaden nur noch an denselben ca. 10 Regionen durchgeführt werden könnten. Immer noch besser als alle 4 Jahre teuere Bauruinen/Infrastruktur und unnütz gerodete Bergwälder zu hinterlassen.
    • äti 12.02.2019 23:10
      Highlight Highlight .. oder ein Kostendach vorschreiben, dass es finanziell tragbare Spiele gibt. Betonung auf 'Spiele' und nicht Klotzerei. Zum Sport gehört auch, dass nicht alles Perfekt sein muss.
  • leu84 12.02.2019 14:32
    Highlight Highlight Grossanlässe wie eine Fussballweltmeisterschaft oder Olympia sind heutzutage zu Denkmäler für Politiker und Verbandspräsidenten verkommen. Man will noch grössere und noch bessere Turniere durchführen als die vorherige. Auch die Fifa oder IOC müssen vom Maximum-Denken wegkommen. Eine vernünftige Infrastruktur kann man nun mal nicht in 8-10 Jahren realisieren (Ausnahme in "Diktaturen"). Bevor eine Stadt oder ein Land sich für solche Wettkämpfe bewirbt, sollte ein Minimum an Infrastruktur vorhanden sein.
  • fidget 12.02.2019 14:14
    Highlight Highlight Olympische Spiele und ganz allgemein solche Riesensportanlässe sind eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen und Geld. So etwas kann niemals nachhaltig durchgeführt werden, egal was da behauptet wird. Es macht absolut keinen Sinn, für 4 Wochen riesige Sportanlagen zu bauen, die danach gar nicht mehr gebraucht werden und falls doch, sind sie völlig überdimensioniert. Nach jedem Anlass das gleiche Bild. da ist es nicht verwunderlich, dass dies bei uns so gut wie niemand möchte.
  • Pointer 12.02.2019 14:04
    Highlight Highlight Nachhaltigkeit und Ökologie vereint...
  • El Vals del Obrero 12.02.2019 12:52
    Highlight Highlight Warum muss das den unbedingt jedes Mal woanders stattfinden?

    Früher waren Reisen ja viel aufwendiger und es gab kaum Übertragungsmöglichkeiten. Gleichzeitig waren die Anforderungen an die Anlagen und Sicherheit wohl viel geringer. Da passte das.

    Aber heute würden doch einige wenige Standorte (vielleicht einer pro Kontinent, damit es nicht jedes mal in der selben Zeitzone ist) doch reichen, die man wieder benutzen könnte.
  • iNDone 12.02.2019 12:39
    Highlight Highlight Nachhaltige Spiele... 😂
  • Raider 12.02.2019 12:29
    Highlight Highlight da wird von vornherein der Gewinn für den Betrieb der nicht mehr genutzten Sportstätten eingeplant. Kurzum
    hat also am Ende ausser dem IOC keiner etwas davon gehabt. Aber das IOC füllt sich die Kassen. Genau wie bei der FiFa.
    Meiner Meinung nach sollte man diese Veranstaltungen komplett abschaffen. Alles nur noch Gelddruckmaschinen für IOC und FiFa.
  • DichterLenz 12.02.2019 12:26
    Highlight Highlight Na klar, es wird nachhaltig sein, haben sie gesagt.
  • Nachfrag 12.02.2019 12:20
    Highlight Highlight Dieses Olympia ist an Schande und Peinlichkeit kaum zu toppen. Schämen sollten sich alle die das konsumieren.
    • JJ17 12.02.2019 14:30
      Highlight Highlight Wenn du mir eine Ecke dafür zur Verfügung stellst.
  • emptynetter 12.02.2019 12:12
    Highlight Highlight Fleissig Olympia schauen und in die Ferien fliegen. Am Flughafen Zürich wurde letztes Jahr die 30 Mio.- Grenze Flugpassagiere erreicht. Und bis in 20 Jahren kalkuliert man mit 50 Mio. jährlich.
    Ach ja, und wenn man grad Zeit hat, geht man vielleicht noch an eine Klimawandel-Demo. Ist ja grad Mode.
    • ströfzgi 12.02.2019 12:22
      Highlight Highlight In 20 jahren fliegen wir evt mit Strom.

      Und ja, ich weiss dass Strom auch nicht ganz umweltfreundlich ist. Ui... grad s'Handy abschalte!
  • w'ever 12.02.2019 12:06
    Highlight Highlight pure selbstbeweihräucherung
  • Waldorf 12.02.2019 11:58
    Highlight Highlight War ja nicht überraschend. Weil es jedesmal so aussieht nach Olympischen Spielen! Man müsste dem Grössenwahn ganz einfach mal Einhalt gebieten, indem man solche Anlässe nur an Orten durchführt, wo die Infrastruktur bereits genutzt wird. Genau dasselbe mit der Fussball WM. Utopisch, ich weiss.
  • Walter Sobchak 12.02.2019 11:56
    Highlight Highlight Sportliche Grossanlässe wie Olympische Spiele oder Fussballweltmeisterschaften sind mittlerweile vor allem Geldmaschinerien, bei denen einige wenige im grossen Stil profitieren.

    Nachhaltigkeit für die Umwelt und die lokale Bevölkerung sind nur vordergründig Themen. Die Realität sieht man in Pyongchang, Sotschi, Brasilien, Südafrika etc...

    Traurig!
  • Astrogator 12.02.2019 11:51
    Highlight Highlight 55 Millionen "Gewinn" gemacht, aber noch mehrere 100 Millionen Kosten für Rückbau offen....
  • Repplyfire 12.02.2019 11:49
    Highlight Highlight Bilder, wie man sie aus vielen ehemaligen Austragunsorfen von Grossanlässen kennt. Ein Grund mehr, aus einer langen Liste von Gründen, gegen die Austragung von olympischen Spielen im aktuellen Format.
  • Platon 12.02.2019 11:47
    Highlight Highlight Es gibt absolut keinen guten Grund, weshalb man diese Spiele nicht verteilt nach Sportart und danach, wo die Infrastruktur existiert. Dies würde den Regionen auch tatsächlich einen Mehrwert bringen, aber so etwas ist einfach nur Geld aus dem Fenster geworfen. Und die Bürgerlichen versuchen es abermals bei uns. Zweimal Graubünden und jetzt noch Wallis. Eine riesige Party, bei dem ein kleiner Auftrag für sein KMU herausspringt, ist keine Wirtschaftspolitik!
    • satyros 12.02.2019 13:07
      Highlight Highlight Der Reiz der Olympischen Spiele ist halt schon auch, dass am gleichen Ort ganz viele verschiedene Sportarten ausgeführt werden. Ich wär daher dafür, dass man die dauerhaft vergibt, damit sich die Anlagen wenigstens ein bisschen amortisieren. Sommerspiele immer in Athen. Winterspiele immer in Japan. Asiatischer Markt und dort gibt's zumindest ein bisschen Wintersporttradition, so dass die Anlagen auch zwischen den Spielen genutzt werden könnten.
    • Barracuda 12.02.2019 21:29
      Highlight Highlight Der Reiz ist aber auch die Begeisterung der Zuschauer. Winterspiele in Japan? OK, Japan ist nicht Südkorea, trotzdem wird dort die Stimmung ähnlich unwürdig sein, wie wir es in Südkorea erlebt haben.
    • satyros 13.02.2019 00:32
      Highlight Highlight Japan war nur ein Gedanke. Wenn man in diese Richtung ginge, wäre klar, dass nicht ausschliesslich Europa zum Zug kommen könnte. Und die Spiele in Nagano hab ich in relativ guter Erinnerung. Zudem war die Stimmung in Südkorea nicht in allen Disziplinen unwürdig. Die Shorttracker hatten wohl noch nie ein so begeistertes und fachkundiges Publikum wie letztes Jahr. Olympische Winterspiele sind halt mehr als Skifahren und Eishockey.
  • Scaros_2 12.02.2019 11:41
    Highlight Highlight Schaut her - ihr FANATIKER in der Schweiz die sowas bei uns haben wollen. Viel zu überrissen, kostet Geld und am schluss juckt es niemand mehr.

    Generell - in der heutigen Zeit von Klimawandel sieht man 1x mehr wieder Gründe dafür solche Erreignise eigentlich möglichst zentral auszuführen.
    • maxi 12.02.2019 11:51
      Highlight Highlight Nur das es in der schweiz möglich wäre mit den Vorhandenen Anlagen eine Olympiade durchzuführen. Solnge eine Staft Austragungsort sein will wird es bänicht klappen.
    • Oigen 12.02.2019 11:54
      Highlight Highlight nur bin ich der meinung dass bei uns keine neue (oder fast keine) infrastruktur gebaut werden muss, wir haben, stadien, pisten, bobbahnen, sprungschanze, halfpipes, usw... Warum muss immer alles neu gebaut werden für so einen event? reicht unseres vorhandene nicht?
    • Schreiberling 12.02.2019 11:57
      Highlight Highlight Ich sage nicht, dass es sinnvoll wäre derart grosse Spiele in der Schweiz durchzuführen.

      ABER: Hier müssten wenigstens nicht noch ganze Berge umgebaut und zurechtgepflügt zu werden. Entsprechende Skipisten, Bobbahnen oder Langlauftstrecken sind vorhanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HCG59 12.02.2019 11:40
    Highlight Highlight citius,altius, fortius... an die Wand. Der Mensch lernt wohl nie. Traurig!
  • TanookiStormtrooper 12.02.2019 11:40
    Highlight Highlight Warum wohl das Volk in demokratischen Ländern immer Nein zu Olympischen Spielen sagt? 🤔
    • Pisti 12.02.2019 15:53
      Highlight Highlight Offensichtlich hat man in Süd-Korea ja dazu gesagt. 😉
    • zettie94 12.02.2019 17:51
      Highlight Highlight Sehr schade - sollten diese Länder doch eigentlich vorzeigen, wie man es besser machen kann.
    • TanookiStormtrooper 12.02.2019 18:14
      Highlight Highlight @Pisti
      Ich meinte natürlich in Ländern, wo man das Volk erstmal befragt. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hein Doof 12.02.2019 11:39
    Highlight Highlight überraschend. bin davon ausgegangen, dass alles nachhaltig gebaut wird.

    /ironieoff
    • leu84 12.02.2019 14:34
      Highlight Highlight nachhaltig für die Herren Isacks Portemonnaie
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 12.02.2019 11:37
    Highlight Highlight Same old story

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