Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Super League, 7. Runde

YB – Basel 7:1 (2:0)

St.Gallen – Lugano 2:2 (2:0)

Zürich – Luzern 1:0 (0:0)

YBs Guillaume Hoarau, Christian Fassnacht, Torschuetze Miralem Sulejmani und Mohamed Ali Camara, von links, jubeln nach Sulejmanis Tor zum 2:0, beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League, des BSC Young Boys gegen den FC Basel, am Sonntag, 23. September 2018, im Stade de Suisse in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Die Young Boys haben jetzt schon zwölf Punkte Vorsprung auf den FCB. Bild: KEYSTONE

YB zerlegt Basel in Einzelteile – St.Gallen vergibt Sieg in letzter Minute

Ist nach sieben Runden schon eine Vorentscheidung im Titelrennen der Super League gefallen? Die Berner Young Boys nehmen den FC Basel nach allen Regeln der Kunst auseinander und haben bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison zwölf Punkte Vorsprung auf den Rivalen.

23.09.18, 17:51 23.09.18, 21:20


YB – Basel 7:1

– Mit einer Machtdemonstration zementierten die Young Boys ihre derzeitige Dominanz in der Super League. YB wird den Platz an der Sonne nicht so bald wieder hergeben. Sollte noch jemand die Dominanz der Berner in der hiesigen Fussballliga in Frage gestellt haben, räumte das Team von Gerardo Seoane mit seiner 7:1-Gala sämtliche Zweifel aus. Der langjährige Branchenprimus Basel war im Stade de Suisse auf der ganzen Linie überfordert.

Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/SRF Sport

– Sieben verschiedene Torschützen machten den Kantersieg der Berner perfekt. Christian Fassnacht und Miralem Sulejmani trafen vor der Pause, der junge Mohamed Aly Camara, Guillaume Hoarau, Michel Aebischer, Leonardo Bertone und Roger Assalé in der zweiten Hälfte. Nach sieben Runden belegt der einst stolze FC Basel damit lediglich den 7. Platz, bereits zwölf Punkte hinter dem weiterhin makellosen YB. Zehn Punkte hinter den Young Boys kämpft das Trio Thun, St. Gallen und der FCZ um den Platz als erster «Verfolger».

– Der Klubrekord steht indessen nach wie vor bei acht Torschützen. Am 1. November 2000 besiegelten im alten Wankdorf acht YB-Spieler den 8:2-Sieg im hitzigen Kantonalduell der Nationalliga B gegen Thun. Die Berner Oberländer, gecoacht vom kurz vor der Pause auf die Tribüne verbannten Trainer Georges Bregy, lagen in der ersten Halbzeit 1:0 und 2:1 voran, bevor die 6600 Zuschauer nur noch Tore der Young Boys zu sehen bekamen. Es trafen der Reihe nach Harut Wardanjan, Erich Hänzi, Thomas Häberli, Martin Fryand, Gürkan Sermeter, Reto Burri, Joël Descloux und der kurz vor Schluss eingewechselte Pole Damian Seweryn erfolgreich. (sda)

St.Gallen – Lugano 2:2

– St. Gallen kann zuhause nicht mehr siegen. Nach den Heimniederlagen gegen Sion und Luzern vermochten die Ostschweizer gegen Lugano trotz einer 2:0-Pausenführung nicht zu gewinnen. Alexander Gerndt glich für die Tessiner in der 92. Minute zum 2:2 aus. Der Punktverlust schmerzt St. Gallen doppelt. Denn neben den in der Schlussphase verspielten zwei Zählern verletzten sich mit Nicolas Lüchinger (Schlüsselbeinbruch) und Cédric Itten (Verdacht auf Kreuzbandriss) zwei Stammspieler, die längerfristig ausfallen werden.

– Dabei hatte St. Gallen Spiel und Gegner lange im Griff und ging durch zwei sehenswerte Treffer des auffälligen Mittelfeldspielers Vincent Sierro verdient 2:0 in Führung. Nachdem die Mannschaft von Peter Zeidler den fast 13'000 Zuschauern während rund einer Stunde beste Fussball-Unterhaltung geboten hatte, brachte das teilweise überharte Einsteigen der Luganesi die Ostschweizer gegen Schluss allerdings noch aus dem Tritt.

St. Gallens Vincent Sierro, links, und St. Gallens Majeed Asimeru bejubelnt Sierros Treffer zum 1-0, beim Fussball Super-League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Lugano, am Sonntag, 23. September 2018, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Überragender Mann des Spiels: St.Gallens Doppeltorschütze Sierro (Mitte). Bild: KEYSTONE

– Zuvor waren die Tessiner, bedingt durch hohes Pressing und schwungvolle Ballstafetten des Heimteams, nicht zur Entfaltung gekommen. Dies änderte sich ab der 53. Minute: Roman Buess verpasste das wahrscheinlich vorentscheidende 3:0 knapp, im Gegenzug tanzte der eingewechselte Mattia Bottani die immer unsicherer werdende St. Galler Verteidigung aus.

Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/SRF Sport

– Nach dem Tessiner Anschlusstreffer zum 1:2 wurde das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch mit offenen Visieren. «Wir waren das bessere Team mit den besseren Chancen», sagte Doppeltorschütze Sierro und ärgerte sich: «Dieses Spiel dürfen wir nicht mehr aus den Händen geben. Wir hätten schlauer spielen und verteidigen müssen.» (sda)

Zürich – Luzern 1:0

– Der FC Zürich kehrte nach seinem Europacup-Einsatz vom Donnerstag auf Zypern erfolgreich in die Super League zurück. Dank dem 1:0-Sieg gegen Luzern legten die Zürcher ein fünfjähriges FCL-Trauma ad acta. Über fünf Jahre mussten die FCZ-Fans im Letzigrund auf einen Erfolg gegen Luzern warten. Von den letzten acht Heimspielen gegen die Innerschweizer verloren die Zürcher sieben, nur in diesem Februar war für den FCZ beim 1:1 ein Punkt drin.

– Mit seinem zweiten Saisontreffer beendete Stephen Odey die Zürcher Leidenszeit. Nach einer knappen Stunde profitierte der 20-jährige nigerianische Stürmer auch von einem Fehler von Luzerns Aussenverteidiger Otar Kakabadse.

Der Zuercher Stepen Odey , links, bezwingt den Luzerner Torhueter Mirko Salvi, rechts, zum 1-0 fuer den FCZ  beim Fussballspiel der Super League FC Zuerich gegen den FC Luzern 
im Stadion Letzigrund in Zuerich am Sonntag, 23. September 2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Luzern-Hüter Salvi am Boden – Odey bringt den FCZ in Führung. Bild: KEYSTONE

– Das Team von Ludovic Magnin lieferte mit dem Sieg die Antwort auf die Frage, wie sehr der Kräfteverschleiss durch den Europacup-Einsatz das Kader beeinflussen würde. Luzerns Coach René Weiler hatte im Vorfeld gemahnt, der 1:0-Sieg gegen Larnaca habe wohl keinen negativen Einfluss auf die Zürcher Physis, dafür aber einen positiven auf das Selbstvertrauen.

– In der Tat war die Müdigkeit beim FCZ gegen Luzern kein Faktor. Dafür wurde ein anderes Manko der Zürcher ein weiteres Mal augenfällig: die Abschlussschwäche. Mit sechs Treffern in den ersten sieben Spielen stellt Magnins Team den schwächsten Angriff der Liga. Mit einer besseren Ausbeute hätten die Zürcher gegen Luzern denn auch eine nervenzehrende Schlussphase verhindern können. Doch weder Kevin Rüegg in der 8. Minute, noch Adrian Winter nach rund 35 Minuten und nochmals kurz vor Schluss, konnten aussichtsreiche Ausgangslagen für ein weiteres Tor ausnützen.

Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/SRF Sport

– So war es das Glück des Heimteams, dass auch die Luzerner vor dem Tor sündigten. Die einzigen beiden richtigen Luzerner Druckphasen zu Spielbeginn und ganz am Schluss überstand der FCZ mit etwas Glück. Christian Schneuwlys Schuss nach fünf Minuten alleine vor dem verwaisten Tor verkam zu einem harmlosen Roller, der eingewechselte Blessing Eleke traf in der 89. Minute nur die Latte. (sda)

Die Tabelle

tabelle: srf

Die Telegramme

Young Boys - Basel 7:1 (2:0)
31'120 Zuschauer (ausverkauft). - SR San.
Tore: 33. Fassnacht (Corner Sulejmani) 1:0. 41. Sulejmani (Freistoss) 2:0. 52. Camara (Corner Sulejmani) 3:0. 60. Hoarau (Sanogo) 4:0. 70. Aebischer (Bertone) 5:0. 75. Van Wolfswinkel (Widmer) 5:1. 80. Bertone (Schick) 6:1. 89. Assalé (Ngamaleu) 7:1.
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu (29. Schick), Camara, Von Bergen, Benito; Fassnacht (65. Bertone), Sanogo, Aebischer, Sulejmani (71. Assalé); Hoarau, Ngamaleu.
Basel: Hansen; Widmer, Cömert, Balanta, Petretta; Pululu (67. Zuffi), Frei, Serey Die, Okafor (73. Bua); Van Wolfswinkel, Ajeti (86. Oberlin).
Bemerkungen: Young Boys ohne Lotomba, Sow, Teixeira und Wüthrich (alle verletzt). Basel ohne Xhaka (gesperrt), Campo, Omlin, Stocker, Suchy und Zambrano (alle verletzt). 29. Mbabu verletzt ausgeschieden. 51. Kopfball an die Latte von Hoarau. 62. Rote Karte gegen Balanta (Foul). Verwarnungen: 47. Von Bergen (Unsportlichkeit). 51. Van Wolfswinkel (Foul). 58. Hoarau (Foul). 66. Ajeti (Schwalbe). 90. Bertone (Foul).

Zürich - Luzern 1:0 (0:0)
10'431 Zuschauer. - SR Hänni.
Tor: 55. Odey (Kololli) 1:0.
Zürich: Brecher; Rüegg, Nef, Maxsö, Pa Modou; Palsson, Hekuran Kryeziu (69. Marchesano); Winter, Domgjoni, Kololli (83. Mirlind Kryeziu); Odey (90. Ceesay).
Luzern: Salvi; Kakabadse, Lucas (76. Ugrinic), Schulz, Grether; Custodio, Voca; Schneuwly (86. Eleke), Gwilja (65. Vargas), Schürpf; Demhasaj.
Bemerkungen: Zürich ohne Aliu, Kempter, Khelifi, Rohner (alle verletzt). Luzern ohne Cirkovic (verletzt) und Wolf (gesperrt). 89. Lattenschuss Eleke. Verwarnung: 53. Demhasaj (Foul).

St. Gallen - Lugano 2:2 (2:0)
12'814 Zuschauer. - SR Tschudi.
Tore: 29. Sierro (Bakayoko) 1:0. 42. Sierro 2:0. 53. Bottani 2:1. 92. Gerndt (Covilo) 2:2.
St. Gallen: Stojanovic; Lüchinger (9. Bakayoko), Hefti, Mosevich, Wittwer; Sierro, Quintilla, Ashimeru (81. Tschernegg); Buess, Itten (56. Tafer), Kutesa.
Lugano: Da Costa; Yao, Maric, Daprelà; Covilo; Vecsei (46. Bottani), Sabbatini, Masciangelo (86. Janko); Carlinhos (69. Brlek), Gerndt, Crnigoj.
Bemerkungen: St. Gallen ohne Muheim (verletzt), Barnetta, Koch, Wiss, Kräuchi, Nuhu und Kchouk (alle nicht im Aufgebot). Lugano ohne Kecskes, Fazliu, Krasniqi, Macek, Manicone, Mihajlovic und Piccinocchi (alle verletzt). 8. Pfostenschuss von Itten. 59. Lattenschuss von Sierro. 81. Lattenkopfball von Crnigoj. Verwarnungen: 24. Gerndt (Foul). 34. Mosevich (Foul). 45. Daprelà (Foul). 45. Maric (Foul). 85. Brlek (Foul). (sda)

Die dümmsten Fussballer-Verletzungen

Andrea ging heute sicher nicht freiwillig vor die Haustüre oder gar in ein Fussballstadion!

Video: watson/Emily Engkent

12.09.1990: Der Goalie mit der Pudelmütze sorgt für die vielleicht grösste Sensation der Fussball-Geschichte

03.03.2010: Fussballikone Maradona erkennt Thomas Müller nicht – und bekommt wenig später dessen Rache zu spüren

23.06.1990: Roger Milla gegen René Higuita – der Alte entzaubert den Irren

30.07.2000: Nur GC-Milchbubi Peter Jehle steht noch zwischen FCB-Legende Massimo Ceccaroni und seinem allerersten Tor

11.11.2011: Der estnische Ersatzspieler, der hier den Ball weiterreicht, ist in Wahrheit ein cleverer irischer Fussballfan

27.04.1996: Basler lässt Wut an Torwand aus: «Wenn Sie ein drittes Loch in die Wand reinschiessen, gibt es 1000 Mark von mir» 

22.02.2004: St.Gallens Kultfigur «Zelli» muss in der Not ins Tor und kratzt den Ball in «seiner» Ecke

09.10.1996: Schottland spielt in Estland gegen sich selber und wird von der «Tartan Army» lautstark gefeiert

Als der «entführte» Raffael zum Fall für die Polizei wurde und als Strafe einen Znacht ausgeben musste

08.11.1975: Weil er betrunken ist und sich so gut fühlt, pfeift Schiedsrichter Ahlenfelder schon nach 32 Minuten zur Halbzeit 

10.05.1930: Der Beginn einer wunderbaren Hassliebe – die 7 denkwürdigsten Länderspiele zwischen Deutschland und England

28.10.1993: «Die Tragödie von Doha» oder wieso an der WM 2022 vielleicht doch alles gut wird

22.06.1986: Maradona schiesst das Tor des Jahrhunderts – aber in Erinnerung bleibt die «Hand Gottes»

17.07.1994: «Eine Wunde, die sich niemals schliesst» – Roberto Baggios Penalty in die Erdumlaufbahn lässt ganz Italien weinen

01.03.1980: Everton trauert um Dixie Dean – die Klublegende war so gut, dass ihm ein hässiger Verteidiger einen Hoden zerstörte

25.05.2005: Liverpool schafft gegen Milan dank «sechs Minuten des Wahnsinns» und Hampelmann Jerzy Dudek die unglaublichste Wende aller Zeiten

Kultfigur Walter Frosch spielt mit einem Zigarettenpäckchen im Stutzen

29.10.1997: Im dichten Schneetreiben gibt der 19-jährige Gigi Buffon sein Länderspieldebüt

30.06.1998: Mit einem Wundersolo geht Michael Owens Stern auf, der nur allzu schnell wieder verglüht

07.10.1989: Der «Fall Klötzli» – vier Wettinger gehen auf den Schiri los, weil dieser Sekunden vor dem Ausgleich abpfeift

11.04.2001: Steht's 31:0 oder 32:0? Australien schiesst so viele Tore, dass man mit Zählen nicht nachkommt

09.08.2009: Basel-Goalie Costanzo wird für drei Spiele gesperrt – nach einer Attacke auf den eigenen Mitspieler

14.11.2012: Zlatan Ibrahimovic schiesst gegen England nicht nur vier Tore, er trifft vor allem per Fallrückzieher aus 25 Metern

17.04.2004: Goalie Butt jubelt nach seinem verwandelten Penalty noch, als es in seinem Kasten klingelt

01.04.1998: Diese 76 Minuten TV-Geschichte mit Günther Jauch und Marcel Reif lassen jeden Aprilscherz alt aussehen

26.05.1999: Sheringham und Solskjaer – zwei Namen und alle wissen, um welchen historischen Match es hier geht

20.10.2000: Christoph Daums freiwillige Haarprobe ergibt, dass er doch kein absolut reines Gewissen haben darf

10.03.1998: Trap hat fertig – diese dreieinhalb Minuten Kauderwelsch bleiben für die Ewigkeit

06.04.2002: Bundesliga-Goalie Piplica fällt der Ball von einem Kirchturm auf den Kopf und von dort fliegt er ins Tor

28.02.1999: Maradona stürmt im Letzigrund die Tribüne und darf als Belohnung ins Altersheim

30.04.2011: Cabanas fordert vom Basler Schiri Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

07.09.2005: Nati-Goalie Zuberbühler kassiert auf Zypern ein Riesen-Ei und schiebt die Schuld dafür dem «Blick» in die Schuhe

08.01.2004: Kult-Goalie Jorge Campos hängt seine knallbunten Trikots an den Nagel

08.09.1996: George Weah schnappt sich im eigenen Strafraum den Ball, dribbelt einfach alle aus und schiesst ein Wundertor

06.09.2003: Es gibt nur ein' Rudi Völler und der schenkt Weissbier-Waldi nach Deutschlands 0:0 auf Island so richtig ein

04.07.1999: Martin Palermo schafft's ins Guinness-Buch der Rekorde – weil er drei Penaltys in einem Spiel verschiesst

09.11.1997: Der Windarsch kassiert in einem einzigen Fussball-Spiel gleich drei Rote Karten – und ist auch sonst ein liebenswerter Rüpel

09.11.2014: Der FC Aarau wird weltbekannt – und das alles wegen einer genialen Fallrückzieher-Rettungsaktion 

15.11.2009: Die Schweiz ist Fussball-Weltmeister! Die U17-Nati setzt ihrem Höhenflug die Krone auf

05.12.2004: Paulo Diogo gewinnt mit Servette im Abstiegskampf – und verliert dabei einen Finger

10.09. 2008: Luxemburgerli vernaschen? Denkste! – Die Schweizer Nati kassiert die bitterste Niederlage ihrer Geschichte

03.06.1997: Roberto Carlos scheint mit seinem Freistoss für die Ewigkeit alle Gesetze der Physik auszuhebeln

27.01.1994: Beim seltsamsten Fussballspiel aller Zeiten muss ein Team plötzlich beide Tore verteidigen

18.07.2008: Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»

17.11.1993: Frankreich vergeigt in letzter Sekunde die WM-Quali und Sündenbock Ginola zieht gegen Trainer Houiller vor Gericht

15.05.1974: Im Suff stecken schottische Natifussballer ihren Star in ein Boot – das sofort von der Strömung weggetrieben wird

03.10.2007: Milan-Goalie Dida zeigt in Glasgow den schönsten sterbenden Schwan der Fussball-Geschichte

07.03.2007: Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

27.03.2011: Die «Mücke» sticht zum 100. Mal zu – Torhüter Rogerio Ceni wird für sein Jubiläumstor gefeiert wie vor ihm nur Pelé

29.03.1970: «Decken, decken, nicht Tischdecken, Mann decken» – so kommentiert der Moderator des «Aktuellen Sportstudio» einen Beitrag über Frauenfussball 

14.06.2012: Die Iren haben gegen Spanien nicht den Hauch einer Chance, aber ihre Fans singen sich zum EM-Titel

20.04.2011: Reals erster Pott seit drei Jahren geht in die Brüche, weil Sergio Ramos zu wenig Muckis hat

06.05.2001: Inter-Fans stehlen den Feinden von Atalanta einen Roller und werfen ihn im San Siro über eine Brüstung

31.08.1993: Jay-Jay Okocha demütigt Oliver Kahn und drei KSC-Verteidiger mit einem Wahnsinnstanz in 11 Sekunden für die Ewigkeit

23.11.2002: Bei Luis Figos Rückkehr nach Barcelona wird der neue Real-Star mit einem Schweinekopf empfangen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

63
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
63Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • miarkei 24.09.2018 14:38
    Highlight Wäre Omlin in Luzern geblieben, wäre die Situation wohl die gleiche die er jetzt hat. Aber hei lieber dem Geld nachlaufen.
    3 0 Melden
  • Neversober 24.09.2018 02:40
    Highlight Da lacht der Fischer bestimmt!
    9 1 Melden
  • MitchMossad 23.09.2018 21:01
    Highlight Dominanz gebrochen!💛🖤
    14 9 Melden
  • zettie94 23.09.2018 20:58
    Highlight Die Aktion mit dem Pausen-Transparent ging übrigens nicht gegen Pläne der Klubs, eine E-Sports-Abteilung zu schaffen, sondern gegen Pläne der Liga, welche ebendies scheinbar als Lizenzbedingung(!) festlegen will.
    42 2 Melden
  • ThePower 23.09.2018 20:32
    Highlight Mir fehlen die Worte. Ein Traum. Möge der Wecker niemals klingeln💛
    27 6 Melden
    • LebeauFortier 23.09.2018 21:50
      Highlight Kannst ihn ja abstellen. 😘
      7 0 Melden
  • w800 23.09.2018 20:17
    Highlight Streller und co haut endlich ab!!!! Danke euch spielt der fcb um den abstieg verpisst euch endlich
    20 20 Melden
    • Devante 23.09.2018 20:23
      Highlight Ist doch grandios
      49 6 Melden
    • Jol Bear 23.09.2018 23:20
      Highlight Man kann Streller sehr wohl kritisieren und im einiges oder sehr wenig zutrauen. Aber, dass man nicht UM den Abstieg sondern GEGEN den Abstieg kämpfen müsste, wird sich auch er durchaus bewusst sein...
      9 1 Melden
  • Samuel6 23.09.2018 20:12
    Highlight Bravo YB, Gratulation!!! Tolle Leistung!!! Spitze!!! FCB, pfui Teufel!!! Haben wir den Niedergang des einstmaligen grossen Dominators des Schweizer Fussballs der letzten Jahre gesehen???!!! Streller ist wie Burgener komplett überfordert mit seinem Amt. Da gibt's nur eines: Demission!!! In Basel brennt der Baum, das werden diese Fans sowieso nicht goutieren. Das kann schlimme Auswüchse zeitigen. Das dürfen dann die Mannschaft und der Staff ausbaden. Nein, keine Chance. Die Frage darf dann wohl auch angebracht sein wie lange Koller in seinem Amt verbleibt. Das Debakel in Bern verdient er nicht.
    15 5 Melden
  • Matterhorn 23.09.2018 20:09
    Highlight Die Challange League ist nicht mehr weit! Das habe ich schon einmal erlebt... dem Management sei Dank!
    16 1 Melden
  • Barracuda 23.09.2018 20:00
    Highlight Zugegebenermassen war ich auch schon ab und zu mal schadenfreudig, wie jeder wahrscheinlich mal. Gerade weil viele Fans des vermögenden FCB in den letzten Jahren auch gerne Mal etwas überheblich waren. Nach der Vorstellung heute habe ich mich zwar riesig gefreut, aber Schadenfreude war da definitiv nicht angebracht. Da war das Mitleid dann doch zu gross. Sorry, aber wie kann man innert einem Jahr einen Club, der jahrelang in Europa für Furore gesorgt hat, dermassen zu einem bedeutungslosen SL-Club machen?
    51 2 Melden
    • Matterhorn 23.09.2018 23:05
      Highlight Falsche Leute, am falschen Platz und zur falschen Zeit!
      3 0 Melden
  • El diablo 23.09.2018 19:23
    Highlight Abgesehen von der krassen YB Dominanz ist es eine sehr spannende Liga. 4 Punkte Unterschied vom 2. bis zum 8. Platz! Es braucht nur 2 Spieltage und dann kann das ganze Mittelfeld komplett verdreht werden.
    62 3 Melden
  • antonioni 23.09.2018 19:20
    Highlight gibts irgendwo alle tore zum geniessen?
    12 4 Melden
  • Switch_On 23.09.2018 19:08
    Highlight Ich möchte ja den YB Fans nicht zu nahe treten und ihr habt ja im Moment ne gute Mannschaft, aber gegen diesen FCB heute hätte selbst GC mindestens fünf Tore geschossen.
    34 70 Melden
  • Knety 23.09.2018 19:07
    Highlight Merci Streller!! 💛🖤
    74 8 Melden
    • MitchMossad 23.09.2018 21:00
      Highlight Dschvdoch e heimlächä Bärner! 💛🖤
      7 3 Melden
    • Knety 24.09.2018 01:16
      Highlight So cool ist er auch wieder nicht 😜
      9 0 Melden
  • Tempus Fugit 23.09.2018 19:05
    Highlight An all dem ist nur Streller und der Präsi schuld. Mit ihrer stümperhaften Unerfahrenheit in diesen Positionen haben sie es geschafft, den einst besten Verein der Liga innert weniger Monate runterzuwirtschaften.
    78 3 Melden
  • Randy Orton 23.09.2018 18:57
    Highlight Wo sind jetzt alle Kommentarschreibe wie Toni.stark, die am Mittwoch noch gegen YB geschossen haben und behaupteten Basel sei nach wir vor eine Macht?
    75 8 Melden
  • Micha Moser 23.09.2018 18:52
    Highlight 7:1 aka Deutschland:Brasilien
    Basel muss dringend etwas ändern
    41 5 Melden
  • FrankyVegas 23.09.2018 18:38
    Highlight Es wird Zeit das man die Unfähigen beim FCB endlich rausschmeisst, bei Streller angefangen aufwärts!!
    Und endlich wieder Profis ans Werk lässt.
    Geht ja garnicht..Setzen 6 lieber FCB!!!
    Das nennt man ganz klar Arbeitsverweigerung was Ihr da heute abgeliefert habt..schämt euch.
    28 17 Melden
    • ben_fliggo 23.09.2018 18:51
      Highlight Du meinst «Setzen, 1»
      37 6 Melden
    • FrankyVegas 23.09.2018 18:56
      Highlight Nein als Berlinerin Setzen 6!!
      14 29 Melden
    • Tempus Fugit 23.09.2018 19:07
      Highlight Natürlich muss Streller längstens weg Franky. Aber es ist wie in der Politik, er wurde zum Sesselkleber und klammert sich an seinen Posten. Hoffe, er sieht es endlich ein, dass der Verein auch auf höchster Ebene einen Neuanfang braucht. Gleiches gilt für den FCB Präsi.
      18 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Origin Gra 23.09.2018 18:35
    Highlight FC Thun auf Platz2 😍
    102 8 Melden
    • Uranos 23.09.2018 23:14
      Highlight Bern, Baby, Bern!
      7 1 Melden
  • DerRaucher 23.09.2018 18:34
    Highlight In diesem Jahr bekommt der FCB endlich all das zurück, was schon ewig überfällig war. Anfangs war ich noch kritisch, aber dieses Basel ist am boden. Die Dominanz des FCB‘s ist endlich vorbei. Zumindest vorerst.
    65 13 Melden
  • Valon Behrami 23.09.2018 18:33
    Highlight Der FC Basel liefert eine traurige Vorstellung ab. YB mit grandioser Einstellung. Hopp YB!!
    47 1 Melden
  • Rolf Mueller 23.09.2018 18:29
    Highlight Bürgende war im Stadion. Hoffentlich zieht er die Konsequenzen und kümmert sich in Zukunft um Geschäfte von denen er mehr versteht als von Fussball. Und seinen Sportchef darf er gerne auch mitnehmen.
    43 1 Melden
    • Rolf Mueller 23.09.2018 18:39
      Highlight Sollte Burgener heissen, sch... Autokorrektur
      37 0 Melden
  • MaskedTruth 23.09.2018 18:15
    Highlight Das ist ganz bitter! Mit der Mannschaft habe ich ein gewisses Mitleid, aber keines mit dem Vorstand. Das war eine komplette Schnapsidee von Streller und Co. Grösse wäre es, das Scheitern zu zugeben, geordnet abzutreten und Platz zu machen für ein ambitioniertes, neues Team!
    81 3 Melden
  • Chatzegrat Godi 23.09.2018 18:13
    Highlight Ich bin YB Anhänger, aber was da Basel abliefert ist nur noch bemitleidenswert.
    Wicki war da mit 100 prozentiger Sicherheit nicht das Problem!!!
    235 3 Melden
    • Tekkudan 23.09.2018 21:26
      Highlight Wicki war nicht das Problem, und vorher auch der Fischer nicht.

      Ich hätte einen solchen Zusammenbruch schon früher erwartet, dafür weniger heftig.

      Aber eben: aufbauen braucht Zeit (davon kann YB ein Liedchen singen...), dafür geht kaputtmachen ganz schnell...
      12 0 Melden
  • Zazu36 23.09.2018 18:13
    Highlight 7:1 never forget😂
    77 15 Melden
  • Lowend 23.09.2018 18:11
    Highlight Es ist selbst für YB Anhänger völlig krass, aber jetzt hat neben dem BSC YB nur noch der FC Thun ein positives Torverhältnis und der FC St. Gallen wenigstens ein ausgeglichenes.

    Das gemeinsame der beiden Clubs ist, dass sie in dieser Runde noch nicht gegen den BSC YB gespielt haben.
    87 6 Melden
    • zettie94 23.09.2018 18:51
      Highlight Thun war schon letzte Saison mehrmals ein Stolperstein für YB. Gerne dürfen die Stadtberner auch diese Saison wieder etwas zum Innerkantonalen Punkteausgleich beitragen, sie haben ja genug ;-) .
      46 7 Melden
    • Lowend 23.09.2018 19:02
      Highlight Schaun wir mal, dann werden wir sehen. Thun war letzte Jahr ja wirklich unser Angstgegner, aber dieses Jahr haben sie die Hilfe des BSC YB doch gar nicht mehr nötig.

      Das Kantonsderby wir jedenfalls zum Spitzenspiel und dass ist doch auch schon mal was. 😉
      39 3 Melden
  • Matthiah Süppi 23.09.2018 18:09
    Highlight Lugano hat St.Gallen kaputt getreten, schaade für Lüchinger und Itten dass der Schiedsrichter sie nicht geschützt hat.
    46 29 Melden
    • espe 23.09.2018 18:39
      Highlight Keine Ahnung ob die Blitzer das Spiel nicht gesehen haben, aber es hätte zwei Mal Rot geben müssen. Einmal beim groben Einsteigen gegen Itten (leider wohl Kreuzbandriss) und ein Mal bei der Tätlichkeit gegen Buess, als er am Boden lag. Trotz katastrophaler Schiri-Leistung hat St. Gallen den Sieg selber aus der Hand gegeben mit der ungenügenden zweiten Halbzeit und der schlechten Chancenauswertung.
      34 3 Melden
    • Matthiah Süppi 23.09.2018 20:42
      Highlight Mittlerweilen wissen wir, Itten hat das Kreuz- und das Innenband gerissen. Lüchinger ist ebenfalls mehrere Wochen out.
      10 0 Melden
  • Triumvir 23.09.2018 18:08
    Highlight Autschn, was für eine epische Klatsche😳🤪Mein rotblaues Herz blutet😱😥
    64 3 Melden
  • La12 23.09.2018 18:06
    Highlight Wo sind sie jetzt die grossmauligen Baselfans welche nach dem ManU-Spiel noch Sprüche und Kampfansagen zum Besten gaben...
    269 46 Melden
    • Fanta Diallo 23.09.2018 18:56
      Highlight Gratulation den Bernern! Muss ich anerkennen. Wachablösung definitiv geschehen! Basel war miserabel, ich kann es gar nicht glauben!
      37 0 Melden
  • Sonnenfeld28 23.09.2018 18:05
    Highlight Mit Wicky hätten sie auch nicht höher verloren.
    105 1 Melden
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 23.09.2018 18:04
    Highlight Wollt ihr einen Basler Witz lesen:

    7:1
    77 16 Melden
  • LaGrischa 23.09.2018 18:00
    Highlight Da hat man als GC Fan schon fast Mitleid mit den Baslern 😂 Die Schadenfreude überwiegt aber klar
    78 18 Melden
    • wazzak 23.09.2018 18:05
      Highlight und du kannst dir sicher vorstellen wie wir letzte woche über euch gelacht haben 😂
      55 6 Melden
    • The greatest man who ever inhaled oxygen 23.09.2018 18:15
      Highlight Als GC Fan würde ich aufpassen denn das wird auch für euch eine harte Saison. Seid für mich eigentlich schlechter als der FCB. Ihr werdet auch noch eure Packung kassieren. Und der Marktwert des Kaders von GC entspricht null der Realität, es ist einfach extrem verzerrt. Ihr seid vom Kader her nichtmal Top 4.
      26 9 Melden
    • LaGrischa 23.09.2018 18:17
      Highlight Na und, man ist sichs gewohnt
      26 9 Melden
  • droelfmalbumst 23.09.2018 18:00
    Highlight solange streller dort sportchef spielt wirds es noch manche 7-1 geben... lol
    46 13 Melden
  • Al Paka 23.09.2018 17:57
    Highlight Ich bin ja eigentlich ein sehr schadenfreudiger Mensch und gar kein Freund des FCB.

    Aber das ist gar nicht mehr lustig...
    205 24 Melden
    • P. Hodel 23.09.2018 20:52
      Highlight Doch, ist es. In allen Belangen. 😀
      15 0 Melden
  • Snaggy 23.09.2018 17:55
    Highlight äuä hahahahahhahahahahahahahahhahahahahhahahahahahhahahahahahahahahahahhahahahahahahahhahahaha
    41 31 Melden
  • Calvin Watsn 23.09.2018 17:55
    Highlight 7 auf einen Streich.... Herrlich 💛🖤💛🖤💛🖤💛
    115 34 Melden
  • Rannen 23.09.2018 17:55
    Highlight Ja ja der Fall ist tief und das Mangement unfähig! Vieleicht braucht es den Abstieg für einen Wiederaufstieg!
    48 14 Melden
  • BVB1909 23.09.2018 17:54
    Highlight Young Basel - Old Basel 7:1
    22 44 Melden
  • Nelson Muntz 23.09.2018 17:52
    Highlight FC Basel is the new FC Aarau 🤣🤣🤣
    33 26 Melden
    • chr_bopp 23.09.2018 18:01
      Highlight Wieso? Aarau 1:1 gespielt und einen Punkt geholt.
      37 5 Melden
    • p***ylover 23.09.2018 18:32
      Highlight Weil sie als "unabsteigbar" galten und trotzdem abgestiegen sind...
      14 3 Melden

Bern – nun auf Jahre hinaus die Sporthauptstadt der Schweiz

YB enteilt der Konkurrenz und wird zum SC Bern des Fussballs. Bern wird als Sporthauptstadt der Schweiz die beiden wichtigsten Mannschaftsportarten auf Jahre hinaus sportlich und wirtschaftlich prägen.

Der SC Bern kann gegen eine starke, von Milliardären alimentierte Konkurrenz (Zug, Lugano, ZSC Lions, Lausanne) die Meisterschaft nur gewinnen, wenn alles stimmt. YB wird die Meisterschaft mit ziemlicher Sicherheit nicht achtmal in Serie gewinnen wie der FC Basel. Nein, YB und der SCB werden nicht Serienmeister.

Aber mit dem Vorstoss von YB in die Champions League ist der «Machtwechsel» (die Entmachtung des FC Basel) im nationalen Fussball vollzogen. Nach dem SCB bekommt auch YB ein solides …

Artikel lesen