Sport
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Basel – St.Gallen 4:1 (1:1)
Lugano – Luzern 0:1 (0:0)
Sion – Grasshoppers 1:1 (0:0)
Vaduz – Thun 1:3 (1:2)
Young Boys – Lausanne 2:0 (2:0)

Basler Matias Delgado, Mitte, stemmt inmitten der Spieler des FC Basel den Meisterpokal nach dem letzten Fussball Meisterschaftsspiel der Super League der Saison 2016/17 im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Freitag, 2. Juni 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Der FCB feiert während und nach des Spiels. Bild: KEYSTONE

Abschiede, Platzsturm und Pokal – so verläuft die Meisterparty des FC Basel

Der FC Basel gewinnt das letzte Spiel der Saison gegen St. Gallen und darf nun hochoffiziell den Meistertitel feiern. Vor dem Spiel wurden Stürmer Marc Janko und Meistertrainer Urs Fischer verabschiedet. Während des Spiels sorgten Basler Fans für eine kuriose Szene.



Die Verabschiedungen

Der FC Basel darf den Meisterpokal empfangen. Nachdem der Titel der Bebbi schon eine gefühlte Ewigkeit feststand, durften sie heute endlich hochoffiziell feiern.

Bevor das Fest aber losging, wurden noch Leute verabschiedet. Vor der Partie richtete Präsident Bernhard Heusler das Wort an die Fans und ehrte Stürmer Mark Janko und den scheidenden Meistertrainer Urs Fischer.

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Bernhard Heusler verabschiedet Mark Janko. Video: streamable

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Basel feiert Urs Fischer. Video: streamable

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Beim Amtsantritt war Fischer noch nicht willkommen. 

Das Spiel

Ein Fussballspiel wurde auch noch gespielt. Der FC Basel empfing zur Dernière der Saison den FC St.Gallen und zerlegte die Ostschweizer in Einzelteile. Seydou Doumbia schoss sich mit zwei Treffern noch zum alleinigen Torschützenkönig. Danijel Aleksic setzte das fussballerische Ausrufezeichen des Abends. Und Marc Janko machte das Spiel mit seinem Hackentor eine Minute nach seiner Einwechslung noch beinahe zur kitschigen Angelegenheit.

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Doumbia schnappt sich mit diesem Tor die Torjägerkrone. Video: streamable

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Den schönsten Treffer des Abends schiesst aber Danijel Aleksic per Freistoss. Video: streamable

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Steffen schiebt ein zum 2:1. Video: streamable

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Kurios: Basler Fans stürmen mitten während des Spiels den Platz und feiern Bernhard Heusler. Video: streamable

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Kitschiger geht's nicht: Janko wird eingewechselt und trifft eine Minute später per Hacke. Video: streamable

Der Pokal

Nach dem Spiel darf der FC Basel endlich hochoffiziell feiern. Zuerst werden die scheidenden Verwaltungsratsmitglieder geehrt. Dazu versammeln sich neben Tennisstar Roger Federer auch zahlreiche ehemalige Baselspieler auf dem Feld – unter ihnen beispielsweise Marco Streller, Xherdan Shaqiri oder Yann Sommer.

Tennisstar Roger Federer ueber nimmt die Verabschiedung der scheidenden Mitglieder des Verwaltungsrats des FC Basel 1893 nach dem letzten Fussball Meisterschaftsspiel der Super League der Saison 2016/17 im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Freitag, 2. Juni 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Roger Federer war bei den FCB-Festivitäten dabei. Bild: KEYSTONE

Der Praesident des FC Basel 1893 Bernhard Heusler haelt inne waehrend dem letzten Fussball Meisterschaftsspiel der Super League der Saison 2016/17 im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Freitag, 2. Juni 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Der abtretende Präsident Bernhard Heusler war teilweise von den Emotionen überwältigt. Bild: KEYSTONE

Dann, gut 25 Minuten nach Spielschluss war es endlich so weit. FCB-Captain Matias Delgado durfte den Meisterpokal hochstemmen.

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Video: streamable

Lugano schafft direkte Europa-League-Qualifikation in extremis

Was für ein Wechselbad der Gefühle im Kampf um den direkten Einzug in die Gruppenphase der Europa League! Lugano (0:1 gegen Luzern) holte sich den 3. Platz, weil GC in Sitten drei Minuten nach dem 0:1 noch ausglich.

Weil Schiedsrichter Sébastien Pache in Sitten wegen Krämpfen minutenlang gepflegt werden musste, musste Lugano mehr als eine Viertelstunde zittern, ehe die erste Europacup-Teilnahme seit 15 Jahren feststand.

In Sion hatte Quentin Maceiras das Heimteam in der 103. Minute mit einem abgefälschten Schuss 1:0 in Führung gebracht, keine drei Minuten später glich Lucas Andersen für GC aus.

Absteiger Vaduz verabschiedet sich mit einer 1:3-Niederlage gegen Thun aus der Super League. YB gewinnt das letzte Spiel der Saison gegen Lausanne mit 2:0.

Die Tabelle

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Die Telegramme

Basel - St. Gallen 4:1 (1:1)
30'657 Zuschauer. - SR San.
Tore: 14. Doumbia (Delgado) 1:0. 25. Aleksic (Freistoss) 1:1. 58. Steffen (Elyounoussi) 2:1. 87. Doumbia (Zuffi) 3:1. 92. Janko (Elyounoussi) 4:1.
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Akanji, Traoré; Xhaka (68. Serey Die), Zuffi; Elyounoussi, Delgado (79. Fransson), Steffen; Doumbia (91. Janko).
St. Gallen: Stojanovic; Mutsch (7. Gelmi), Haggui (64. Ajeti), Wiss, Hefti; Gaudino, Wittwer, Aleksic; Barnetta; Aratore, Babic (64. Tafer).
Bemerkungen: Basel ohne Bua (verletzt), Sporar und Balanta (beide nicht im Aufgebot). St. Gallen ohne Salihovic und Toko (beide verletzt). 40. Lattenschuss Steffen. 71. Flanke von Lang auf die Latte. 80. Pfostenschuss Steffen.

Young Boys - Lausanne-Sport 2:0 (2:0)
16'492 Zuschauer. - SR Hänni.
Tore: 1. (0:15) Ravet (Lecjaks) 1:0. 35. Ravet (Assalé) 2:0.
Young Boys; Mvogo; Mbabu (78. Joss), Nuhu, Rochat, Benito; Ravet, Zakaria, Aebischer, Lecjaks (77. Seferi); Assalé, Frey.
Lausanne-Sport: Castella; Lotomba, Diniz, Monteiro, Gétaz (82. Margairaz); Tejeda (71. Campo); Kololli (82. Manière), Custodio, Pasche, Ben Khalifa; Torres.
Bemerkungen: Young Boys ohne Schick (gesperrt), Hoarau, Sanogo, Sulejmani, Obexer (alle verletzt), Von Bergen und Bertone (beide krank). Lausanne-Sport ohne Frascatore, Margiotta, Blanco, Tomas, Da Silva (alle verletzt), Pak, Méndez, Dominguez und Esnaider (nicht im Aufgebot).

Vaduz - Thun 1:3 (1:2)
2815 Zuschauer. - SR Klossner.
Tore: 21. Rapp (Facchinetti) 0:1. 23. Tosetti (Facchinetti) 0:2. 27. Zarate (Mathys) 1:2. 59. Geissmann (Rapp) 1:3.
Vaduz: Siegrist; Borgmann, Bühler, Grippo, Göppel; Muntwiler, Ciccone (80. Konrad); Hasler, Mathys, Zarate (69. Burgmeier); Turkes (46. Avdijaj).
Thun: Ruberto; Glarner, Bürgy, Reinmann, Facchinetti; Hediger, Geissmann; Tosetti (85. Dzonlagic), Peyretti (71. Sorgic), Fassnacht (76. Spielmann); Rapp.
Bemerkungen: Vaduz ohne Stanko (gesperrt), Brunner, Costanzo, Jehle, Kaufmann, Kukuruzovic, Pfründer, Strohmaier (alle verletzt) und Janjatovic (nicht im Aufgebot). Thun ohne Schirinzi (gesperrt), Bigler, Bürki, Ferreira, Lauper, Schindelholz und Zino (alle verletzt).
Verwarnung: 87. Konrad (Foul). (sda)

Lugano - Luzern 0:1 (0:0)
6250 Zuschauer (Saisonrekord). - SR Bieri.
Tor: 51. Juric (Christian Schneuwly) 0:1.
Lugano: Salvi; Cümart, Sulmoni, Golemic, Mihajlovic; Vecsei, Sabbatini, Mariani (82. Pepin); Alioski, Sadiku, Carlinhos (80. Mizrachi).
Luzern: Omlin; Affolter, Costa, Lustenberger; Kryeziu; Grether, Neumayr (76. Haas), Rodriguez (90. Vugrinic), Christian Schneuwly; Juric, Itten (76. Oliveira).
Bemerkungen: Lugano ohne Crnigoj, Jozinovic, Piccinocchi, Rey und Rosseti, Luzern ohne Knezevic, Lucas, Puljic und Schürpf (alle verletzt). 59. Salvi lenkt Freistoss von Neumayr an den Pfosten. 65. Pfostenschuss von Mariani.
Verwarnungen: 39. Kryeziu (Foul). 66. Sabbatini (Unsportlichkeit). 81. Golemic (Reklamieren)

Sion - Grasshoppers 1:1 (0:0)
8000 Zuschauer. - SR Pache. -
Tore: 103. Maceiras 1:0. 106. Andersen 1:1.
Sion: Mitrjuschkin; Maceiras, Ricardo, Ziegler, Lüchinger; Ndoye (63. Léo Itaperuna), Constant, Adão (97. Karlen); Akolo (85. Follonier), Carlitos; Konaté.
Grasshoppers: Vasic; Bergström, Vilotic, Zesiger, Antonov; Fazliu, Pickel; Lavanchy, Brahimi (53. Bajrami), Andersen; Munsy (66. Tabakovic).
Bemerkungen: Sion ohne Da Costa, Mveng (beide verletzt) und Bia (nicht im Aufgebot). Grasshoppers ohne Caio (gesperrt), Basic, Sigurjonsson (beide verletzt) und Dabbur (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 35 Fazliu (Foul), 56. Bergström (Unsportlichkeit). 67. Spielunterbruch für 15 Minuten wegen Pflege von Schiedsrichter Pache, der danach durch Jancevski ersetzt wird. 87. Pfostenschuss Lavanchy.
Verwarnungen: 86. Follonier (Foul), 92. Lüchinger, Konaté und Pickel (alle wegen Unsportlichkeit), 101. Vasic (Unsportlichkeit). (sda)

Der FC Basel darf endlich den Meisterpokal hochstemmen – zum 20. Mal

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    Alle Leser-Kommentare
  • UncleHuwi 03.06.2017 09:40
    Highlight Highlight Chapeau Bärni👏
  • TodosSomosSecondos 03.06.2017 07:17
    Highlight Highlight Der europäische Clubfussball braucht einen Salary Cap sonst interessiert der Dreck in 20 Jahren kein Schwein mehr. Ich versteh schon jetzt nicht, warum sich Leute noch für etwas begeistern können, das so extrem langweilig ist... (nicht nur in CH sondern überall ausser vielleicht England)

    Der Schweizer Fussballmarkt ist zu irrelevant als das es finanziell Sinn machen würde, entsprechend in einen anderen Club zu investieren (30-50 Millionen pro Jahr während min. 5 Jahren).

    Der FCB wird also während der nächsten 30 Jahre immer Meister, mit ein oder zwei statistischen Ausreissern. Viel Spass!!!
    • DerRaucher 03.06.2017 09:21
      Highlight Highlight In Amerika hat man diesem Problem von Anfang an einen Riegel vorgeschoben, Europa lässt diese Dominanz einiger Clubs sorgenfrei gewähren.
    • Schreiberling 03.06.2017 09:58
      Highlight Highlight Wie soll ein europaweiter Salary Cap funktionieren? Zu unterschiedlich sind die wirtschaftlichen Ausgangslagen in den verschiedenen Ländern. Zudem wird beispielsweise in der NHL der Salarycap durch die geschlossene Liga und das Draft-System ergänzt. Das geht im Fussball alles auch nicht.
    • Philipp Burri 03.06.2017 11:03
      Highlight Highlight Man könnte mal damit anfangen den Rechteverkauf an PayTV Sender zu verbieten. Die Klubs und Spieler erwirtschaften mehr als genug mit Stadion, Sponsoring und Merchandising. Dann würden auch die unanständigen Geldsummen aus dem Fussball verschwinden und es würde sich vieles normalisieren.
  • Philipp Burri 03.06.2017 07:02
    Highlight Highlight Der FCB ist Meister oder wie die CL alle kleinen Ligen für immer kaputt gemacht hat.

    Gähn!!! Interessiert das echt noch irgendwo irgendjemanden?
    • lilas 03.06.2017 10:40
      Highlight Highlight Ja also gestern interessierte es so an die 30 500 im Stadion und ein paar zuhause auch noch
    • TodosSomosSecondos 03.06.2017 13:13
      Highlight Highlight also ich bin mir ziemlich sicher auch das Gros der FCB Fans findet unsere tote Liga so ziemlich zum Kotzen... (zumindest in den 364 Tagen im Jahr, wo gerade nicht Meisterfeier ist)
  • Plöder 03.06.2017 03:58
    Highlight Highlight Naja ich finde 12 Punkte Abzug für den FCB für den Platzsturm....
    Zu saisonanfang!
    • Raembe 03.06.2017 08:36
      Highlight Highlight Ich weiss nicht ob das reichen würde, vor ein paar Jahren lag Basel zur Winterpause 10 Punkte hinter YB und wurde Trotzdem Meister.
  • Maranothar 03.06.2017 00:02
    Highlight Highlight Herzlich willkommen an Bord des Waynetrain nach Port Idontcare. Auf der Reise überqueren wir den Whateverest. Also halten sie ihre Reissäcke fest, sie könnten sonst umfallen.
    • EinePrieseR 03.06.2017 00:54
      Highlight Highlight Also ich finde es super.
      FC Basel - Schweizer Meister seit 2010

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