Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Stan Wawrinka of Switzerland reacts during his Men's Singles Match against Daniil Medvedev of Russia, on the opening day at the Wimbledon Tennis Championships in London Monday, July 3, 2017.(KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Aus, vorbei: Stan Wawrinka scheidet heuer in Wimbledon bereits in der 1. Runde aus.  Bild: KEYSTONE

«Ich hatte gehofft, dass ich mich besser fühle»: So erklärt Wawrinka das Wimbledon-Aus



Stan Wawrinka scheitert in Wimbledon schon in der 1. Runde. Der Waadtländer unterliegt dem 21-jährigen Russen Daniil Medwedew 4:6, 6:3, 4:6, 1:6.. Er hat eine Erklärung für das frühe Aus. 

Stan Wawrinka sorgte am ersten Tag des Wimbledon-Turniers für die grosse Überraschung. Ausgerechnet die 50. Teilnahme an einem Grand-Slam-Turnier brachte der Weltnummer 3 kein Glück. Mangelnde Spielpraxis auf Rasen, eine knifflige Startaufgabe gegen einen Gegner, der in diesem Jahr bereits seine 13. Partie auf Rasen bestritt, und vor allem Probleme mit dem linken Knie erwiesen sich auf dem Centre Court in Wimbledon als zu grosses Handicap für den dreifachen Major-Sieger.

abspielen

Sichtlich enttäuscht: Stan Wawrinka an der Pressekonferenz. Video: streamable

Nach 2:13 Minuten war das Ausscheiden Wawrinkas und die erste grosse Überraschung des Wimbledon-Turniers 2017 Tatsache. Aufgrund seiner körperlichen Verfassung kam die erste Startniederlage an einem Grand-Slam-Turnier seit dem French Open 2014 allerdings nicht überraschend: «Ich hatte gehofft, dass ich mich besser fühle», sagte Wawrinka. In dieser Verfassung sei es aber schwierig, gegen einen Gegner solchen Kalibers zu gewinnen.

«Gras ist offensichtlich nicht die beste Unterlage für mein Knie», so Wawrinka weiter, der an der Medienkonferenz sehr geknickt wirkte. Er werde erst wieder zurückkehren, wenn er keine Schmerzen mehr habe. Diese plagten ihn seit dem Australien Open. 

«Gras ist sicher nicht die beste Unterlage für mein Knie.»

Stan Wawrinka

Wegen seiner bisherigen Resultate auf Rasen und dem frühen Ausscheiden am Vorbereitungsturnier in Queen's war Wawrinka nur als Aussenseiter auf den Titel im Südwesten Londons gehandelt worden. Das erstmalige Erreichen der Halbfinals oder sogar der Turniersieg und das Erklimmen des Tennis-Throns wurden aufgrund der körperlichen Verfassung früh zur Illusion. Seit dem Turnier in Queen's plagten Wawrinka Schmerzen im linken Knie, gegen Medwedew traten sie bereits früh wieder auf, nachdem er sich in den Tagen zuvor im Training wieder besser gefühlt hatte.

Stan Wawrinka of Switzerland during his Men's Singles Match against Daniil Medvedev of Russia, on the opening day at the Wimbledon Tennis Championships in London Monday, July 3, 2017.(KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Knieschmerzen plagten Wawrinka während des ganzen Matches.  Bild: KEYSTONE

Medwedew nutzte die Gunst der Stunde und kam zu seinem ersten Sieg an einem Grand-Slam-Turnier. Der 21-Jährige aus Moskau spielte gross auf und war vor allem im vierten Satz klar überlegen. Der Weltranglisten-49. hatte in den letzten Wochen mit guten Resultaten bei den Rasen-Turnieren überzeugt, unter anderem erreichte er in Eastbourne die Halbfinals. Nun winkt ihm in der 2. Runde gegen den belgischen Qualifikanten Ruben Bemelmans die Chance, seinen Höhenflug fortzusetzen. (sda)

Die besten Bilder von Wimbledon 2017

Unvergessene Tennis-Geschichten

06.01.1996: Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

20.01.2013: Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

21.01.1999: «Yips» beschert Anna Kurnikowa trotz Sieg einen unglaublichen Negativrekord 

Link zum Artikel

24.01.2001: Hingis macht Kleinholz aus Serena und Venus und stürmt in den Australian-Open-Final

Link zum Artikel

26.01.2002: Martina Hingis' Traum schmilzt bei 50 Grad im Glutofen von Melbourne weg

Link zum Artikel

01.02.2009: Federer verpasst Sampras' Rekord und weint nach Pleite gegen Nadal bittere Tränen

Link zum Artikel

13.02.2000: Roger Federer verliert seinen ersten Final, weint bittere Tränen und jammert, er werde nie mehr in ein Endspiel kommen

Link zum Artikel

30.03.2002: Roger Federer bodigt zum ersten Mal die Weltnummer 1 – und diese ist sich sicher: «Er kann den Durchbruch schaffen»

Link zum Artikel

30.04.1993: Wie ein Messerstich die Tenniswelt veränderte

Link zum Artikel

31.05.2009: Robin Söderling fügt Rafael Nadal die einzige Niederlage an den French Open zu und ebnet Roger Federer den Weg zum Karriere-Grand-Slam

Link zum Artikel

01.06.2009: Gedanklich ist Federer wohl schon ausgeschieden. Dann rettet ihn eine unglaubliche Vorhand auf dem Weg zum Karriere-Slam 

Link zum Artikel

05.06.1989: Mondbälle, Krämpfe und ein «Uneufe»-Aufschlag – der 17-jährige Michael Chang treibt Ivan Lendl mit seinem Psychokrieg in den Wahnsinn

Link zum Artikel

05.06.1999: Hingis' schwärzeste Stunde – zwei «Uneufe»-Aufschläge, gellende Pfiffe und bittere Tränen

Link zum Artikel

06.06.2005: Nadals erster erster Streich am French Open – ganz Paris verliebt sich in das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

05.07.1997: Martina Hingis ist mit 16 Jahren die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

07.07.1985: Als jüngster Spieler aller Zeiten gewinnt Boris Becker Wimbledon und löst so einen Tennis-Boom in Deutschland aus

Link zum Artikel

08.07.2001: Die Weltnummer 125 triumphiert in Wimbledon: Goran Ivanisevics grosser Traum wird doch noch wahr

Link zum Artikel

08.08.1992: Marc Rosset holt sich an Roger Federers 11. Geburtstag den einzigen grossen Titel, der dem «Maestro» noch fehlt

Link zum Artikel

10.08.2003: Andy Roddick ist einen Sommer lang der beste Tennisspieler des Planeten – dann vergeht ihm das Lachen für lange, lange Zeit

Link zum Artikel

04.09.1977: Bei McEnroes drittem US-Open-Auftritt wird ein Zuschauer mitten im Stadion durch eine Pistolenkugel verletzt

Link zum Artikel

05.09.1996: Sampras kotzt gegen Corretja auf den Court – denkwürdigstes US-Open-Tiebreak aller Zeiten 

Link zum Artikel

20.09.2009: «Who ist the beeest? Better than the reeest?» Federer outet sich nach dem Davis-Cup-Sieg gegen Italien als Party-Tiger

Link zum Artikel

25.10.2002: Nach Roger Federers Gegensmash wirft ihm Andy Roddick frustriert das Racket vor die Füsse

Link zum Artikel

24.11.2009: Das kommt uns Spanisch vor – im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachflash

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Djokovic gibt Streit mit Federer und Nadal die Schuld an Indian-Wells-Niederlage

Bereits in der dritten Runde scheiterte Novak Djokovic in Indian Wells an Philipp Kohlschreiber. Zermürbt von den Diskussionen rund um die Absetzung von ATP-Präsident Chris Kermode, die der Serbe orchestriert haben soll. Das sagte Djokovic vor dem Masters-Turnier in Miami.

Schon vor dem ersten Ballwechsel sah er sich einem Kreuzfeuer der Kritik ausgesetzt: Er spalte die Tenniswelt, orchestriere die Absetzung von ATP-Präsident Chris Kermode gegen den Willen der Spielerkollegen, verfolge seine eigene Agenda und verweigere den Dialog mit Roger Federer und Rafael Nadal, hiess es über Novak Djokovic. Zuweilen muss er sich gefühlt haben, als sässe er auf der Anklagebank. Doch der 31-Jährige tat wenig, um die Lage zu beruhigen.

Er versteckte sich hinter der …

Artikel lesen
Link zum Artikel