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Serena Williams stands with tournament director Raymond Moore after Victoria Azarenka, defeated Williams in a final at the BNP Paribas Open tennis tournament, Sunday, March 20, 2016, in Indian Wells, Calif. Azarenka won 6-4, 6-4. (AP Photo/Mark J. Terrill)

Turnierdirektor Moore mit Serena Williams.
Bild: Mark J. Terrill/AP/KEYSTONE

Rücktritt: Turnierdirektor von Indian Wells stolpert über Aussagen zum Frauen-Tennis



Raymond Moore, Direktor des Tennisturniers von Indian Wells, ist nach abfälligen Bemerkungen über Spielerinnen zurückgetreten. Das gab der US-Unternehmer und Besitzer der Turnierrechte, Larry Ellison, bekannt. Moore habe ihn von seinem Rücktritt unterrichtet. «Ich kann seinen Entscheid nachvollziehen», so Ellis.

Der Südafrikaner Moore hatte in einem Interview am Sonntag Spielerinnen beleidigt und herabgesetzt. Beispielsweise hatte er gesagt, dass die Internationale Vereinigung der Tennis-Spielerinnen (WTA) lediglich eine Art Anhängsel des Männer-Tennis sei. «Wenn ich eine Spielerin wäre, würde ich jeden Abend auf die Knie gehen und Gott dafür danken, dass Roger Federer und Rafael Nadal geboren wurden. Denn die haben diesen Sport getragen», sagte Moore.

Serena Williams, Nummer 1 der Weltrangliste, und andere Spitzenspielerinnen hatten Moore umgehend scharf kritisiert. ATP-Chef Chris Kermode hatte die Aussagen als «abfällig und geschmacklos» verurteilt. WTA-Boss Steve Simon bezeichnete Moores Kommentare als «enttäuschend und alarmierend». Moore selbst hatte es in seiner Karriere bis auf Rang 34 der Weltrangliste geschafft. Von 1983 bis 1985 war Moore Präsident der ATP gewesen. (sda)

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