Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05993520 Stan Wawrinka of Switzerland kisses his trophy after defeating Mischa Zverev of Germany in their final match of the Geneva Open tennis tournament in Geneva, Switzerland, 27 May 2017.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Stan «The Man» Wawrinka küsst die Siegertrophäe. Bild: EPA/KEYSTONE

Wawrinka reist als Turniersieger von Genf an die French Open

Stan Wawrinka holte sich am Heimturnier das benötigte Selbstvertrauen für das French Open. Der Waadtländer verteidigte seinen Titel in Genf mit einem 4:6, 6:3, 6:3-Finalsieg gegen den Deutschen Mischa Zverev erfolgreich.



Siege für das Selbstvertrauen hatte sich Wawrinka von seinem Heimturnier erhofft. Das Vorhaben setzte der Weltranglisten-Dritte mit maximalem Ertrag in die Tat um. Den mageren zwei Siegen aus den Sandturnieren in Monte Carlo, Madrid und Rom fügte er in Genf vier weitere hinzu. «Es war eine Traumwoche», bilanzierte Wawrinka. «Das Publikum war grossartig, und ich habe Selbstvertrauen und mein Niveau wiedergefunden.»

Der Lausanner scheint damit für das unmittelbar folgende French Open und seine Auftaktpartie gegen den slowakischen Qualifikanten Jozef Kovalik (ATP 152) gerüstet. «Es war eine anstrengende Woche, mental und physisch. Jetzt bleiben mir zwei Tage, um mich zu erholen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass das gehen kann», sagte Wawrinka. 2016 war er nach dem Titel in Genf in Roland Garros bis in den Halbfinal vorgestossen. 2015 marschierte er nach seiner ersten Teilnahme am Geneva Open in Frankreichs Hauptstadt sogar zum Titel.

Hitze und Widerstand

Unterwegs zum vierten Matchgewinn innert vier Tagen musste Wawrinka aber ordentlich schwitzen. Einerseits wegen der Temperaturen um 30 Grad, die den beiden Finalisten zusetzten und Wawrinka bei den Seitenwechseln unter anderem seine Oberschenkel mit Eis kühlen liessen. Andererseits, weil sich Wawrinka mit dem unkonventionellen Spiel Zverevs zunächst schwertat. «Er spielte auf einem hohen Niveau, war äusserst präsent und nahm die Bälle früh», attestierte er seinem 29-jährigen deutschen Gegner.

epa05993452 Stan Wawrinka of Switzerland celebrates after defeating Mischa Zverev of Germany in their final match of the Geneva Open tennis tournament in Geneva, Switzerland, 27 May 2017.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Arme hoch: Wawrinka feiert den ersten Turniersieg 2017. Bild: EPA/KEYSTONE

Zverev, die Nummer 33 des ATP-Rankings, schaffte es immer wieder, den Rhythmus des Favoriten zu brechen und hatte zu Beginn des zweiten Satzes drei Möglichkeiten in Folge zum Break zum 1:0. Wawrinka wehrte sie alle mit dem Aufschlag ab. Danach lief es dem Einheimischen in seinem 27. Final auf der Tour besser. Zwar musste er im Entscheidungssatz einen Breakvorsprung wieder hergeben, holte sich den Vorteil zum 3:2 aber sogleich wieder zurück. «Nach dem ersten Satz habe ich mein Spiel etwas angepasst. Ich spielte aggressiver und näher an die Linien», erklärte Wawrinka.

Nach 2 Stunden und 20 Minuten Spielzeit feierte der 32-jährige Schweizer seinen 16. Turniersieg auf der ATP-Tour. Seit dem US Open im letzten September hatte der dreifache Major-Sieger keine Trophäe mehr gewonnen. Mischa Zverev, im Sog des Aufstiegs seines jüngeren Bruders Alexander im Februar unter die Top 30 vorgestossen, erreichte in Genf seinen zweiten Final auf der ATP-Tour, den ersten seit 2010 in Metz. (ram/sda)

Wawrinkas 16 Turniersiege

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Unvergessen

Hingis' schwärzeste Stunde – zwei «Uneufe»-Aufschläge, gellende Pfiffe und bittere Tränen

5. Juni 1999: Die 18-jährige Martina Hingis macht sich auf, das French Open zu gewinnen und endlich ihren Karriere-Grand-Slam zu vervollständigen. Nach einer 6:4, 2:0-Führung im Final gegen Steffi Graf läuft aber plötzlich alles aus dem Ruder.

Die Affiche verspricht grosses Spektakel. Im French-Open-Final 1999 treffen mit Martina Hingis die aktuelle Weltnummer 1 und mit Steffi Graf die beste Spielerin aller Zeiten aufeinander. Zwei völlig unterschiedliche Persönlichkeiten und Generationen stehen sich gegenüber, die das Damentennis prägten wie nur wenig andere.

Das Verhältnis zwischen den beiden ist angespannt. Zwar gibt sich Hingis vor dem Match bescheiden: «Ich würde gerne zeigen, dass der Generationswechsel vollzogen ist.» Wenige …

Artikel lesen
Link zum Artikel