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Swiss Roger Federer gestures during his quarter final match of the Monte Carlo Tennis Masters tournament against France's Jo-Wilfried Tsonga, in Monaco, Friday, April 15, 2016. (AP Photo/Lionel Cironneau)

Roger Federer verpasst sein erstes Grand-Slam-Turnier seit 16 Jahren.
Bild: Lionel Cironneau/AP/KEYSTONE

Der Rücken macht nicht mit – Roger Federer sagt das French Open ab

Nach 65 Grand-Slam-Turnieren am Stück reisst für Roger Federer eine schier unendliche Serie. Der 34-jährige Baselbieter hat wegen seinen Rückenbeschwerden für das French Open Forfait erklären müssen.



Die Frage, die sich jetzt stellt: Darf der Grand Slam das überhaupt?

Roger Federer verzichtet überraschend auf das am Sonntag beginnende French Open und will stattdessen an seiner Fitness arbeiten. Der Baselbieter hat sich noch nicht vollständig von seinen Rückenbeschwerden erholt, wie er auf seiner Homepage mitteilte. Das Risiko einer langwierigen Verletzung sei zu gross, er fühle sich noch nicht bei 100 Prozent.

«Ich denke, dass ich ein unnötiges Risiko eingehen würde, hier zu spielen, bevor ich soweit bin. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, aber ich musste sie fällen, damit ich die restliche Saison spielen kann und mein Karriereende nach hinten schieben kann», schrieb der «Maestro» auf Facebook.

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Er bleibe so motiviert wie eh und je und möchte für die Rasen-Saison wieder bereit sein. Federer entschuldigte sich bei seinen Fans in Paris, versprach aber gleichzeitig in einem Jahr wieder zu kommen: «Ich freue mich schon auf die Rückkehr nach Roland Garros im kommenden Jahr.»

Wie glaubst du, geht es mit Roger Federer weiter?

Nach seinem Halbfinal-Einzug beim Australian Open im Januar ließss sich der Schweizer am Knie operieren. Durch Rückenprobleme kam er in der anschliessenden Sandplatzsaison nicht in Schwung und schied bei den Masters in Monte Carlo und Rom früh aus. Auf Madrid verzichtete er sogar.

Federer hatte seit der Jahrhundertwende jedes der 65 Grand-Slam-Turnier bestritten. Letztmals fehlte er 1999 beim US Open im Haupttableau eines Major-Events, als er in der Qualifikation an Landsmann Ivo Heuberger gescheitert war.

Die ersten Reaktionen:

(pre/sda)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • smoenybfan 19.05.2016 20:56
    Highlight Highlight Federer wurde schon öfters totgesagt und kam beeindruckend stark zurück. Das war ein schwieriges halbes Jahr und die Tatsache, dass er in Paris trainiert hat, zeigt dass es vor allem eine Vorsichtsmaßnahme für die für ihn wichtige Rasensaison ist. Zudem ist es auch "positiv", ist es mit dem Rücken ein alter Bekannter und kein komplett neuer Faktor. Federer wird ein weiteres Mal zurückkehren und ganze vorne mitspielen, davon bin ich überzeugt! Chum jetze!
  • Toerpe Zwerg 19.05.2016 20:08
    Highlight Highlight Die Mission "letztes Wimbledon" hat begonnen.
  • JonathanFrakes 19.05.2016 19:37
    Highlight Highlight Roger weiss am besten was gut für ihn ist. Er kann sich der Erholung und später der Vorbereitung auf die Grassaison (hihihi) widmen. Vielleicht gibts ja dann in Wimbledon den #18. RF ist eine lebende Legende und braucht sich von niemandem sagen lassen, wann er aufhören soll!
    • SelmaZ 19.05.2016 21:08
      Highlight Highlight Amen!
  • Angelo C. 19.05.2016 19:02
    Highlight Highlight Wenn die Fans und Federer (34) ehrlich zu sich selbst sind, dann ist es unübersehbar, dass sich eine grosse Karriere allmählich dem Ende zuneigt. Trotz seiner immer noch grossen Motivation machen sich die Abnützungserscheinungen nun immer schneller wiederkehrend bemerkbar, sodass unser grosse Maestro gut beraten wäre, sich ernsthafte Rücktrittsgedanken zu machen, oder wie Tommy Haas ab und an noch ein Turnier oder attraktive Showkämpfe zu bestreiten.

    Und zukunftsorientiert könnte er sich z.B. auch als europäischer Bolletieri profilieren.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nick_Bollettieri
    • Schreiberling 19.05.2016 19:39
      Highlight Highlight Gedanken hat er sich sicherlich schon gemacht. Aber: Zuerst war es das Knie, dann eine Grippe, dann der Rücken. Zwischendrin hat Federer immer gespielt. Es ist einfach auch Pech, dass jetzt gleich drei Rückschläge hintereinander kamen.
    • Angelo C. 19.05.2016 20:10
      Highlight Highlight Mit der Umschreibung "Pech" liegst du sicher nicht falsch, doch die Rückenbeschwerden verdichten sich seit geraumer Zeit mehr und mehr, sodass Federer auch an seine Gesundheit nach Beendigung der Karriere denken muss, genauso wie dies zahlreiche uns bekannte Top-Spieler in der Vergangenheit und in Rogers heutigem Alter auch irgendwann tun mussten.

      Natürlich tun diese Überlegungen manchem Fan weh, wie natürlich auch dem Betroffenen selbst, doch das Prinzip Hoffnung, gepaart mit einer Art rührender Realitätsverweigerung, kanns ja à la longue auch nicht sein....
    • Schreiberling 19.05.2016 20:42
      Highlight Highlight Das stimmt eben nicht. Die Rückenbeschwerden begleiten Roger schon seit Beginn seiner Karriere. Dass er im Herbst seiner Karriere eher mal auf ein Turnier verzichtet, zeigt dass er seine Gesundheit ernst nimmt.

      Es gibt dazu auf den Webseiten des Tages-Anzeiger/Bund ein gutes Interview. Lies das.
  • Micha Moser 19.05.2016 18:51
    Highlight Highlight Stark von Federer das er, auch wenn er wohl wusste das damit wieder Rücktrittsgerüchte aufkommen trotzdem auf seine Gesundheit gehört hat 😞❤️
  • --Sevi-- 19.05.2016 18:14
    Highlight Highlight Als ich auf die Welt kam, stand seine Serie bei 1. Nun 16 Jahre später ist sie vorbei, nach 65 Turnieren.
  • Schreiberling 19.05.2016 17:41
    Highlight Highlight 😰😰😰

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