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ATP Masters 1000 in Monte Carlo, Achtelfinals
Wawrinka – Simon 6:1, 6:2
Federer – Bautista Agut 6:2, 6:4
Murray – Paire 2:6, 7:5, 7:5
Raonic – Dzumhur 6:3, 4:6, 7:6
Nadal – Thiem 7:5, 6:3
Rafael Nadal setzte sich im Achtelfinal durch und trifft nun auf Stan Wawrinka.
Rafael Nadal setzte sich im Achtelfinal durch und trifft nun auf Stan Wawrinka.Bild: SEBASTIEN NOGIER/EPA/KEYSTONE

Nadal bezwingt Thiem in zwei Sätzen – Murray zieht den Kopf gerade noch aus der Schlinge

Rafael Nadal und Andy Murray stehen in Monte Carlo in den Viertelfinals. Der Spanier setzt sich in zwei Sätzen gegen Österreicher Dominic Thiem durch. Mehr Mühe bekundet der Brite, der beinahe wie Novak Djokovic früh gescheitert wäre. Murray schlägt den Franzosen Benoit Paire letztlich aber in drei Sätzen.
14.04.2016, 13:5414.04.2016, 17:49

Nadal und Thiem lieferten sich über 2:03 Stunden ein lange ausgeglichenes Duell. Nur schon der Startsatz dauerte länger als das ganze Achtelfinalspiel von Stan Wawrinka (6:1, 6:2 gegen Gilles Simon). Thiem muss dabei mangelnde Chancenverwertung zur Last gelegt werden. Von 16 Breakbällen gegen Nadal verwertete er nur einen, wohingegen der Spanier im ersten Satz zwei von fünf zum Gamegewinn nutzte und so im entscheidenden Moment den Satzgewinn sicherstellte.

Im zweiten Durchgang spielte der Mallorquiner dann souverän und liess keinen einzigen Breakball mehr zu. Beim Stand von 3:3 gelang ihm der entscheidende Servicedurchbruch, wonach er auch die letzten zwei Games auf seine Seite holte. Auf Nadal wartet im Viertelfinal eine hohe Hürde. Er trifft auf den Schweizer Wawrinka, der einen ganz starken Eindruck hinterliess.

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Benötigte alle Konzentration: Andy Murray.
Bild: ERIC GAILLARD/REUTERS

Murray mit Mühe

Sehr lange konnte sich Benoit Paire berechtigte Hoffnungen machen, in Monte Carlo eine Überraschung zu schaffen. Am Ende muss sich der Franzose vorwerfen lassen, dass er zu viele Chancen für die Entscheidung ungenutzt liess. So zog Andy Murray dank einer Leistungssteigerung in die Achtelfinals des Sandplatz-Turniers ein.

Mehr als zweieinhalb Stunden dauerte die Partie, welche ab Mitte des zweiten Satzes hin und her wog. Zuvor hatte Paire sie klar dominiert. Der in Genf lebende 26-Jährige gilt als Spezialist für diese Unterlage. Seinen bislang einzigen Turniersieg (im vergangenen Jahr in Bastad/Schweden) feierte er auf Sand.

Stark gespielt, aber den Sack nicht zugemacht: Benoit Paire.
Stark gespielt, aber den Sack nicht zugemacht: Benoit Paire.Bild: SEBASTIEN NOGIER/EPA/KEYSTONE

Murray, der Fighter

Paire sah nach dem gewonnenen Startsatz und einer 3:0-Führung schon früh wie der Sieger aus. Doch Murray biss sich in die Partie zurück. Beim Stand von 3:4, 0:40 und Aufschlag Paire holte er sich das Break und anschliessend mit 7:5 den zweiten Durchgang.

Auch im Entscheidungssatz hatte Paire den Sieg auf dem Schläger, als ihm ein Break zum 5:4 gelang. Doch Murray schlug postwendend zurück und sicherte sich in Extremis den Einzug in die nächste Runde.

Nun gegen Raonic

Andy Murray kommt in diesem Jahr bislang nicht auf Touren. Einzig zum Saisonauftakt war der Schotte top, mit dem Finaleinzug an den Australian Open (den er in drei Sätzen gegen Novak Djokovic verlor). Doch seit Murray wenig später erstmals Vater wurde, läuft es ihm nicht mehr wunschgemäss. Vor dem Turnier in Monte Carlo scheiterte er in Indian Wells und in Miami jeweils bei seinem zweiten Einsatz.

Im Achtelfinal von Monte Carlo trifft er nun auf Milos Raonic. Auch der Kanadier hatte Mühe, gegen einen Aussenseiter weiter zu kommen. Er schlug den bosnischen Qualifikanten Damir Dzumhur 6:4, 4:6 und 7:6. (ram/drd)

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