Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tour de France, 17. Etappe

1. I. Sakarin (Rus)

2. J. Pantano (Kol)

3. R. Majka (Pol)

Cycling - Tour de France cycling race - The 184.5 km (114.6 miles) Stage 17 from Berne to Finhaut-Emosson, Switzerland - 20/07/2016 - Yellow jersey leader Team Sky rider Chris Froome of Britain is seen before the stage. REUTERS/Juan Medina

Er hat gut lachen: Froome baut seinen Vorsprung weiter aus. Bild: JUAN MEDINA/REUTERS

Sakarin holt sich die Alpen-Etappe zum Lac d'Emosson solo – Froome gewinnt wichtige Sekunden

Der Sieg in der 17. Etappe der Tour de France geht an den Russen Ilnur Sakarin. Leader Chris Froome vergrössert bei der Bergankunft im Wallis seinen Vorsprung im Gesamtklassement.



Illnur Sakarin erreicht den Staudamm am Lac d‘Emosson als Erster und gewinnt die 17. Etappe der Tour de France. Der Russe setzt sich rund sechs Kilometer vor dem Ziel von seinen zwei ärgsten Konkurrenten Pantano und Majka ab und holt sich den Tagessieg. 

Cycling - Tour de France cycling race - The 184.5 km (114.6 miles) Stage 17 from Berne to Finhaut-Emosson, Switzerland - 20/07/2016 - Team Katusha rider Ilnur Zakarin of Russia wins on the finish line.  REUTERS/Jean-Paul Pelissier

Sakarin ballt die Siegerfaust. Bild: JEAN-PAUL PELISSIER/REUTERS

Sakarin, Pantano und Majka gehörten einer 13-köpfigen Fluchtgruppe an, die mit über zwölf Minuten Vorsprung vor dem Feld die letzten zwei Steigungen in Angriff genommen hatte. Zu diesen Ausreissern gehörte als einziger Schweizer auch Steve Morabito. Der Walliser klassierte sich in seiner engeren Heimat auf dem 9. Rang. Auf Sieger Sakarin büsste Morabito, der im 10,4 km langen Schlussanstieg nicht mehr mit der Spitze mithalten konnte, 4:38 Minuten ein.

Chris Froome verteidigt das gelbe Leadertrikot ohne Probleme und gewinnt wichtige Sekunden im Kampf um das Gesamtklassement. Von den Favoriten konnte einzig der Australier Richie Porte mit dem Briten mithalten. Die ehemaligen Teamkollegen kamen mit acht Minuten Rückstand auf Sakarin ins Ziel. Bauke Mollema, der Gesamtzweite, bekundete grosse Probleme und verlor gegenüber dem Drittplatzierten Adam Yates rund 30 Sekunden. 

epa05433578 Team Sky rider Christopher Froome of Great Britain celebrates on the podium wearing the overall leader yellow jersey following the 17th stage of the 103rd edition of the Tour de France cycling race over 185.5Km between Berne and Finhaut-Emosson, Switzerland, 20 July 2016.  EPA/YOAN VALAT

Froome führt das Gesamtklassement weiterhin klar an. 
Bild: YOAN VALAT/EPA/KEYSTONE

In der Gesamtwertung führt Froome nun mit 2:27 Minuten Vorsprung vor Bauke Mollema. Als Dritter liegt der Brite Adam Yates 2:53 Minuten zurück. Der viertklassierte Nairo Quintana büsste knapp 30 Sekunden auf Froome ein und liegt nun rund dreieinhalb Minuten hinter dem zweifachen Tour-Sieger.

Am Donnerstag steht ein Zeitfahren für die Kletterspezialisten an. Auf den 17km von Sallanches nach Megève geht es fast nur bergauf. Als Topfavorit auf den Tagessieg gilt Chris Froome.(sda/jsc)

Als die Tour de France 1948 die Schweiz besuchte

Unvergessene Radsport-Geschichten

24.04.1993: Järmann schlägt im Sprint Weltmeister Bugno und gewinnt das Amstel Gold Race

Link zum Artikel

17.07.1992: Der Thurgauer Rolf Järmann bodigt Ex-Gesamtsieger Pedro Delgado und gewinnt die längste Tour-Etappe

Link zum Artikel

11.10.1998: Ein halbes Jahrhundert nach Ferdy Kübler trägt mit Oscar Camenzind endlich wieder ein Schweizer das Regenbogentrikot

Link zum Artikel

21.07.2009: Jens Voigt stürzt fürchterlich und gibt drei Tage später ein obercooles Interview

Link zum Artikel

09.04.2006: Ein Lenkerbruch und ein Albtraumsturz zerstören den grossen Traum von Armstrongs Edelhelfer

Link zum Artikel

13.07.1967: Tom Simpson stirbt am Mont Ventoux – und sein Name wird zu einem Mahnmal für alle Radsport-Profis

Link zum Artikel

30.01.2011: «Dummi huere Ruederer» und «Schiiss-Ponys» machen Reporter Hans Jucker zur Legende

Link zum Artikel

15.10.2011: Für einen Tag schlüpft Oliver Zaugg aus der Rolle als Helfer und feiert den grössten Triumph seiner Karriere

Link zum Artikel

17.06.1981: «Dä Gottfried isch für mich gschtorbe!» – 2 Tage nach dem Zitat seines Lebens fliegt Beat Breu ins Leadertrikot

Link zum Artikel

20.07.2006: Floyd Landis begeistert die Sportwelt mit einer historischen Flucht – und wird kurz nach dem Tour-Sieg als Doper entlarvt

Link zum Artikel

14.07.2003: Armstrong rettet sich nach dem Horrorsturz von Beloki mit einem Höllenritt querfeldein über das Kornfeld

Link zum Artikel

22.07.2001: Sven Montgomery erlebt an der Tour den schönsten Moment seiner Karriere – und nur drei Tage später den schlimmsten

Link zum Artikel

22.03.1995: Du kannst im Fitness-Center strampeln wie du willst – an den durchdrehenden Nüscheler kommt keiner ran

Link zum Artikel

14.02.2004: Der Pirat geht von Bord – aber in den Herzen der Fans lebt Marco Pantani ewig

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Unvergessen

Roel Paulissen fährt am Cape Epic 20 Kilometer auf der Felge durch Afrika – und gewinnt

2. April 2008: «Ich kann es nicht glauben!», sagt Roel Paulissen nach der 5. Etappe des Cape Epic. Soeben ist er auf seinem Mountainbike ohne Pneu durch südafrikanisches Gelände gestrampelt. Sein Teampartner wollte schon aufgeben – nun stehen die beiden als Sieger fest.

Das Cape Epic gilt als härtestes Etappenrennen der Welt. Die «Tour de France» des Mountainbikesports beansprucht während acht Tagen die Fahrer genauso wie das Material.

Besonders diese 5. Etappe von Swellendam nach Bredasdorp hat es mit 146 Kilometern Länge in sich. Die Gesamtführenden Roel Paulissen und Jakob Fuglsang liegen komfortabel in Führung, als der Däne Fuglsang einen Platten einfängt. Eigentlich wäre das Malheur in wenigen Sekunden behoben. Doch das Loch ist gross und die beiden …

Artikel lesen
Link zum Artikel