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Switzerland's Fabian Cancellara waits for the start of the seventeenth stage of the Tour de France cycling race over 184.5 kilometers (114.3 miles) with start in Bern and finish in Finhaut-Emosson, Switzerland, Wednesday, July 20, 2016. (AP Photo/Christophe Ena)

Rio im Blick: Fabian Cancellara konzentriert sich ab jetzt auf Olympia,
Bild: Christophe Ena/AP/KEYSTONE

Cancellara beendet die Tour de France vorzeitig und legt den Fokus jetzt auf Olympia

Fabian Cancellara wird die laufende Tour de France nicht beenden. Der Schweizer entschied sich dafür, hinsichtlich der Olympischen Spiele Kräfte zu sparen und die weiteren Etappen nicht mehr zu bestreiten.



Fabian Cancellara wird nicht mehr zur 18. Etappe der Tour de France, einem 17 km langen Bergzeitfahren von Sallanches nach Megève, starten. Der 35-jährige Berner stieg am Mittwochabend nach der Bergankunft in Finhaut-Emosson aus seiner elften Frankreich-Rundfahrt aus.

Die Aufgabe erfolgte in Absprache mit der Trek-Teamführung und hinsichtlich Rio de Janeiro. So erhält Cancellara einige Tage mehr Erholungszeit für die in gut zwei Wochen beginnenden Olympischen Spiele. Am 10. August findet in Brasilien das olympische Zeitfahren statt, für den Ende Saison zurücktretenden Radprofi wohl das letzte Highlight seiner Karriere.

Fabian Cancellara from Switzerland of Team Trek Segafredo rides during the 17th stage of the 103rd edition of the Tour de France cycling race over 184,5km between Bern and Finhaut-Emosson in Switzerland, in Finhaut-Emosson, Wednesday, July 20, 2016. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Die 17. Etappe, die komplett auf Schweizer Boden stattfand, ist für Cancellara der letzte Auftritt an der Tour de France.  Bild: KEYSTONE

«Ich gebe nicht gerne ein Rennen auf, besonders nicht, wenn unser Team-Leader (Bauke Mollema) vier Tage vor Paris an zweiter Position liegt», so Cancellara. Doch der Schweizer sieht bei den noch folgenden schwierigen Etappen kaum Möglichkeiten, den Niederländer gross unterstützen zu können. «Es ist der richtige Entscheid, denn es war eine anstrengende und stressige Tour für mich. Ich bin erschöpft. Wenn ich bei Olympia gut sein will, muss ich mich nun erholen.»

Gleich sieht es auch Luca Guercilena, Trek-Direktor und zugleich Schweizer Nationaltrainer: «Wir alle wissen, dass er den Fokus auf das Zeitfahren in Rio legt. Dafür benötigt Fabian eine genügend lange Erholungsphase. Die Hitze der letzten Tage hat ihn stark gefordert, seine Müdigkeit ist gross.» (sda/jsc)

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