Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bei Serena Williams ist es ähnlich wie bei Roger Federer. Wenn sie spielt, geht es fast immer um einen Eintrag in die Geschichtsbücher. Bild: AP/PA Pool

Darum könnte Serena Williams bald einen Eintrag im Geschichtsbuch erwirken

12.07.18, 20:03 13.07.18, 07:35


Als erste Mutter seit 38 Jahren kann Serena Williams am Samstag in Wimbledon triumphieren. Im Final trifft die Amerikanerin wie vor zwei Jahren auf die Deutsche Angelique Kerber.

Bei Serena Williams ist es ähnlich wie bei Roger Federer. Wenn sie spielt, geht es fast immer um einen Eintrag in die Geschichtsbücher. In Wimbledon dieses Jahr wäre ein Erfolg aber noch spezieller als sonst schon.

Sie ist als Nummer 181 der Welt nicht nur die schlechtest klassierte Wimbledonfinalistin der Geschichte. Williams wäre die erste Mutter seit Evonne Goolagong-Cawley 1980, die in Wimbledon gewinnt. Und die erste bei einem Grand Slam seit der Belgierin Kim Clijsters 2011 am Australian Open.

Williams bestreitet am Samstag zum zehnten Mal einen Wimbledonfinal (sieben Siege). Die Mutter des gut zehn Monate alten Töchterchens Alexis Olympia, die das Turnier im letzten Jahr wegen ihrer Schwangerschaft verpasst hatte, gewann im Halbfinal ohne Probleme 6:2, 6:4 gegen die als Nummer 13 gesetzte Deutsche Julia Görges.

«Das ist verrückt», suchte Williams nach Worten. «Ich weiss nicht mal selber, wie ich mich fühle.» Die erfolgreichste Tennisspielerin der Neuzeit erzählte von der schwierigen Geburt, nach der sie mehrere Operationen benötigte. «Ich konnte nicht einmal mehr selber zum Briefkasten laufen, deshalb ist dieser Wimbledonfinal alles andere als selbstverständlich.» Im erst vierten Turnier nach ihrer Rückkehr kann sie nun ihren 24. Grand-Slam-Titel holen und damit den Allzeit-Rekord der Australierin Margaret Court einstellen.

Hässliche und kuriose Tennis-Outfits

Davon träumte Kerber

Einfach wird die Aufgabe aber nicht. Im Final kommt es zu einer Neuauflage des Endspiels von vor zwei Jahren gegen die Deutsche Angelique Kerber. Damals siegte Williams in einem hochklassigen Spiel in zwei knappen Sätzen. Auch diesmal erwartet sie eine enge Partie. Wie Williams hat Kerber im gesamten Turnier nur einen Satz abgeben müssen.

Die Bezwingerin von Belinda Bencic im Achtelfinal zeigte gegen die Lettin Jelena Ostapenko eine nahezu perfekte Leistung und gewann in gerade mal 68 Minuten 6:3, 6:3. Die French-Open-Siegerin des letzten Jahres hatte zuvor noch keinen Satz verloren. Vor zwei Jahren gewann Kerber das Australian und das US Open und wurde die Nummer eins der Welt. Nun möchte sie gerne als erste Deutsche nach Steffi Graf 1996 auch im Rasenmekka triumphieren.

Bild: AP/AP

«Ich habe Wimbledon immer als kleines Kind verfolgt, mit Boris (Becker) und Steffi. Es war als kleines Kind immer mein Traum, hier einmal zu spielen», sagte die glückliche, aber noch nicht zufrieden wirkende Weltranglisten-Zehnte. In Melbourne 2016 hat sie Williams auch in einem Grand-Slam-Final bereits einmal bezwungen. (sda)

Martina Hingis: Die erfolgreichste Schweizer Tennisspielerin

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

«Who is America?» – 7 Fakten über die neue Skandal-Show von Sacha Baron Cohen

Warum das chinesische Modell über den Westen siegen wird

Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zur WM 2022 in Katar

Hat die Queen gerade Trump getrollt? Diese Bloggerin ist davon absolut überzeugt

Ein kleiner Vorgeschmack, was uns bei der nächsten WM erwartet

So gross müsste ein Gebäude sein, um die gesamte (!) Menschheit zu beherbergen

Nach diesen 5 Dokus wirst auch du deine Ernährung hinterfragen

Wie mich Sekten mundtot machen wollten – und was ich daraus gelernt habe

«Nur no ä halbs Minipic»: Lara Stoll steckt für 127 Stunden mit dem Finger im Abfluss fest

Erkennst du alle Filme an nur einem Bild? Wer weniger als 7 hat, muss GZSZ* gucken!

8 Dinge, die purer Horror sind, wenn sie morgens vor deinem ersten Kaffee passieren

Bei welchen Fluglinien hast du gratis oder günstig WLAN? Der Preisvergleich zeigt's

Das sind die Tops und Flops der WM

Grosse Zustimmung für Frauenrentenalter 65 

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Avalanche89 12.07.2018 21:50
    Highlight Serena ist ein Phänomen, unglaublich. Im Frauentennis gibt es keine Frau die längerfristig ganz vorne mitspielen kann. Serena schafft das seit 20 Jahren.
    36 4 Melden

Roger Federer ist wieder die Weltnummer 1 – weil Thiem Nadals Monsterlauf stoppt

Rafael Nadal verliert im Viertelfinal in Madrid gegen Dominic Thiem erstmals nach 21 Siegen wieder eine Partie auf Sand – und macht damit Roger Federer wieder zur Nummer 1.

Die Weltnummer 7 zeigte ein nahezu perfektes Spiel und setzte sich nach knapp zwei Stunden 7:5, 6:3 durch. Letztmals hatte Nadal auf Sand vor fast einem Jahr in Rom verloren – auch da im Viertelfinal gegen Dominic Thiem. Zwischen diesen beiden Niederlagen hatte Nadal auf Sand 50 Sätze in Folge gewonnen und damit einen Uralt-Rekord von John McEnroe (49 gewonnene Sätze in Folge auf Teppich) gebrochen.

Nachdem der Spanier in Madrid im vergangenen Jahr den Titel gewonnen hatte, verliert er nun so …

Artikel lesen