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Dieses Werbevideo kostet den Chef von «Visit Florida» den Kragen

Werbevideo mit leicht bekleideten Frauen am Meer: Im Sunshine-State Florida offenbar ein No-Go.
Werbevideo mit leicht bekleideten Frauen am Meer: Im Sunshine-State Florida offenbar ein No-Go.screenshot: youtube.com

«Sexy Beach»: Dieses Werbevideo kostet den Chef von «Visit Florida» den Kragen

12.01.2017, 05:3912.01.2017, 16:29

Mit einem sexuell aufgeladenen Rap-Video auf Staatskosten wollte die staatliche Fremdenverkehrsbehörde von Florida noch mehr Touristen an die Strände locken – doch der Versuch kostete den Behördenchef das Amt.

Nach einer Welle der öffentlichen Empörung trat der Behördenchef von Visit Florida, Will Seccombe, zurück, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte. Seccombe erhalte eine Abfindung von umgerechnet knapp 70'000 Euro.

Das umstrittene Video von Rapper Pitbull: Über zehn Millionen Views wurden eingeheimst. Video: YouTube/PitbullVEVO

Im vergangenen Jahr hatte das durch Steuergelder finanzierte Fremdenverkehrsamt des US-Bundesstaats ein Werbe-Video des Rappers Pitbull veröffentlicht. In dem Filmchen zu dem Song «Sexy Beach» räkelten sich knapp bekleidete Strandschönheiten, während Pitbull singt: «Ich will sexy Strände sehen, Hotels.» Im Dezember liess Pitbull dann in einer Twitter-Botschaft wissen, dass er dafür eine Million Dollar erhalten habe.

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Vielen konservativen Bürgern und Politikern gefiel diese Art des Einsatzes von Steuergeldern überhaupt nicht. Der republikanische Gouverneur von Florida, Rick Scott, forderte Seccombes Rücktritt. Scott begrüsste nun, dass dieser der Aufforderung folgte und betonte, dass künftig besonders transparent mit der Verwendung von Steuergeldern umgegangen werde. (cma/sda/afp)

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