Wirtschaft
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ZU DEN ZAHLEN 2012/13 DER EU-BILDUNGSKOMMISSION ZUM BILDUNGSPROGRAMM ERASMUS STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 10. JULI 2014, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Studenten an der Universitaet Zuerich, aufgenommen am Freitag, 21. September 2012, in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Eingang zur Universität Zürich. An Hochschulen sind Snowflakes besonders zahlreich vertreten. Bild: KEYSTONE

Die Snowflakes – oder warum hypersensible Linke den Rechten einen Steilpass spielen

Hypersensible Linke und politisch unkorrekte Rechte liefern sich immer heftigere Gefechte.



In den USA werden hyperempfindliche Menschen auch «Snowflakes» genannt, wahrscheinlich weil sie bei der geringsten Erwärmung sofort einbrechen. Snowflakes sind an Universitäten weit verbreitet. Sie weigern sich, Vorlesungen über Themen zu besuchen, die sie erschrecken, und halten ihnen nicht genehme Referenten vom Universitäts-Campus fern.

Die Diskussionen um den Sommerhit 079 und die Basler-Scharade um die Guggenmusik Negro-Rhygass zeigen, dass das Snowflake-Phänomen auch die Schweiz erreicht hat. Auch dass wir uns darüber streiten, ob man einen Mohrenkopf noch Mohrenkopf nennen darf, gehört in dieses Kapitel.

epa05656750 Francis Fukuyama, director of the Center on Democracy, Development and the Rule of Law at Stanford University, speaks to an audience during the International workshop 'Post-election America: Political and economic challenges' at the Center for American studies, in Rome, Italy, 02 December 2016.  EPA/MAURIZIO BRAMBATTI

Francis Fukuyama ist einer der bekanntesten Politologen der Gegenwart. Bild: EPA/ANSA

Nun könnte man sagen: Glücklich ein Volk, das sich mit Problemen dieser Art herumplagen kann. Stimmt leider nicht. Die vermeintlich läppischen Streitereien sind Ausfluss der sogenannten Identitätspolitik. Sie hat in der modernen Gesellschaft den Klassenkampf ersetzt – und das hat Folgen.

Aufklärung und Industrialisierung haben uns nicht nur Demokratie und Rechtsstaat beschert, sondern auch den Klassenkampf. «Die Politik war während beinahe des gesamten 20. Jahrhunderts geprägt von wirtschaftlichen Themen», schreibt Francis Fukuyama in einem Essay im Magazin «Foreign Affairs». «Heute hingegen ist sie weniger von ökonomischen oder ideologischen Sorgen bestimmt, als von Fragen der Identität.»

Demonstranten tragen Transparente mit der Aufschrift

Mai-Demonstration in Basel. Wird dies bald zur Folklore? Bild: KEYSTONE

Die zentrale Aussage von Karl Marx, wonach das Bewusstsein des Menschen primär von seinem wirtschaftlichen Sein bestimmt wird, ist unvollständig. Menschen streben auch nach Würde und Respekt. Wird ihnen dies verweigert, dann reagieren sie heftig, vor allem dann, wenn ihnen gleichzeitig ein wirtschaftlicher Abstieg droht. Das ist gegenwärtig bei weiten Teilen des westlichen Mittelstandes der Fall.

Den Linken wurden die Themen geraubt

Klassenkampf ist in der modernen Gesellschaft kein taugliches Mittel mehr. Der Kommunismus ist diskreditiert, die klassischen Arbeiter sind zu einer aussterbenden Rasse geworden, die Grenzen des Sozialstaates sind ausgereizt, und in der Gig-Wirtschaft lassen sich Arbeitnehmer schlecht organisieren.

Den Linksparteien wurden so allmählich ihre zentralen Themen geraubt. Im Gegenzug haben sie die Minderheiten entdeckt. Kampf gegen Rassismus und sexuelle Diskriminierung und Einsatz für Migranten wurden zu Kernthemen der Linken.

Wer für die Rechte von Frauen und Minderheiten kämpft, hat zwei Optionen: Er kann verlangen, dass sie gleich behandelt werden wie die anderen, oder er kann verlangen, dass die Eigenheiten einer anderen Identität respektiert werden. In der jüngsten Vergangenheit setzt sich vermehrt die zweite Option durch.

Frauen demonstrieren am Women's March in der Stadt Zuerich, am Samstag 18. Maerz 2017. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Frauen demonstrieren gegen Trump, auch in Zürich. Bild: KEYSTONE

Fukuyama nennt als Beispiel die Entwicklung des Feminismus: «Die Forderungen der Mainstream-Bewegung konzentrierten sich zunächst auf die gleiche Behandlung der Frauen am Arbeitsplatz, in der Erziehung, vor Gericht, usw. Gleichzeitig gab es jedoch auch einen wichtigen Trend in der feministischen Bewegung, der das spezifische Bewusstsein und die Lebenserfahrung der Frauen betont, die grundsätzlich verschieden sind von männlichen.»

Grundsätzlich ist am Einsatz gegen Rassismus und für Feminismus nichts auszusetzen. Auch heute noch werden Farbige diskriminiert und Frauen am Arbeitsplatz belästigt, wie die #metoo-Bewegung gezeigt hat. Mit der Betonung der Identität haben die Linken jedoch ungewollt den Rechten einen Steilpass gespielt. «Vielleicht das Schlimmste an der aktuellen Identitätspolitik der Linken ist die Tatsache, dass sie den Aufstieg einer Identitätspolitik von rechts begünstigt hat», stellt Fukuyama fest.

Image

Demonstration der rechten Identitären in Berlin.

Die rechte Identitätspolitik dreht sich um Rasse und Nationalität, verbunden mit der Angst vor einem sozialen Abstieg. «Wir wollen unser Land zurück» und «Wir sind das Volk» sind Parolen, die auf fruchtbaren Boden fallen. Die Rechten nutzen auch die Hyperempfindlichkeit der linken Snowflakes aus. Die Grenze des Anstands zu verletzen und sich keinen Deut um die politische Korrektheit zu kümmern, wird zu einer Tugend und zu einem politischen Erfolgsrezept. Das hat Donald Trump beispielhaft vorexerziert. Seine Vulgarität wird von seinen Anhängern als Authentizität verstanden und gepriesen.

Geschickt spannt die Rechte das Verlangen nach Respekt für ihre Zwecke ein. Der weisse Mittelstand sei das wahre Opfer und seine Anliegen würden von einer abgehobenen Elite nicht mehr wahrgenommen, argumentieren sie und können damit punkten: Mit dieser Botschaft wurde Trump ins Weisse Haus und das Vereinigte Königreich aus der EU gehievt.

Eine reine Multikulti-Gesellschaft wird gemäss Fukuyama niemals überleben. Er plädiert deshalb für eine Leitkultur, welche Identität verspricht, ohne gleichzeitig andere auszuschliessen und zu unterdrücken. «Eine funktionsfähige nationale Identität muss substanzielle Ideen enthalten, eine Verfassung, Rechtsstaatlichkeit und die Gleichheit der Menschen», so Fukuyama.

Eine solche Gesellschaft darf, ja muss auch ihre Grenzen schützen. «Die internationalen Gesetze stellen nicht in Frage, dass Staaten ein Recht darauf haben, ihre Grenzen zu kontrollieren und Kriterien für die Einbürgerung festzulegen», so Fukuyama. Diese Kriterien sollen jedoch nicht durch das «Blut», sondern durch den «Boden» bestimmt sein. Will heissen: Wer in einem bestimmten Land geboren und aufgewachsen ist, soll dort auch als Bürger aufgenommen werden.

Kurz zusammengefasst lautet Fukuyamas Botschaft wie folgt: Ohne Leitkultur verkommt die Identitätspolitik zu einem wehleidigen Jammern einzelner Gruppen gegeneinander und zu einer zunehmenden Radikalisierung. Und ohne sichere Grenzen werden die Rechten mit ihrer Identitätspolitik triumphieren.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 25.08.2018 18:30
    Highlight Highlight Die Forderung nach einer "Leitkultur" ist rassistisch und rechtsradikal, genau wie die Forderung einiger Islamisten, die Scharia über die Verfassung zu stellen (http://bit.ly/2riUYoi).

    Die Welt ist farbig! Jede Farbe einzigartig. Wenn man alle Farben mischt, integriert und assimiliert, dann entsteht nur ein dreckiges braun. Eine braune Identität von Gleichgeschalteten.

    Die Welt ist bunt. Und das ist gut so. Die Vielfalt der Kulturen ist wichtig für das Überleben und die gesunde Entwicklung der Menschheit. Keine Kultur ist überlegen, Keine besser als andere. Alle haben Vor- und Nachteile.
  • Sherlock_Holmes 25.08.2018 12:32
    Highlight Highlight Es ist ein grosses Privileg, in einem Land zu leben, dessen Verfassung auf der Unantastbarkeit der Menschenwürde basiert.
    Jedes einzelne Mitglied unserer Gesellschaft ist gefordert, dem politisch – und im persönlichen Umgang – Sorge zu tragen.
    Dies ist schwierig und herausfordernd. Wir sind mit allen unseren Stärken und Schwächen ge – und manchmal auch überfordert.
    Diese Vision als Illusion abzutun erscheint naheliegend, ist aber umso gefährlicher.
    Heute mehr denn je, indem Masse wie Herabstufungen und Diffamierungen wieder gesellschaftsfähig werden.
    Wir verlieren sonst mehr als wir gewinnen.
    • Karl33 25.08.2018 14:21
      Highlight Highlight "Heute mehr denn je, indem Masse wie Herabstufungen und Diffamierungen wieder gesellschaftsfähig werden."

      Problematisch ist doch im heutigen Diskurs, dass gewisse Herabstufungen und Diffamierungen schöngeredet und medial begrüsst werden, weil, wie dann argumentiert wird, diese im Dienst einer guten Sache stünden: Männer sind müll. Es gilt also aus linker Sicht als fortschrittlich, Männer herabzuwürdigen.

      Unter solchen Voraussetzungen kann man die Diskussion einstellen. Sie führt zu keinem Resultat mehr.

  • Sherlock_Holmes 25.08.2018 11:51
    Highlight Highlight Bevor die Kommentarfunktion geschlossen wird, möchte ich mich zu einigen Aspekten der vertieften Diskussion äussern.
    Der Begriff Leitkultur ist – in Verbindung mit Fukuyama – tatsächlich problematisch und auch negativ konnotiert. Philipp Löpfe blendet dies leider aus.
    Besser wäre, von einem Gesellschaftsvertrag und der zugrundeliegenden Verfassung zu sprechen.
    Diese beruht im Kern auf der garantierten Menschenwürde (Juristenzeitung 36 (14), 457-464, 1981)
    Toleranz hört dort auf, wo diese Würde schleichend erodiert.
    Es geht also nicht um ein Harmoniebedürfnis sondern um zentrale gelebte Werte.
  • hallihalloo 24.08.2018 16:54
    Highlight Highlight "(...)die Minderheiten entdeckt. Kampf gegen Rassismus und sexuelle Diskriminierung und Einsatz für Migranten wurden zu Kernthemen der Linken."

    Welche Minderheiten? Frauen? Nicht-Weisse? Migrant*innen? genau.. Nur weil Rassismus und sexuelle Diskriminierung DICH PERSÖNLICH vielleicht nie betroffen haben, musst du nicht anderen Menschen ihre Erfahrungen absprechen.

    Die wahren Snowflakes.. "Mimimi die finden es scheisse, wenn ich rassistische Symbole verbreite, mimimi Frauen wollen nicht belästigt werden, mimimi die wollen, dass ich mein Verhalten und meine Privilegien überdenke mi mi mi!"
    • linksgrünversifft 24.08.2018 18:04
      Highlight Highlight Alle Menschen, die nicht "weisse Männer" sind, als Minderheiten zu bezeichnen, ist ja wohl der Höhepunkt der Arroganz und zeigt genau, was das Problem ist. Bei einer Politik für diese "Minderheiten" geht es um globale Gerechtigkeit. Herr Löpfe kann es sich vielleicht nicht vorstellen, aber es gibt Menschen, die sind der Meinung, dass das Leben einer Migrantin aus Eritrea gleich viel Wert hat, wie das Leben von Herrn Löpfe und dass auch ihre Probleme relevant sind und politisiert werden müssen.
  • hallihalloo 24.08.2018 16:45
    Highlight Highlight Jede Politik ist Identitätspolitik. Dir scheinen gewisse Identitäten einfach wichtiger zu sein als andere. Soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Gerechtigkeit schliessen einander aber nicht aus. Wenn man selbst kein Migrant ist, nicht schwarz ist und auch keine Frau, dann ist es natürlich easy die Probleme/Sorgen/Anliegen dieser Menschen als irrelevant und "Snow-Flake-Gehabe" abzustempeln.
  • Steely Dan 24.08.2018 12:56
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass das eine möglichst neutrale Erörterung der Position von Fukuyama ist, sonst wäre ich enttäuscht von Philipp. Seit Newton ist "actio=reactio" ein naturwissenschaftlich belegtes Gesetz und genauso auf diese Links/Rechts Schwarz/Weiss-Malerei anzuwenden. Gerade der Populismus von Rechts befeuert die Linken, sich immer schriller zu äussern. Trump hat mit Themen der Linken gewonnen, weil die Rechten ähnliche Probleme haben (Ungleichheit zählt!). Grenzen mögen Identität zu sichern versprechen, solange man ignorieren kann, was wir ausserhalb unserer Grenzen zu verantworten haben.
  • religionkills 24.08.2018 11:26
    Highlight Highlight In linken Medien wie dem Tagi passiert mir oft, dass ich Nazi und dumm betitelt werde, "die Linken" gehen dort davon aus, dass man an Meinungen die Intelligenz ablesen kann. Und praktischerweise ist der andere umso intelligenter, je mehr er die linke Mainstream-Meinung teilt. Aber erst verachtet man die Meinung des Anderen, dann folgt die Entmenschlichung des Gegners. Und wohin die führt, können Sie sich ausmalen... Es ist nicht so schwer sich eine Intelligenz-Diktatur vorzustellen. Die "Dummen" sind dann die zu vernichtende Bevölkerung.
    • sealeane 24.08.2018 12:01
      Highlight Highlight Like mainstreammeinung sollte zum unwort des jahres gekührt werden.... Weil mal abgesehen von Tagiimperium nicht sehr viele zeitungen links sind...
      Diese zwei wörter werten einfach immer alles ab was nicht der eigene meinung entspricht. Also genau das was du den linken vorwirfst (was ich persönlich zu oft von zu weit rechts wie links erlebe). Und mir geht es gegen den strich. Statt sich mit argumenten ausgetauscht wird und beide dazu lernen werden nur solche inhaltslehren Schlagwörter benutzt. Traurig!
    • rodolofo 24.08.2018 12:03
      Highlight Highlight Oon, die allerärmste Rechts drehende Schneeflocke!
      Darf ich Dich daran erinnern, wer in den Konzentrationslagern der Nazis die Wärter- und wer die Insassen waren?!
      Bitte nicht Alles komplett verdrehen, oder leugnen!
      Dann können wir ja mal wieder über das Thema "Nazis und der Linke Tages Anzeiger" reden...
    • Zerpheros 24.08.2018 12:47
      Highlight Highlight Da bin icke aba froh, dass die Doofen jetzt facebook haben. Vernichtung alternativ intelligenten Lebens? So ein Blödsinn. Sie haben das Recht auf Ihre Meinung, auch wenn die bescheuert ist. Sie müssen dann aber nicht weinen, wenn Ihnen das jemand sagt. #snowflake
      #mimimi
    Weitere Antworten anzeigen
  • dding (@ sahra) 24.08.2018 10:55
    Highlight Highlight Snowfdakes bedeuten wohl so etwas wie den Endpunkt der westlichen Kultur.

    • hallihalloo 24.08.2018 17:18
      Highlight Highlight Was genau ist bitte die "westliche Kultur"?
      Und wann hat sie existiert?
      Vor oder nach dem Kolonialismus und der einhergehenden Ausbeutung, Sklaverei, Enteignung u.s.w.?
      Vor oder nach Nationalsozialismus und Faschismus in Europa?
      Vor oder nachdem Menschen vor Gericht stehen und bestraft werden, weil sie Menschen vor dem Ertrinken gerettet haben?
    • dding (@ sahra) 24.08.2018 18:23
      Highlight Highlight Halihallo

      Oh du meine Güte.

      Haben sie Identitätsproblem?
  • TRL 24.08.2018 09:00
    Highlight Highlight „Die Diskussionen um den Sommerhit 079 und die Basler-Scharade um die Guggenmusik Negro-Rhygass zeigen, dass das Snowflake-Phänomen auch die Schweiz erreicht hat.“

    Schlagzeilendenken! Die von Kommunikationsunfähigkeit zeugende Aufteilung in Hypersensible und Grobiane gabs schon immer. Neu scheint zu sein, dass man sich heute einfach noch weniger zuhört, noch verkürzter kommuniziert. Schlagzeilendenken eben. 079 - Sexismus! (nein, man KÖNNTE über Stalking diskutieren). Negro r.. - Rassismus (lass mich doch mal ausreden..) In x100 Zeichen auf den Punkt zu kommen, ist das einzige was „neu“ ist.
  • pun 24.08.2018 08:40
    Highlight Highlight Herr Löpfe, das finde ich einen echt schwachen Artikel. Die Auseinandersetzung mit der linken Identitätspolitik ist wichtig, gerade weil es um legitime Anliegen geht, die wie man so vernimmt in den US-Universitäten auf eine bescheuerte Art und Weise angegangen werden und wir die negativen Aspekte hierzulande ja nicht unbedingt brauchen. Ich halte die Diskussion um "Negro-Rhygass" aber für wichtig. Die Schweiz muss irgendwie über ihr koloniales Erbe reden, um vielleicht irgendwann vom tiefliegenden Rassismus wegzukommen.
    Artikel wie dieser bestätigen doch die identitäre Rechte.
    • Gubbe 24.08.2018 10:19
      Highlight Highlight Nenne mal eine Kolonie, welche die Schweiz hatte. Dann reden wir darüber. Du darfst die linke Identität weiter behalten.
    • Makatitom 24.08.2018 12:27
      Highlight Highlight Kolonien hatte die Schweiz keine, aber gewaltig von den französischen, englische, portugiesischen und belgischen profitiert
    • yannis675 24.08.2018 12:51
      Highlight Highlight Die kolonien wurden schon lange durch kapitalglüsse ersetzt. Warum eihl lagern bei uns 5000 milliarden? Tut naivität eigentlich weh?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daniel Caduff 24.08.2018 08:13
    Highlight Highlight Zu diesem Thema ist im März bereits ein hervorragendes Interview in der Republik erschienen:

    https://www.republik.ch/2018/03/08/es-geht-um-wuerde-und-anerkennung

    Der gefühlte Verlust der Würde wird da bestätigt. Allerdings ist das nicht wirklich die "Schuld" der Linken, sondern die Folge der Modernisierung und dadurch das Wegbrechen des klassischen Arbeiter-Elektorats.

    Zudem ist es ein sehr männlicher Verlust. Frauen tendieren deutlich weniger zum Frustwählen, obwohl die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen sie gleichermassen betreffen.
  • Matti_St 24.08.2018 04:29
    Highlight Highlight Mir kommen da zwei Szenen in den Sinn.

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    • religionkills 24.08.2018 11:15
      Highlight Highlight sehr schön in bilder gefasst das ganze!
  • DerTaran 24.08.2018 01:10
    Highlight Highlight Das Problem ist doch, dass sich Veränderung nur mit der Mehrheit und nicht gegen sie durchsetzt.
    Das ganze Gejammmere und Gebashe, auch wenn es noch so gerechtfertigt ist, vergrault mitlerweile sogar diejenigen, die eigentlich zur Veränderung bereit sind.
    Im besten Fall fördert es nur Desinteresse, im Schlimmsten Wiederstand und Rückschritt. Es wird Zeit, dass wir uns wieder gegenseitig mit Respekt behandeln.
  • Pidemitspinat 24.08.2018 01:09
    Highlight Highlight Leitkultur wurde versucht. Ist gescheitert. Zudem halte ich die Idee für gefährlich, weil sie schnell in Chauvinismus übergehen kann. Persönlich halte ich die beschriebene "linke" Identitätspolitik ebenfalls für übertrieben, weil auch sie eine geistige Abschottung darstellt, vermeidet sie doch fast schon systematisch die Konfrontation mit dem "Verletzenden". Individuen, die den in ihren Augen reaktionären Diskurs meiden oder gar ausschliessen, gehen sehr selektiv mit ihrer Empathie um. Und genau diese Empathie, Grundbedingung der Solidarität, ist für das Zusammenlebe zentral.
  • Die Redaktion 23.08.2018 22:32
    Highlight Highlight Diese Themen und Hashtags sind doch nicht entstanden weil jemand einen Wortgenerator benutzt hat und fand: "oh guck, darüber werde ich jetzt ein bisschen nörgeln". Im Kern liegen echte mehr oder weniger grosse Probleme. Jedoch erst wenn viele das selbe fühlen oder erlebt haben ist es ein gesellschaftliches Problem. Da kann man nicht mehr einfach auf jemanden zeigen und Schneeflocke rufen. Ja es wird bestimmt auch übertreiben, aber es liegt nicht an mir dies zu beurteilen. Wenn jemand den Mut besitzt sein Herz zu öffnen und tausende mimimi antworten, ist nicht er das Problem sondern die Masse.
  • Olmabrotwurst 23.08.2018 22:25
    Highlight Highlight Löpfe der 11. Mann wie im Film World War Z 10 Leute sind einer Meinung der 11. Mann muss zwingend eine Komplette andere Meinung haben.
    • DemonCore 24.08.2018 00:30
      Highlight Highlight So alleine ist er nicht mit seiner Meinung...
    • Olmabrotwurst 24.08.2018 08:35
      Highlight Highlight Das weiss ich doch :) es ging mir nur so durch den kopf weil ich nicht mit jedem Punkt einverstanden bin ^.^ schös tägli gnüss dä rägä
  • Papaya2 23.08.2018 22:09
    Highlight Highlight In meinem Freundeskreis wird der Begriff Snowflake mehr für Personen verwendet, die sich von andern abheben wollen, bzw. einzigartig sein wollen. Es heisst ja, dass jede Schneeflocke einzigartig sei. Deshalb der Begriff "special Snowflake" für Leute, die sich mit spezieller Ernährung, Hobbies oder Kleidungsstil von andern abgrenzen wollen, da es aber häufig viele davon gibt (Beispiel Veganer) , heute fast wieder zur Masse verschmelzen.

    Vielleicht brauchen wir den Begriff aber such falsch...
    • SeboZh 23.08.2018 23:04
      Highlight Highlight Wurde/wird auch so gebraucht im englischen. Früher war es als Beleidigung für Afroamerikaner bekannt.
    • DemonCore 24.08.2018 00:31
      Highlight Highlight Ja, man kann den Begriff auch unironisch verwenden. Kann man.
  • Picker 23.08.2018 21:21
    Highlight Highlight @Mr. Löpfe:
    Jede Schneeflocke ist anders, also ist eine "Snowflake" auf Deutsch übersetzt also in etwa ein "Sensibelchen". Jemand, der überzogen ist, dass jeder Mensch komplett anders ist und speziell behandelt werden muss.

    Viele ältere (oder wenn man will konservativere) Menschen haben mit dem Konzept Mühe, da man früher eher so erzogen wurde, dass man im Leben auch mal die Schnauze tief halten muss, oder was einen nicht umbringt, etc.

    Ob das eine oder andere besser ist, will ich nicht beurteilen. Unsere aktuelle Gesellschaft ist wohl eher "weich" (kein Weltkrieg, Wohlstand, etc.).
    • rodolofo 24.08.2018 07:43
      Highlight Highlight Du kannst jede Eigenschaft gut- oder schlecht reden.
      Ein Pferd ist auch sehr sensibel und aufmerksam.
      Aber nicht weil es ein überängstliches Weichei ist, sondern weil es als "Fluchttier" im Laufe der Evolution gelernt hat, vor Raubtieren auf der Hut zu sein und beim geringsten Geräusch die Flucht zu ergreifen!
      Bei den Menschen gibt es ebenso "Raubtier-" und "Fluchttier"-Charakteren, mit einem Charakter, der ebenfalls über Generationen weitergegeben wurde.
      Ich würde das weder problematisieren, noch psychologisieren.
      Das ist einfach natürliche Natur!
    • Ueli der Knecht 24.08.2018 16:58
      Highlight Highlight rodolofo: Gemäss Julia Galef, Mitbegründerin des Zentrums für angewandte Vernunft, gibt es zwei Sorten von Denkweisen. Der Scharfsinn von Kämpfern (Soldiers) einerseits, und anderseits die Geisteshaltung von Entdeckern (Scouts).

      "Why you think you're right - even if you're wrong."
      https://www.ted.com/talks/julia_galef_why_you_think_you_re_right_even_if_you_re_wrong

      Die Entdecker-Vernunft wäre demnach entscheidend für ein gutes Urteilsvermögen.
  • Erklärungsbedarf your limits 23.08.2018 21:19
    Highlight Highlight Nicht die snowflakes sind das Problem, sondern der Begriff der snowflakes ist Ausdruck des Problems. Genauso wie der Begriff der Mimimi entsteht das Wort in einem Klima mangelden Respektes zum Zweck der negativen Etikettierung und Klassierung anderer Menschen.

    Dieses Klima haben nicht die linken geschürt. Es sind die rechten Ugahs, die die Klaviatur der niederen Instinkte (Missgunst, Neid und Egoismus) spielen.

    Ihnen in die Hand spielen nicht vornehmlich die linken, sondern Phänomene wie Mobilität und Globaliserung, welche die Pluralisierung der Gesellschaft fördern.
  • Garp 23.08.2018 21:17
    Highlight Highlight Ich hätte jetzt gern mal zehn ausführliche Beschreibungen was eine Snowfake sein soll. Wenn ich hier gelesen habe, wurden empathische Menschen oft als das bezeichnet und der Begriff wurde immer abwertend benutzt, als Kampfbegriff quasi. Man kann ja neue Klassen schaffen, a la, du verdammte Snowflake Du, schmilz dahin! Wir sollten uns nicht in Identitäten in immer kleineren Gruppen aufsplittern, das lenkt ab, vom wirtschaftlichen Umbau Richtung Feudalismus und macht Solidarität unmöglich. Nur die Reichsten werden die Gewinner sein, wenn wir es zulassen.
  • Rabbi Jussuf 23.08.2018 21:01
    Highlight Highlight Ui, das ist aber mutig, Fukujama als Referenz zu nehmen! Das war doch der, der "das Ende der Geschichte" prophezeit hatte und das noch auf teleologische Art!

    Aber er scheint seit dem ein paar Sachen dazu gelernt zu haben und liegt in vielem durchaus richtig, was im Artikel zur Sprache kommt. Das sind allerdings alles Sachen, die man schon lange und ohne Fukujama wusste - hätte wissen können.
  • Sherlock_Holmes 23.08.2018 19:42
    Highlight Highlight Wir müssen wieder lernen einander in erster Linie als Menschen zu begegnen und nicht als Angehörige bestimmter Gruppen, welche sich gegenseitig ausschliessen.
    Das braucht Mut und Bereitschaft zum Dialog - und in erster Linie eine annehmende Grundhaltung.
    Ich möchte meinem Gegenüber Werte zugestehen, auch wenn ich sie letztlich nicht vollkommen teilen kann. Das gleiche wünsche ich mir auch umgekehrt.
    Brücken bauen heisst nicht, dass ich mich am anderen Ufer heimisch fühlen muss. Fürs erste genügt es, sich in der Mitte der Brücke begegnen zu können.
    Vielleicht folgen dann gegenseitige Besuche.
    • Don Sinner 23.08.2018 23:49
      Highlight Highlight Schöne Worte. Aber vieles, fürchte ich, bleibt frommer Wunsch. "Wieder lernen": Haben wir das jemals in der Menschheitsgeschichte beherrscht? Dann: Ja, in der Schule lehren und trainieren sie uns Toleranz etc. Das ist gut, eine wichtige Basis. Später aber lernst du mehr und mehr: Es gibt viele A-Löcher da draussen. Egal welche Ethnie, Hautfarbe, Genderorientierung, polit. Gesinnung etc. Überall wo du hinkommst. Dann wirst du geprüft. Bist du ein kleiner Jesus/Buddha, oder gehst du mit Schopenhauer und sagst dir "f** it".
  • Sherlock_Holmes 23.08.2018 19:20
    Highlight Highlight Die neue Leitkultur bildet gleichsam eine Klammer, welche sowohl die persönlichen als auch gemeinsamen Werte schützt - sofern diese nicht in destruktivem Gegensatz zueinander stehen.
    Die Grundlage dazu besteht eigentlich bereits. Das Problem ist vielmehr, dass die bestehende Leitkultur zusehends in Frage gestellt und aufgekündigt wird.
    Zu unrecht und mit fatalen Konsequenzen.
    Es funktioniert auch nicht, einen ideologisch reinen Wertekanon zu diktieren. Das Ganze ist mehr als die Summe der einzelnen Teile.
    Werte müssen miteinander und nebeneinander bestehen und gelebt werden können.
    • rodolofo 24.08.2018 07:46
      Highlight Highlight Du siehst Dich also als "Brückenbauer" im Sinne der Österreichischen Regierung?
    • rodolofo 24.08.2018 08:55
      Highlight Highlight Heute erschienen im Tages Anzeiger:
      "Walzer tanzend Zweifel geschürt"
      Analyse Österreichs Aussenpolitik wirkt bestenfalls irrlichternd und oft genug allzu Moskau-affin.
      So baut man keine Brücken, sondern weckt Misstrauen unter den Partnern im Westen.
  • sottosopra 23.08.2018 19:19
    Highlight Highlight Unabhängig vom eigentlixchen Thema, aber dennoch mühsam, wenn mir ein mittelständischer Journalist weismachen will, es gebe keinen Klassenkampf und keine Working Class mehr. Prekariat und Worling Class findest du in der Schweiz zu hauf, die mittelständischen Journalisten wie der Herr Löpfe berichten leider nicht darüber. Vielleicht weil man keinen Kontakt zum Prekariat hat, weil man die Sponsoren nicht vergraulen will oder weil es einfach zuwenig interessiert.
    • Maracuja 23.08.2018 22:26
      Highlight Highlight @sottosopra: es gebe keinen Klassenkampf und keine Working Class ... weil man keinen Kontakt zum Prekariat hat, weil man die Sponsoren nicht vergraulen will ...

      vermute eher, weil Herr Löpfe - ein begeisterter Anhänger des bedingungslosen Grundeinkommens - mit traditionellen linken Anliegen nichts anfangen kann. Wenn er allerdings postuliert, dass die Grenzen des Sozialstaates ausgereizt sind, dann liegt auch kein BGE mehr drin. Insgesamt eine unstimmige Analyse, Trump hat ja mit seinen Lügen, er bringe Jobs zurück, darauf reagiert, dass Ökonomie für viele Wählerschichten eine Rolle spielt.
  • Ueli der Knecht 23.08.2018 19:13
    Highlight Highlight "Wer für Rechte von Frauen und Minderheiten kämpft, hat zwei Optionen: Er kann verlangen, dass sie gleich behandelt werden wie die anderen, oder er kann verlangen, dass Eigenheiten einer anderen Identität respektiert werden."

    Entweder-oder. Schwarz-weiss. Links oder rechts. Divide et impera!

    Neuerdings gaukelt der rechte Pöbel vor, für Frauen- und Schwulenrechte zu kämpfen, nur um damit Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie und Rassismus zu kaschieren.

    Wer für Minderheiten-Rechte kämpft, hat mehr als nur zwei Optionen! Fukuyamas rechtsradikale Folgerung ist schlicht ein Trugschluss.
    • Sherlock_Holmes 23.08.2018 21:06
      Highlight Highlight Ich teile oftmals deine Ansichten.
      Deine Aussage "Fukuyamas rechtsradikale Folgerung ist schlicht ein Trugschluss.", verstehe ich hingegen nicht.
      Der Begriff Leitkultur – sofern du dich auf die zentrale Aussage im drittuntersten Abschnitt beziehst – muss und darf nicht ausschliesslich rechtsradikal vereinnahmt werden. Genauso wenig wie die Werte-Debatte. Sie ist zu wichtig, um sie irgendwelchen Radikalen zu überlassen.
      Eine Leitkultur darf eben gerade nicht ausschliessen und unterdrücken, sondern meint den Schutz der persönlichen Identität und die gleichberechtigte Partizipation.
    • dding (@ sahra) 23.08.2018 22:24
      Highlight Highlight Ueli
      Sie haben es gehört.
      "Leitkultur" heisst das Zauberwort.
      Basam Tibi sei dank.

      Leitkultur. Etwas wo Sie noch lernen dürfen, sich einzuordnen.

      Viel Spass.
    • Ueli der Knecht 23.08.2018 23:29
      Highlight Highlight Sherlock: Lies bitte mal Fukuyamas' Essay.
      https://www.foreignaffairs.com/articles/americas/2018-08-14/against-identity-politics

      Er beschreibt "Leitkultur" eindeutig als "superior", als "Nationale Identität und Glaubensbekenntnis", als Gegenkonzept zur Kultur-Vielfalt. Ein Plädoyer für die Ideologie des Nationalismus, ganz ähnlich der Identitären Bewegung:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Identit%C3%A4re_Bewegung

      Er fordert nicht nur eine "Leitkultur", sondern auch harte Grenzen und Nationalismus; Mittelalter.

      Man sieht auch, wie begeistert Rechtsradikale wie zB. dding darauf anspringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • überflüssig 23.08.2018 19:02
    Highlight Highlight wer genau verwendet den begriff snowflakes für wen? wer bestimmt denn, welche anliegen berechtigt sind?
    es ist einfach eine neue schublade, in die wir jetzt lustig alles einsortieren können, was uns quer kommt, (wird ja auch hier in den kommentaren als „abwürgewort“ häufiger eingesetzt.)
    bravo, moll.

    unsere kultur scheint mir in letzter zeit ziemlich zu verrohen und es sind heute aussagen möglich, die in den 80-ern so niemals mehrheitliche akzeptanz gefunden hätten. meiner meinung nach sind die sogenannten linken snowflakes eher resultat als auslöser des rechtsrutsches.

  • Sherlock_Holmes 23.08.2018 18:55
    Highlight Highlight Fukuyama plädiert für eine Leitkultur, welche Identität verspricht, ohne gleichzeitig andere auszuschliessen und zu unterdrücken. Je pluralistischer, heterogener, individualistischer und selbstbezogener eine Gesellschaft wird, desto unabdingbarer ist ein neuer Gesellschaftsvertrag. Dies ist jedoch ohne verbindliche Werte nicht zu haben. Voraussetzung dazu ist Respekt, Akzeptanz und gegenseitige gelebte Toleranz.
    Das heisst nicht, die eigenen Werte aufzugeben, sondern aufeinander zuzugehen, den eigenen Schützengraben verlassen zu können, sich die Hände zu reichen, ohne niedergemacht zu werden.
    • Ueli der Knecht 24.08.2018 00:09
      Highlight Highlight Der Begriff "Leitkultur" ist pures Gegenteil von "Respekt, Akzeptanz und gegenseitige gelebte Toleranz".

      "Leitkultur" bedeutet, dass eine Kultur besser als andere sei, dass eine Kultur mehr wert sei, und dass andere Kulturen und ihre Angehörigen minderwertig seien.

      "Eine Leitkultur, welche Identität verspricht, ohne gleichzeitig andere auszuschliessen und zu unterdrücken" ist eine Illusion: ein verführerisches Versprechen mit faschistoider Ästhetik.

      Es braucht keinen neuen Gesellschaftsvertrag. Wir haben eine Verfassung mit Diskriminierungsverbot, Meinungs-, Religions- und Kultusfreiheit.
    • rodolofo 24.08.2018 07:53
      Highlight Highlight Mit anderen Worten: Die Quadratur des Kreises...
    • DemonCore 24.08.2018 18:00
      Highlight Highlight Ja, gewisse Kulturen sind auch besser als andere. Früher hatte man Ehebrecherinnen gepfählt. Ist unsere westliche, säkulare und aufgeklärte Kultur besser? Im Iran werden Homosexuelle von Hochhäusern gestossen. Ist unsere Kultur besser? In Nordkorea wird man für das Abhängen eines "Führerbildes" ins Konzentrationslager gesteckt. Manchmal auch ins Koma geprügelt. Ist unsere Kultur 'besser'?
    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 23.08.2018 18:44
    Highlight Highlight Muss ich jetzt davon ausgehen, dass die Schweiz untergeht weil Multikulti nicht überlebt?
    Also die Schweiz mit vier verschiedenen Landessprachen, mit verschiedenen Kulturen (ZB derjenigen in Basel im Wallis, im Jura, in Graubünden) ?

    Soll da jetzt eine Leitkultur (ausserhalb der Verfassung) helfen, die Kultur der Thurgauer mit derjenigen von Genf zu vereinen?

    Wenn Empathie als überempfindlich definiert wird, wenn Empathie "abgelehnt" wird, haben die Menschen am oder ausserhalb des Randes verloren.

    Soll sich also niemand für "Randständige" einsetzten, weil das Rechten stark macht?

    • Rabbi Jussuf 23.08.2018 21:47
      Highlight Highlight Hä? Wer redet denn von Empathie? Das hat doch mit der Hypersensibilität einiger Leute nichts zu tun. Ganz im Gegenteil, dieses Snowflake-Gehabe entspringt einem Narzissmus, der seinesgleichen sucht. Mit Mitgefühl hat das wirklich nichts zu tun.

      Die Schweizer "Multikulti" hat einen Werteüberbau, der das Ganze stabiilisiert. Aber in der Tat, viel mehr Multikulti verträgt es nicht mehr. Aber lies doch einfach den Artikel...
    • rodolofo 24.08.2018 07:57
      Highlight Highlight Das Verhältnis zwischen dem Thurgau und Genf ist tatsächlich spannungsgeladen...
      aber auch ausgesprochen lustig!
      Ich konnte in den Letzten Jahren sowohl den giftigen "Thurgauer-Humor", als auch den gesellig-sozialkämpferischen "Genfer Humor" näher kennenlernen und hatte deswegen eine doppelt lustige Zeit.
    • einmalquer 24.08.2018 11:03
      Highlight Highlight Es geht bei der ganzen Debatte nur darum, dass man positiv besetzte Wörter/Begriffe wie eben Schneeflocke mit Negativem assoziieren soll.

      Wenn es auch bei Schneeflocke gelingt, den Begriff negativ aussehen zu lassen, dann gelingt es bei anderen auch, und um so mehr.

      Wir haben das genau gleiche bei vielen anderen Begriffen schon erlebt.
      Asyl zB oder Gleichheit, Gender etc.

      Während andere Begriffen aus der NAZI-Welt wieder salonfähig gemacht werden. Mit zB der Begründung, dass man das doch noch sagen dürfe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turi 23.08.2018 18:43
    Highlight Highlight "Geschickt spannt die Rechte das Verlangen nach Respekt für ihre Zwecke ein"

    Die Linke aber spannt genauso geschickt das Verlangen nach Gerechtigkeit oder Respekt für ihre Zwecke ein.

    Diese strukturelle Unterscheidung zwischen links und rechts ist einfach nur ideologisch blind.
  • Platon 23.08.2018 18:43
    Highlight Highlight Ziemlicher Wischiwaschi wenn Sie mich fragen Herr Löpfe. Da schreiben Sie im selben Monat, dass die Ungleichheit neben dem Klimawandel die grösste Gefahr unserer Zeit birgt, aber Klassenkampf solls nicht mehr geben. So Theorien sind ja schon verlockend, auch ich kann der besagten was abgewinnen. Aber Schlussendlich gehts immer um die Inhalte. Solange Gesetze wie die USR 3 entstehen, bleibt der historische Materialismus eine Tatsache. Ich würde eigentlich eher die Rechten als Snowflakes bezeichnen, die fühlen sich ja ständig angegriffen, nur wenn man über Sexismus sprechen will😂
  • You will not be able to use your remote control. 23.08.2018 18:21
    Highlight Highlight 'In den USA werden hyperempfindliche Menschen auch «Snowflakes» genannt, wahrscheinlich weil sie bei der geringsten Erwärmung sofort einbrechen.'

    Toll, ist das bei anderen Infos, die ich vorher nicht kannte, auch so?

    Die werden so genannt, weil sie sich als so speziell EINZIGARTIG, wie eine Schneeflocke finden.

    Es ist ein Kampfbegriff der Rechten, um sich den Diskussionen zu verweigern.
    • Karl33 23.08.2018 18:51
      Highlight Highlight @you, denkst du wirklich, jemand der menschen als müll beschimpft, will diskutieren? startest du eine diskussion mit einem andersdenkenden, indem du ihn als müll beschimpfst?
    • Ueli der Knecht 23.08.2018 18:56
      Highlight Highlight Und der Löpfe fällt voll drauf rein. ;)

      "Snowflake" ist der neue "Gutmensch". Eine Diskursstrategie, um politische Gegner und Andersdenkende zu diffamieren und auszugrenzen.
    • Ueli der Knecht 23.08.2018 20:48
      Highlight Highlight Karl: Auch Misanthropen haben eine Daseinsberechtigung. ;)

      Im Ernst: Hast du eine Idee, wer diesen #menaretrash-Hashtag in die Welt gesetzt hat? Und warum?

      „Du sagst: ,Nicht alle Männer sind gleich.‘
      Ich sage: ,Ist das nicht irrelevant vielleicht?‘
      Denn es ist ein strukturelles Problem,
      Und ja, es ist kein individuelles Problem,
      Und nein, es geht nicht um Ausnahmen,
      Denn es ist ein weltweites Phänomen,
      Dass Männer Arschlöcher sind.“
      https://ze.tt/menaretrash-das-passiert-wenn-man-auf-twitter-alle-maenner-als-arschloecher-bezeichnet/

      #menaretrash
      "von rechtsextremen Trollgruppen gestartet"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 23.08.2018 18:19
    Highlight Highlight Ein Teil der linken Elite geht davon aus, dass der Mensch erzogen werden muss, damit er/sie in das Schema ihrer Utopie passt. Die Rechtsnationalen gehen davon aus, dass ein Mensch mit demselben regionalen Wurzeln besser ist, als der Fremde. Beide Strömungen sind weich wie die Birne. Das Thema Negro-Gugge ist ein typisches Beispiel. Was wurde erreicht? Die lehrerhaften Besserwisser haben den rechten Abschaum geweckt und ihm eine Plattform geboten. Dank dem Aufschrei über ein "Problem" dass 60 Jahre für niemand ein Problem war.
    • Juliet Bravo 23.08.2018 18:58
      Highlight Highlight Vor 60 Jahren war Rassismus auch weniger geächtet als heute.
    • Garp 23.08.2018 20:20
      Highlight Highlight Also lieber alles unter den Teppich kehren , damit man ja niemanden weckt?
    • Bert der Geologe 23.08.2018 20:52
      Highlight Highlight Hyperventilieren führt schlechte Luft in die Lunge.
  • Nausicaä 23.08.2018 18:17
    Highlight Highlight Ok, fair enough, vielleicht ist die Linke manchmal zu schneeflockig und das kann man auch kritisieren. Aber man muss aufpassen, dass man nicht bald jede/n mit sozialem Gespür, Tiefgang und Empathie als Schneeflocke verunglimpft. So spielt man nämlich denjenigen Rechten in die Hände, welche es mögen, wenn die Gesellschaft immer härter und rücksichtsloser wird. Auf Kosten von Schwächeren.
    • LeiderNicht 23.08.2018 19:38
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht. Danke!
    • Astrogator 23.08.2018 23:48
      Highlight Highlight "Aber man muss aufpassen, dass man nicht bald jede/n mit sozialem Gespür, Tiefgang und Empathie als Schneeflocke verunglimpft."
      Tja, das ganze spaltet ja so gar die Linke, in die mit gesundem Menschenverstand und eben die Snowflakes. Die MenAreTrash-Geschichte und das 079-Theater haben jedenfalls dazu geführt, dass bei mir zum ersten Mal seit 26 Jahren kein SP'ler mehr auf einen Wahlzettel kommt. Ich habe immer SP wegen Themen wie Arbeitnehmerrechte, Altersvorsorge etc. gewählt. Für Bullshit wie 079 oder MenAreTrash braucht es meine Stimme nicht.
  • Me, my shelf and I 23.08.2018 18:11
    Highlight Highlight Liebes Watson, mir gefällt die Argumentationsstruktur dieses Artikels und vieler anderer auf eurer Seite nicht so ganz (Kritik, kein Hate).

    In diesem Artikel, 600 Zeichen sind zu wenig um einzelne Beispiele zu nennen, reihen sich Behauptung an Behauptung. Es wird kaum, bzw. bei den wenigsten Behauptungen Zeit genommen, die Gedankengänge zu erklären, bzw. Fakten zu liefern oder gesellschaftliche Vorgänge zu erklären.
    Und ja, ich bin offen an Kritik an Links. Ja, auch ich lese oft NZZ. Aber die Kritik dort, besteht aus verhebender Argumentationsstruktur: Behauptung, Begründung, Beispiel.
    • supremewash 23.08.2018 19:43
      Highlight Highlight Ein Extraherz für "verhebend" :)
    • Me, my shelf and I 23.08.2018 20:37
      Highlight Highlight Ein Bisschen Helvetismus darf sein :P
    • rodolofo 24.08.2018 08:08
      Highlight Highlight Gehört ja AUCH zur Identität!
  • Nausicaä 23.08.2018 18:10
    Highlight Highlight Das 079-Thema zu einem Schneeflocken-Thema zu machen, ist doch sehr gesucht. Aus der 20?-minütigen-Rede von Funiciello, in der sie sich mit richtigen Missständen befasste, hat man bewusst diesen Nebensatz so aufgebauscht. Mit sowas kann man eben gut die Linke diskreditieren und sie auf Schneeflocke reduzieren.
    • Astrogator 23.08.2018 23:52
      Highlight Highlight 079 ist nicht nur Snowflake sondern purer Schwachsinn. Wenn ich das erste Nein meiner Frau akzeptiert hätte, wären wir jetzt nicht seit 25 Jahren ein Paar.

      Und wenn das die Stossrichtung der Partei ist, wird sie nach 26 Jahren zum ersten mal nicht mehr bei mir auf dem Wahlzettel stehen.
  • Nausicaä 23.08.2018 18:04
    Highlight Highlight "Er kann verlangen, dass sie gleich behandelt werden wie die anderen (1), oder er kann verlangen, dass die Eigenheiten einer anderen Identität respektiert werden (2)."

    Gut gehen wir davon aus, wir wollen Nr. 1. Würden wir Weissen es dann cool finden, wenn uns eine Gugge aus dunkelhäutigen Fasnächtlern als dumm und primitiv darstellt? Funktioniert das Beispiel? Nein. Weil wir Weissen nunmal keine Minderheit sind und nicht Jahrhunderte lang verschleppt und unterdrückt wurden und nicht wissen, wie sich das anfühlt. Und darum funktioniert Nr. 1 nur, wenn sie auch etwas Nr. 2 drin hat.
    • Nausicaä 23.08.2018 21:02
      Highlight Highlight @Threadripper: Hast du das Gefühl, dass jemand von dir verlangt, dass du dich schuldig fühlst? Ich fühle mich auch nicht schuldig.
      Was ich aber für das Mindestmass an Respekt halte, ist nicht in die gleiche höchst unrühmliche Kerbe zu hauen wie 'meine Vorfahren' indem ich Bilder und Wörter benutzen, die längst in die unterste Mottenkiste gehörten.
    • löpersonelldacompagnemo 23.08.2018 22:13
      Highlight Highlight @Threadripper: musst du auch nicht. Aber du kannst dich davon distanzieren.
  • namib 23.08.2018 18:03
    Highlight Highlight spot on! Gut geschrieben.
    Ein Schritt in Richtung Mitte ist das beste Mittel gegen rechten Populismus. Wenn sich die Mehrheit wieder verstanden fühlt, dann schmilzt die Wählerbasis der "Trumps" wie Schnee an der Sonne!
    • AdiB 23.08.2018 18:26
      Highlight Highlight die mitte wäre schön. leider wirst du im moment in der mitte als frauenfeidlicher-homophober-linksradikaler-gutmensch-nazi beschimpft.
      weil aber ein gewiesser kommentaor hier auf watson mir den kopf zerbricht und fast zur weissglut bringt, holle ich mir ein "rechtes" bier und einen "links"gerollten joint. geniesse den abend und danke der schweiz für ein anständiges leben, solange ich noch kann.
    • Karl33 23.08.2018 18:50
      Highlight Highlight die frage ist eher, ob menschen die menaretrash! rufen, von der mitte verstanden werden wollen.
    • löpersonelldacompagnemo 23.08.2018 22:56
      Highlight Highlight @AdiB:Ich war auch der Meinung dass die Mitte das richtige ist für mich. Inzwischen weiss ich, dass diese heile Mitte Welt nicht mehr existiert. Stattdessen habe ich links und rechts der Mitte zwei rote Linien gezogen und bewege mich meinem Wertesystem (oder von mir aus Weltbild) entsprechend innerhalb dieser Bandbreite. Mal links und mal rechts, je nach Thema. Vorteil, man bildet sich eine eigene Meinung und schlägt sich auf die Seite mit den (aus eigener Sicht) besseren Argumenten ohne einer Partei Ideologie folgen zu müssen Nachteil, man ist immer mit zwei Seiten in einer Auseinandersetzung
  • Amadeus 23.08.2018 17:57
    Highlight Highlight Ich denke, Schneeflocken gibts rechts und links. Halt je nach Thema.
    • Makatitom 24.08.2018 12:52
      Highlight Highlight ja, es sind hauptsächlich linke Kommentatoren, von denen ich immer "wir nicht, die anderen auch" oder "unser Blut ist besser als younameit Blut" lese.
      Sarcasm off
  • Schlingel 23.08.2018 17:49
    Highlight Highlight "(...) dass sie den Aufstieg einer Identitätspolitik von rechts begünstigt hat."

    Sehe ich genau so. Viele Personen, welche ehemals eher links wählten, können sich mit den Themen, oder deren Priorisierung heutzutage nicht mehr identifizieren und treiben dadurch immer mehr nach recht, oder wählen aus Prinzip nicht mehr. Zudem verkommt die gesamte, jedoch primär die linke Politik immer mehr zu einem Kindergarten. Es geht nurnoch ums provozieren, oder sich über die kleinsten Dinge aufzuregen. Leider wird dadurch die sinnvollen und konstruktiven Stimmen aus ebendiesen Lagern übertönt....
    • Makatitom 24.08.2018 12:53
      Highlight Highlight Der von dir monierte Linke Kindergarten sehe ich aber als Reaktion auf den rechten Kindergarten, der schon viel länger existiert
    • Schlingel 24.08.2018 14:12
      Highlight Highlight Auch falls dies so wäre, würde dies in keinster Weise die von dir beschriebene Reaktion rechtfertigen. Kindergärten sind in der Politik fehl am Platz, jedoch sind vor allem linke Politiker die sich im Moment wie kleine Kinder verhalten. Beste Beispiele sind hier Anton Hofreiter, Claudia Roth und Tamara Funiciello. Solange diese Politiker nicht fähig sind, konstruktive Politik zu betreiben, werden linke Parteien weiterhin an Sympathie verlieren.
  • aglio e olio 23.08.2018 17:42
    Highlight Highlight "plädiert deshalb für eine Leitkultur, welche Identität verspricht, ohne gleichzeitig andere auszuschliessen und zu unterdrücken."
    Leider habe ich den Eindruck dass Identität als Zugehörigkeit zu einer Gruppe häufig dazu führt, dass andere Gruppen herabgesetzt werden. Auch ausserhalb der gängigen politischen Schemen.
    Erst recht wenn es für die eigene Gruppe/Identität mal nicht so gut läuft.
    Es braucht wirklich nicht viel und schon sind die anderen Schuld.
    😐
    Eine übergeordnete Zugehörigkeit für alle, trotz aller Unterschiede wäre gut. Eigentlich existiert sowas schon.
    Wir alle sind Menschen.
    • Nausicaä 23.08.2018 18:22
      Highlight Highlight "Wir alle sind Menschen." Dein Wort in 'Gottes' Ohr ;).
    • koks 23.08.2018 18:25
      Highlight Highlight aglio, wir sind alle menschen.
      aber ich bin ein weisser heterosexueller mann.

      (ich habe mir diese biologistische/rassistische kategorisierung nicht gewählt, ich habe sie von der linken identitären politik erhalten)
    • aglio e olio 23.08.2018 19:12
      Highlight Highlight Koks, schade dass du den Begriff/Gedanken "Idendität" des Artikels direkt aufgreift und zur "Waffe" gegen die "anderen" machst.
      Also im Grunde genommen das, was im Artikel kritisiert wird, zur Schau stellst.

      Die genannten Eigenschaften treffen auf mich auch zu. Angesprochen fühle ich mich aber nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madmessie 23.08.2018 17:38
    Highlight Highlight "Diese Kriterien sollen jedoch nicht durch das «Blut», sondern durch den «Boden» bestimmt sein."

    Was macht es für einen Unterschied ob Blut oder Boden. Es ist doch beides bloss völliger Zufall, wo oder von wem man geboren wird.
    • ulmo 23.08.2018 18:43
      Highlight Highlight "Blut und Boden", bezieht sich in diesem Kontext auf den Erwerb der Nationalität durch Neugeborene. In der Schweiz erhalten diese die Nationalität ihrer Eltern (Jus sanguinis = Blut). In den USA geborene Kinder erhalten automatisch das US-Bürgerrecht (Jus soli = Boden). Als US-Bürger bevorzugt Fukuyama, wenig überraschend, die eigene Lösung.
    • Herr Ole 23.08.2018 18:44
      Highlight Highlight Blut schliesst mehr Leute von der Teilnahme am System aus als Boden, ist also weniger demokratisch.
  • goalfisch 23.08.2018 17:38
    Highlight Highlight sehr gut geschrieben!
    vielen dank für worte, die hoffentlich ein paar köpfe zur vernunft bringen werden.
    • Lienat 23.08.2018 19:35
      Highlight Highlight Zu Vernunft bringen wohl kaum ☹
      Dafür sind die Fronten - rechts und links - zu stark verhärtet. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt.
  • Paul De Meo 23.08.2018 17:34
    Highlight Highlight Die Identitätspolitik kann sich durchsetzen, weil politische Kräfte das Volk und dessen politische Kraft zu teilen versuchen. "Divide et impera" hiess es im römischen Reich. Identitätspolitik heisst das heutige Schlagwort.

    Soziale Anliegen betreffen jedoch Einheimische&Migranten, Männer&Frauen, Christen&Muslime im selben Masse.

    Wenn es eng wird, ellbögeln wir (horizontal) anstatt für unsere Rechte einzustehen (vertikal). Auf diese Weise tragen wir sogar dazu bei, dass der soziale Abbau vorangetrieben wird.
    • Turi 23.08.2018 18:40
      Highlight Highlight Identätspolitik wird immer von OBEN betrieben. All die Snowflakes sind aus der Elite der Gesellschaft. Sie geben bloss vor, die Schwachen zu vertreten.
    • 1833lst 23.08.2018 22:22
      Highlight Highlight Turi, du triffst den Nagel auf den Kopf!
  • Angelo C. 23.08.2018 17:34
    Highlight Highlight Für einmal ganz uneingeschränktes Lob, Philipp Löpfe...
    Gutes Eigendenken, verbrämt mit kompetenten Zitaten.

    Ich gehe davon aus, dass sowohl Linke wie Rechte mit diesem Artikelinhalt leben, ihn grossmehrheitlich als fundiert bezeichnen können.
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 23.08.2018 17:26
    Highlight Highlight Das erbärmliche daran ist, das Leute von den Snowflakes toleriert werden wie Sarah Joeng die den #Cancenwhitepeople auf Twitter veröffentlichte. Die Snowflakes kommen mit so seltsamen Themen wie Fat Shaming, Slut Shaming, .... Shaming oder erfinden Sachen wie Mansplaining. Oder sie ignorieren das die Gewalt an Frauen grösstenteils von Migranten kommt und machen daraus eine sexistische Parole „Männer sind Arschlöcher“. Diese Leute sind Schuld wenn Menschen nur noch die Rechte als Alternative sieht.
    • Gigle 23.08.2018 18:39
      Highlight Highlight Ich bin auch kein Fan von diesem hypersensiblen Getue, aber trotzdem wähle ich nicht rechts. So simpel, wie sie es hier darstellen ist die Frage der Schuld meist nicht.
    • Herr Ole 23.08.2018 18:45
      Highlight Highlight Gewalt an Frauen kommt nicht grösstenteils von Migranten.
    • Platon 23.08.2018 18:49
      Highlight Highlight @the guy
      Mimimi
      Mich dünkt eher ihr Rechten seid die Snowflakes. Gleich anfangen zu heulen, wenn man über Sexismus reden will. Tatsache ist und bleibt leider auch weiterhin, ihr verweigert euch der Debatte wie Schneeflocken, die sich vor der Hitze fürchten. Da können Migranten noch tausend Mal so gewaltätig sein. Dabei besteht absolut kein Grund zur Sorge, ich bin mir fast sicher, dass die allermeisten weissen Männer keine Sexisten sind. Über Probleme sollte man trotzdem reden dürfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 23.08.2018 17:26
    Highlight Highlight Das Problem liegt auch da, dass man auch kaum mehr über seinen Tellerrand hinaus schaut. Man meidet dann auch Leute, die vielleicht nur bei einem Punkt etwas abweichen.
  • Fabio74 23.08.2018 17:22
    Highlight Highlight Muss man so tief sinken und diesen Nazi-Speech verwenden?
    • The Destiny // Team Telegram 23.08.2018 17:46
      Highlight Highlight Die erste getriggerte Schneeflocke hätten wir.
    • Armend Shala 23.08.2018 17:56
      Highlight Highlight Et voila ein weiterer SJW. Nazispeech lol 😂 Ab wann ist eigentlich Atmen oder Blinzeln rassistisch? 😁
    • Roterriese 23.08.2018 18:06
      Highlight Highlight Triggered.
      User ImagePlay Icon
    Weitere Antworten anzeigen
  • Big ol'joe 23.08.2018 17:17
    Highlight Highlight Hier geschieht eine Vermengung des Begriffs „Identitätspolitik“. Während die poststrukturalistische Linke in diesem Sinne horizontale Differenzierung verlangt, also die Möglichkeit verschiedener Identitäten ohne Diskriminierung, sind die rechten Identitären konträr - Sie verlangen eine Vereinheitlichung einer bestimmten Identität. Ich sehe nicht wo der Link von Erster zu Zweitem ist. Sprich, wieso die Linke hier auslöser für rechte Identitäre ist?!
    Fukuyama argumentiert nationalistisch. Hab den Essay nicht gelesen, aber diese Zusammenfassung hier suggeriert es - macht m.M.n aber wenig Sinn.
  • Alpöhy 23.08.2018 17:15
    Highlight Highlight Danke Herr Loepfe, sie könnens noch!
    Und jetzt bitte etwas weniger Trump Polemik, dafür mehr gut recherchierte Geschichten und Kommentare.
    Danke!
  • Lester McAllister 23.08.2018 17:15
    Highlight Highlight Mein Grossvater hat mir mal gesagt:
    " Je älter ich wurde, desto mehr wusste ich wie ich zu welchen Themen stehe und die Gegenseite und ihre Argumunte machten mir immer weniger Angst."
  • DaMedico 23.08.2018 17:12
    Highlight Highlight Ich glaube mit Abstand das beste, was ich in Zeiten eines absolut giftigen, viral gehenden Hashtags zu einem relativ wichtigen Thema gelesen habe. Danke!
  • kafifertig 23.08.2018 17:10
    Highlight Highlight Ich würde das Phänomen nicht mit "Identitätspolitik" umschreiben. Es ist altbekannter, intoleranzmaximaler Chauvinismus, der sich allenthalben wieder breit macht.
    Der Tenor aller "identitätsbetonten" Akteure ist nämlich derselbe: "Wir sind anders als ihr, darum müsst ihr Euch unserem Diktat unterwerfen!"
    Das ist bei der Diskussion um die Verwendung von Pronomen in den USA (z. B. ze, statt he), wo Militante aus der LGBTQ-Bewegung allen Menschen ihre neue Grammatik aufzwingen wollen nicht anders, als bei den Neonazis, die allen genetisch falsch Bestückten die Ausreise aufzwingen wollen.
    • Juliet Bravo 23.08.2018 18:01
      Highlight Highlight LGBT wollen nur Gleichstellung. That‘s all.
    • Die Redaktion 23.08.2018 19:20
      Highlight Highlight Wenn ein Kind ohne eindeutiges Geschlecht, also intersexuell auf die Welt kommt, sollen nicht die Eltern entscheiden ob es männlich oder weiblich ist. Es liegt nur am Kind eine derart lebensverändernde Wahl zu treffen. Welches Pronomen ist jetzt das richtige?

      Einem Kind die Wahl zu lassen hat nichts mit snowflaking oder so zu tun. Es geht um die Unversehrtheit des eigenen Körpers und Menschenwürde.

      Ja es gibt übertriebene Diskussionen, wie Toiletten, aber darum geht es primär nicht.
    • kafifertig 24.08.2018 09:56
      Highlight Highlight @Bauernbrot
      Warum sollten nicht die Eltern entscheiden, wie sie ihr Kind erziehen, nämlich als Mädchen oder als Buben?
      Und warum schränkend sie die Selbstbestimmung des Kindes auf Intersexuelle ein? Damit diskriminieren sie die Nonintersexuellen. Wodurch Sie meine These des in "Schneeflocken" innewohnenden Chauvinismus direkt bestätigen.
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  • Nausicaä 23.08.2018 17:09
    Highlight Highlight «Vielleicht das Schlimmste an der aktuellen Identitätspolitik der Linken ist die Tatsache, dass sie den Aufstieg einer Identitätspolitik von rechts begünstigt hat»,

    Häh? Die linke Identitätspolitik ist doch gerade entstanden, weil die Rechten schon seit langem mit ihrer Gruppen ausschliessenden Identitätspolitik Leute abwerten oder gar diskriminieren.

    Und ob man sich anderen Menschen und Meinungen gar nicht erst aussetzen will (das ist schon schneeflockig) oder ob man eine Fasnacht die sich 'negro' nennt und koloniale Bilder perpetuiert Mist findet, ist ja wohl ein Unterschied.

    • Die Redaktion 23.08.2018 19:21
      Highlight Highlight @Nausicaä
      Besser als der gesamte Artikel. Danke sehr.
    • Lienat 23.08.2018 19:48
      Highlight Highlight Ja, so eine Gugge darf man ruhig Mist finden. Man sollte aber nicht missionarisch verlangen, dass es alle anderen ebenfalls Mist finden.
    • Nausicaä 23.08.2018 21:22
      Highlight Highlight @Bauernbrot (mit ganzen Bauern): Sehr gerne :)

      @Lienat: Ich missioniere nicht und ich fordere nichts aber ich äussere meine Meinung mit Nachdruck, weil ich es für einen Wert halte, sich für Schwächere (und auch Minderheiten) einzusetzen. Ich wäre auch froh, wenn jemand sich für mich einsetzt, wenn ich in der schwächeren Position bin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 23.08.2018 17:09
    Highlight Highlight Relevantes Thema, Kompliment an Löpfe.

    Schade aber, dass Löpfe reflexartig nur vor rechter Identitätspolitik warnt. Es gilt doch einmal klarzustellen, dass linke Identitätspolitik nicht besser ist als rechte. Wer Menschen aufgrund biologischer Merkmale (Hautfarbe, Geschlecht) einteilt, befindet sich nun mal in der Nähe zu Gedankengut wie es viele faschistische Regimes gepflegt haben. Das gilt für die Linke wie für die Rechte. Es gibt keinen legitimen Rassismus, es gibt keinen 'guten' Sexismus.

    Guter Beitrag über ‚linken Rassismus'
    https://man-tau.com/2018/08/13/linker-rassismus-jeong/
  • AdiB 23.08.2018 17:04
    Highlight Highlight mohrenkopf darf man zu einem mohrenkopf sagen. aber mann sollte dies nicht zu schwarzen sagen. was mich aber bei den negro guggen stört, sie verkleiden sich als schwarze und natürlich klischeehaft eine lockige perücke. wären sie aber als schwarze musiktöne verkleidet, da sie ja musik machen, wäre es glaub ich weniger störend. tradition ist keine erklärung, den traditionen ändern sich mit dem verlauf der zeit. z.bsp. schwingen, ist in der schweiz erst seit gerade mal 100 jahren ein nationalsport mit tradition. dies gabs 1291 nicht.
    • Toni.Stark 23.08.2018 19:07
      Highlight Highlight das hat mit der fasnacht zu tun. satire und grenzen ausloten, provozieren, politisch unkorrekt sein. das darf sein. das muss sein. als ventil. deutsche, elsässer und zürcher werden seit jahrhunderten so hoch genommen. was man liebt, das neckt man hier. toleranter als basel kann es gar nicht geben. es ist ultra links-grün. das mit dem rassismus-vorwuf ist eine farce. es wird ein willkommener sujet sein.
    • AdiB 23.08.2018 22:34
      Highlight Highlight ich dachte die fasnacht sei eine tradition die bösen geister zu vertreiben und der beginn oder ende der fastenzeit. also traditionel gesehen hat dies nichts mit satire und veräppeln zu tun. es gibt zwar eine tradition in dem sinne, so wie in köln, aber diese wäre dass der pöbel sich über die obrigen lustig macht. aber nicht nach unten. wäre wieder traditionel nicht korrekt was diese negro gugger da abziehen. also ist es von der tradition her egal wie man es sieht nicht in ordnung. da gibst du mir recht oder?
    • kafifertig 24.08.2018 10:11
      Highlight Highlight Tradition ist alles, was man letztes Jahr auch schon gemacht hat.
  • Snowy 23.08.2018 17:04
    Highlight Highlight Genau so!

    "Eine reine Multikulti-Gesellschaft wird gemäss Fukuyama niemals überleben. Er plädiert deshalb für eine Leitkultur, welche Identität verspricht, ohne gleichzeitig andere auszuschliessen und zu unterdrücken. «Eine funktionsfähige nationale Identität muss substanzielle Ideen enthalten, eine Verfassung, Rechtsstaatlichkeit und die Gleichheit der Menschen», so Fukuyama."
  • Skeptischer Optimist 23.08.2018 17:01
    Highlight Highlight Wer bringt uns den neusten, belanglosen Scheiss von Fukuyama auf den Bildschirm?

    Löpfe, wer sonst.

    Kein Scharlatan kann offensichtlich diskreditiert genug sein um nicht die Aufmerksamkeit der NYT und damit von Philipp Löpfe finden zu können.

    Zur Info: Trump wurde gewählt, weil er dem unterprivilegierten Wähler vorgelogen hat, dass er seine wirtschaftliche Situation verbessern würde. Man kann behaupten, dass dies nicht nach Klassenkampf schreit, aber man liegt damit falsch.

    • Zerpheros 24.08.2018 05:33
      Highlight Highlight Nicht Klassenkampf, Verteilerkämpfe. Trump ist Symptom einer politischen Erzählung, die angefangen hat zu schlingern. Der Amerikanische Traum im Land der Möglichkeiten ist immer schwieriger zu kriegen. Daher das "again" in MAGA. Entfernt man Trump, ist das Problem nicht gelöst.
    • Makatitom 24.08.2018 13:04
      Highlight Highlight Sehr wahrscheinlich nicht, Zerpheros, aber ein grosses Hindernis zur Problemlösung wäre aus dem Weg geräumt
    • Skeptischer Optimist 24.08.2018 14:47
      Highlight Highlight @Zerpheros: Klassenkampf ist ein Verteilkampf.
  • Mugendai 23.08.2018 16:58
    Highlight Highlight Ich bin ja politisch auch eher rechts und sonst so gar nicht mit Herrn Löpfe einverstanden, aber dieser Artikel ist sehr treffend.
    • Lienat 23.08.2018 19:50
      Highlight Highlight Ein konsensfähiger Rechter? Such Dir noch einen konsensfähigen Linken und geht dann beide sofort ab in die Politik!
  • jjjj 23.08.2018 16:49
    Highlight Highlight "In den USA werden hyperempfindliche Menschen auch «Snowflakes» genannt, wahrscheinlich weil sie bei der geringsten Erwärmung sofort einbrechen."

    Nein, sondern weil sie das Gefühl haben, dass sie alle komplett einzigartig wären. Wie Schneeflocken halt.
    • Zwerg Zwack 23.08.2018 17:52
      Highlight Highlight Dann könnte man sie auch Fingerabdrücke nennen...
    • DichterLenz 23.08.2018 18:09
      Highlight Highlight Snowflakes sind doch die Kinder der Helikoptereltern. Überbehütet und dann nicht fähig, sich im Erwachsenenleben durchzusetzen.
    • sammael 23.08.2018 18:27
      Highlight Highlight Genau, oder Ohrmuscheln 😂😂

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

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