Schweiz
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«Liebes ‹Volk›, wann ist dir der Anstand ausgetrocknet?»

«079» ist frauenfeindlich, Guggen sind rassistisch, Ausländer sind Frauenprügler. «Alle gegen alle» scheint momentan das Motto zu sein. Das ist unfruchtbar und unverhältnismässig. 



Liebes «Volk»

Draussen sind ausserordentlich schöne Sommertage derzeit. Weniger schön ist das gesellschaftliche Klima. Auf den Strassen, in den Medien, in dir. 

Nach einem Überfall auf Ausgängerinnen in Genf debattierst du unter Mithilfe gewählter «Volks»-Vertreterinnen und landesweit aufgehängter Kiosk-Aushänge, ob und wie sehr man es jetzt endlich sagen müsse, dass explizit die Ausländer und implizit die Muslime für Gewalt gegen Frauen verantwortlich sind. 

Auch diskutierst du darüber, ob dein Sommerhit «079» frauenfeindlich sei oder nicht. Der Politikerin, die die Beobachtung gemacht hat, wird noch schlimmere Gewalt angedroht, als diejenige, die den Genfer Ausgängerinnen angetan worden ist. Eine Schaffhauser Zeitung, deren Aufgabe es wäre, in der Sache zwecks Erkenntnisgewinn verschiedene Perspektiven zu eröffnen, hetzt unter Hohn und Angabe von Handynummer gegen die Frau

Auf der Basler Wettstein-Brücke kann die Polizei nur knapp verhindern, dass sich Leute prügeln und in den Rhein werfen, weil die einen finden, Logo und Name einer Kleinbasler Fasnachtsgesellschaft seien rassistisch und die anderen Logo und Name ebendieser Fasnachtsgesellschaft für unter Einsatz körperlicher Gewalt schützenswertes Kulturgut halten. 

In allen drei Fällen sind wichtige und kontinuierlich zu führende Debatten über gleichberechtigtes Zusammenleben von Frauen und Männern, Ausländern und Ureinwohnern, Schwarzen und Weissen, Muslimen, Christen und anderen Religionen völlig verkommen. Verkommen zu rassistischen und sexistischen Hetz-Veranstaltungen, die eher dazu dienen, einzelne Gruppen von hier lebenden Menschen auszuschliessen oder gegeneinander aufzubringen, statt dazu, gemeinsam Probleme zu lösen.

So stelle ich mir das «Volk», zu dem alle gehören, die hier leben, nicht vor. Deswegen schreibe ich dich auch konsequent in Anführungszeichen, nimm es mir bitte nicht übel.

Dass du mit internem Desintegrationsfuror beschäftigt bist, ist das eine. Fast so schlimm ist, dass du darob vergisst, wofür du als «Volk» in der Welt verantwortlich bist. Während du ohne jedes zählbare Ergebnis laut über Guggenmusiken und Sommerhits gestritten hast, haben deine «Volks»-Vertreter der SVP und FDP auf Wunsch der Rüstungsindustrie weitgehend still und leise einen Beschluss mit ganz konkreten Folgen durchgedrückt: Nämlich dass du, als «Volk», nichts dazu zu sagen hast, ob Schweizer Waffen künftig auch in Konfliktländer geliefert werden dürfen, wo sie ihren Zweck, das Töten, erfüllen werden. Keine Vernehmlassung, keine Parlamentsdebatte, keine Abstimmung.

Das scheint dich dann wiederum völlig kalt zu lassen, weswegen eigentlich nur die Frage bleibt, an welchem dieser schönen Hitzetage dir der Anstand ausgetrocknet ist.

Ratloser Gruss 

Maurice Thiriet 

Renato zum lustigen Thema: Waffenexporte! Jeeee!

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Video: watson/Renato Kaiser

Sexismus in den Medien

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    Alle Leser-Kommentare
  • Oxymora 23.08.2018 22:09
    Highlight Highlight “In allen drei Fällen sind wichtige und kontinuierlich zu führende Debatten über gleichberechtigtes Zusammenleben von Frauen und Männern, ...., Muslimen, Christen und anderen Religionen völlig verkommen“

    Auffällig ist, dass im Sektenblog oft ganze Teile von wichtigen und kontinuierlich geführten Debatten wegmoderiert werden, obwohl sie nicht gegen die Kommentarregeln verstossen.

    Ich glaube nicht, dass dies das Werk von Hugo Stamm ist.

    Ich finde Redaktionen die sich Debatten wünschen,
    sollten sie auch zulassen, wenn es ihre Harmoniesucht nicht befriedigt.
  • Jim_Panse 23.08.2018 21:36
    Highlight Highlight Vielleicht liegt es am Zerfall der Religion. Falls Ihr mir zustimmt, schickt mir christliche Herzen, falls Ihr einer anderen Religion angehört und mir zustimmt, schickt mir Zeus Blitze
  • Ohniznachtisbett 23.08.2018 20:30
    Highlight Highlight Das eigentliche Problem an diesen Debatten sind die Denkverbote, die Links und Rechts verordnen. Für die Linken ist es klar, dass die Schlägerei in Genf ein reines Männerproblem ist. Für die Rechten ists ein Ausländerproblem. Nie käme ihnen in den Sinn mal über die andere Position nachzudenken. Fakt ist es waren ausländische Männer. Statt sich Gedanken zu machen, wie solche Taten in Zukunft verhindert werden können, hetzen beide Seiten. Die einen gegen die Männer, die andern gegen Ausländer und werfen sich dies dann gegenseitig vor. Dumm.
  • Homes8 23.08.2018 15:30
    Highlight Highlight Dieser Artikel zeigt wieder mal:
    Provit wird privatisiert.
    Schuld wird sozialisiert, ist die Allgemeinheit verantwortlich.
  • Chanich das ändere? 23.08.2018 14:05
    Highlight Highlight Passend zum Thema: der Artikel Funiciello gegen Rickli. Das Thema, worüber sie streiten wäre ja eigentlich ernst. Aber was machen sie (die beiden Damen und die Medien) daraus? Ein Hickhack, wobei am Ende nur wichtiger ist, wer die andere (Meinung sofern denn überhaupt vorgebracht) besser platt machen kann.

    Ist ja klar, mit diesen beiden Namen (oder auch wahlweise anderen Polarisierern) gibt's mehr Klicks und Kommentare. Aber kaum eine Lösung.

    Wie wäre es, wenn man das Thema (also das ursprüngliche, nicht den Macht- und Wahlkampf) aufnehmen würde und auch mal vernünftige Voten zu Wort kämen?
  • willi22 23.08.2018 12:56
    Highlight Highlight Guter Kommentar. Danke.
  • Oliver Schaub 23.08.2018 11:17
    Highlight Highlight Das Hauptproblem: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Verbündete werden geopfert weil sie in irgendeinem Punkt von der Meinung der anderen abweichen.
    Wenn ich für die Gleichstellung von Mann und Frau bin, aber die Frauenquote ablehne, bin ich ein Sexist.
    Wenn ich für kulturelle Vielfalt bin, aber die eigene Kultur erhalten möchte, bin ich ein Bünzli.
    Wenn ich dafür bin, jedem Flüchtling uneingeschränkt zu helfen, aber Wirtschaftsmigranten zurückzuschicken, bin ich ein Rassist. So macht Diskutieren keinen Spass. Und irgendwann ist mein Argument halt bloss noch der Mittelfinger.
    • Z&Z 23.08.2018 13:53
      Highlight Highlight Das spiegelt ganz genau meine Ansicht. Über gewisse Themen darf man sich nicht mehr kritisch äussern, sonst wird man gleich diffamiert, ruhiggestellt und abgestempelt. Anstatt auf den Inhalt einzugehen wird nur gehört, der ist dagegen. Ohne wirklich zu verstehen warum.
    • hummel 23.08.2018 14:45
      Highlight Highlight Bester Kommentar ever!
    • Ohniznachtisbett 23.08.2018 20:03
      Highlight Highlight Danke!!!!!!!!!!!! Nichts hinzuzufügen.
  • flying kid 23.08.2018 11:08
    Highlight Highlight Und jetzt geschätzter Maurice wäre eine Erklärung deinerseits wünschenswert.
    Wenn ich die Kommentare durchlese, dann sind die Meisten wihl nicht ganz ein erstanden mit eurer/deiner Meinung und Rolle als sogenannte 4. Gewalt.

    Ich bin gespannt, was du/ihr uns noch hu sagen habt. Besten dank.
    • dickmo 23.08.2018 13:34
      Highlight Highlight Ich sage ja, dass klassische und soziale Medien das Problem verschärfen. Ich nehme uns nicht aus. Wir müssen uns auch an der eigenen Nase nehmen. Aber es spielt in diesem offenen Brief eben auch die Dimension Volch noch gewichtig hinein. Das nervt mich massiv, dass Populisten aller Art sich auf die Legitimation durch den Volchswillen berufen, dabei aber oft der einen oder anderen Bevölkerungsgruppe die Zugehörigkeit absprechen.
    • Silent_Revolution 23.08.2018 15:44
      Highlight Highlight dickmo

      Mit dieser Erwartungshaltung dem Volk gegenüber nehme ich an, dass ihr ab sofort als Vorbild voran geht und aufhört reisserische Themen zu pushen /überhaupt zu thematisieren.

      Aber ich könnte wetten, noch bis Ende Woche werden mehrere klassische Boulevardartikel zu finden sein.

      Der Standartschrott, der Rechts gegen Links, Fleischesser gegen Veganer und andere Konflikte aufwirbelt um Klicks zu generieren.

      Auch 079, Trumps Twitterergüsse usw, sind Themen die ihr bei deiner Haltung konsequent weglassen müsst. Ansonsten ist auch der offene Brief nur Heuchelei um Klicks zu generieren.
    • flying kid 23.08.2018 16:09
      Highlight Highlight @Silent Revolution
      Danke schön. Genau meine Gedanken.

      Und Maurice, vielen Dank für die Antwort, aber in deinen Zeilen ist halt schon wieder ein abwertender Unterton, weil du Volch und Volchswillen schreibst.
      Anstatt die korrekte Schreibweise mit K zu benützen. Dürfte man von einem Chefredakteur erwarten, aber dann fehlt halt der klassische watson-Seitenhieb an die ungeliebt Partei mit der Sonne.
  • Judge Dredd 23.08.2018 10:39
    Highlight Highlight Naja, woran das wohl liegen kann? Lieber Maurice, zähl doch mal nach, wieviele Artikel auf Watson (andere Medien sind nicht besser) über "079", "Fasnacht" etc. geschrieben wurden und wieviele über das von dir benannte Thema der Waffenexporte.
    Ein grosser Teil des "Volkes" wird sich nicht so differenziert mit der gesamten politischen Agenda auseinander setzen (wollen? / können?). Wäre es da nicht auch die Aufgabe der "Medien" hier Gegensteuer zu geben und sich nicht auch noch auf die gleichen Themen einzuschiessen?
    • dickmo 23.08.2018 13:35
      Highlight Highlight Doch, natürlich.
  • Die Redaktion 23.08.2018 10:04
    Highlight Highlight Ich habe den Artikel zu den Waffenexporten ebenfalls übersehen, was nicht bedeutet, dass er nicht da gewesen wäre. Jeder der sich darüber aufregt, soll ihn doch noch kommentieren, so wie ich es jetzt getan habe.

    https://www.watson.ch/!547782088
    • dickmo 23.08.2018 13:35
      Highlight Highlight Die Geschichte haben wir gemacht. Aber wir hätten sie grösser machen sollen. Das ist klar.
    • Silent_Revolution 23.08.2018 15:56
      Highlight Highlight Nicht grösser / Mehr Eigeninitiative.

      Bilder von Keystone, Text von der sda. Etwas Investigativjournalismus der alten Schule braucht der heutige Journalismus dringend. (Politiker, Wirtschaftsverbände mit unangenehmen Fragen konfrontieren, Missstände selbst aufdecken, Hinweisen nachgehen usw). Wichtige Themen länger auf der Front platzieren, unwichtige überhaupt gar nicht erst aufschalten.

      Die meistgelesenen Artikel von gestern ist ein Artikel über Cartoons und einer über nen Typen dem die Ferien nicht gepasst haben.

      Und schuld daran, hat in erster Linie nicht die Leserschaft.
  • Alnothur 23.08.2018 09:53
    Highlight Highlight "Ohne Abstimmung"? Was für ein Blödsinn. Wir haben bestehende Gesetze, und es ist Aufgabe der Exekutive, dafür zu sorgen, dass diese breitmöglichst angewendet werden.
    • dickmo 23.08.2018 13:36
      Highlight Highlight Es ist kein Blödsinn. Der Bundesrat kann die Exporterleichterungen per Verordnungsänderung in Eigenregie durchdrücken. Was wiederum die bürgerliche Mehrheit im Bundesrat durchdrücken kann.
    • wasylon 23.08.2018 18:43
      Highlight Highlight @dickmo diese Verordnung ist nun mal im Kriegsmaterialgesetz vorgesehen. Also alles demokratisch rechtens. Nur so als kleine Erinnerung. Am 29.11.2009 hat das Schweizer Volk die Initiative 'Für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten' mit 68.2 % haushoch abgelehnt.
  • LibConTheo 23.08.2018 09:31
    Highlight Highlight Ich denke, die Hauptursache dabei liegt vorallem bei den Medien. Ansonsten würde sowas in diesem Ausmass auch nicht thematisiert werden.

    Jedoch ziemlich treffender Kommentar in dieser Angelegenheit.

    Sobald sich die Gesellschaft sachbezogen austauscht und nicht Emotionen walten lässt, in solchen Themen, sind wir auf dem richtigen Weg.
  • mikel 23.08.2018 09:11
    Highlight Highlight Ich finde watson trägt seinen Teil in nicht geringem Masse dazu bei, dass wir verzerrte Wahrnehmungen haben, Ängste geschürt werden und "im Volk" überreagiert wird. Da finde ich dann den schön geschriebenen Kommentar eines Chefredaktors nicht 100% glaubwürdig...
  • Thinktrue 23.08.2018 08:37
    Highlight Highlight Ein ratloser Chefredaktor???
    Herr Thiriet weiss ganz genau, was watson verbreitet und was nicht! Wenn er gleich prominent über die Nationalratsbeschüsse berichtet hätte, wie über Schlägereien und dergleichen, hätte ich es auch gelesen. Uns Leser nun Vorwürfe für sein eigenes Versagen zu machen ist freundlich gesagt nicht fair!
    • dickmo 23.08.2018 13:38
      Highlight Highlight Ich mache nicht der Userschaft Vorwürfe. Ich mache den Hetzern hüben wie drüben Vorwürfe. Ich finde, wir haben die im offenen Brief angesprochenen Kontroversen auf einigermassen unaufgeregte Art abgehandelt und verschiedene Perspektiven darauf vermittelt. Und ja, es stimmt, der Häfliger vom Tagi war der einzige, der das Dunkelkammermanöver der Sicherheitspolitischen Kommission thematisiert hat. Mea culpa.
  • Der Bojenmensch 23.08.2018 08:34
    Highlight Highlight Es fängt bei "bitte" und "danke" an, geht über "Grüezi" und "Adieu" weiter und hört dort auf, wo kein übergreifendes Gemeinschaftsgefühl mehr existiert, und als Messgrösse höchstens noch das persönliche Umfeld bleibt, welches im Zweifel halt genauso verpeilt ist, wie das Individuum selber. Gleich und gleich gesellt sich halt gerne.

    Politik ist Kampf, Job ist Kampf, Sport ist Kampf, Privatleben für viele ein Kampf um Likes und Anerkennung... und ein Umschalten vom Kampfmodus in ein konstruktives Miteinander ist irgendwann für viele ein zu grosser Spagat. Leider.
  • Thinktrue 23.08.2018 08:30
    Highlight Highlight Sorry! Habe ich da etwas nicht begriffen? Watson stellt jeder Hasspredigerin (Männer sind Scheisse) Platz zur Verfügung. Wir, werden ständig vorgeführt von randalierenden Gleichberechtigungskämpferinnen und jetzt auch von Watson zu Anstand gerufen! Wie wäre es, wenn ihr Hassmeldungen vornehm nicht verbreiten würdet, statt uns Leser damit zu ärgern? Auf der Jagd nach Lesern seid ihr euch ja nicht einmal zu schade, Karrikaturen von anderen Zeitungen weiter zu verbreiten, nicht ohne euch darüber moralisch zu entrüsten! Bitte knöpft euch mal selber vor, statt das „Volk“ weiter zu ärgern!
  • fischbrot 23.08.2018 08:17
    Highlight Highlight Lieber Maurice. Dein Abgesang zielt - wie der, der von dir Beschuldigten - wie so oft auf "die anderen".

    Bitte frage Dich, wie gross der Anteil der Presse an dieser Entwicklung ist. Insbesondere während der Sommerflaute, in welcher (jaaa, auch von watson) die banalsten Themen gerne mal etwas aufgebrezelt werden, um die Leser bei Laune (und Konsum) zu halten.

    Auch Du/Ihr von watson habt bei der Berichterstattung und somit der Meinungsbildung dieser Themen mitgemischt. Hänge es nicht bloss den "anderen" an, sondern frag Dich mal, was Dein persönlicher Anteil an dieser Misere ist.
    • dickmo 23.08.2018 13:46
      Highlight Highlight Das tue ich.
  • El Vals del Obrero 23.08.2018 07:45
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man die Social Media-Schreihälse einfach mal ignorieren statt sie als exemplarisch für das gesellschaftliche Klima zu nehmen.

    Ich glaube nicht, dass die repräsentativ sind. Das führt nur zu einer Verzerrung der Wahrnehmung der Gesellschaft, welche nicht nur aus Trolls besteht.

    Früher hätte es solche Schreihälse genau so wie heute gegeben. Nur konnten sie sich früher nicht weltweit abrufbar äussern. Und in dem wir ihre Äusserungen nun abrufen und die polemischsten davon es in die Medien schaffen, geben wir denen viel zu viel Gewicht und wir lassen uns von den Trolls treiben.
    • Gubbe 23.08.2018 08:32
      Highlight Highlight Der Troll ist ein Kobold in der nordischen Mythologie. Er ist kleinwüchsig und menschenähnlich. Mit Polemik hat der Troll nichts zu tun.
    • Die Redaktion 23.08.2018 10:01
      Highlight Highlight @Gubbe

      Benutzer Bild
    • Gubbe 23.08.2018 12:57
      Highlight Highlight Bauernbrot: Film! Der Troll wurde zum Monster gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Count 23.08.2018 07:43
    Highlight Highlight Ein guter Artikel bzw. Kommentar, dem ich gerne noch etwas hinzufügen möchte.

    Social Media macht viele Menschen diskussionsunfähig. Indem man etwas liken oder disliken kann, nimmt man sich oft selber die Möglichkeit ein Thema zu kommentieren. Nach dem Motto gut oder schlecht; ein differenzierter Kommentar wird unnötig und durch die Schubladisierung schlägt man sich in eines der beiden Lager. Da muss jeder bei sich selber anfangen, nehme mich selber nicht aus.
    • dickmo 23.08.2018 13:47
      Highlight Highlight Hat was.
  • Schnueffelix 23.08.2018 06:25
    Highlight Highlight Divide et Impera. Teile und herrsche, dieses Prinzip war bereits den antiken Römern bekannt. Wir werden gespalten, gegeneinander aufgehetzt und so neutralisiert. Nein, ich rede hier nicht von einer Weltverschwörung. Es braucht keine. Es fängt schon mit dieser "Ich bin ein Migroskind/Coopkind"-debatte an. Das traurige daran ist, das wir, das "Volk" munter mithelfen, die Kurbel dieses Fleischwolfes zu drehen, unbewusst und tagtäglich. Das beginnt mit Allgemeinplätzen wie "Wer arbeiten will, findet auch Arbeit". Das mag sogar auf sachlicher Ebene richtig sein, doch zu welchen Bedingungen?...
  • Elmas Lento 23.08.2018 01:15
    Highlight Highlight Solange diejenigen welche am lautesten schreien am meisten Aufmerksamkeit bekommen wird sich an der Situation auch nichts ändern. Twitter und co sind daran sicher nicht ganz unschuldig, die Medien sind aber auch in der Verantwortung. Extreme Meinungen generieren mehr Klicks, mehr Werbeeinnahmen, mehr Geld, wenn dann noch viele Kommentare zum Artikel dazukommen gibt es noch einen Bonus...
    In diesem ganzen "mehr Klicks" Wettbewerb gehen dann die "vernünftigen" Meinungen unter obwohl diese meiner Erfahrung nach immer noch die Mehrheit sind.
    • The Count 23.08.2018 09:20
      Highlight Highlight Bravo, genau auf den Punkt gebracht.
  • Miikee 23.08.2018 00:02
    Highlight Highlight Hey Maurice,
    Vielen Dank für deine Gedanken, du trägst da aber auch ein bisschen mit bei. 079 und der andere Schwachsinn wird hier gross, mit Push und vielen Artikeln ausgeschlachtet. Wobei die anderen wichtigen Sachen hier einfach untergehen... Die Medien haben es in der Hand. Das "Volk" wird kaum jeden Beschluss in Bern aktiv mitverfolgen und dann auch noch verstehen was das nun für uns heisst...
    • swissclash79 23.08.2018 07:10
      Highlight Highlight Ich muss mich Miikee anschliessen...
      Ich finde zwar, dass waton.ch eine super Alternative zu klassischen Medien ist. Aber genau solche Themen, welche hier kritisiert werden, werden ziemlich in vielen artikeln ausgeschlachtet.
    • just sayin' 23.08.2018 10:02
      Highlight Highlight ich finde auch, dass die medien kräftig mitmischen an dem von maurice beschriebenen problem.

      ich glaube immer noch, dass ein umdenken stattfinden wird und eine zeit kommt, in der immer mehr menschen sich von sozialen medien (und der internationalen empörungskultur) abkehren und viele empörungskultur-anheizende medien, durch natürliche selektion verschwinden werden.

      vieleicht sollten wir uns lieber um unser wohl, das unserer familie/freunde und das unsereres nachbarn kümmern. als sich undifferenziert über ein anliegen emören, welches vieleicht auf der anderen seite des planets stattfindet
    • dickmo 23.08.2018 13:51
      Highlight Highlight Die Kritik ist berechtigt, natürlich berichten wir gehäuft über die Kontroversen, die das mediale Tagesgeschehen bestimmen. Aber wir bemühen uns, nicht unreflektiert ins Geschrei des einen oder anderen Lagers einzureihen, sondern Betroffene und Experten zu Wort kommen zu lassen, die zusätzliche Perspektiven eröffnen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gollum27 22.08.2018 23:46
    Highlight Highlight du meinst mit "du" die Medien, gell? Uns andere würde es nämlich wirklich interessieren, wenn und wann wo und was über Waffendeals mit kriegsführenden Staaten entschieden wird. Ausserdem finden auf der Strasse und in Lokals reichlich Debatten übers Zusammenleben der Mitarbeiter verschiedenster Ursprünge statt. Ne?
  • Winschdi 22.08.2018 23:32
    Highlight Highlight Bester Kommentar bis anhin zu diesen unsäglichen Sommerloch-Themen
    • dickmo 23.08.2018 13:52
      Highlight Highlight Vielen Dank!
  • R. Peter 22.08.2018 23:28
    Highlight Highlight Lieber Maurice, wie kommts dass kritische Kommentare jeweils deitlich später aufgeschaltet werden als unterstützende? Auch hier wieder war min. drei Stunden. Nur Zustimmung zu lesen bis eine zweite Welle Kommentare online gehen, darunter auch viele (allesamt kritische), die in der Timeline zwischen seit Stunden freigeschalteten erscheinen. Doch auch diese ungleichbehandlung förderd den Zorn, der sich in den Kommentarspalten entläd. Weil ihr vorweg entscheidet, was richtig und daher auch mal provokant sein darf und was hingegen falsch und daher genau auf Sachlichkeit geprüft werden muss...
    • aglio e olio 23.08.2018 09:26
      Highlight Highlight Vielleicht liegt es auch an deiner selektiven Wahrnehmung
      Nur so ein Gedanke...
      Daraus eine Opferhaltung entstehen zu lassen obliegt einzig deinem Geist.
    • dickmo 23.08.2018 13:53
      Highlight Highlight Es liegt daran, dass die Kommentareingänge nicht gleichmässig sind. Manchmal kommen viel aufs Mal rein, manchmal eher weniger. Wenn es viele sind, dann dauert es, bis wir alle begutachtet und freigeschaltet und gelöscht haben. Wir prüfen watson-kritische Kommentare aber nicht länger oder eingehender als andere Kommentare. Verstossen sie gegen die Etikette werden sie in 0,2 Sekunden gelöscht, wenn nicht, werden sie in 0,2 Sekunden freigeschaltet.
    • R. Peter 23.08.2018 14:38
      Highlight Highlight Dickmo, ich hab unten beispiele Kommentiert und mir selber ist das auch schon passiert: kritische Kommentare erscheinen Stunden später, nachdem eigentlich später verfasste Kommentare längstens online sind...
  • Pointer 22.08.2018 23:28
    Highlight Highlight Der negative Einfluss der Medien ist dabei nicht zu unterschätzen! Liebe "Medien" geht doch mal mit gutem Beispiel voran und macht aus Mücken keine Elefanten und aus Elefanten keine Mücken. Und denkt immer daran: Nicht alles ist eine Meldung Wert!
  • Beggride 22.08.2018 23:07
    Highlight Highlight Danke vielmals für diesen Kommentar, er drückt aus, was vermutlich viele von uns gedacht haben und immer noch denken. Doch was mich doch ziemlich stutzig werden liess beim Lesen war, dass ich erst hier das mit dem Rüstungsentscheid erfahren habe. Da ich täglich auf watson lese, finde ich das auch eher besorgniserregend, vor allem wenn es so in einem Kommentar geschrieben wird...
    • swisskiss 23.08.2018 06:17
      Highlight Highlight https://www.watson.ch/schweiz/gesellschaft%20&%20politik/547782088-sicherheitspolitische-kommission-des-nationalrats-unterstuetzt-lockerung-von-waffenexporten

      Nachricht vor 3 Tagen.

      Wohl überlesen.

      Aber auch hier. Eine Frage, der Platzierung eines Artikels.
    • Beggride 23.08.2018 08:42
      Highlight Highlight Ah ja in dem Fall, aber ja vermutlich war diese aufgrund mangelnder Klicjs nicht so im Trend wie die 079 Diskussion...
    • Mietzekatze 23.08.2018 08:47
      Highlight Highlight Es wurde sowohl auf Watson wie auch auf 20min mind. ein Artikel geschaltet betr. der Waffenlieferungen. Man kann sich auch nur auf engeschossene Themen stürzen
  • premium nuts 22.08.2018 22:51
    Highlight Highlight Offen gesagt

    -079 usw werden auf Twitter und in den Online Medien nur zu gerne ausgeschlachtet. Ist man da nicht oft unterwegs bekommt man weniger mit. (Während der Arbeit?)

    -Letzter Abschnitt, kann ich zustimmen. Finde es jedoch komisch wenn er vom Chefredaktor kommt. -> Kein Artikel darüber gesehen hier. Wäre es nicht die Aufgabe von watson zu informieren? Und falls von den Journis nichts kommt als Chef intervenieren?

    Falls weiterhin haufenweise Artikel über 079/Gugge usw. erscheinen und dabei die wichtigen Infos liegen bleiben, ist dieser Kommentar zwar stimmig aber auch hypokritisch.
    • dickmo 23.08.2018 13:54
      Highlight Highlight Wir haben über den Kommissionsentscheid berichtet, die Brisanz aber verkannt.
    • premium nuts 23.08.2018 21:40
      Highlight Highlight Danke für die Antwort. Hab gestern kurz gesucht und den Artikel leider nicht gefunden.
      Denke das Problem ist, auf der Hauptseite werden die neuen Artikel zuoberst aufgelistet und die beliebtesten/ mit den meisten Kommis/Klicks haben nen höheren Rutschwiderstand und bleiben so länger haften. Mein Vorschlag für Artikel mit wichtigen Infos, ohne die gewünschte Resonanz in den ersten Stunden halt 1 Tag in den obersten paar Zeilen festpinnen damit der auch noch ins Auge sticht auch wenn man ein bisschen später die Seite checkt.
  • Sherlock_Holmes 22.08.2018 22:37
    Highlight Highlight Maurice Thiriet, vielen Dank!
    Du sprichst mir aus dem Herzen.

    Auch die Mehrheit der Kommentare lässt hoffen. Es ist noch nicht aller Anstand ausgetrocknet.
    Mit etwas Gelassenheit – obgleich zweifellos hilfreich – ist es allein nicht getan.

    Dass unterschiedliche Wahrnehmungen, Interessen und auch Konflikte bestehen, liegt in der Natur der Sache.
    Entscheidend ist, ob es gelingt Dialoge zu führen, statt uns in feind-eidgenössischer Manier den Morgenstern um die Sturmhaube zu schlagen.
    Lasst uns lieber Brücken schlagen.

    «Die Schweiz spricht» könnte ein Anfang sein, sich darin zu üben.
    • HonoLulu 23.08.2018 08:49
      Highlight Highlight eine 🌹 für sie Sherlock, eine 🌹für Maurice Thiriet
    • just sayin' 23.08.2018 10:23
      Highlight Highlight leider wird zivilisierter dialog teilweise von den medien verunmöglicht.

      viel zu oft werden beiträge (meiner meinung nach bewusst) so geschrieben, dass es zwei grüppeli geben wird, welche sich dann in den kommentarspalten halbwahrheiten um die ohren hauen.

      unsere medien (auch watson) könnten hier viel bewegen. doch im moment scheint es, als dass lieber an der empörungs-schraube gedreht wird.
    • Sherlock_Holmes 23.08.2018 20:27
      Highlight Highlight @HonoLulu & just sayin'

      Danke für die Rosen 😊 und die Ergänzung.
      Es ist ermutigend, nicht der einzige "Gärtner" in der Wüste zu sein, welchem die zusehends verdorrte Gesprächskultur am Herzen liegt.
      In dem Sinne:
      Bewässern wir gemeinsam den ausgetrockneten Boden und bringen Dialog und Anstand wieder zum Blühen ... 😉
  • CH-Bürger 22.08.2018 22:30
    Highlight Highlight Anstand gibt es eigentlich schon länger nicht mehr seit vor Jahren ein so- genannter Parteiführer mit der grossen Kelle angerührt hat. Von da an sind die Politiker auch keine Vorbilder mehr und haben sogar das Hetzen auf die Fahne geschrieben und sogar noch den braunen Sumpf angezogen.
    Reissen wir den Karren rum und sagen jetzt reicht's!
    • R. Peter 22.08.2018 23:35
      Highlight Highlight Also ist Blocher schuld wenn Tamara Funincello pauschal Männer beleidigt. Okay, dann wirf der SVP in Zukunft aber keine Sündenbockpolitik mehr vor.
  • Sapientia et Virtus 22.08.2018 22:22
    Highlight Highlight Hört auf, auf unsere Kultur und Traditionen zu schiessen, dann können wir uns überlegen, ob wir in Sachen Waffenexporte Gemeinsamkeiten haben. Solange nur Extrawürste für diesen und jenen verlangt werden, hat die Schweiz nämlich nichts von euch!
    • Thadic 23.08.2018 02:15
      Highlight Highlight Du bist also derjenige derentscheidet wer etwas von der Schweiz bekommt und wer nicht? Dann muss dir aber ein Fehler passiert sein denn ich habe als Secondo vieles von der Schweiz erhalten, unter anderem ein ausgesproches Demokratieverständnis. Aber nun scheint keines für dich übrig geblieben zu sein. Also deinen Deal Akzeptanz der Traditionen gegen Stopp der Waffenexporte ist schon sehr originell.
  • D(r)ummer 22.08.2018 22:19
    Highlight Highlight Danke.

    Der zweitletzte Absatz sitzt!
  • WHYNOT 22.08.2018 22:01
    Highlight Highlight Der untaugliche Versuch eine politisch korrekte Gesellschaft zu schaffen und Risiken zu 99% auszuschalten hat zu einer erdrückenden Regulierungsdichte geführt. Die Vollkaskomentalität ist allgegenwärtig. Neo-Prüderie, Spiessertum, Übersteigerte Moralvorstellungen u Neid führen zu einem Klima der Empörung. Besser wären mehr Freiheiten u wenige verständliche dafür sehr konsequent umgesetzte Gesetze statt Mohrenkopf-, 079...und andere Veloständerprobleme zu dramatisieren. Die freiheitsliebenden Menschen tun gut daran den Fokus auf die grossen Herausforderungen zu richten.
    • just sayin' 23.08.2018 10:25
      Highlight Highlight @WHYNOT

      GENAU meine meinung!
      sind wir uns verwandt?
    • WHYNOT 23.08.2018 12:05
      Highlight Highlight 👍🏻
  • Energia 22.08.2018 21:53
    Highlight Highlight Völlig Deiner (ich erlaube mir aus dem Artikel heraus das Du) Meinung. Aber sind es nicht auch die Medien, darunter auch watson, die dies noch fördern, weil sie Leser befriedigen wollen und wenn es genug Interessenten für ein Thema gibt, folgt ein zweiter und dann noch mehr Artikel über dieses Thema?
    • dickmo 23.08.2018 13:56
      Highlight Highlight Natürlich. Das ist ein Mechanismus, der nicht von der Hand zu weisen ist. Genau deswegen sollte man sich das auch immer wieder vor Augen führen.
  • James McNew 22.08.2018 21:47
    Highlight Highlight Merci, natürlich sind das Scheingefechte, Dialog ist immer besser als Konfrontation.


    Andererseits bin ich schon froh, dass sich wenigstens einige Basler dem N...-Zug entgegengestellt haben. Und etwas enttäuscht, dass es bisher noch keine Demo für Vielfalt und Respekt gab in Basel. Liegt aber vielleicht auch daran, dass es hier um die Fasnacht geht.
    • schrat 22.08.2018 23:27
      Highlight Highlight Negro ist kein verbotenes Wort.

      Keine Macht der Sprachpolizei!
  • Alpöhy 22.08.2018 21:39
    Highlight Highlight Danke für die klaren Worte Maurice!
    Bitte mehr davon, und wenn wir gerade dabei sind: bitte auch mehr recherchierte Artikel und Hintergrundgeschichten. Es gibt genug Themen in der Schweiz, die angepackt werden müssen. Dafür dürft ihr ruhig die Trumpartikel Kadenz halbieren.👍
  • Simonj 22.08.2018 21:39
    Highlight Highlight Lieber Maurice. Ich finde deinen Text gut. Aber Du hast dich verschrieben. Anstatt “liebes Volk” müsste es “liebe Medien” heissen, dann stimmt alles.
    • dickmo 23.08.2018 13:57
      Highlight Highlight Es ist zu einem guten Teil auch das Volk, das die Einschalt- und Kioskabverkaufsquoten bestimmt. Und um die können sich die Medien nicht komlett foutieren. Es geht auch nicht darum, zu sagen, man dürfe diese Themen nicht diskutieren, es ist eher eine Aufforderung, diese konstruktiver zu tun.
  • MGPC 22.08.2018 21:34
    Highlight Highlight Respekt für den Autor dieser Zeilen. Erinnert mich irgendwie an mich alls ich via Facebook auch versucht habe den Menschen ins Gewissen zu reden. Jedoch veranlasste mich genau das, dieser Plattform den Rücken zu kehren. Mann wird angefeindet wo es nur geht und auf FB ist es am schlimmsten.
    Daher finde ich Watson „noch“ ok weil man hier vielleicht mal ne Ohrfeige bekommt ( verdient 🤷🏻‍♂️) und nicht gleich mit dem Tod bedroht wird.
    Alle müssen leiden nur weil ein paar Homosapien sich nicht zu benehmen wissen.
  • ulmo 22.08.2018 21:28
    Highlight Highlight Lieber Chefredaktor

    Möchtest du mit dieser Breitseite gegen das Volk von watsons journalistischer Verantwortung ablenken?
    Die "vierte Gewalt" spielt doch eine wichtige Rolle bei den Themen der öffentlichen Diskussion (Agenda-Setting, Framing).
    Ich finde bei euch im August 2 Artikel zu #MenAreTrash, 3 zur Gugge und 3 zu 079. Zu Waffenexporten gibts nur einen, von der SDA übernommen (wie älteres zu dem Thema), also kaum journalistische Eigenleistung. Damit zeigt ihr doch klar was (euch) wichtig ist. Rede doch mal mit demjenigen, der für watsons inhaltliche Ausrichtung verantwortlich ist. ;-)
    • Makimay 23.08.2018 03:31
      Highlight Highlight Awesome 😍
      Die redaktion wird dazu wohl kaum stellung beziehn, aber hoffentlich haben sie deinen kommentar zumindest zur kenntnis genommen :-)
    • dickmo 23.08.2018 13:59
      Highlight Highlight Lieber Ulmo, vielen Dank für deine statistischen Betrachtungen. Es stimmt, wir haben die Kommissionsgeschichte verpennt. Aber wir haben die gehässigen Kontroversen auf journalistisch saubere, weil perspektivenreiche und unaufgeregte Art und Weise begleitet, wie ich finde.
    • ulmo 25.08.2018 18:16
      Highlight Highlight Lieber Maurice, vielen dank für deine Rückmeldung. Die Artikel zu den Kontroversen waren durchaus journalistisch sauber und gut (Evtl. könntet ihr aber mal erklären, was die Linken mit strukturellen Sexismus, usw. überhaupt meinen).

      Es freut mich, dass ihr jetzt vertiefter auf die Waffenexporte eingeht: Ich habe den heutigen Artikel von Jaqueline Büchi mit Interesse gelesen. Weiter so!
      PS.: Verwendet ihr für Webseite und Share-Funktion bewusst einen anderen Titel, als für die Headline? "So. Es ist soweit. Der watson-Chefredaktor vergeht sich am ‹Volch›.", gefällt mir doch irgendwie besser ;-)
  • dding (@ sahra) 22.08.2018 21:23
    Highlight Highlight Hi hi Maurice

    Sie sind wirklich der Watson Journalist mit dem rigidesten Aufschalt-Verhalten.

    Wer Sie kritisiert, hat keine Chance.

    Na ja, bei Ihnen nehme ich es Sportlich.

    Als Auszeichnung sozusagen.
    • Die Redaktion 23.08.2018 08:37
      Highlight Highlight Was passiert wenn man einen Link zu einer rechtsextremen Online-Enzyklopädie postet?
      Benutzer Bild
    • dickmo 23.08.2018 14:00
      Highlight Highlight Mich zu kritisieren widerspricht nicht den Kommentarregeln. Vom Thema abzuschweifen und unargumentativ zu kritisieren hingegen schon. Kritik entbehrt der eigenen Leistung nicht.
  • SpoonerStreet 22.08.2018 21:21
    Highlight Highlight Merci!
  • Firefly 22.08.2018 21:12
    Highlight Highlight In der Anonymität der Gruppe, potenziert mit der Anonymität des Internets, geht jeglicher Anstand verloren. Das mit der Gruppe war schon immer so (Das "Volk" war also noch nie anständig), Das mit dem Internet ist neu.
  • Spooky 22.08.2018 21:09
    Highlight Highlight Ja, Herr Pfarrer!
  • Maracuja 22.08.2018 21:06
    Highlight Highlight Wäre es nicht sinnvoller, wenn sich Medien intern mit ihrer Rolle in dieser gespaltenen Gesellschaft beschäftigen würden?
    Wer
    . Storys pusht, die Empörung bewirtschaften,
    . auf clickbait setzt,
    . Berichte (wie über den Beschluss zur Rüstungsindustrie) schnell nach hinten verschiebt, wenn sie nicht viele Clicks generieren,
    . den Kommentatoren nicht nur Freiheit zum Äussern von Standpunkten, sondern auch zum Runtermachen/Beleidigen gewährt,
    der kann die Verantwortung für das aufgeheizte Klima nicht vollständig aufs „Volk“ überwälzen.
    • dickmo 23.08.2018 14:01
      Highlight Highlight Wir gewähren keine Freiheit zum Runtermachen/Beleidigen. Haben wir noch nie.
  • swisskiss 22.08.2018 21:06
    Highlight Highlight "Wir freuen uns bereits auf die Verfilmung des Trump-Dramas – mit diesen Darstellern 🤩"

    Tja Maurice. Somit ist die Frage geklärt, welche Verantwortung auch Medien wie watson tragen, am Verlust des Anstands.

    Wirkt ein wenig moralinsauer, wenn der Chefredaktor ein Diskussionsniveau beklagt, dass sein Medium mit solchen Artikeln zusätzlich senkt.

    Vielleicht sollte sich Jeder eingestehen, dass kontroverse Diskussionen, gepaart mit Unverschämtheit und Unsachlichkeit um Welten weniger langweilig sind, als staubtrockene Sachlichkeit. Und das Medien, wie auch watson, von diesem Faszinosum leben
    • dickmo 23.08.2018 14:02
      Highlight Highlight Die watson-Geschichten haben die oben angesprochenen Diskussionen ganz sicher nicht im Niveau gesenkt. Das war ja gar nicht möglich.
  • caini 22.08.2018 21:04
    Highlight Highlight Sind nicht die Medien welche die Themen zur Diskusion vorgeben? Bevor man gegen andere Medien und das Volk schiesst, bitte vor der eigenen Haustüre wischen. Ich habe bis jetzt keinen einzige Artikel über diesen Beschluss auf Watson lesen können... oder irre ich mich!? Danke für diese Worte Herr Thiriet. Ich stimme Ihnen bezüglich dieses Beschluss vollkommen zu.
    • swisskiss 23.08.2018 06:21
      Highlight Highlight https://www.watson.ch/schweiz/gesellschaft%20&%20politik/547782088-sicherheitspolitische-kommission-des-nationalrats-unterstuetzt-lockerung-von-waffenexporten

      So übersieht man Artikel. watson plaziert und der User scrollt runter und runter und runter und runter..... oder übersieht schlecht plazierte Artikel.
  • Schso 22.08.2018 20:55
    Highlight Highlight Lieber Maurice Thiriet,

    Danke, das sind richtige und wichtige Worte.

    Als Chefredaktor von Watson (News ohne bla bla, bzw News unf*cked) hast du übrigens alle nötigen Mittel, diese Diskussion aktiv zu betreiben und zu lenken. Auch hast du die Möglichkeit, Themen wie den Entscheid der sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats bezüglich Waffenexporte in Kirsenländer aktiv zu thematisieren, zu durchleuchten und auch zu diskuttieren.

    Ich würde mich freuen, wenn Watson eine aktive Rolle in der Förderung der aktiven Diskussion dieser wichtigen Themen einnehmen würde.

    Schso
    • dickmo 23.08.2018 14:04
      Highlight Highlight Mach ich ja. Dieser offene Brief wird ja nur nach aussen als Kommentierung des Weltgeschehens wahrgenommen. Intern kommt er einer Weisung gleich. Ist wie beim Blocher-Prinzip. Ist auch von Ackeret als Management-Lehre-Buch verkauft, dient aber zur unkomplizierten Assimilierung in die Ems-Chemie-Unternehmenskultur.
  • Makatitom 22.08.2018 20:52
    Highlight Highlight Ist das wirklich wahr? Kann gegen diese Riesenschweinerei, mit der die Würgerlichen die humanitäre Tradition dem Gott Mammon opfern und die Nationalblocheristen dafür sorgen, dass ihnen ihr einziges Thema nicht ausgeht, nichts mehr unternommen werden? Referendum?
    #nichtmeinParlament
    • R. Peter 22.08.2018 23:48
      Highlight Highlight Wie war das mit dem Anstand?
    • dickmo 23.08.2018 14:09
      Highlight Highlight Nein. Referenden können gegen Parlamentsbeschlüsse ins Feld geführt werden und sie müssen sogar durchgeführt werden, wenn es um Verfassungsänderungen geht. Für bundesrätliche Verordnungen gilt das meines Wissens nicht.
  • big_max81 22.08.2018 20:48
    Highlight Highlight grazie maurizio - bodenständig, so wie ich dich, in jüngeren jahren, nicht mal bei herrn düblin erlebt habe...
    • dickmo 23.08.2018 14:11
      Highlight Highlight Ja, der gute Herr Dr. Düblin. Wollte als der grösste Kettenraucher mit der Bemerkung "Das mach ich nicht, ich habe doktoriert!", nicht bei der Zigarettenstummel-Aufräumaktion auf dem Pausenhof mitmachen und hat danach gepredigt, dass alle das Volk seien. Ausser Blocher und Ebner und der Rest der Hochfinanz. Priceless. Klassenbewusstsein, das erst am Zigarettenstummel Halt gemacht hat. Dort aber abrupt 😂
  • Juliet Bravo 22.08.2018 20:47
    Highlight Highlight Danke vielmals Maurice für diesen Kommentar! Einfach chefredakteurhaft.
    • schrat 22.08.2018 23:30
      Highlight Highlight Naja
      Man könnte "sein" Medium
      auf die angesprochen punkte kontrollieren, was offensichtlich nicht der Fall war
  • simiimi 22.08.2018 20:45
    Highlight Highlight Die Diagnose stimmt, aber nur wenn man den ganzen Tag auf Twitter und in den Kommentarspalten abhängt. Zum Glück findet das Leben draussen statt, und dort verläuft alles in geregelten Bahnen.
    • Tilia 22.08.2018 20:59
      Highlight Highlight Ab und an muss man einen Schritt nach draussen machen und objektiv betrachten und dann hast du absolut recht!
    • äti 22.08.2018 21:57
      Highlight Highlight .. schön wärs
    • Thadic 23.08.2018 02:19
      Highlight Highlight Ja weil sich die Leute dann zusammenreissen. Dann aber vor dem leeren Bildschirm kommt das andere ich raus.
  • Matti_St 22.08.2018 20:40
    Highlight Highlight Merci
  • Red4 *Miss Vanjie* 22.08.2018 20:37
    Highlight Highlight Nach gestern habe ich gehofft das ein Kommentar seitens Watson kommt. Danke. Ich würde einfach mal die Anonymität bei heikeln Themen weg nehmen, nur noch kommentieren mit Name Stadt und Bild von sich.Wäre jedoch ein massiver Aufwand nur weil einige sich nicht benehmen zu wissen. Ich kommentiere mittlerweile nur noch bei Spassartikeln da mir die zu nichtsführenden Beleidigungen meine Zeit nicht wert sind. Zu Anfangszeiten von Watson gab es teilweise richtig spannende sachliche Diskussionen. Mittlerweile spielen Fakten und Anstand keine Rolle mehr und erfundene "Wahrheiten"haben mehr Gewichtung.
    • Merida 22.08.2018 21:15
      Highlight Highlight Ich diskutiere nach wie vor gern sachlich...
    • Midnight 22.08.2018 22:17
      Highlight Highlight Muss diese Erfahrung leider auch machen. Echt bitter, wie sich die Community gewandelt hat... Immerhin, die eine oder anderesachliche Diskussion kommt hin und wieder doch noch zustande. Das ist immernoch besser als bei den meisten anderen Portalen.
    • Mathis 22.08.2018 22:38
      Highlight Highlight Jemand, der sich „Darth Unicorn“ nennt, verlangt die Aufhebung der Anonymität?
  • Die Redaktion 22.08.2018 20:33
    Highlight Highlight Ich danke dem Autoren und allen die sich mit mir gegen eben diese Seelenlosigkeit auflehnen. Namentlich fallen mir spontan ein:

    Ueli der Knecht (besonderen Dank für die Recherchen)
    Mutzli
    FrancoL
    Makatitom
    äti (für die Weisheit)
    geissenpetrov
    Maracuja
    Enzasa

    Danke euch allen ihr macht die Welt zu einem besseren Ort.


  • R. Peter 22.08.2018 20:31
    Highlight Highlight Danke Maurice, aber schreib doch in der Ich-Form. Auch du (stellvertretend für Watson) gehörst zum Volk, dem Volk, das den Anstand verloren hat. In euren Artikeln über die von dir erwähntenThemen, wo du nicht zu unrecht auch eure Gegenseite anprangers, wisst auch ihr jeweil ganz genau welche Ansicht richtig und wer/ was schuld ist. Eine alternative Sicht kommt weder in Frage noch zu Wort. Auch eure Artikel sind nicht weniger aggressiv („sexistische Kackscheisse“). Das löste in mir oft grosse Abscheu und Wut aus.

    Also, seit doch Vorbild und berichtet selber unvoreingenommer und sachlicher.
    • dickmo 23.08.2018 14:14
      Highlight Highlight Das ist nicht wahr. Das ist schlicht nicht wahr. Natürlich haben wir unsere Haltung. Rassismus und Sexismus und sonstige politische Agitation zur Spaltung der Bevölkerung mögen wir nicht. Funiciellos Befund zu "079" finden wir falsch. Wir schreiben dann aber hin, warum wir das finden. Nicht, dass sie vergewaltigt, getötet oder von ihrer primitiven politischen Gegnerschaft angerufen werden sollte. Schon gar nicht unter Angabe ihrer Telefonnummer.
  • flying kid 22.08.2018 20:29
    Highlight Highlight Darf ich fragen, weshalb mein Kommentar nicht aufgeschaltet wurde?
    Klar, das war auch Kritik an euch, aber sachlich und freundlich.

    Ist sehr schade, lässt ihr euch nicht auf konstruktive Kritik ein...
  • Bruno Wüthrich 22.08.2018 20:27
    Highlight Highlight Manchmal habe ich den Eindruck, wir alle sitzen einer Verblödungsindustrie auf, die darauf hinwirkt, dass wir möglichst ständig von allem Wichtigen abgelenkt sind. Reicht dies nicht, so kommt die Intrigenindustrie zum Zuge, die dafür sorgt, dass wir, das «Volk», mit uns selbst beschäftigt sind.
    Dies führt dazu, dass diejenigen mit den Mandaten, die eigentlich nichts alleine - gegen das «Volk» - bestimmen können, wegen den beiden obgenannten «Industrien» machen können, was sie wollen.

    Ich fürchte, dass dies alles noch schlimmer wird. Wir stehen in dieser Entwicklung erst am Anfang.
    • DomKi 22.08.2018 21:55
      Highlight Highlight Wie recht sie haben, es ist alles nur der Anfang es wird noch schlimmer werden. Und die so gehasste Bibel weist darauf hin. Und nun das Blitzgewitter für meinen Kommentar !!
    • Juliet Bravo 22.08.2018 21:59
      Highlight Highlight Wir exportieren Waffentechnologie in Krieg führende Länder. Am „Volk“ vorbei.
  • Hierundjetzt 22.08.2018 20:27
    Highlight Highlight Man kann es auch anders drehen: Wenn eine Jungpartei ohne politische Relevanz auf Bundesebene zu einem Song einen Kommentar abgibt und dies nachher ein landesweites Thema wird, haben wir echt keine Probleme. Das der Islam DAS Thema in der Schweiz ist, glaub mit Blick auf das Sorgenbarometer der CS nicht. Warum auch, es ist ja nur eine 5% Glaubensrichtung

    Gegenfrage an den geschätzten Verfasser des Kommentars:

    Wie viele Watson-Artikel gabs zum Thema Rüstung und wie viele zum Thema 079?

    - 079 eine Artikelserie bei watson
    - Rüstung eine Artikelserie beim Tagi

    *Das* stimmt mich nachdenklich
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 22.08.2018 21:31
      Highlight Highlight Naja, meines Wissens steht nichteinmal die JUSO geschlossen hinter Funiciellos Äusserung
    • dä dingsbums 22.08.2018 21:40
      Highlight Highlight Wie recht Du hast!
  • Garp 22.08.2018 20:26
    Highlight Highlight Ein bisschen Selbstkritik fänd ich durchaus angebracht Maurice. Ihr fördert dieses Verhalten geradezu mit Euren Titeln, Themenkonzentrationen und den schnellen bewerten oder abwerten Button.
    • dickmo 23.08.2018 14:16
      Highlight Highlight Ich sage nicht, dass wir unschuldig sind. Ich sage aber, dass wir uns als Redaktion der Problematik bewusst sind.
    • Garp 23.08.2018 14:42
      Highlight Highlight Du sagst nicht, dass ihr unschuldig seid, das stimmt. Ich sage auch nicht, dass ihr allein das Problem lösen könnt. Ihr bringt ja auch immer wieder Artikel, die fundiert sind und zum Denken anregen können, gute Informationen enthalten und eine andere Perspektive. Die mag ich und dann gibt's die Artikel, die die Stimmung zusätzlich anheizen. Das ist gefährlich, weil es Kräfte gibt, denen es nur noch ums Stimmung machen geht. Und offenbar bist Du ratlos. Ich weiss, dass ihr auch nicht frei seid, ihr braucht Clicks. Ich weiss auch, ihr bemüht Euch immer wieder um Qualität. Ist halt ein Dilemma.
    • Garp 24.08.2018 13:47
      Highlight Highlight Offenbar seid ihr Euch in der Redaktion der Problematik doch nicht bewusst. Der Artikel heute wieder von Sarah, die erste Version, schürt den Hass doch nur noch mehr und zieht noch mehr Hater in dieses Portal.
  • Rhabarber 22.08.2018 20:25
    Highlight Highlight Nicht nur der Anstand. Auch der Verstand.
  • LeserNrX 22.08.2018 20:23
    Highlight Highlight Ich finde der Autor könnte durchaus darüber nachdenken, ob seine eigenen Artikel eine anständige Diskussion fördern. Ich denke es ist eher kontraproduktiv, wenn man (als Chefredaktor) in einem polemischen Artikel " "Fussballfans" " (Wortwahl des Autors in Anführungszeichen) mit islamistischen Terroristen vergleicht.
    https://www.watson.ch/schweiz/offen%20gesagt/158459755-ein-offener-brief-an-den-chef-der-krawall-gruppe-der-zuercher-staatsanwaltschaft-
    • dickmo 23.08.2018 14:19
      Highlight Highlight Ich habe nicht Fussballfans mit islamistischen Terroristen verglichen. Ich habe dargelegt, dass man als Strafverfolger mit aggressivem Framing leichter an politischen und öffentlichen Support für Ermittlungsresourcen kommt. Fussball-Schläger (nicht Fans) stellen hierzulande derzeit die grössere Gefahr dar als islamistischer Terrorismus.
    • LeserNrX 23.08.2018 14:59
      Highlight Highlight Im Artikel wird argumentiert, dass, aus Gründen der Verhältnismässigkeit, die Grundrechte von "Fussballfans" (ich wiederhole nochmal, dass dies der Wortwahl des Artikels entspricht,) massiv beschnitten werden könnten/sollten. Wenn man sagt, dass gewisse Massnahmen aus Gründen der Verhältnismässigkeit auf zwei Gruppen von Menschen angewendet werden könnten/sollten, dann vergleicht man diese zwangsläufig. Wieso wären sonst die gleichen Massnahmen gerechtfertigt?
      Das traurige ist, dass die Rechte von normalen Fans bereits beschnitten werden und dies die Eskalation weiter fördert.
  • alter Esel 22.08.2018 20:20
    Highlight Highlight Danke, tausend Dank. Ihr Kommentar ist erfrischend wie ein Sommergewitter! Danke.
  • swisskiss 22.08.2018 20:17
    Highlight Highlight Maurice: Wäre es nicht zielführend, die Verantwortung für den"Anstandsverlust" auch bei einem Medium wie watson zu verorten?

    Statt gefühlte 5 Artikel pro Tag zu Trumps gesammelten Dünnpiff zu veröffentlichen, und nur einen dürren Artikel zum Entscheid der SPK des Nationalrats zu bringen, wäre für viele Leser ein "emotionaler Marschhalt" angesagt, eine Versachlichung politischer Grundsatzdiskussionen, eine breiter gefasste Darstellung der Auswirkung bürgerlicher Dominanz in Parlament und Bundesrat.

    Soziale Medien sind so ziemlich die asozialsten Plattformen. Aber auch Medien prägen Meinung.
  • dding (@ sahra) 22.08.2018 20:15
    Highlight Highlight Herr Thiriet

    "Der Politikerin, die die Beobachtung gemacht hat, wird noch schlimmere Gewalt angedroht, als diejenige, die den Genfer Ausgängerinnen angetan."

    Schlimmer Satz von Ihnen.

    Sie stellen damit Frau Funiciello auf gleiche Stufe wie diese Opfer. (...)

    Frau Funiciello ist Ihrer Ansicht nach, also ein Opfer?

    Das diese Juso-Agent-Provocateur aber absichtlich diesen Unsinn platzierte, weil ihr auch negative Publizität willkommen ist, wissen Sie selbst.

    Nein echt jetzt. Ihre Meinung wird immer unerträglicher!

    Ich frage mich, wie lange dies Ihr Arbeitgeber noch mitträgt.

    • sams 23.08.2018 09:02
      Highlight Highlight Also dann finden Sie es in Ordnung,dass Frau Funicello Mord- und Vergewaltigungsandrohungen erhält und aufs übelste beleidigt wird? Und das wegen eines Nebensatzes,den sie in einer Rede von 9 Minuten!! über Gewalt an Frauen gesagt hat? Sie mag ja provozieren und auffallen wollen, aber ist sie dann auch Selberschuld wenn andere ihr mit dem Tod drohen und ihr nicht sachlich mit Argumenten entgegentreten? Really?
    • dickmo 23.08.2018 14:20
      Highlight Highlight Ich stelle Funiciello nicht auf die gleiche Stufe, wie die Genfer Prügel-Opfer. Aber diese sind nicht vergewaltigt und getötet worden (mit und zum Glück). Vergewaltigung und Mord indes werden Funiciello angedroht.
  • namib 22.08.2018 20:14
    Highlight Highlight Lieber Maurice Thiriet

    Mir fallen zwei Dinge auf:

    Neuerdings wird versucht, den Rechtspopulismus mit Linkspopulismus zu bekämpfen, was die Gräben zusätzlich aufreisst. Ob es uns passt oder nicht: Jeder Einzelne ist nur ein kleiner Teil des "Volkes" und muss, um der Aggression entgegenzuwirken, auf Menschen mit anderer Meinung zugehen. Auch wenn's zu Beginn nur ein kleiner Schritt ist.

    Kommt dazu: In einer Welt der schnellen clicks, likes, Herzen und Blitze ist die Versuchung gross, unüberlegt zu urteilen. Vielleicht sollten wir uns wieder etwas mehr Zeit nehmen?

    Hoffnungsvoller Gruss
    • Tilia 22.08.2018 21:00
      Highlight Highlight Kann ich absolut unterschreiben!
    • Hierundjetzt 22.08.2018 21:30
      Highlight Highlight Warum auch nicht? Es ist Deine Meinung, anonym vorgetragen. Stehe dazu. Punkt. Auch wenn 1'000 andere diese, die deinige, nicht toll finden. Und wenn Du dies nicht aushalten kannst, dann ist das Dein Problem, nicht unseres.

      Die allermeisten begründen hier im Forum Ihre ablehnende Haltung gegenüber einer Meinung. Das wiederum hilft mir z.B. meine Meinung zu hinterfragen und zu differenzieren.

      Ich sehe nur Vorteile in diesem System.
  • Dr. Unwichtig 22.08.2018 20:13
    Highlight Highlight Zwischen den Zeilen strotzt dieser Kommentar vor genau der Polemik, die er gerne anprangern würde. Weder wird der Ansatz, dass Menschen aus einem anderen Kulturkreis auch ein anderes Wertesystem in die Schweiz importieren offenbar als gültiger Ansatz qualifiziert, um diesbezüglich Lösungen zu diskutieren, noch ist es zulässig, die Karikatur von Frau Funiciello als etwas anderes zu betrachten, als als zutiefst sexistisch. Dazu gleich noch das Thema, welches das "Volk" gefälligst viel mehr zu interessieren hat. Der Schuss ging in meinen Augen gewaltig nach hinten los...
  • Granini 22.08.2018 20:07
    Highlight Highlight Das wäre mal ne 1. August Rede! Danke
  • kliby 22.08.2018 20:06
    Highlight Highlight Maurice, auch wenn ich deinen Aufruf teile: Deine Zeitung selbst beteiligt sich ganz gerne an der Polemisierung und Boulevardisierung. Richte deinen Aufruf doch erstmal an deine RedaktionskollegInnen, die aus privilegierter Position (Aufmerksamkeit) heraus polemisieren.
    • dickmo 23.08.2018 14:21
      Highlight Highlight Das mach ich regelmässig. Keine Sorge.
  • äti 22.08.2018 20:03
    Highlight Highlight Danke ! Passt genau !
  • OLAF der I. aka Gàn 22.08.2018 20:03
    Highlight Highlight „Angst führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Und Hass führt zu unsäglichem Leid“
    Master Yoda
    • Mr. Spock 22.08.2018 20:17
      Highlight Highlight Lebe lang und in Frieden.🖖🏼
    • Citation Needed 22.08.2018 23:07
      Highlight Highlight Gut gesagt das Du hast!
    • Jim_Panse 23.08.2018 21:33
      Highlight Highlight Klug du bist
  • Karl33 22.08.2018 20:02
    Highlight Highlight Wer das Rechthaben auf seiner Seite wähnt, weil mit "richtigem" Geschlecht oder Hautfarbe gesegnet, der versteigt sich wie selbstverständlich zu den übelsten Beleidigungen. Weil es doch offensichtlich ist, wer Gut und wer Böse ist...
    • R. Peter 22.08.2018 23:59
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • R. Peter 23.08.2018 09:38
      Highlight Highlight Was war denn unsachlich? Darf nur die „richtige Seite“ austeilen? Das mit dem „das Recht haben auf seiner Seite wähnen“ begrenzt sich nicht auf das richtige Geschlecht oder Hautfarbe. Heute scheint es mir eher vom „richtigen“ politischen Richtung her abzuhängen. Aber klar, wenn man den „Richtigen“ das gleiche unterstellt wie den „Falschen“ dann weiss auch die Redaktion wer Hut und werböse ist....
  • SayDandE 22.08.2018 19:59
    Highlight Highlight Für mich ist klar:
    Das Pendel schwingt jetzt in die Richtung Konfrontation statt ehrlichen Dialog und Debatte, angeheizt durch Emotionen und Trolling. Es wird zurückschwingen durch Nachfrage nach mehr Ehrlichkeit und Gelassenheit. Bis dahin abwarten und Bier trinken.
  • uicked 22.08.2018 19:54
    Highlight Highlight Es sind 10% die sich aufs Dach geben und 90% die ein gutes Leben leben und die Zeit wie sie ist geniessen.
    • DomKi 22.08.2018 21:57
      Highlight Highlight Die 90% werden dann irgendwann mal feststellen dass die anderen 10% ihr Leben in ein Chaos gestürzt haben
  • JackMac 22.08.2018 19:53
    Highlight Highlight Ich würde sagen, dass die Gemüter erhitzt sind.
    Kein wunder bei den vorherrschenden Temperaturen.
    Ball flach halten, Tee oder Kaffee trinken und sich den schöne. dingen des Lebens zuwenden.

    Wer immer und überall nur das negative sehen will, dem fällt irgendwann die Sch.... auf den Kopf!
    • Cyberpunk 22.08.2018 20:15
      Highlight Highlight
      Benutzer Bild
  • FrancoL 22.08.2018 19:51
    Highlight Highlight Es ist nie ein Tag der prägt, es ist eine Epoche, wenn auch eine kurze, aber diese Entwicklung und hat nichts mit Hitze zu tun, sondern mit dem Gutheissen der HETZE. Wir sind in der Epoche des "ich such den Schuldigen, mich ausgeschlossen" und da wird wacker von sich weg gezeigt und dass als Massenhystrie.
  • Randy Orton 22.08.2018 19:49
    Highlight Highlight Danke Maurice Thiriet!
    Der Populismus greifft auch in der Schweiz um sich und wo einst Diskussionskultur war, ist jetzt Wut, Hass und dem Gegenüber nicht mehr zuhören. Emotionen ersetzen Argumente, das ist schade.
    • Horatio 23.08.2018 00:49
      Highlight Highlight Danke auch dir für diesen Kommentar
    • Randy Orton 23.08.2018 12:59
      Highlight Highlight Lucinda, du hast schon recht, dass Emotionen die wichtigste Handlung-/ Entscheidungsmotivation darstellen. Aber als intelligentes Wesen wäre der Mensch eigentlich fähig, irreführende Emotionen mit empirischen Daten zu reflektieren und sich nicht blind von den Emotionen leiten zu lassen.
  • flying kid 22.08.2018 19:47
    Highlight Highlight Liebes watson

    Ihr seit an der Entwicklung in meinen Augen auch nicht ganz unschuldig. Gebt ihr doch jedem der etwas lauter ist eine Plattform (Funciello), wettert bei jeder Gelegenheit gegen politische Meinungen, die euch nicht passen (FDP, SVP z.B), ihr seit die einzigen, die seit Tagen die Sexismussdebatt mit jedem noch no kleinen Feuer am Leben halten möchtet. Auch seit ihr, z. B. bei deisem Thema (eines von vielen) überhaupt nicht objektiv. Und auf Kritik geht ihr null ein.

    Sorry, du/icr seit da allen nicht unschuldig an der momentanen Lage. Inhaltlich aber vollkommen einverstanden.
    • R. Peter 23.08.2018 00:02
      Highlight Highlight Mauriceh Watson, warum wurde z.B. dieser Kommentar so viel später als der später verfasste Kommentar oberhalb freigegeben?
    • dickmo 23.08.2018 14:23
      Highlight Highlight Ich schalte die Kommentare grösstenteils, aber nicht alle selber frei. Kann sein, dass ich welche vergessen habe, die dann der Nachtdienster in Japan freigeschaltet hat.
  • Clife 22.08.2018 19:38
    Highlight Highlight Ich finde den Gefällt-Mir Button nicht. Das Problem ist nunmal, dass (weiterhin) jeder nur nach Aufmerksamkeit strebt. Manche über Instagram, manche über Facebook, die meisten über Twitter etc. Denen ist dann auch ziemlich egal, wieviele Folgen, auf alle Fälle kriegen sie dann aber die Zuhörer. Man will nicht wirklich konstruktiv etwas für die Menschheit tun, was längerfristig Erfolg hat, sondern einfach nur auf irgendein Thema aufspringen und gegen die Leute hetzen. Hauptsache follower (ob real oder digital)
    • Eskimo 22.08.2018 19:46
      Highlight Highlight Wenns so einfach wäre. Die Probleme die durch unsere Willkommenskultur entstanden sind, sind nun mal Real und hat wenig mit Aufmerksamkeitsverlangen zu tun....
    • The Writer Formerly Known as Peter 22.08.2018 19:50
      Highlight Highlight Habe den Herz Button gefunden ;). Passt! Es scheint, dass nur noch zählt was kurzfristig Erfolg verspricht. Alles weitere ist (sorry) Scheissegal!
    • Lester McAllister 22.08.2018 20:02
      Highlight Highlight Das ist genau das, was zum Himmel stinkt an diesen Storys.
      Die Protagonisten auf beiden Seiten wollen gar keine Diskussion, sondern nur die eigenen Reihen schliessen und die Personen, die sowieso schon gleicher Meinung sind bei Laune halten.
      - Juso-Präsi ist wichtig und hat Medienpräsenz
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      - Kleine, unbedeutende Journalisten sind nationale Bekanntheiten
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