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San José, die Hauptstadt Costa Ricas. bild: wikipedro/wikimedia commons

Seit zwei Monaten bezieht dieses Land 100 Prozent (!) seines Stroms aus erneuerbaren Energien 



Seit zwei Monaten bezieht Costa Rica seine gesamte Elektrizität aus erneuerbaren Energien. Dies teilt der staatliche Energiekonzern ICE mit. Gesamthaft waren es im laufenden Jahr 150 Tage (Stichtag 3. September). 2015 waren es 299 von 365 Tagen.

Wie schafft das kleine zentralamerikanische Land das?

Es ist reich an Wasserkraft, mit der rund 80 Prozent der Elektrizität produziert werden. Der Rest stammt aus Geothermie, Biomasse und Windenergie. Reicht das nicht, springen Gaskombikraftwerke ein.

Ebenfalls hilfreich ist, dass der Pro-Kopf-Verbrauch in Costa Rica viermal tiefer liegt als zum Beispiel in der Schweiz.

Carlos Manuel Obregón, der CEO von ICE sieht eine noch grünere Zukunft auf das Land zukommen. Mit der Fertigstellung des Wasserkraftwerks Reventazón, das noch im September ans Netz gehen soll, werde es noch mehr grüne Tage geben. (kri)

Sangregado-Staumauer, Costa Rica

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