Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Audi zahlt 800 Millionen Euro Bussgeld für Abgas-Manipulationen



An Audi A4 is parked at the headquarters of German car producer Audi prior to the annual press conference in Ingolstadt, Germany, Wednesday, March 15, 2017.  German media report that authorities are searching offices of Audi in connection with an investigation into the luxury automaker's parent company Volkswagen's cheating on diesel emissions tests. (AP Photo/Matthias Schrader)

Bild: AP/AP

Audi zahlt für die Manipulation von Dieselmotoren ein Bussgeld von 800 Millionen Euro. Das von der Staatsanwaltschaft München II eingeleitete Verfahren gegen Audi sei damit abgeschlossen, teilte die Volkswagen-Tochter am Dienstag mit.

Der Autobauer werde keine Rechtsmittel dagegen einlegen. «Die Audi AG bekennt sich damit zu ihrer Verantwortung für die vorgefallenen Aufsichtspflichtverletzungen.» Die Busse dezimiert auch «unmittelbar» das Konzernergebnis von Volkswagen, wie die Audi-Mutter in Wolfsburg mitteilte. Auch die mit 30.8 Prozent an VW beteiligte Porsche SE wird dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Sie rechnet für 2018 aber immer noch mit einem Nettogewinn von 2.5 bis 3.5 Milliarden Euro.

Bei den Ermittlungen ging es um V6- und V8-Dieselmotoren von Audi aus den Jahren seit 2004. Zudem warf die Staatsanwaltschaft Audi vor, «nicht erkannt zu haben», dass in zwei von Volkswagen entwickelten Dieselmotoren-Typen Software verbaut war, die den Schadstoffausstoss auf dem Prüfstand drosselte. (aeg/awp/sda/reu)

Der CO2-Fussabdruck von Herr und Frau Schweizer ist massiv

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

12'000 Menschen in Israel irrtümlich in Quarantäne

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

12
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • LuckyLucas 16.10.2018 13:04
    Highlight Highlight 2-3 Mia. Euro Bussgeld wäre angemessen gewesen...
  • Scheller 16.10.2018 12:52
    Highlight Highlight Und an wen wird die Busse von 800 Millionen Euro bezahlt? Diese sollten an die Geschädigten gehen, die einen Wertverlust vom Auto haben.
    • Domino 16.10.2018 17:36
      Highlight Highlight Die Geschädigten bezahlten die Busse mit überteuerten Preisen...
  • Joe Kilchmann 16.10.2018 12:36
    Highlight Highlight seltsame Rechtssprechung: Der Kunde bezahlt und der Staat nimmts....wie immer
  • DerHans 16.10.2018 12:35
    Highlight Highlight Muss ein amerikanischer E-Auto Hersteller dessen Namen mir gerade entfallen ist, 20 mio $ für einen Tweet bezahlen, ist die Überschrift riesig und der Artikel zuoberst. Nicht so bei den deutschen Herstellern, da muss man schon richtig suchen.🕵🏻‍♂️
  • Silent_Revolution 16.10.2018 12:13
    Highlight Highlight Man macht über Jahrzehnte mit Betrügereien Profite, zahlt dann einen Teilbetrag zurück und gut ist. Die Konzerne bleiben bestehen, die Verantwortlichen steinreich und die Umweltschäden irreversibel.

    Wenn ich als Zivilperson einen dieser Konzerne um eine Million betrügen würde, lande ich für lange Zeit in der Kiste, auch wenn ich den kompletten Betrag rückerstatten würde.

    Genau deswegen könnte ich jeweils kotzen, wenn wieder Loblieder auf einen inexistenten Rechtsstaat gesungen werden. Wo in Deutschland die Autobauer Narrenfreiheit geniessen, sinds in der Schweiz Rohstoffriesen und Banken.
  • Domino 16.10.2018 12:10
    Highlight Highlight Es ist ne Farce. Dabei wusste der Staat schon 2005 von Manipulationen, hat aber 10 Jahre geschwiegen.

    Das gleiche mit den Fahrverboten: warum in den Städten verbieten und auf dem Land erlauben? Wenns wirklich gefährlich wäre, dann überall verbieten. Reine Willkür
  • andrew1 16.10.2018 11:43
    Highlight Highlight Bmw iat immer noch sauber. Bauen halt die besten motoren und autos. Mein 184 ps starker 320d nimmt gerade mal 4.7 liter/100 km im schnitt effektiv. Zudem hat er dank twinturbo konstant 400 Nm. Ergibt eine reichweite von ca 1150 km. Zudem ist der cw-wert von 0.26 sehr gut.
    Der neue 5er kann sogar den kühlergrill mit lamellen verschliessen bei sparsamer fahrweise um den luftwiederstand weiter zu optimieren.
    Dennoch macht das auto mit schaltwippen, sportautomat, integrallenkung und straffem fahrwerk laune. Eine gute kompromisslösung für vielfahrer.
    • swissda 16.10.2018 16:24
      Highlight Highlight Du musst nur 30 Sekunden googeln um festzustellen, dass selbst dein achso geliebter BMW-Konzern geschummelt hat.
    • Domino 16.10.2018 18:45
      Highlight Highlight Diesel von Daimler schaffen die 100km mit 3.9 Liter. Als Hybrid sogar mit nur 2.1l
      Ich würde mal Behaupten die Zukunft gehört dem Hybrid, Wasserstoff-Brennstoffzelle und Akku.

      Bei LKW wird sich wohl der Hybrid durchsetzen: auf der Autobahn und Landstrasse Diesel, in der Stadt rein elektrisch.

  • jaydre 16.10.2018 11:33
    Highlight Highlight Stellt sich nur die Frage, ob diese 800 Mio nicht schon automatisch eingerechnet war für alle Eventualitäten....
    • schuldig 16.10.2018 15:35
      Highlight Highlight @jaydre
      natürlich! Jede halbwegs verantwortungsvolle Geschäftsleitung
      macht entsprechende Rückstellungen.
      Die sind dann auch steuerlich bevorteilt...

Die A1 ist wieder voll wie vor Corona, doch Busse und Trams füllen sich nur langsam

Neue Daten zeigen: Noch immer sind weniger Menschen unterwegs als vor der Coronakrise. Doch ins Auto setzen sich die Pendler deutlich schneller wieder als in Bahn, Bus und Tram.

Die Coronakrise hat dem öffentlichen Verkehr einen nie dagewesenen Einbruch der Passagierzahlen beschert. Auch auf der Strasse waren in den vergangenen Wochen deutlich weniger Autos unterwegs, weil viele im Homeoffice arbeiteten und weniger Fahrten in der Freizeit unternahmen.

>>> Corona im Ticker: Weltweit über 10 Millionen Fälle.

Eine Auswertung von aktuellen Daten zeigt nun: Der Strassenverkehr erholt sich deutlich schneller als der öffentliche Verkehr. In der dritten Juni-Woche …

Artikel lesen
Link zum Artikel