Wirtschaft
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Brazil's President Jair Bolsonaro, left, shakes hands with Swiss Federal President Ueli Maurer, centre, next to Swiss Federal Councillor Guy Parmelin, right, during a bilateral meeting on the sideline of the 49th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Wednesday, January 23, 2019. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic

Immer schön nett sein: Jair Bolsonaro beim Treffen mit Ueli Maurer und Guy Parmelin. Bild: KEYSTONE

Wir müssen Ueli Maurer dankbar sein. Er entlarvt die Heuchelei am WEF

Bundespräsident Ueli Maurer trifft sich am WEF mit umstrittenen Politikern. Kritische Themen? Unerwünscht! Damit offenbart Maurer, worum es in Davos geht: ums Business. Und sonst nichts.



Das Jahrestreffen des World Economic Forum (WEF) in Davos verschreibt sich hehren Zielen: Man will den Klimawandel bekämpfen, sich um die Verlierer der Globalisierung kümmern und überhaupt die Welt verbessern. «Committed to improving the state of the world», lautet die Devise, die an der Wand im Saal des Kongresszentrums angebracht wurde.

So weit der schöne Schein, den WEF-Gründer Klaus Schwab seit Jahrzehnten kultiviert. Und den die Medien gerne nachbeten. Pech nur, dass die Realität nicht Schritt halten will. Der Klimawandel wird immer bedrohlicher, die soziale Ungleichheit nimmt zu. Die Verlierer von Globalisierung und Digitalisierung gehen in gelben Schutzwesten auf die Strasse.

German Klaus Schwab, Founder and Executive Chairman of the World Economic Forum, WEF, speaks during a plenary session in the Congress Hall the first day of the 49th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Tuesday, January 22, 2019. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic

WEF-Chef Klaus Schwab und der schöne Schein. Bild: KEYSTONE

Das Stelldichein der Mächtigen aus Politik und Wirtschaft, garniert mit einigen Alibifiguren aus der Zivilgesellschaft, hat herzlich wenig bewirkt. Erstaunt das irgend jemanden? Das WEF war nie etwas anderes als eine perfekte Gelegenheit, um Geschäfte zu machen. Viele Manager reisen nur aus diesem Grund ins Landwassertal. Die schlauen Reden und Debatten kümmern sie nicht.

Khashoggi? Who cares!

Das weiss offenbar auch unser Bundespräsident. Ueli Maurer (SVP) nutzt das Davoser Forum für Treffen mit Politikern aus aller Welt. Das ist legitim und im Interesse der Schweiz. Wenn sich im eigenen Land eine solche Gelegenheit bietet, soll man sie nutzen. Eine bessere Welt, dieser grossspurige Anspruch des WEF, interessiert Maurer jedoch nicht die Bohne.

Am Dienstag traf er den saudischen Finanzminister. Als er von Medien auf den von saudischen Agenten ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi angesprochen wurde, meinte Maurer nur, man habe diesen Fall «schon lange abgehandelt». Der Finanzdialog mit Saudi-Arabien solle wieder aufgenommen und das Verhältnis zum autokratisch regierten Königreich normalisiert werden.

Tags darauf empfing Maurer mit seinen Kollegen Ignazio Cassis und Guy Parmelin den neuen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro. Umweltschützer befürchten, er werde den Regenwald zur Abholzung freigeben. Im Gespräch war dies offenbar kein Thema. «Es ist nicht unsere Aufgabe, andere Länder zu kritisieren», sagte Ueli Maurer der Agentur Keystone/SDA.

Participants walk inside the Congress Center during the 49th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Wednesday, January 23, 2019. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic

Den meisten WEF-Teilnehmern geht es nur ums Geschäft. Bild: KEYSTONE

Der saloppe Umgang des Bundespräsidenten mit Themen wie Menschenrechte und Umweltschutz sorgte für Empörung. Dabei muss man Ueli Maurer dankbar sein. Er verweigert sich der Heuchelei am WEF und sagt klar, worum es in Davos geht: ums Business. Und sonst gar nichts.

Grosse Namen statt Ideale

So auch bei Bolsonaros offiziellem Auftritt im Kongresszentrum. War der Empfang für den umstrittenen «Tropen-Trump» noch relativ kühl, so wurde er mit starkem Applaus verabschiedet. Er hatte die wirtschaftliche Öffnung Brasiliens angekündigt, samt Steuersenkungen und Bürokratieabbau. Es ist die neoliberale Botschaft, die die Wirtschaftsvertreter hören wollen.

Von Klaus Schwab hatte Jair Bolsonaro ebenso wenig zu befürchten. Der WEF-Gründer pflegt selbst dubiose Figuren mit Unterwürfigkeit zu empfangen. Letztes Jahr liess er für Donald Trump sogar eine Blasmusik aufmarschieren. Damit beweist Schwab, dass ihm die Präsenz von grossen Namen weit mehr bedeutet als die Ideale, die er angeblich voranbringen will.

Dies zeigt auch ein Interview mit der SRF-Sendung «Eco» vom Montag, in dem Schwab gefragt wurde, was er selber mache, um das Klima zu schützen. Man weiss nicht, was peinlicher war: Seine ausweichende Antwort oder der fehlende Widerspruch von Moderatorin Patrizia Laeri. Wobei man sie in Schutz nehmen muss: Die meisten Schweizer Journalisten huldigen dem WEF-Chef. Sie wollen schliesslich im nächsten Jahr wieder einen Badge erhalten.

Das «Eco»-Interview mit Klaus Schwab. video: srf

So lange Klaus Schwab das WEF leitet, wird sich an der massiven Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität nichts ändern. Ist das Wirtschaftsforum deswegen schlecht, muss man es abschaffen? Keineswegs. Es bleibt ein wertvoller Ort für Begegnungen. Im besten Fall kann es punktuell sogar zu kleinen Schritten in die richtige Richtung kommen.

Das Feigenblatt

Deshalb reist Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan ans WEF, obwohl sie sich ihrer Feigenblatt-Funktion bewusst ist, wie sie im Tamedia-Interview erklärte. Davos, das sich eine «better world» auf die Fahnen geschrieben habe, habe bisher keine bessere Welt geschaffen, kritisierte sie. Aber man brauche «jeden CEO und jeden Staatschef, um den Klimaschutz voranzubringen».

Greta Thunberg redet mit uns am WEF

abspielen

Video: watson

Die schwedische «Klima-Ikone» Greta Thunberg macht sich ebenfalls keine Illusionen. Sie erwarte nicht viel vom WEF, sagte sie bei ihrer Ankunft in der Schweiz nach mehr als 30 Stunden Zugfahrt. Gekommen ist sie trotzdem: «Das WEF ist ein wichtiger Anlass, an dem sich die wichtigsten Entscheidungsträger dieser Welt treffen, und ich werde ihnen sagen, dass sie versagt haben.»

Greta Thunberg entlarvt die Heuchelei am WEF auf ihre Art, Ueli Maurer auf seine. Dankbar sein darf man beiden. Und die Organisatoren sollten die Aufschrift im Kongresszentrum ändern, in «Committed to improving business and self-enrichment».

Oder ganz kurz: «Fuck the planet».

Greta Thunberg: Das furchtlose Mädchen von Davos

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli H. 25.01.2019 23:58
    Highlight Highlight Schockierend und beschämend: Laut Bundespräsident Maurer (SVP) ist der grausame, minutiös geplante Mord an Kashoggi bereits "seit langem abgehandelt". Er verkürzt damit die Mord-Verjährungsfrist - zumindest moralisch - auf gut drei Monate.
    Und: Trotz Entspannungspolitik und wirtschaftlicher Öffnung hat nie ein BRD-Politiker die Morde an der Berliner Mauer als "abgehandelt" bezeichnet.
  • Urs Minder 25.01.2019 18:00
    Highlight Highlight Ja toll der Klimaschutz wie der funktioniert. Nicht eines der Ziele die die Enrgiewendebefürworter unbedingt allen aufzwingen mussten können sie selber einhalten. Weder das Energie sparen, noch der Verzicht auf das Fliegen halten sie selber ein. Bundes-und Nationalräte, Parteivorstände-Mitglieder und ihre Wähler auch. Die Kolumnisten, Zeitung-Redaktoren bis hin zum grünen Spektra selber. Auch der Bund schafft`s nicht. Dafür anderen Kosten aufzwingen die sie selber mit verursachen. Das Klimaschutzgeheuchel ist unerträglich geworden. Es geht nur um das Abzocken.
  • Gummibär 25.01.2019 14:31
    Highlight Highlight Auch Uli Maurer will einmal mit Arabern den Säbel-Tanz zelebrieren. "Das isch e so schöön"

    Play Icon


  • Yogi Bär 25.01.2019 10:31
    Highlight Highlight Wer sich auf Saudi Arabien einlässt, dass Menschen öffentlich hinrichten lässt, Delikte wie Fremdgehen, Schwul sein genügen um die Todestrafe zu erhalten! Zudem führt SA einen unerbittlichen Krieg mit Jemen und lässt Dörfer und Städte bombadieren. Ein Bundesrat, der mit solchen Unrechtsstaaten geschäftliche Beziehungen eingeht, ist für mich ein Verbrecher. Bolsenaro: Der Minderheiten verfolgt und Support für die Abholzung der Regenwälder gibt. Diese nur ansatzweise zu stärken oder unterstützen sind ethisch und moralisch nicht vertretbar und verbrecherisch.
  • Safado 25.01.2019 09:03
    Highlight Highlight Es heisst ja: WEF.
    Da weiss man worum es geht. Und nur schon die Anwesenheit des Saudischen Kronprinzes sagt einem ja auch, dass der Fall Kashogi bereits abge -ha(c)kt oder -handelt wurde von den Führenden. Ziemlich ehrlich.
  • Saasi 25.01.2019 08:19
    Highlight Highlight Es geht beim WEF auch nicht um das Klima. Wie sollten die vielen pseudo Präsidenten, sonst nach Davos kommen, ohne dass diese zuerst viele 1000 km mit dem Flieger nach Basel, Zürich, Altenrhein und Friedrichshafen geflogen werden, und von dort mit schweren gepanzerten und viel Benzin und Dìesel schluckenden Karossen kommen können? Dann werden in der heutigen Zeit nur noch die schönen Sachen angesprochen. Die Wahrheit verträgt heute kaum mehr ein Präsident, darum sind diejenigen mit Ecken und Kanten nicht mehr erwünscht, sie könnten für ihre Traumwelt gefährlich werden. Kranke Gesellschaft.
  • rodolofo 25.01.2019 07:48
    Highlight Highlight Maurer ist also der neueste Träger des Wanderpreises "So schlecht, dass es schon beinahe wieder gut ist", den Radio DRS3 vor vielen Jahren ins Leben rief.
    Was ist das eigentlich, ein "Finanz-Dialog"?
    Ich stelle mir das etwa so vor:
    Ueli Maurer: "Unsere Schweizer Franken sind sehr hart und solide! Beissen Sie mal in einen Fünfliber hinein!
    Da werden Sie sich die Zähne ausbeissen an dem, so hart ist der! Ja, dass ist eben Schweizer Qualität, auf die ich auch als Bundesrat sehr stolz bin!"
    Saudi-Arabischer Minister: "Unsere Petro-Dollars sind meistens verschmiert, mit Öl, oder mit Blut."
  • Altweibersommer 25.01.2019 06:55
    Highlight Highlight Warum sollte man Frau Laeri in Schutz nehmen? Ist die Presse nicht die "vierte Gewalt"? Wenn man anfängt vor den Mächtigen zu kuschen, macht man als Journalist seinen Job nicht. Punkt.
  • malu 64 25.01.2019 01:40
    Highlight Highlight Das WEF ist ein Treffen der Typen, welche die Erde unter sich aufgeteilt haben. Aus der ganzen Welt kommen sie nach Davos um stundenlang zu lamentieren. Eine große Show von Selbsdarstellern. Durch die An und Abreisen, wird die Umwelt enorm belastet. Grosse Kosten entstehen auch durch die Sicherheit der WEF Teilnehmer. Die Einheimischen erleben ein paar Tage, wie es sich im
    Hochsicherheitsgefängnis lebt.







  • Mr Love 24.01.2019 21:33
    Highlight Highlight Zum 49'ten Male durchgeführt und nichts bewirkt. Traurig das sich sogar Umweltverbände nun einspannen lassen und das WEF als wichtigen Anlass bezeichnen. Ihr gebt damit den Oligarchen und Politikern sowie deren Wählern sogar das Gefühl wir sind auf dem richtigen Weg. Aber es passiert weiterhin nichts. Alle unsere Bundesräte denken nur an die Wirtschaft und an das eigene Geld, Umwelt da lassen wir mal lieber sein, oder ach ja man könnte doch den Benzin Preis noch ein paar Rappen erhöhen um das schlechte Gewissen zu beruhigen. Meine Damen und Herren so wird das nichts!
  • Markus_Schmid 24.01.2019 19:54
    Highlight Highlight WEF, der Name sagt es doch schon, der wichtigste Buchstabe = E für Economic = Wirtschaft, um das geht es prioritär.

    Die genannten Mängel werden umso mehr genannt, je weniger in dieser Hinsicht gemacht wird - wäre doch eigentlich selbstverständlich.
    • Saasi 25.01.2019 08:38
      Highlight Highlight Darum verstehe ich Trump. Er ist immerhin nicht so heuchlerisch und verlogen wie die Meisten heutigen Präsidenten/innen und hat den Klimavertrag nicht unterschrieben den man gar nicht einhaltet. Die Frage, warum sie so tun als würden sie die Welt verbessern und ihre dämlichen links grünen Aktivisten sogar das Gefühl haben, dass das WEF was bewirkt, darf sicher gestellt werden. Sie belügen sich selbst und wollen es nicht nicht merken. Falsch bis zum geht nicht mehr!!
  • Fairness 24.01.2019 19:12
    Highlight Highlight Er hat ja auch Interview der Tagsschau gesagt bzw. zugegeben, dass der Bundesrat im Schlafmodus ist, weil alles so gut läuft. Katastrophal, wenn man bedenkt wie viel es zu tun und reformieren, den heutigen Gegebenheiten anzupassen gäbe. Wie wär‘s mal mit agieren anstatt immer zu spät reagieren?
    • Tenno 25.01.2019 07:46
      Highlight Highlight Ueli scheint einfach eine ehrliche Haut zu sein. Das mag ich an ihm auch wenn er ziemlich weit weg von meiner politischen Richtung ist
      Die Medienlandschaft hat sich stark verändert, der Informationszugang wurde viel einfacher. Heute kann man über jede öffentliche Person eine 360° Analyse machen ohne sie zu kennen. Bringt natürlich den Nachteil, dass extrem viele (unfähige) Narzissten in der Politik unterwegs sind. Viele von ihnen würden es sonst nirgendwo hinbringen und das ist halt spürbar. Ob es früher besser war ist halt schwer zu vergleichen.
  • Sophia 24.01.2019 19:08
    Highlight Highlight Weshalb sollten wir dem Maurer dankbar sein, wenn er lediglich sagt was Geschäftemachen ist? Das ist für mich absolut kein Anlass, dankbar zu sein. Der Maurer hat sein Land zu vertreten und da liegen die Meinungen etwas anders: Wir wollen nicht in der Welt als Geschäflimacher dastehen, sondern als Bürger, eines Landes wo Mord ein Schwerverbrechen ist und der Klimawandel erst genommen wird, der auch das Land der SVP nicht verschont.
    Für was soll ich also dem Maurer nun dankbar sein? Dass ihn das alles weniger interessiert als das Geschäftemachen? Lieber Blunschi, was verlangst du da von uns?
    • Einstürzende_Altbauten * 25.01.2019 06:36
      Highlight Highlight Ist es denn wirklich so, dass wir nicht als Gschäftlimacher dastehen wollen? Wir sind laut im Brüllen, aber sobald es um Nägel mit Köpfen geht, ist die Angst vor dem dauernd angedrohten Verlust des Arbeitsplatzes grösser.
    • rodolofo 25.01.2019 07:58
      Highlight Highlight Blunschi steht vielleicht unter dem Druck einflussreicher Sponsoren, die wollen dass "Ueli, der Knecht der Reichen und Super-Reichen" möglichst gut wegkommt in der Berichterstattung.
      Na gut, er hat jedenfalls das Maximum an Positivem aus der peinlichen und entlarvenden Stellungnahme von Maurer herausgeholt.
      Mehr geht beim besten Willen nicht mehr...
  • dmark 24.01.2019 19:06
    Highlight Highlight Wer erwartet denn Moral beim WEF? Da geht es um Geschäfte. Und am Besten für die eigenen Taschen - ohne Jegliche Moral.
  • mrmikech 24.01.2019 19:05
    Highlight Highlight Dass bussinessleute sich dort treffen, janu. Politiker aber sollen an solche inoffizielle und undurchsichtige treffen nicht teilnehmen. Und falls dann sollen alle gespräche aufgenommen und dokumentiert werden, und von unabhängige wahrnemer verifiziert werden.
  • Alex23 24.01.2019 17:58
    Highlight Highlight Nein, ich finde nicht, dass Ueli „klar sagt, worum es in Davos geht.“ Er redet genauso drum herum wie die anderen auch. Geschwätz, Relativierungen.
    Klar sagen hieße nämlich wirklich zu sagen: Hier gehts um Business und sonst nichts.
    Und Schwab ist eine Witzfigur. Die Nummer mit Trump und der Blaskapelle letztes Jahr war auf Kabarettniveau. Aber irgendwie auch sehr traurig.
    Wo das Geld regiert, gibt es keine Moral. So einfach ist das.
  • Edwin Schaltegger 24.01.2019 17:39
    Highlight Highlight WEF heisst ja WEltwirtschaft-Forum. Das Ziel war ja immer alles zum Wohl der Wirtschaft. Menschenrechte, Ökologie und Klima waren nie das primäre Thema. Wenn diese einseitige Sichtweise und Politik der wichtigsten Industrieländer sich nicht ändert, schafft sich die Menschheit langfristig von selbst ab. Die Zeitdauer Menscheit ist für unseren Planeten nur eine Episode von Sekunden. Die Natur mit ihren Kräften hat sich schon immer von Kreaturen die das ökologische Gleichgewicht zu stark störten entledigt.
    • davidhu_01 24.01.2019 23:35
      Highlight Highlight Das Weltwirtschaftsforum ist nur eines von vielen Treffen von Mächtigen. Für fast alle Themen der Politik werden heute Treffen und Versammlungen abgehalten. Beim, das sagen Sie richtig, geht hauptsächlich um die Wirtschaft. Aber wenn man ein anderes Thema diskutieren möchte, kann man das genauso gut an einem Anlass für dessen Zweck tun, wo einem mehr Beachtung geschenkt wird.
  • road¦runner 24.01.2019 17:37
    Highlight Highlight Wenn man die Abkürzung "WEF" mal komplett ausschreibt sollte also jeder merken, dass es hier ums Geschäft geht...
    • rodolofo 25.01.2019 08:04
      Highlight Highlight Ökonomie, Ökologie und gute zwischenmenschliche Beziehungen müssten keine Gegensätze sein!
      Sie sind es leider, weil geldgierige Sadisten an der Macht sind.
      Als geldgieriger Sadist, würde ich auch an die Schalthebel der Macht drängen und nicht nur Kühe melken.
      Aber mir gefällt das Kühe melken besser.
      Das macht ja wenigstens Sinn und ist sinnlich.
      It's the milk-business, stupid!
  • Skeptischer Optimist 24.01.2019 17:30
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Triple A 24.01.2019 17:24
    Highlight Highlight Und einmal mehr wissen wir: Es gilt das Primat der Wirtschaft gegenüber den Menschenrechten. Traurig, aber nichts neues unter der (Höhen-) Sonne!
  • b4n4n4j03 24.01.2019 16:53
    Highlight Highlight Schon klar kriecht Maurer Bolsonaro in den allerwertisten. Die SVP hat ja in ihrem parteiprogram ja neuerdings die cervelat. Dazu braucht es eben die brasilianischen rindsdärme 😂

    https://www.watson.ch/!891647983
  • cero 24.01.2019 16:47
    Highlight Highlight Nun ja - uns in der Schweiz bietet sich mit der Konzernverantwortungsinitiative eine grosse Gelegenheit, diesen Damen und Herren (und auch dem BR) mal kräftig vor den Bug zu schiessen.
    Mal schauen wie diese Abstimmung ausgehen wird - ob die Moral immer noch höher gewichtet wird wird, wenn plötzlich der eigene Fressnapf nicht mehr ganz so dolle voll werden soll zugunsten von Anstand und Ethik. Wird sich zeigen, ob wir Grund haben, mit dem Finger auf skrupellose Geschäftlimacher zu zeigen oder doch auch nur Heuchler sind...

    Bin ziemlich gespannt!
  • Gubbe 24.01.2019 16:43
    Highlight Highlight Hier ist der Tummelplatz der Arbeitenden, mit der Wut gegen die da Oben. Diese hasserfüllten Kommentare, und wenn der 25. ist erhalten die Arbeitenden den Lohn von den Gehassten. Jeder da Oben hat geerbt, oder sich in Nischen und Innovationen nach oben gearbeitet. Das geht nicht von selbst. Es scheint aber schwer zu sein, das zu akzeptieren. Es ist ja auch keine Klimakonferenz. BR Maurer macht es genau richtig. Eine gutlaufende Firma kann fürs fürs Klima tun, eine klamme nicht.
    • piatnik 24.01.2019 18:01
      Highlight Highlight sehr schön geschrieben...danke!
    • mogad 24.01.2019 18:02
      Highlight Highlight "Die Arbeitenden erhalten am 25. Den Lohn von den Gehassten.."

      Die kriegen den Lohn für harte Arbeit. Und es ist für viele zu wenig. Viele arbeiten 100% und können vom Lohn nicht leben, oder nur knapp.
    • Alex23 24.01.2019 18:08
      Highlight Highlight Gubbe, da hast du wirklich alles falsch verstanden, was man falsch verstehen kann. Es geht nicht um den Hass der Arbeitenden (wenn du diesen Begriff gebrauchst, sagst du implizit, dass die „da Oben“ nicht arbeiten ...) auf die Arbeitgeber. Es geht darum, dass dem Gott Mammon jedes nur erdenkliche Opfer gebracht wird. Jedes! Ohne Skrupel und Moral.
      Und dass eine gutlaufende Firma aus eigenem Antrieb was fürs Wohl der Welt und des Klimas tut ... dream on.
    Weitere Antworten anzeigen
  • James Klarer 24.01.2019 16:40
    Highlight Highlight Es ist genau wie an einem Sales Meeting in einem globalen Unternehmen: Jeder erzählt von seinen Erfolgen, jeder betreibt persönliche Imagepflege, jeder profiliert sich als Fachmann, jeder zeigt wie „gut“ er Englisch sprechen kann, jeder spricht von seinen Visionen welche komplett unrealistisch sind. An alle BR: 2 Tage reichen. Zurück zum Arbeiten nach Bern !!
    • P.Kiesel 24.01.2019 21:12
      Highlight Highlight seit wann arbeiten die in Bern ?????
  • Eh Doch 24.01.2019 16:40
    Highlight Highlight Verstehe die WEF Demonstranten irgendwie schon
  • Walser 24.01.2019 16:40
    Highlight Highlight Es geht in Davos schon auch um soziale Themen und zB. Klimaschutz. Nur wird halt alles der Wirtschaft untergeordnet. Glaubt hier irgendwer dass es irgendwann in der Menschheitsgeschichte jemals irgendwo anders war?
  • Eh Doch 24.01.2019 16:34
    Highlight Highlight "und ich werde ihnen sagen, dass sie versagt haben."
    Hwoaaahahaha krasse Braut!
  • geissenpetrov 24.01.2019 16:31
    Highlight Highlight "Die Verlierer von Globalisierung und Digitalisierung gehen in gelben Schutzwesten auf die Strasse."

    Das ist die Einhorn-Glitzer-Variante von Globalisierungsverlierern. Jean Ziegler sagte eins, für die Menschen im globalen Süden ist der dritte Weltkrieg längst tatsache.
    Ich finde den Bericht sehr gelungen, aber warum ist es nachwievor ein Tabu, die Dinge beim Namen zu nennen. Dieser Finanzkapitalsismus ist der Grund, warum Kriege geführt werden, Kinder an Hunger sterben und Menschen im Mittelmeer ertrinken!
  • inmi 24.01.2019 16:25
    Highlight Highlight Journalisten versuchen das WEF seit 1971, dem Jahr seiner Gründung, tot zu reden. Dem WEF gehts gut.
  • Blitzer, achtung! 24.01.2019 16:25
    Highlight Highlight Irgendwie tut mir das Mädchen Greta, am morgigen Auftritt am WEF, Leid. Guterres ist vermutlich zurzeit die ehrlichste Person, wenn es ums Klima geht. Es ist fünf nach zwölf. Das Mädchen wird sicher einen jö effekt bei den Geldsäcken erwirken, das ist aber auch alles. Schade, um unsere Jungen. Ich verstinke die Welt mit dem Auto seit 1966, aber seit den siebzigern glaube ich, als sich die ersten Warner in medeten, fuhr ich ganz bewusst weniger. Baute ein Holzhaus - 7 Tonnen Co2 gebunden -, WP eingebaut und fahre nur wenns sein muss, meinen Kleinwagen.
    • Eh Doch 25.01.2019 08:57
      Highlight Highlight Schönes Vorbild!
  • Jesses! 24.01.2019 16:24
    Highlight Highlight Nun, wir wissen ja, dass die zurzeit wichtigsten Themen die SVP nicht interessiert. Die kommen nicht vom Fleck und kümmern sich um Dinge, die nicht dem Zeitgeist entsprechen. Dieses Jahr sind Wahlen. Zum Glück. Nun haben wir es in der Hand Leute zu wählen, die sich um die wahren Probleme der Schweiz und unseres Planeten kümmern.
  • Flomito 24.01.2019 16:19
    Highlight Highlight Super Artikel! Trifft es auf den Punkt!
  • P. Meier 24.01.2019 16:16
    Highlight Highlight Wäre es für den BR zielführend sich aufzuführen, wie ein Elefant im Porzelanladen. Immerhin ist U. Maurer zur Zeit Bundespräsident und da finde ich Zurückhaltung durchaus angebracht. Gewisse Medien und Komentarschreiber hier erwarten, dass Bundesräte gleich mit der Tür ins Haus fallen sollen. Überlassen wir es doch den Medienschaffenden gleich mit der ersten Frage ihren Gesprächspatner vor den Kopf zu stossen und schauen dann wie hochwertig das gesamte Interview wird.
    • mogad 24.01.2019 18:04
      Highlight Highlight Es fällt einfach auf, dass Bundesprüsident Maurers Aussagen so perfekt zur SVP-Grundhaltung passen.
    • äti 24.01.2019 19:44
      Highlight Highlight Nein, Verhalten wie im Porzellanladen ist nicht gewünscht. Aber etwas Zurückhaltung anstelle von Strahlen, Frohlocken und freudiges Wegwischen wäre besser gewesen.
  • Keller101 24.01.2019 16:14
    Highlight Highlight Wer erwartet denn etwas anderes von unserem Bundesrat. Das sind Staatsverwalter, keine Staatsmänner (-frauen) oder Persönlichkeiten. Die haben sich schon vor Jahren von jegliche Wertvorstellung, Empathie und Idealismus vollständig und dauerhaft verabschiedet sonst könnten die doch nicht mehr morgens in den Spiegel schauen. Alles, wirklich alles wird der Wirtschaftlichkeit untergeordnet.
    Wir bzw. ein grosser Teil der Bevölkerung findet das traurig aber wir unterstützen diese Strukturen.
  • Ichsagstrotzdem 24.01.2019 16:11
    Highlight Highlight Was? Am WEF geht es nur ums Business? Echt jetzt? Unglaublich? Meine Welt gerät aus den Fugen!

    Ich wäre dafür, dass das WEF seine Kosten selbst trägt und der Steuerzahler dafür ein internationales, jährliches Meeting der NGO‘s unterstützt.
    • Fräulein Sarahs Gespür für den ISLAM 24.01.2019 16:24
      Highlight Highlight Jep, genau.
      Wenn das Wirtschaftswunder Schweiz, selbstmord machen möchte, wäre dies tatsächlich noch eine Idee.
      🤦‍♂️
    • murrayB 24.01.2019 16:42
      Highlight Highlight Genau, wir haben offensichtlich keine direkte Verrechnung der Sicherheitskosten - Daher sollte jeder 1. Mai Demonstrant die Sicherheitskosten anteilsmässig selbst bezahlen - Das ist im Umkehrschluss das was Sie möchten...

      Die Welt ist leider nicht so einfach...
    • Bivio 24.01.2019 16:58
      Highlight Highlight Ich wiöl aber keine NGO's unterstützen. Die sind ja non-government, also ohne Staat bzw. Staatsknete. Lieber ein WEF wo die CH Wirtschaft profitiert, was höhere Steuereinnahmen zur Folge hat
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Writer Formerly Known as Peter 24.01.2019 16:08
    Highlight Highlight Einfach ein kranker dekadenter Haufen ist das da oben. Da krieg ich einen Würgereflex, wenn ich diese feissen Fratzen sehe! 95% ein falsches Pack, die Ethik und Moral einen "Feuchten" interessiert. Wichtig ist, business, big business, der Schampus und die "Weiber" am Abend... (sorry) und erkannt hat das auch Peter.
    • Gubbe 24.01.2019 16:30
      Highlight Highlight Bist du wer, oder Angestellter. Beim zweiten beziehst du Lohn von den Fratzen. Was musst du für einen Hass in dir tragen.
    • Carry62 24.01.2019 17:11
      Highlight Highlight „Weiber“ am Abend?
      Quelle?
      Link?

      😂😂😂
    • The Writer Formerly Known as Peter 24.01.2019 18:00
      Highlight Highlight @Gubbe: Ich arbeite für ein Hilfswerk... sind damit deine Fragen beantwortet?
  • fandustic 24.01.2019 16:01
    Highlight Highlight Spoiler-Alarm!!! Am WEF geht es ums Business😱

    Und zu Maurer: Wie wenn es unter einem anderen Bundesrat anders getönt hätte. Ok, vielleicht hätten sich andere etwas diplomatischer ausgedrückt, die Botschaft wäre aber dieselbe geblieben.
    • JoeyOnewood 24.01.2019 17:05
      Highlight Highlight Das glaube ich nicht. Ueli Maurer hat mit seinen Aussagen sogar Kollegialitätsprinzip verletzt, das wurde nach der Korrektur durch Parteikollege Parmelin deutlich. Das hätte mit Sicherheit nicht jeder Bundesrat getan um Bussines zu machen. Ich glaube, Ueli wurde in den letzten Wochen zuviel gelobt, sogar von der Linken. Da wurde er Übermütig.

      Ums kurz zu machen: Seine Aussagen gehen gar nicht.
  • Ragnar E. Rhett 24.01.2019 15:55
    Highlight Highlight „gleich & gleich gesellt sich gern“
  • Mississippi Tracking 24.01.2019 15:49
    Highlight Highlight Super recherchiert und wieder gegeben.
    Da fällt mir spontan nur dies ein.

    Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.
  • kuwi 24.01.2019 15:36
    Highlight Highlight Es heist ja auch world economic forum und nicht world esoteric freakshow.
    • Eh Doch 24.01.2019 16:35
      Highlight Highlight mja wenn trump dabei wäre, könnte man freakshow schon stehen lassen
  • Aufeinwort 24.01.2019 15:32
    Highlight Highlight Der Begriff WEF sagt alles: der Welt ökonomischstes Forum. Will heissen: die Kasse von Herrn Schwab mit Millionen füllen. Sein ökonomisches Prinzip, brillant umgesetzt.
    • Fräulein Sarahs Gespür für den ISLAM 24.01.2019 16:27
      Highlight Highlight Seien Sie doch einfach froh darüber, dass es Schwab geschafft hat, dieses wichtige Forum in der CH zu halten.

      Bravo und Danke
    • DichterLenz 24.01.2019 17:10
      Highlight Highlight Wenn er wenigstens die Sicherheitskosten selber zahlen würde.
  • mogad 24.01.2019 15:31
    Highlight Highlight Bundespräsident Maurer: Kashoggi-Mord? Kalter Kafi! Abholzung des Amazonas-Regenwaldes unter Brasiliens Bonsonaro? Wir machen andern Ländern keine Vorschriften!
  • Tomtom64 24.01.2019 15:28
    Highlight Highlight Auch ein anderer macht diesen Job in Davos sehr gut: Bono. Jedes Jahr hält der U2-Sänger und Weltverbesserer dort grosse Reden, aber dank "Paradise Papers" wissen wir, dass auch er Wasser predigt, aber Wein trinkt.
  • Heinz Schmid 24.01.2019 15:27
    Highlight Highlight Wer glaubt das WEF kann in irgendeinerweise die Interessen von Öffentlichkeit und Umwelt vertreten, ist naiv.
    Da wird schon darauf geachtet, dass die richtigen Stakeholder eingeladen werden.
    • davidhu_01 24.01.2019 17:23
      Highlight Highlight Logisch, es ist ja auch das World ECONOMIC Forum. Da geht es um wirtschaftliche Geschäfte und um nichts anderes. Für die Umwelt war gerade vor kurzem ein Klimagipfel in Polen.
    • Heinz Schmid 24.01.2019 19:30
      Highlight Highlight @davidhu_01 Genau! Jetzt stellen Sie sich vor: diese 2 abgegrenzten Definitionen "Wirtschaft" und "Umwelt" weisen gewisse Korrelationen auf! Denn Wirtschaft ist unser aller täglich Handeln.

      Das Shell und ExxonMobil in Katowice mitreden durften bezweifeln wohl die wenigsten.
      Greenpeace darf sich wohl sehr glücklich schätzen bekämen Sie Sprechzeit am WEF. Und dann höchstens für die Fassade.


      Weniger trennbar ist die Econ. zur Politik. Das WEF ist Lobbying im geopolitischen Format. Hier werden die Handelsverträge entworfen, Absprachen getroffen.
      Diese betreffen dann alle, demokratisch war nix.
    • davidhu_01 24.01.2019 23:45
      Highlight Highlight Die grossen Player in der Wirtschaft können sich alles erlauben, was die Gesetze zulassen. Wer macht denn die Gesetze? Die gewählten Repräsentanten des Volkes. Schlussendlich bestimmt das Volk, was die Wietschaft darf und was nicht.

      Der Zusammenhang von Wirtschaft und Umwelt ist unbestreitbar, doch sollte bei einem ECONOMIC Forum die Wirtschaft im Zentrum stehen und bei Veranstaltungen wie z.B. dem Klimagipfel hingegen kann über die Umwelt diskutiert werden und welche Schlüsse die Politik daraus ziehen sollte. Schlussendlich muss sich die Wirtschaft der Politik unterordnen.
  • dan2016 24.01.2019 15:26
    Highlight Highlight die Laeri folgt ja nur der neuen LeutschenbachScheffin. Da darf ja der grösste Quatsch nicht mehr hinterfragt warden. Insofern passt sich Leutschenbach an die Tendenz in Brasilien, USA, Moskau und bei Cassis an.

    Ich hoffe einfach, dass irgendeinmal gewisse Organisationen ankündigen, in Länder zu gehen, wo die Anliegen einen höheren Stellenwert haben als in der Schweiz (Kanada beispielsweise). Und Toronto ist auch viel cooler als Genf
    • davidhu_01 24.01.2019 17:27
      Highlight Highlight Politik kann nicht einem Aspekt der gesellschaftlichen Meinung (jetzt z.B. die Umwelt) hinterher jagen und alle anderen ausser acht lassen. Politiker müssen immer alle Folgen, die ihre Entscheidungen haben, abwägen. Wenn man sich z.B. nur auf die Umwelt konzentrieren würde, käme die Wirtschaft massiv zu kurz und uns geht es allen - entschuldigen Sie den ausdruck - verschissen. Ich denke die Schweiz zeigt gut, wie es funktionieren kann, wenn alle aufeinander Rücksicht nehmen, was sie schlussendlich auch sollen. Man soll nicht einzelne Anliegen höher gewichten als andere.
    • dan2016 24.01.2019 19:53
      Highlight Highlight Ja stimmt, den Ländern, die Wert auf Menschenrechte legen, denen geht es ganz übel. Und denen, die sich für deny Klimaschutz einsetzen, noch viel übler.
  • Leckerbissen 24.01.2019 15:23
    Highlight Highlight Die Klimawandlung muss aufgehalten werden und da muss den Worten auch eine Tat nachkommen. Aber das andere Thema mit den Verlierern der Digitalisierung und Globalisierung..naja was soll ich sagen? Shit happens. Es kann nicht jeder gewinnen. So spielt das Leben. Es kann nicht allen gleich gut gehen.
    • Eh Doch 24.01.2019 16:36
      Highlight Highlight jääää bis du vielleicht auch mal durch die Digitalisierung ersetzt wirst...
  • Hashtag 24.01.2019 15:19
    Highlight Highlight Komischer Kommentar, natürlich geht es ums Business, daran ist weder etwas zu kritisieren noch zu ändern. Nur mit wem und mit welchen Folgen das Business betrieben wird ist die Frage.

    Zudem will unser Bundesrat andere Länder nicht kritisieren. Das Klima kennt aber keine Länder und somit sollten alle Länder ein Interesse haben Druck auf Brasilien aufzubauen in dem das Buisness an bestimmte Bedingungen geknüpft ist.

    Die nationale Souveränität muss zu einem Fallen, wenn es ums Klima geht.
    • Max Dick 24.01.2019 15:28
      Highlight Highlight Naja vielleicht sollte man trotzdem zuerst vor der eigenen Tür wischen bevor Druck auf andere ausgeübt wird. Beim Pariser abkommen nützt es der Umwelt und dem Klima genau nix, ob jetzt jemand dabei ist oder nicht. Es kommt auf die Umsetzung an.
    • davidhu_01 24.01.2019 17:29
      Highlight Highlight Klar, sollten einige Staaten Brasilien und co. Druck machen, aber nicht an einem WEF, das ist nur für die Wirtschaft bestimmt. Für das Klima war kürzlich ein Klimagipfel in Polen, wo man solche Themen hätte ansprechen können.
    • Hashtag 24.01.2019 18:02
      Highlight Highlight Ah ja, und die Klimaentwicklung ist natürlich nicht von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig...
    Weitere Antworten anzeigen
  • peeti 24.01.2019 15:19
    Highlight Highlight Ohje, das SRF dürfte als öffrechtliche-Anstalt durchaus etwas kritischer sein. Immer wieder peinlich, wie Lipp, Laeri & Co. an diversen Wirtschaftsveranstaltungen den reichen und mächtigen eine Wohlfühl-Plattform bieten. Richter Journalismus sieht anders aus...
    • dan2016 24.01.2019 15:57
      Highlight Highlight Die neue Leutschenbach-Doktrin sagt ja klar, dass man die Aussagen der Interviewten nicht mehr hinterfragen darf. Insofern könnten man - als weitere Sparmassenahme nach dem Newsroom-Einheitsbrei - die News mit G&G verschmelzen und die Interviews künftig von der stellensuchenden Jastina machen lassen (die würde sicherlich längere Interviews mit Trump und dem potenziellen Vergewaltiger aus Brasilien machen können).
  • 01vinc09 24.01.2019 15:19
    Highlight Highlight Klimaschutz sollte zur Grundvoraussetzung für Handel gemacht werden. Es werden nur noch mit Ländern Verträge abgeschlossen, welche Klimaschutz betreiben. Das wäre meines Erachtens der Richtige Weg um der kommenden Katastrophe zu begegnen. Da müsste die Welthandelsorganisation, die Weltgesundheitsorganisation und andere wichtige globale Player (auch das WEF) hohe Ansprüche und Anforderungen stellen, dann wird das klappen. Und damit das passiert, muss Druck ausgeübt werden, beispielsweise mit Klimademos wie am 2. Februar. Unbedingt mitlaufen!
  • rescue me 24.01.2019 15:17
    Highlight Highlight Dachte die 65h Zugfahrt von Greta Thunberg sind Hin- & Rückreise? Demnach wäre die Anreise vermutl ca. die Hälfte.
    • Peter 24.01.2019 15:48
      Highlight Highlight Stimmt, mein Fehler, ich habe den Text entsprechend korrigiert.
  • Der müde Joe 24.01.2019 15:15
    Highlight Highlight Heuchelei? Am WEF? Neeeeein! Wirklich? Und ich dachte immer das sind
    anständige, ehrliche und kompetente Politiker dort.🤭
  • Yogi Bär 24.01.2019 15:06
    Highlight Highlight Findet man noch Worte? Schlechte Politik mit den Monstern unserer Zeit zu betreiben und darin noch was Gutes zu finden?
  • Max Dick 24.01.2019 15:03
    Highlight Highlight Dass sich BR Maurer nicht für Klimaschutz stark macht, liegt auf der Hand - seine Partei stet ja ganz offen dazu dass das für sie nicht wichtig ist. Der CH Bürger hat es aber in der Hand, dieses Verhalten im nächsten Herbst abzustrafen.
    • Snowy 24.01.2019 16:07
      Highlight Highlight "Nicht für den Klimaschutz stark machen" und sämtliche Schranken beseitigen, dass der Regenwald noch stärker abgeholzt werden kann, sind schon nochmals zwei Paar Schuhe.
    • Urs Minder 24.01.2019 21:45
      Highlight Highlight Ganz bestimmt nicht. Lieber bestrafe ich die Politiker, Wissenschaftler, Prominente, Redaktoren,Parteimitglieder, besonders von SP und CVP, die doch die Welt retten wollten und mir die Klimakatastrophe täglich ums Maul schlagen. Leider mussten sie bis hin zum Bundesrat wegfliegen und konnten ihren Beitrag nicht leisten. Damit durch die eigene, mangelnde Selbsterkenntnis, für andere in Zukunft immer höhere Abgaben fällig werden. Das richtige System um eine unkonsequente Mehrheit abzuzocken die ihr schlechtes Gewissen beruhigen muss.
    • Max Dick 24.01.2019 22:19
      Highlight Highlight Etwas wirrer Beitrag Herr Minder. Ich verstehe ihn leider nicht ganz. Streiten Sie den durch Mensch mitverursachten Klimawandel ab? Oder fimden Sie einfach, die CVP und SP soll das Klima retten, nicht aber die breite Bevölkerung?
  • N. Y. P. 24.01.2019 15:01
    Highlight Highlight Es soll wieder mal gesagt sein :

    Bundesrst Maurer hat übrigens grosses Verständnis, dass die Reichen ihr Geld auf Offshore - Konten verstecken.

    Und wieso ?

    Weil halt diese blöden Steuern für die Reichen (und all die Firmensteuern) noch immer viel zu hoch sind.


    Ach ja, wir sollen dir noch danke sagen, Ueli.

    Danke Ueli.
  • BeatB_ 24.01.2019 14:58
    Highlight Highlight Das der BR klar zeigt, worum es ihm geht, ist ok und etwas weniger heuchlerisch als bei allen anderen. Aber die Botschaft dahinter ist verherend, wenn UM sagt, er wolle mit Saudi Arabien vor allem Geschäfte machen und bei Brasilien vor allem jeden machen lässt, der den Wald und die Welt kaputt macht ("geht mich nichts an").
    Finde das nur noch unverantwortlich.
  • Clife 24.01.2019 14:57
    Highlight Highlight Mich erstaunt vielmehr, dass der NR und SR einen solchen Mann wie Maurer zum Bundesrat wählen konnte, geschweige denn einen wie den Cassis oder Berset. Ich hoffe, dass wir im Februar (endlich) ein vernünftiges Parlament zusammenbringen.
    • dan2016 24.01.2019 15:45
      Highlight Highlight Februar?
  • TanookiStormtrooper 24.01.2019 14:53
    Highlight Highlight "Ueli Maurer entlarvt (unabsichtlich) die Heuchelei am WEF in Davos" wäre ein besserer Titel gewesen. Er zieht lediglich die Parteilinie des SVP-Allvaters vom Herrliberg durch. Egal wie schlimm das Regime ist, nett bleiben um potenziell Geschäfte machen zu können und möglichst keine Sanktionen mittragen. Ist ja schliesslich ein Vorteil, wenn sie nur noch mit uns handeln können. Neutralität nach neoliberalem SVP/FDP-Verständnis.
    • mogad 24.01.2019 15:27
      Highlight Highlight Wollt grad einen Kommentar schreiben. Ich lass es bleiben, denn ich könnt es nicht besser darlegen, als Sie es hier tun.
  • MilfLover 24.01.2019 14:52
    Highlight Highlight Alles Heuchler.
  • Gooner1886 24.01.2019 14:51
    Highlight Highlight Ob WEF, G7, G20, Klimagipfel usw. ist doch alles das gleiche. Ich glaube es ist allen schon lange bewusst das da noch nie gross was rausgekommen ist abgesehen von Floskeln.

    Also ob sie heucheln oder nicht ist egal.

    Ich jedenfalls bestell mir jetzt auf Amazon ein Elfenbein Geschirrset für mein Eisbärensteak. Was die können kann ich auch. 😉
  • Echo der Zeit 24.01.2019 14:48
    Highlight Highlight Sehr Guter Artikel zum Wef von Peter Blunschi - Herr Schwab sollte mit seinem Wef weiterziehen - so wie es die Neoliberalen zu Pflegen Tun, wenn nur noch Verbrannte Erde übrig ist - die Zitrone Ausgepresst ist. Der Weltverbesserer Anspruch denn er dem Wef gegeben hat war schon nach dem ersten mal abgeblättert.
  • kuschkusch 24.01.2019 14:46
    Highlight Highlight *Oder ganz kurz: «Fuck the planet».*

    Und dafür sollen wir Ueli Maurer dankbar sein?
    • Peter 24.01.2019 15:51
      Highlight Highlight Er hat die wahre Natur des WEF, wenn auch ungewollt, entlarvt. Dafür darf man ihn schon ein wenig dankbar sein, und sei es in ironischer Form
    • kuschkusch 24.01.2019 19:04
      Highlight Highlight @Peter: dafür kann man ihm allenfalls dankbar sein wenn man das will (obwohl das ja nun wirklich nichts neues ist 🤔), aber diese *fuck the planet*-Einstellung geht leider gar nicht!
  • Hukimuh 24.01.2019 14:46
    Highlight Highlight Danke für die klaren Worte.
  • Therealmonti 24.01.2019 14:45
    Highlight Highlight Ich bin Greta Thunberg unendlich dankbarer als dem Maurer. Der sollte sich schämen.
  • Yippie 24.01.2019 14:45
    Highlight Highlight Kei luscht uf kashoggi!
    • tripod 24.01.2019 15:06
      Highlight Highlight liäber Schoggi als kai Schoggi 🤷‍♂️
    • Blitzmagnet 24.01.2019 15:10
      Highlight Highlight Also gits jetzt glich Shoggi?
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 24.01.2019 15:30
      Highlight Highlight Was Ueli unter "Ka Schoggi" versteht

      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • tripod 24.01.2019 14:44
    Highlight Highlight Der Schlussatz -> herrlich ehrlich! 👍🏼🤔🙄😢
  • glüngi 24.01.2019 14:42
    Highlight Highlight 1500 privatjets sind dort habe ich gelesen.
    am besten sollte man die jets abschleppen und die dort alleine lassen. der welt würde das gut tun.
  • chickenhill 24.01.2019 14:39
    Highlight Highlight Im letzten Artikel brauchte Greta Thunberg noch knapp 65 Stunden Zugfahrt für hin und zurück. Nun sind es schon 65 Stunden für einen Weg. Am Ende des WEF ist sie wohl möglich noch zu Fuss gekommen.
    Sie ist super und braucht sicher keine falsch Angaben von Journalisten um gut dazu stehen. Danke
    • Peter 24.01.2019 15:51
      Highlight Highlight Habe den Fehler korrigiert (siehe oben).
  • DerHans 24.01.2019 14:39
    Highlight Highlight Erkenntnis des Tages: An einem Wirtschaftsforum geht es um Business.
    Ja Nei aber au...

Liebe Jugend, merci für den Klimastreik, du bist verdammt grossartig!

Die Demonstrationswelle, die am Samstag die Schweiz erfasste, war in jeder Hinsicht jung. Und gerade deshalb vorbildlich. 

Ich war am Samstag auch an der Klimademo. In Zürich. Im Block der ultrastolzen Eltern quasi. Da waren junge und sehr junge Menschen, die ihre Transparente hochhielten, oft mit einem kleinen Eisbären, oft mit einem Satz über Greta («Greta hat Recht und sie ist erst 16, gopfnomol!»), selten mit einem Scherz («Die Erde ist der einzige Planet mit Bier!»). Wer keine Stecken gefunden hatte, um damit ein Transparent zu basteln, hatte Laserschwerter genommen. 

Ich fragte mich einen Moment lang, …

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