Wirtschaft
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A ninot representing US President Donald Trump as a warrior of the crusades against Islam and immigration before burns on the last night of the Fallas Festival in Valencia, Spain, early Monday, March 20, 2017. Every year the city of Valencia celebrates the ancient

Eine Trump-Statue an einer Demonstration in Valencia. Bild: Alberto Saiz/AP/KEYSTONE

Kommentar

Der FBI-Chef macht's offiziell: Trump setzt auf Lügen und Ignoranz 

Selbst der FBI-Chef stellt Trump in den Regen. Der 45. US-Präsident lügt notorisch und ungeschickt. Er nutzt dabei den Mega-Trend der modernen Gesellschaft aus: die Unwissenheit.



Donald Trump lügt, dass sich die Balken biegen, und er lügt plump. Jeder Mensch mit Augen im Kopf konnte sehen, dass an der Inauguration von Barack Obama 2009 mehr Menschen nach Washington gekommen waren als 2017. Die Unterstellung, dass Obama ihn im Wahlkampf belauscht hat, ist völlig aus der Luft gegriffen. Das hat nun auch der FBI-Chef James Comey vor dem Kongress bestätigt. 

«Ursprünglich wurden die Intellektuellen sanft verspottet, weil sie nicht wirklich gebraucht wurden; jetzt werden sie heftig abgelehnt, weil sie sehr stark benötigt werden.»

Richard Hofstadter

Warum lügt Trump so stümperhaft? Die Antworten könnten unterschiedlicher nicht sein. Verschiedene Psychiater vertreten inzwischen die These, der Präsident sei geistesgestört. Seine politischen Gegner halten ihn für inkompetent und total überfordert. Derweil sind seine Fans in der Wirtschaft überzeugt, dass Trumps Twitter-Theater nur Show ist, um seine Hillbilly-Wählerschaft bei der Stange zu halten.  

Anti-Trump protesters hold up signs as the motorcade of U.S. President Donald Trump passes by in West Palm Beach, Florida, U.S., March 19, 2017.  REUTERS/Kevin Lamarque

Diese Demonstranten sagen: Trump ist ein geistesgestörter Narzisst. Bild: KEVIN LAMARQUE/REUTERS

Keine dieser Thesen vermag zu überzeugen. Die Ferndiagnose der Psychiater ist fraglich, die überhebliche Einschätzung der Wirtschaftsbosse nicht nur zynisch, sondern naiv. Eine These, die mehr einleuchtet, vertritt Tom Nicols in der jüngsten Ausgabe des Magazins «Foreign Affairs». Er ist Professor für nationale Sicherheit am U.S. Naval War College.  

Nach der Annexion der Krim veröffentlichte die «Washington Post» das Resultat einer Umfrage, ob die USA nun militärisch intervenieren müssten. Nur sechs der Befragten konnten die Ukraine auf einer Weltkarte lokalisieren. Das bedeutete jedoch keineswegs, dass sie keine Meinung hatten. Im Gegenteil, je unwissender sie waren, desto ausgeprägter waren diese Meinungen. Diejenigen, die glaubten, die Ukraine sei in Südamerika, sprachen sich am vehementesten für ein militärisches Eingreifen aus.

Wie Ignoranz zur Tugend wurde

«Unsere grösste Sorge ist heute, dass die Amerikaner ein Mass an Ignoranz aufweisen, bei dem Ignoranz als Tugend betrachtet wird», stellt Nichols fest. Diese Ignoranz geht einher mit einer zunehmenden Verachtung von Intellektuellen. Diese Verachtung hat es stets gegeben, doch inzwischen weist sie eine neue Qualität auf.

Der Historiker Richard Hofstadter sieht die Gründe dafür in einer paradoxen Entwicklung: «Ursprünglich wurden die Intellektuellen sanft verspottet, weil sie nicht wirklich gebraucht wurden; jetzt werden sie heftig abgelehnt, weil sie sehr stark benötigt werden.»

«Wir sind auf einer Party gefangen, auf der diejenigen, die am wenigsten wissen, die anderen im Brustton der Überzeugung mit einer Kaskade von Banalitäten belehren.»

Tom Nicols

Der Hass auf eine intellektuelle Elite beschränkt sich nicht mehr auf Philosophen, Künstler und Journalisten. Auch Ärzte, Naturwissenschaftler und Ökonomen stossen auf Ablehnung. Michael Grove, Justizminister in der Cameron-Regierung, brachte es in der Brexit-Abstimmung auf den Punkt: «Das Volk hat die Schnauze voll von den Eliten.»  

This Dec. 3, 2016 image released by NBC shows Kate McKinnon as Kellyanne Conway, left, and Alec Baldwin as President-elect Donald Trump during

Alec Baldwin stellt Trump als Trottel dar. Bild: Will Heath/NBC/NBC

Ein mit Hilfe von Google und Wikipedia errungenes Pseudo-Wissen, ein ungebrochenes Selbstbewusstsein der Ignoranten und der Hass auf Eliten: Das ist typisch für die moderne Gesellschaft, nicht nur in den USA. Dies wiederum führt dazu, dass «Menschen überzeugt sind, dass sie Experten seien, auch wenn sie es nicht sind» wie Nichols schreibt. «Wir sind auf einer Party gefangen, auf der diejenigen, die am wenigsten wissen, die anderen im Brustton der Überzeugung mit einer Kaskade von Banalitäten belehren.»  

Die Pseudo-Experten sind vollkommen beratungsresistent. «Es ist extrem schwierig, Menschen zu informieren, die im Zweifelsfalle einfach Dinge erfinden», stellt Nichols fest. «Die am wenigsten kompetenten Menschen erweisen sich auch als diejenigen, die am wenigsten realisieren, dass sie sich irren, und die am wahrscheinlichsten versuchen, ihre Ignoranz mit Lügen zu übertünchen.»  

Wohlstandsfaschismus als Folge von Bildungs-Faulheit

Ignoranz und Lern-Faulheit sind zu einer Bedrohung für die Demokratie geworden. «Wohlstands-Faschismus» ist mehr als ein Schlagwort. «Die Amerikaner (und viele andere Westler auch) sind wie Kinder geworden, weil sie in einer Welt leben, in der sie von Gadgets überflutet werden, die ihnen alles abnehmen», so Nichols. «Sie weigern sich, sich genügend Bildung anzueignen, die es ihnen ermöglichen würde, sich selbst zu regieren. Wir erleben den Kollaps eines funktionierenden Bürgertums mit verheerenden Folgen.»  

So gesehen wird es verständlich, weshalb Trump schamlos lügen und sich sogar die Mühe ersparen kann, es raffiniert zu tun. Die Folgen für die Gesellschaft sind langfristig verheerend. «Mittlerweile haben die Amerikaner eine zunehmend unrealistische Erwartung entwickelt, was Politik und Wirtschaft ihnen ermöglichen können», so Nichols. «Das führt dazu, dass sie permanent frustriert werden. Wenn man den Menschen sagt, dass Armut und Terrorismus nicht über Nacht besiegt werden können, dann rollen sie die Augen. Weil sie die Komplexität ihrer Umgebung nicht erfassen können, wollen sie überhaupt nichts mehr begreifen. Stattdessen machen sie die Eliten dafür verantwortlich, dass sie ihr Leben kontrollieren.»  

Wroom, wroom, ich bin ein Rasenmäher

Trump nützt diese Entwicklung geschickt aus – und treibt alle, die noch an Fakten und Vernunft glauben, zum Wahnsinn. «Wann werden die Republikaner etwas unternehmen?», stöhnt etwa der TV-Satiriker Bill Maher. «Wenn Trump sich nackt auf dem Rasen wälzt, wroom-wroom macht und sagt: ‹Ich bin ein Rasenmäher?›»

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    Alle Leser-Kommentare
  • montana 22.03.2017 14:45
    Highlight Highlight Der 15. Nov. wenn der noch frei ist.
    Hoffe das ist so richtig. Und jetzt Daumen drücken.
  • α Virginis 21.03.2017 19:37
    Highlight Highlight Da kann ich nur sagen: Ignoranz un Arroganz sind der Welten Totentanz.
  • fiodra 21.03.2017 16:29
    Highlight Highlight Ich bin auch der Meinung, dass psychiatrische Ferndiagnosen heikel sind. Doch es ist anzufügen, das Trumps Symptomatik auf allen Kanälen geradezu zelebriert wird. Es steht also genügend Informationen zur Verfügung, um sich ein Bild zu machen.

    Ich habe im Bereich Psychiatrie/Psychotherapie gearbeitet. Dort habe ich insbesondere bei kriminellen Patienten ein solches Wahrheits- und Rechtsverständnis vorgefunden, wie es Trump demonstriert. Insofer trifft die Diagnose "Narzismus" nicht ganz.
    Trumps Symptomatik ist wirklich Besorgnis erregend, die Warnung der Psychiater ist berechtigt.
    • citizen of de uold 22.03.2017 09:08
      Highlight Highlight Fiodra bist wahrscheinlich noch im Studium, bzw Psychologie als Nebenfach belegt,. Solche Aussagen sind wirklich kindisch, Das Ergebnis von Medienlügen die jedem das Gefühl geben, über über eine oder andere Person lästern zu können/dürfen.
    • fiodra 22.03.2017 12:02
      Highlight Highlight Ich bin pensioniert.
  • Mr. Raclette 21.03.2017 12:35
    Highlight Highlight Ich habe zahlreiche, langjährige amerikanische Freunde. Das Hauptproblem ist die Tatsache, dass sich weit über 50% der US Bevölkerung leider für rein gar nichts interessieren, ausser für Bier und BBQ. Ganz besonders auf dem Land. Solange sie das haben, ist für sie die Welt in Ordnung. Hierbei verlassen sie sich einfach auf die Regierung oder eben die da oben. Das ist traurig und das wissen sie auch. Bisher hat Trump nur gegen andere Länder agiert, aber wenn dann diese Länder darauf reagieren, wird es die Bevölkerung verspüren und dann wirds für Trump eng.
  • sherpa 21.03.2017 09:02
    Highlight Highlight Trumps "Politik" und "Geschäftssinn" waren von je her auch Lügen aufgebaut und es wundert sich (außer den Leuten der Tea-Party und den Republikaner) eigentlich niemand, dass das eines Tages alles aufgedeckt wird. Trumpoline-Springen und Trumpautofahren ist halt viel einfacher als gute Politik zu machen.
  • Majoras Maske 21.03.2017 07:34
    Highlight Highlight Wir könnten auch die Hausaufgaben machen.

    Mehr als 20% aller Schüler in der CH können nach der Schule weder richtig lesen, noch schreiben, was die absolut wichtigste Fähigkeit ist um sich selbständig Wissen änzueignen. Längst nicht alle wissen, wie man mit dem Internet umgeht um etwa Informationen zu suchen.
    • Alex_Steiner 21.03.2017 16:42
      Highlight Highlight Woher hast du diese Statistik? Ich meine das mit dem Internet - ok. Aber über 20% der Schulabgänger sollen nicht richtig lesen können? Also entweder hast du in Mathe versagt - oder "richtig lesen" bedeutet etwas anderes als lesen.
  • Der Zahnarzt 21.03.2017 06:10
    Highlight Highlight Viele Amerikaner wissen nicht, wo die Ukraine liegt und Trump nutzt das aus.

    Wo liegt das Problem? In einer liberalen Gesellschaft ist jeder selbst verantwortlich und kann selbst entscheiden, ob er wissen will, wo die Ukraine liegt oder nicht.

    Man kann nicht einerseits eine liberale Ordnung wollen und dann den Menschen vorwerfen, die (aus Sicht der Eliten) falschen Entscheidungen zu treffen. Hat nicht jeder das Recht, sich mehr für Kim Kardashian als für die geographische Lage der Ukraine zu interessieren?

  • NucQB 21.03.2017 05:49
    Highlight Highlight Wer wirklich klug ist, stellt sich dumm.
  • Luegi 21.03.2017 02:21
    Highlight Highlight Mit dem abhören wäre ich mir nicht so sicher, wer weiss was da noch von wikileaks kommt. Bei Merkel und Holland gab mann es auch erst zu als Beweise vorlagen. Selbst der BND der davon wusste schwieg und lies Merkel öffentlich Lügen, der bleibt solches glücklicherweise ja nie kleben. Sie spionieren die ganze Welt aus, weshalb sollten sie bei sich selbst eine Ausnahme machen? Die Gesetzte dazu haben sie ja Längst. Äusserungen Trumps im Wahlkampf reichen bereits aus um in ihm eine Gefahr für Amerika zu sehen. Dank Patriotakt braucht es nichtmal mehr nen Richter dazu. Nur schreit niemand Diktatur
  • pachnota 21.03.2017 02:13
    Highlight Highlight Löpfe, wann gehst du eigentlich in den Ruhestand?
  • Beobachter24 21.03.2017 01:42
    Highlight Highlight Hut ab vor dem Herrn Löpfe, ein starkes Stück!

    Geschickt gespickt mit vielen kleinen Lügen wird die Hysterisierung der Masse weiter voran getrieben.

    Die Schafe blöcken, nicken, applaudieren, geifern und fressen die Kötel.
  • Spooky 21.03.2017 01:09
    Highlight Highlight Als ob man dem FBI-Chef irgendetwas glauben könnte!
  • Adremos 20.03.2017 23:39
    Highlight Highlight Vlt. ist das zum Teil auch dem momentanen Wirtschaftssytem geschuldet. Man darf ja bald nicht mehr zugeben, dass man etwas nicht weiss, sonst wird man abgesägt. Nur die Besten sollen weiterkommen. Und wer ist der Beste: Der der Alles weiss und kann. Oder eben, der der die Anderen davon überzeugen kann, das es so ist. Egal ob wahr oder unwahr. Stichwort: Selbstmarketing. Und die "Amis" haben das zur Perfektion getrieben, wie ich selber schon mehrmals erfahren musste...
  • Matthias Studer 20.03.2017 23:36
    Highlight Highlight Mein Gott ist dieser Artikel überheblich. Zumindest mir kommt es so vor.

    Aufhören den Menschen in Klassen zu unterteilen. Die sogenannte Elite braucht den Tischler für ihre Stühle auf dem sie sitzen. Den Elektriker um ihr Smartphone aufzuladen. Den Koch um was feines im Restaurant zu essen und ja, auch den Kellner, der das Essen bringt.

    Alle kochen mit Wasser und stinken beim Häufchen.

    Ein Problem ist, dass die Elite das Gefühl hat, es geht nicht mehr ohne Elite. Zu viele Berufe werde akademisiert. Kann man keine Kinder erziehen ohne Studium oder für Zeitungen schreiben ohne Uni?
    • Schlumpfinchen #notmeus 21.03.2017 01:09
      Highlight Highlight Wer hat rausgefunden, wie man Stühle und Smartphones baut, wie man Elektrizität nutzen kann und wie man zu gesundem und gutem Essen kommt? Wer arbeitet täglich daran, dies alles weiter zu verbessern?
      Menschen die weiter gingen und mehr lernten als gerade nötig um den Stuhl zu bauen. Menschen die rausfanden, wie so ein Stuhl am besten hält. Man kann auch als Handwerker weiterlernen, genauso wie jemand der studiert hat oder studiert.
      Wieso sind Sie so gegen Studenten und Akademiker Herr Studer?
    • fczzsc 21.03.2017 05:28
      Highlight Highlight Das ist ja so was auf den Punkt gebracht. Bravo!
      So viele Blitzer... mache mir ernsthaft Sorgen um die Leserschaft von watson...
    • Matthias Studer 21.03.2017 07:41
      Highlight Highlight @Bernie, ich bin nicht gegen jemand. Aber ich bin genug lange im Berufsleben um zu erkennen, das ein Titel nichts über Intelligenz oder Kompetenz aussagt noch über Leistung.

      Übrigens gibt es genug Menschen, die auch aus finanziellen Gründen nicht weiter machen können. Genau so wie auch Menschen, die eine Schwäche in einem Bereich haben. Und am Schluss jene, denen das gefällt was sie machen.

      Nein, ich bin nicht gegen Menschen die studierten. Ich bin gegen Menschen die sich auf ein Podest stellen und denken, sie gehören zu einer Elite. Denn das disqualifiziert sie. Sie sind ein Zahnrad.
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 20.03.2017 23:03
    Highlight Highlight Das sind die Folgen einer schleichenden Privatisierung und Entbudgetierung des Bildungssystems. Ein erfolgreiches Schulsystem ist inkompatibel mit der Logik eines freien Marktes
  • sowhatopinion 20.03.2017 22:58
    Highlight Highlight Sie unterstellen idirekt, dass Intellektuelle und white collar Clinton gewählt hätten bzw vice versa vor allem Ungebildete, Rednecks und Looser auf Trump setzten. Dies trifft zwar partiell zu, aber es gibt auch gebildete Menschen, welche sich Sorgen machten, ob der ausufernden Regulierung in allen Lebensbereichen und dies nicht nur in den USA. Sie haben genug. Dabei lege ich Wert auf die Feststellung, dass die Waffengesetze verschärft werden müssten. Aber Sie verkaufen dem Leser Ihre vorgefasste konditionierte Meinung als DIE fakten-basierte alleinige Wahrheit schlechthin. Open your mind.
    • FrancoL 21.03.2017 01:04
      Highlight Highlight “ob der ausufernden Regulierung in allen Lebensbereichen und dies nicht nur in den USA"

      Die Regulierung ist nicht Gott gegeben, sie ist nicht vom Himmel gefallen, sie ist den Exzessen geschuldet und darum auch nachvollziehbar.

      Viele von uns haben durch ihr Verhalten die Regulierungen bewirkt! Mit mehr Vernunft beim Handeln hätten wir die Regulierungen auf ein erträgliches Mass halten können.
      Doch praktisch bei jeder Handlung ohne Leitplanken bringen wir es fertig über die Stränge zu schlagen, was dann wiederum mit einer neuen Regulierung eingedämmt werden muss.
      Open your mind!
    • sowhatopinion 21.03.2017 10:29
      Highlight Highlight Die Welt wird durch mehr Regulierung weder sicherer und schon gar nicht gerechter....
      So hat - um nur ein von zig Beospielem anzuführen - die Minder-Initiative gerade das Gegenteil bewirkt. Institutionelle flüchten in Kollektivanlagen, da die Vorschrift sich zwingend zur Vergütung zu äussern derart aufwändig und bürokratisch ist. Resultat: nun sind es die Fonds-gesellschaften welche VR-getreu abstimmen, d.h. ausser mehr Kosten für alle taugt es nicht. Oder was bringen Gendertoiletten -ausser immensen Kosten - der Gesellschaft etc etc. Der Bürger quittiert dies mit Voten vs Establishment.
    • FrancoL 21.03.2017 11:33
      Highlight Highlight @sowhatopinion; Naja die Minderinitiative ist ja auch nicht umgesetzt bzw, so umgesetzt dass sie nichts bringt. Eine Regulierung ist aber mehr als nur wünschenswert, nur hat man x Ausflüchte wieso sie (noch) nicht gezielt gesucht wird.
  • Nicolas Flammel 20.03.2017 22:15
    Highlight Highlight Natürlich wurde Trump abgehört, genau wie alle anderen Amerikaner. Dazu braucht es aber keine Genehmigung vom Präsidenten. Die NSA und die CIA zeichnen alles auf was sie wollen. Darauf haben unzählige Leute zugriff und können damit machen, was sie wollen. Spätestens seit den Snowden-Entüllungen sollte das jedem klar sein.
    Lustig ist aber dass Trump diese Abhörprogramme gut geheissen hat, jetzt aber täubelet weil er gemerkt hat, dass er auch betroffen ist davon.
  • citizen of de uold 20.03.2017 22:13
    Highlight Highlight Und was hat den uns der Autor sagen wollen. Die Überschrift besagt FBI macht's offiziell : "Trump lügt". Entschuldigung der ganze Arikel hierist eine Lüge. Erstmal FBI kann eine solche Aussage nicht machen. Trump ist der Boss der FBI. In dann im 2.Absatz Philipp Löfler fragt "Warum lügt Trump so stümperhaft?" Entschuldigung, Philipp aber für wen arbeitest du und wer bezahlt dich solche Artikel hier in Europa zu publizieren? Und wenn die nicht Zugang zur überprüften Information hast ,warum fühlst du dich berechtigt, die Leute hier mit irgeneinem liberalen Müll belasten. Ich unterstütze Trump.
    • Patrick Toggweiler 20.03.2017 23:47
      Highlight Highlight Wie schrieb Löpfe so schön im Titel: «Trump setzt auf Lügen und IGNORANZ».
    • Amadeus 20.03.2017 23:48
      Highlight Highlight @A.Fritz
      Das Thema ist durch. Es gibt keine Beweise das Trumps Telefon von Obama angezapft wurde. Das darf man auch als Trumpfan akzeptieren.
    • Hierundjetzt 20.03.2017 23:49
      Highlight Highlight Das mit dem Unwissen trifft exakt auf Deinen Kommentar zu. Von A-Z.

      Zuerst: keine Ahnung von Gewaltenteilung.

      In Deiner Sprache: Trump ist nix Scheff voms FBI. Da der Boss dort nicht voms Trump gekündet werden kann.

      Teil 2 des Kommentars, eine aneinanderreihung von komplett frei erfundenem.

      Wow. Einfach wow. Und die SVP will an der Bildung sparen 😭😭😭
    Weitere Antworten anzeigen
  • laska 20.03.2017 21:41
    Highlight Highlight Es mag ja durchaus zutreffen, dass Trump ein Lügner, Ignorant und was weiss ich noch alles ist, aber wenn ich mir das Gebaren der USA in der Vergangenheit vor Augen führe, frage ich mich, ob das überhaupt relevant ist. Die haben unter jedem Präsidenten Kriege geführt und Elend über diesen Planeten gebracht. So gesehen kann es mit t einem Trump nicht schlimmer werden.
    • phreko 21.03.2017 10:01
      Highlight Highlight Doch, er kann die Weltwirtschaft so richtig den Bach runtergehen lassen... er ist ja gerade alles am deregulieren.
      Dazu schiesst er die Wissenschaft 50 Jahre zurück.
      Nicht so schlimm, oder?
  • destin 20.03.2017 21:24
    Highlight Highlight Wahrscheinlich kommt es so, dass immer mehr nicht wissen, wie viel sie nicht wissen. Das hat in den USA auch mit dem Schulsystem zu tun. Das Resultat: Dummheit schützt vor Intelligenz. Ich halte diese Entwicklung für gefährlich. Faktenresistenz ist auch bei uns nicht unbekannt, wenn ich gewisse Kommentare auf gewissen Seiten lese.
  • Wolfsblut_2 20.03.2017 20:52
    Highlight Highlight Die digitale Technik machts möglich: Alle können alles sagen und statt der vielgelobten Transparenz herrscht das totale Chaos.
    • rodolofo 20.03.2017 21:27
      Highlight Highlight Das ist mir zu einseitig negativ gesagt.
      Das Internet ist weiterhin etwas Phantastisches!
      Gerade maile ich mit einer Person, die in Ghana in einer Kleinstadt lebt!
      Wir sind so weit auseinander und können einander gleichzeitig sehr nahe sein, indem wir offen und ehrlich zueinander sind!
      Vielleicht sind wir sogar ehrlicher zu sehr weit entfernten Menschen, weil wir von ihnen nichts zu befürchten haben, wenn wir uns nicht der Norm entsprechend verhalten.
      In einem Dorf sind sich die Menschen manchmal viel fremder, weil sie einander alle etwas vormachen, was sie aus dem Klatsch als Norm erfahren...
    • pachnota 21.03.2017 02:08
      Highlight Highlight Achtung Rodolfo
      Diese Person aus Ghana 🇬🇭 hat es womöglich darauf abgesehen dich zu heiraten um in die ch zu kommen!
    • rodolofo 21.03.2017 07:22
      Highlight Highlight @ pachnota
      Ja, diese Möglichkeit besteht tatsächlich.
      Aber ich würde das jetzt nicht als Gefahr sehen, sondern eher als zusätzliche Motivation.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 20.03.2017 20:31
    Highlight Highlight Ich bin auch ständig hin- und hergerissen zwischen zwei sehr unterschiedlichen Ansichten:
    1. Ansicht: Trump ist ein Volltrottel und alle seine WählerInnen sind Volltrottel, reiche und arme Volltrottel.
    2. Ansicht: Trump ist ein raffinierter Pokerspieler der Macht, der seine Mitspieler dadurch verwirrt, dass er ständig wechselnde Grimassen schneidet.
    Dieses Chamäleon-artige Wechselspiel ist unmöglich zu deuten. Darum weiss niemand ausser ihm, was für Karten er in Händen hält.
    Ausserdem unterschätzen ihn alle und werden in seiner Gegenwart unvorsichtig, was ihm erlaubt, gnadenlos zuzuschlagen...
    • FrancoL 21.03.2017 01:12
      Highlight Highlight Naja was stützt Deine Annahme 2?
      Etwa seine Gebaren bei seinen mehr als nur dürftigen Geschäftserfolgen?
      Auch bei seinen Geschäften, nimmt man nur zB das Verhalten bei der Vision des Trump-Towers in Frankfurt, ist viele Schall und Rauch und wenig Substanz.
      Geht man da ein wenig tiefer sieht man bald einmal dass der Mensch Trump so seine Grenzen hat und diese sind nicht gerade weit oben angesetzt.
      Nein die Variante 2 lässt sich kaum stützen.
    • rodolofo 21.03.2017 07:28
      Highlight Highlight Was Variante 2 stützt:
      Folgende Grundsatzfrage:
      "Wie wird ein Volltrottel schwindelerregend reich?"
  • Soli Dar 20.03.2017 19:51
    Highlight Highlight Bei aller berechtigter Kritik an Trump, dessen Unvermögen und seine Wählerschaft, erlaube ich mir die Frage, was denn FPI Chef sich täuschte, bzw seine Aussage wider besseren Wissens machte? Was wenn es seine Kollegen vom CIA oder NSA waren, die Trump abhörten? Wäre dies so überraschend? Und w würden CIA/NSA dies an die grosse Glocke hängen? Kann er oder Löpfe die Hand ins Feuer legen, dass dies nicht der Fall war? Immerhin können die alles anzapfen und haben die sogar Merkels Handy abgehört...
    • ArcticFox 20.03.2017 20:22
      Highlight Highlight konjunktiv-rhetorik...
    • _stefan 20.03.2017 20:55
      Highlight Highlight Es geht gar nicht darum, ob Trump belauscht wurde, sondern ob Obama persönlich den Auftrag dazu gegeben hat (wie Trump das behauptet).

      Der NSA-Chef war beim Hearing übrigens anwesend, und hat die Situation sehr gut erklärt: Wenn beim Abhören von ausländischer Kommunikation ein US-Bürger/-Unternehmen beteiligt ist, wird dessen Identität vorerst nicht aufgedeckt. Es sei denn, die Person hat sich strafbar verhalten. Dann kann die Person demaskiert werden und ein juristisches Verfahren eröffnet werden. Wenn da der Name Trump auftaucht, dann hat er ein Problem ... A huuuuge problem!
    • Spooky 20.03.2017 20:59
      Highlight Highlight @Soli Dar
      Voll ins Schwarze getroffen. Geheimdienste sind eine Welt für sich. Wer ihnen etwas glaubt, ist selber schuld.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MBArocsTrucker 20.03.2017 19:17
    Highlight Highlight Zum Thema Elite: Ich gehöre als Lkw Fahrer bei weitem nicht zu der sogenannten "Elite". Ich denke aber das genau diese separierung ein Problem ist. Ich werde nicht gern herabgestuft nur weil ich keinen Masterabschluss habe. So wird es vermutlich auch vielen anderen gehen. Wenn man nur schon aufhören würde von der Elite und dem gemeinen Volk zu sprechen würde das vielleicht schon vielen gut tun (mir schon ;) ) Wir gehören ja schlussendlich alle zum Volk, der eine kann nunmal besser mit Zahlen als andere, ich für meinen Teil würde in einem Büro dafür eingehen.
    Schönä Abig und gueti Fahrt
    • SemperFi 20.03.2017 20:24
      Highlight Highlight Es ist ja nicht die von Trump oder Blocher diffamierte Elite, die Sie herabsetzt. Dieser Graben wird von gewissen Leuten herbeigeschrieben, die davon profitieren, einen Keil ins Volk zu treiben. Interessanterweise sind dies oft auch Leute die selber auch in diese Kategorie fallen (Köppel, Blocher, ...) aber sich beim einfachen Mann gekonnt anbiedern.
    • Mutzli 20.03.2017 20:48
      Highlight Highlight Diese unselige Einteilung in Elite und den Rest sollte wirklich auf dem Müllhaufen landen. Hatte/habe das zweifelhafte Vergnügen schon auf beiden Seiten dieses Grabens gewesen zu sein, zuerst als knappstes Mittelschichtkind von Lande das Tubeli dem man nicht zuviel kompliziertes zumuten durfte. Danach ab Gymnasium aufwärts auf der anderen Seite... der "verkopfte" Mehrbessere aus der Stadt der wohl nicht einmal einen Pinsel halten kann oder ein Gurkenglas aufmachen. Weder das eine noch das andere ist eine unglaublich bereichernde Lebenserfahrung.
    • Moelal 20.03.2017 22:17
      Highlight Highlight Wenn Mutzli als Gymnasiast keinen Pinsel in der Hand halten kann, hat das wohl weniger mit dem Gymnasium zu tun als mit seiner (und derer vieler anderen) (Lebens-) Einstellung. Ich kenn sehr viele ex-Gymnasiasten und Studierte, die sehr wohl handwerklich ziemlich auf der Höhe sind. Aber man muss dies wollen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 20.03.2017 19:05
    Highlight Highlight Fazit:

    Die USA wird je länger je mehr uninteressant und der Fokus verschiebt sich. Züvhten die halt ein Volk von dummen heran.
    Haben eh kein Geld das land zu verlassen
    • Murky 20.03.2017 22:33
      Highlight Highlight Aber leider die grösste Armee der Welt und wollen Noch das Nuklear-Arsenal aufstocken... und einen Trump als Präsident. Das bleibt, wenns knallt, nur mit viel Glück "nur" in den USA. Wir leben alle auf derselben Kugel. Es geht uns alle an.
  • phreko 20.03.2017 19:04
    Highlight Highlight Jeder sollte man den Dunning-Kruger-Effekt googeln. Deren Experiment führte zu folgender Feststellung:
    Jemand der keine Ahnung von Grammatik hat, wird auch keinen fehlerhaften Text erkennen. Gleichzeitig hat er ein gesteigertes Selbstbewusstsein, da er nicht weiss, wie schwierig es ist, gute Texte zu schreiben, weshalb er seine eigenen Fähigkeiten total überschätzt.
    • noormen_vangoni 20.03.2017 19:54
      Highlight Highlight Hmm... Apropos "fehlerhafte Texte erkennen". Gehe besser Deinen nochmals durch... Löwe ;)
    • Maett 20.03.2017 21:21
      Highlight Highlight @phreko: dieser Effekt beschreibt lediglich einen Teilbereich der selektiven Wahrnehmung, der jeder Mensch unterworfen ist.

      Intellektuelle wähnen sich intellektuell, abgehängte wähnen sich abgehängt, und so weiter - jeder Mensch hält sich in seiner eigenen Realitätsblase auf, die ihn dementsprechend falsch.

      Richtig liegen kann aber kein Mensch.

      Deshalb sind politische Systeme wie dies der USA zum Scheitern verurteilt, unabhängig davon, wer regiert.

      Diesem Hang zu Extremen kann nur mit mehr Demokratie begegnet werden. Parlamentarische Demokratien erfüllen diesen Anspruch aber nur im Ansatz.
    • Maett 20.03.2017 21:53
      Highlight Highlight Man ersetze im zweiten Absatz das Wort "falsch" durch "formt", dann ergibt der Satz sogar noch Sinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nausicaä 20.03.2017 19:00
    Highlight Highlight Ich gehe mit ihnen in quasi allen Punkten einig, Herr Löpfe. ABER! Die Intellektuellen (Sie und wohl auch ich inkl. ) müssen sich mal an der Nase nehmen. Wir wissen, dass man von Menschen (sogar von den bildungsnahen, geschweige denn dem Rest) nicht einfach erwarten kann, sich fundiertes, komplexes Wissen alleine anzueignen. Was es dazu braucht? Ein Schulsystem, dass viel egalitärer ausbildet, als es das amerikanische (und auch das schweizerische) tut. Setzen sich amerikanische und schweizerische Intellektuelle dafür in Anbetracht der prekären Lage genug ein? Nein. Wir sind Teil des Problems.
    • ojama 20.03.2017 19:50
      Highlight Highlight Absolut richtig! Aber wie bildet man Menschen die bereits denken, dass sie alles wissen. Man dürfte nicht von oben herab unterichten. Villeicht irgendwie die neuen Medien einbinden: Ein Youtube Channel vielleicht. Und auf keinen Fall Geld in der Bildung streichen.
    • sir_kusi 20.03.2017 20:04
      Highlight Highlight "Wir wissen, dass man von Menschen nicht einfach erwarten kann, sich fundiertes, komplexes Wissen alleine anzueignen."
      Aber genau das will der Lehrplan 21 mit seinem Schwerpunkt "Kompetenzen" statt "Wissen" (das könne man ja dann googeln...). Sind wir auf dem Holzweg?
    • Nausicaä 20.03.2017 20:33
      Highlight Highlight @ojama: Ich hab da bereits die Erfahrung gemacht, dass das ganz, ganz schwierig ist. Die sind wirklich resistent, wie Herr Löpfe schreibt. Das klingt jetzt hera blassend, aber meiner Erfahrung nach gibt es nur eine Möglichkeit: Konstante, gebetsmühlenartige Wiederholung in punkto Vermittlung von Denkmethodik. Und das ist mühsam und erniedrigend für beide Seiten, weil Bildung so nicht funktionieren sollte. Deswegen muss das Bildungssystem geändert werden. Damit es gar nicht soweit kommt. Aber weder Bewusstsein noch Wille ist gross vorhanden, es zu ändern. Die meisten halten das für Mumpitz...
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  • The Destiny // Team Telegram 20.03.2017 18:59
    Highlight Highlight Ein Lügner erklärt einem anderen Lügner er setze auf lügen LOL
    • phreko 20.03.2017 19:28
      Highlight Highlight Nice, du gibst das perfekte europäische Beispiel ab.
    • Blutgrätscher 20.03.2017 19:44
      Highlight Highlight Ich hab den Typen gefunden, der die Ukraine in Südamerika eingezeichnet hat.
    • The Destiny // Team Telegram 20.03.2017 21:02
      Highlight Highlight @phreko, europäisches Beispiel ? Da wirst du mir noch einiges erklären müssen.

      @Blutgrätscher, sind dir die Argumente ausgegangen um weiterhin einen niveauvollen Diskurs führen zu können ?
      Was hat meine Aussage mit Geographie zu tun ?

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