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epa06528955 Former White House strategist Steve Bannon (L) arrives to testify before the House Intelligence Committee in the US Capitol in Washington, DC, USA, 15 February 2018. Bannon returned to speak with the committee after special counsel Robert Mueller subpoenaed him over the Russia investigation.  EPA/JIM LO SCALZO

Steve Bannon vor seinem Auftritt vor dem Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses. Bild: EPA/EPA

Warum Steve Bannon ein Loser ist

Der Präsident hat ihn verstossen, die Mäzene haben ihn verlassen und das Onlinemagazin Breitbart hat ihn rausgeschmissen: Der ehemalige Chefstratege von Trump steht heute mit leeren Händen da.

06.03.18, 14:22 07.03.18, 05:27


Spätsommer 2016: Donald Trumps Wahlkampf versinkt im Chaos. Die Umfragewerte sind im Keller, es scheint bloss eine Frage zu sein, wie hoch der Sieg von Hillary Clinton ausfallen wird.

Auftritt Steve Bannon: Der in der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannte Mann wird überraschend neuer Wahlkampfmanager. Und am 8. November 2016 ist die Sensation perfekt: Entgegen allen Erwartungen wird Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt.

«Bannon hat sich als das Gehirn von Trump verkauft. Diese Prahlerei hat den Präsidenten enorm irritiert.»

Michael Wolff

Die Vereinigten Staaten haben damit nicht nur einen neuen Präsidenten, sondern auch einen neuen Politstar: Steve Bannon, das Superhirn hinter Trump; Steve Bannon, der Wunderstratege; Steve Bannon, der Schattenpräsident.

Das Magazin «Time» hievt ihn aufs Titelblatt. In der Satiresendung «Saturday Night Live» wird er als Sensenmann dargestellt, dem Trump wie ein kleines Kind gehorcht. Joshua Green schreibt den Bestseller «Devil’s Bargain», in dem Bannon als «brillanter Ideologe aus dem Grenzbereich der amerikanischen Politik» bezeichnet wird.

Im Triumph liegt bekanntlich der Kern des Niedergangs. Das gilt auch für Steve Bannon: «(Er) hat sich als das Gehirn von Trump verkauft», schreibt Michael Wolff in seinem Buch «Fire and Fury». «Diese Prahlerei hat den Präsidenten enorm irritiert.»

Xi zeigt Trump, wie absoluter Herrscher geht
hier noch eine schöne vorlage für dich, damit du weiter mütze / glatze spielen kannst! 🤡

Der ultimative Narzisst Donald Trump. Bild: comments://874040557/1187827

Tatsächlich muss man nicht Sigmund Freud heissen, um zu erkennen, dass es tödlich ist, dem Präsidenten vor dem Scheinwerferlicht stehen zu wollen. Der ultimative Narzisst Trump duldet keine anderen Götter neben sich. Gegen dieses Gebot hat Bannon in geradezu fahrlässiger Art und Weise verstossen.

Bannon ist ein Überzeugungstäter

Doch Bannon kann nicht anders. Er ist ein Überzeugungstäter. Als Offizier der Navy hatte er viel Freizeit und diese verbrachte er damit, die Bücher von René Guénon und Julius Evola zu studieren. Er glaubt den faschistoiden Unsinn dieser Philosophen tatsächlich.    

Im Gegensatz zu Trump hat er deshalb eine feste Vorstellung, wie ein nationalistisches Amerika auszusehen hat. Als frisch gekürter Chefstratege machte er sich umgehend daran, sie umzusetzen. Seinen Einfluss überschätzte er jedoch masslos. Bannon posierte vor einer Pinnwand mit unzähligen Forderungen, die im Interesse der «vergessenen Menschen» umgesetzt werden müssen. Schon beim ersten Versuch, dem legendären Einreiseverbot für Muslime, wurde er von den Richtern zurückgepfiffen.

Auch in Personenfragen hatte Bannon keine glückliche Hand. Er machte sich für den Sicherheitsberater Michael Flynn stark, der nach nur 20 Tagen Amtszeit zurücktreten musste. Dessen Nachfolger H.R. McMaster verbannte als erste Amtshandlung Bannon aus dem prestigeträchtigen Sicherheitsrat.

FILE - In this Jan. 28, 2017, file photo, President Donald Trump speaks on the phone with Prime Minister of Australia Malcolm Turnbull, with then-National Security Adviser Michael Flynn, center, and then- chief strategist Steve Bannon, right, in the Oval Office of the White House in Washington. Trump responded to criticism leveled at him in a new book that says he never expected — or wanted — to win the White House, his victory left his wife in tears and a senior adviser thought his son's contact with a Russian lawyer during the campaign was

Bannon mit Flynn im Oval Office beim Präsidenten. Bild: AP/AP

Bannon rühmt sich gerne, als Teenager ein gefürchteter Strassenkämpfer gewesen zu sein. In den Grabenkämpfen des Weissen Hauses verhielt er sich ungeschickt. Er legte sich sofort mit der Tochter des Präsidenten Ivanka und ihrem Gatten Jared Kushner an. Verächtlich nannte er das Paar «Jarvanka» und machte keinen Hehl daraus, was er von ihnen hält. Ivanka sei «dumm wie ein Ziegel», erklärte er gegenüber Michael Wolff, der ihn später genüsslich genauso in seinem Buch zitierte.

Kampf um Leben oder Tod

Kushner ist für Bannon ein mit einem goldenen Löffel im Mund auf die Welt gekommener liberaler Dummkopf, für den er nur Verachtung übrig hat. Im Streit mit den Jarvankas ging es um alles. «Es war ein Kampf auf Leben und Tod», schreibt Wolff. «Um Bannon zufrieden zu stellen, musste Kushner total diskreditiert werden – an den Pranger gestellt, verhört, am besten sogar ins Gefängnis geworfen werden.»

From left, Senate Majority Leader Mitch McConnell of Kentucky, House Speaker Paul Ryan of Wisconsin, Karen Pence, Vice President Mike Pence, first lady Melania Trump and President Donald Trump,  attend a ceremony as the late Rev. Billy Graham lies in honor in the Rotunda of the U.S. Capitol building in Washington, Wednesday, Feb.  28, 2018. (Aaron P. Bernstein/Pool via AP)

Das republikanische Parteiestablishment von links nach rechts: Mitch McConnell, Paul Ryan, Mike Pence und Donald Trump. Bild: AP/Pool Reuters

Bannon legte sich nicht nur mit den Kindern des Präsidenten an, sondern auch mit dessen Partei. Das Establishment der Grand Old Party (GOP) hasst er noch mehr als die Demokraten. Paul Ryan und Mitch McConnell, die Fraktionsführer der Republikaner im Abgeordnetenhaus, resp. dem Senat, sind für ihn die ultimativen Feindbilder.

Trump unterstützte ihn in diesem Kampf höchstens halbherzig. «Bannon wollte das gesamte republikanische Establishment loswerden», so Wolff. «Trump war damit zufrieden, dass es ihm gehorchte.»

epa06518891 White House Chief of Staff John Kelly attends a meeting on infrastructure with State and local officials and hosted by US President Donald J. Trump, at the White House, in Washington, DC, USA, 12 February 2018. Trump has unveiled a 1.5 trillion USD infrastructure proposal, with 200 billion USD taken from spending reductions in the White House budget.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Feuerte Bannon: Stabschef John Kelly. Bild: EPA/EPA

Die Grabenkämpfe wurden derart heftig, dass der Präsident etwas unternehmen musste. Im Sommer 2017 feuerte er seinen Stabschef Reince Priebus und setzte den Vier-Sterne-General John Kelly an dessen Stelle. Dieser wiederum setzte umgehend Bannon vor die Tür des Weissen Hauses, denn er wusste, dass so etwas wie Ordnung nur dann möglich sein würde, wenn der ewige Intrigant weg war.

Waterloo in Alabama

Zunächst machte Bannon gute Miene zum bösen Spiel. Er kehrte an seine alte Wirkungsstätte, das Onlineportal «Breitbart», zurück und versprach, den Präsidenten weiter mit aller Kraft zu unterstützen. Den Kampf gegen das GOP-Establishment führte er jedoch mit unverminderter Heftigkeit weiter.

epa06385292 Republican Alabama Senate candidate Roy Moore arrives on horseback to vote in Gallant, Alabama, USA, 12 December 2017.  Citizens of Alabama will vote to decide whether Republican Roy Moore or Democrat Doug Jones will hold a Senate seat in the Federal government.  EPA/DAN ANDERSON

Hoch zu Ross: Roy Moore. Seine Niederlage war für Bannon der Anfang vom Ende. Bild: EPA/EPA

Als Schlachtfeld wählte er den Bundesstaat Alabama. Dort musste ein Nachfolger in den Senat für den ins Amt des Justizministers erhobenen Jeff Sessions gewählt werden. Senatsführer Mitch McConnell unterstützte einen gewissen Luther Strange. Auch der Präsident tat dies. Bannon jedoch legte sich für Roy Moore ins Zeug, einen Vertreter der extremen konservativen Rechten.

Moore gewann die Vorwahlen haushoch und schien einem sicheren Sieg im stockkonservativen Alabama entgegenzusteuern. Dann stellte ihn die «Washington Post» als mutmasslichen Kinderschänder bloss. Trotzdem gelang es Bannon, Trump dazu zu bringen, sich öffentlich für Moore auszusprechen.

Die Rechnung ging nicht auf. Moore verlor hauchdünn gegen seinen demokratischen Herausforderer Doug Jones – und Trump stand nicht nur als Verlierer da, sondern auch als jemand, der einen Kinderschänder unterstützt hatte. Die Aktie Bannon erlitt einen weiteren Kurssturz.

Bannon wird zum «schlampigen Steve»

Das endgültige Aus kam mit der Veröffentlichung von «Fire and Fury». Bannon war nicht nur die massgebliche Quelle für dieses für Trump so verheerende Buch. Ein Zitat Bannon könnte den Präsidenten auch in gröbere Schwierigkeiten mit dem Sonderermittler Robert Mueller bringen. Bannon behauptet nämlich, Donald Trump jr. habe die Russen am legendären Meeting vom 9. Juni 2016 auch ins Büros seines Vaters geführt.

epa06542371 US writer Michael Wolff present the Spanish edition of his book 'Fire and Fury' that is based on the testimonies of senior White House officials on US President Donald Trump, in Madrid, Spain, 19 February 2018.  EPA/J.J.Guillen

Michael Wolff hat mit seinem Buch «Fire and Fury» Bannon den Todesstoss versetzt. Bild: EPA/EFE

Die Reaktion des Präsidenten erfolgte rasch und wie immer via Twitter. Bannon wurde zum «schlampigen Steve» degradiert, der «seinen Verstand verloren» habe.

Die Milliardärstochter Rebekah Mercer, bisher wichtigste Mäzenin Bannons, sagte sich öffentlich von ihm los. Der Verwaltungsrat von «Breitbart» enthob ihn seines Amtes, und in den Kommentaren des Onlineportals überwogen die Kommentare, die sich auf die Seite von Trump schlugen.

Der ehemalige Strassenkämpfer winselt

Heute steht Bannon mit abgesägten Hosen da. «Ich komme immer wieder zurück», verspricht er zwar trotzig in einem Interview mit der «Weltwoche». Doch er gibt eine jämmerliche Figur ab. Der angeblich so harte Strassenkämpfer winselt geradezu um die Gnade des Präsidenten und streicht der verlorenen Mäzenin Rebekah Mercer kiloweise Honig um den Mund.

Für einen Auftritt bei einem «Weltwoche»-Anlass reicht es Bannon jedoch noch allemal.

Pünktlich zum Bannon-Besuch gibt es auch den Schweizer-Ableger von «Breitbart»: www.breitbart.ch 😉

Und so begrüssen Emily und Knackeboul unseren Gast:

Video: watson/Knackeboul, Emily Engkent, Lya Saxer

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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50
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    Alle Leser-Kommentare
  • Zap Brannigan 07.03.2018 22:07
    Highlight Trump hat Bennon genau so ersetzt, als es ohne ihn einfacher war, wie Blocher Mögeli durch Köppel ersetzt hat. Es finden sich immer nützliche Idioten. Und immer denken sie, bei ihnen sei es anders. Die Familie Blocher wird den Köppel sofort aberservieren, wenn es ohne ihn einfacher geht. Bis dann kann er sich noch Einbilden, Blochers hätten ihm eine eigene Zeitung gekauft, weil sie ihn mögen.
    1 0 Melden
  • banda69 06.03.2018 19:21
    Highlight It's your choice.
    26 10 Melden
  • Watson=Propagandahuren 06.03.2018 19:18
    Highlight Ich meinte schon im Titel eine spezielle Art von Eifersucht herausgelesen zu haben.
    Nur Mut Herr Löpfe, vielleicht ist watson ja doch nicht ihre Karriereendstation ;)
    31 59 Melden
    • Philipp Löpfe 06.03.2018 19:51
      Highlight Dürfte eng werden. Im Juli werde ich 65...
      76 14 Melden
    • Watson=Propagandahuren 06.03.2018 20:21
      Highlight Tatsächlich? Okay, zurücklehnen und geniessen ist natürlich auch was und nebenbei ein bisschen publizieren ist ja heute auch easy wenn man die Muse hat.
      Aber mal unter uns: Dann mal eingeladen zu werden um über ihre politischen Ansichten zu sprechen, z.B. an irgendeine Konferenz in den USA. Das wäre doch sicher auch verlockend? (gibt es eigentlich sowas wie einen US-Counterpart zu R. Köppel? ;-))
      16 27 Melden
  • Maracuja 06.03.2018 18:14
    Highlight Dass Bannon freie Zeit für einen Auftritt an der Veranstaltung eines Provinzblättchens übrig hat, zeigt deutlich, dass er in den USA nicht mehr gefragt ist.
    67 18 Melden
    • Carry62 06.03.2018 19:38
      Highlight Das Provinzblättchen animiert aber trotzdem viele hier um Kommentare abzugeben...
      Die Wenigsten der Blitzer hier werden die WW lesen. WW = SVP = Teufelszeug...
      Das ist die weltoffene und demokratische Einstellung, welche Links/Grün hat, sobald jemande „anders“denkt...
      25 64 Melden
    • TodosSomosSecondos 06.03.2018 19:54
      Highlight Wir nennen es falsch... nicht anders
      42 10 Melden
    • Moelal 06.03.2018 20:02
      Highlight Schon mal die WW gelesen? Ist das ein weltoffenes Journal? Dass ich nicht lache! Ich denke wenn jemand von „Weltoffen“ spricht meint er nicht die enge Beziehung nd einfache rassistische Sichtweise gewisse Leute sondern ist eben „ Weltoffen“
      41 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eye of the tiger 06.03.2018 18:03
    Highlight Schande der Weltwoche und noch mehr Schande der Schweiz einen solchen diplomiert degradierten Vollidioten einreisen zu lassen und seinen unsinnigen Müll hier auch noch hoch offiziell abzuladen. Köppel outet sich ein weiteres Mal wo seine Seele am liebsten Nahrung holt. In der Sondermüll Deponie der verwahrlosten Klobürsten von beschissenen Weltversteher.
    57 29 Melden
    • Moelal 06.03.2018 20:03
      Highlight Danke voll auf den Punkt gebracht
      26 11 Melden
    • Sophia 07.03.2018 10:53
      Highlight Lasst euch nicht auf das WW-Niveau herab! Aber dem joevanbeeck muss ich doch sagen, dass in der WW alle Autoren gleichgeschaltet zu sein scheinen und alle die gleiche Meinung und Niedertracht zu vertreten haben - ausser den Alibigastschreibern - was man sonst eher bei linken Diktaturen erwartet. Ich würde niemals Gewerkschafter und WW-Macher in einen Topf werfen, schon alleine die Einkommensunterschiede sind viel zu gross!
      5 0 Melden
  • wasps 06.03.2018 17:54
    Highlight Er hat ja noch seinen guten Freund, den Köppel Roger.
    26 12 Melden
  • walsi 06.03.2018 16:31
    Highlight Die Argumente sind dünn wenn Löpfe Wolff zitieren muss. Einfach mal hier rein gucken, dann sieht man, dass Wolff nicht erwähnenswert ist. Er wurde bei Morning Joe aus der Sendung geschmissen weil es einfach nur geistiger Dünnschi.... ist was er von sich gibt.

    https://edition.cnn.com/videos/politics/2018/02/01/michael-wolff-on-morning-joe-orig-tc.cnn
    41 29 Melden
    • Richu 06.03.2018 16:57
      Highlight @walsi: Guter Hinweis! Aber es ist ja bestens bekannt, dass Löpfe oft nicht überzeugende Argumente "verbreitet"!
      44 36 Melden
    • Moelal 06.03.2018 20:03
      Highlight Verbreitbartet
      5 2 Melden
    • Kramer 06.03.2018 22:12
      Highlight Besser als Breitbart und die WW ist es alleweil.
      12 4 Melden
  • m. benedetti 06.03.2018 16:25
    Highlight Offenbar ist Steve Bannon noch interessant genug für einen Artikel. Oder ging es hier auch noch um Weltwoche Bashing? Oder vielleicht um die Selbstweihberäucherung der selbsternannten Guten?
    Ich lese die Weltwoche regelmässig und las auch das Interview mit Steve Bannon. Es war ziemlich aufschlussreich wie der Typ tickt. Populistenkampf gegen das Polit-Establishment. In vielen Ländern eine sehr aktuelle Entwicklung. Fragen sie einmal die Italiener was sie von ihrer Regierung halten. M5S, das V in Movimento steht für Vaffangulo. Bannon ein Loser? Na ja, Wunschdenken.
    54 46 Melden
    • Kramer 06.03.2018 22:15
      Highlight Es ist die Frage wie man „Loser“ definiert; vom Chefstrategen und Breitbart-Chef, zum Köppel gesprächspartner, weit ab von den USA, in einem halben Jahr ist nicht gerade eine Erfolgsstory...
      12 6 Melden
  • Sheldon 06.03.2018 16:17
    Highlight Wenn ich denke, wie interessant, vielfältig und spannend die Weltwoche in der Aera vor Köppel war und was daraus geworden ist.. Wie armselig muss der Zustand dieses Blattes sein, dass sie sich diesem Ideologen an den Hals werfen müssen ?!
    78 30 Melden
  • Spooky 06.03.2018 16:03
    Highlight Hallo Watson

    Dass ihr Leute wie mich überhaupt noch aufschaltet,
    ist für uns eine Schande.
    22 41 Melden
    • Patrick Toggweiler 06.03.2018 16:37
      Highlight Spooky wie er leibt und lebt. Wir lieben dich.
      40 6 Melden
    • Spooky 06.03.2018 18:31
      Highlight @Patrick Toggweiler
      Jeder Mensch hat seinen Preis.
      Mein Preis ist die Schmeichelei.

      Danke.

      Na ja. Wir werden ja sehen ;-)
      6 4 Melden
    • Philipp Löpfe 06.03.2018 18:47
      Highlight #Spooky: Auch wenn es ein bisschen von Groucho Marx geklaut ist....
      13 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 06.03.2018 15:39
    Highlight O-Ton Steve Bannon: "Nun fragt ihr mich vielleicht, womit ich die Pille ersetzen würde, weil sie offensichtlich so schrecklich ist. Kondome? Vasektomie? Meine Antwort ist: durch nichts. Wir brauchen die Kinder, wenn wir genug brüten wollen, um die muslimischen Invasoren in Schach zu halten."

    Einfach damit klar ist, von welchem Schlag der Mann ist, den Köppel heute auftreten lässt. Ich hoffe, es sind Vertreter unseres Rechtsstaates im Saal, die gut zuhören und nötigenfalls intervenieren.
    112 29 Melden
    • Sheldon 06.03.2018 17:28
      Highlight Vor allem meint er noch, Kinder würden aus Eier schlüpfen, die wir vorher brüten müssen. Hab ich als Kleinkind auch gemeint.
      24 14 Melden
    • chnobli1896 06.03.2018 17:45
      Highlight @Sheldon: Darum heissts ja Überraschungs-Ei ;-)
      22 0 Melden
  • Yorik2010 06.03.2018 15:30
    Highlight Bannon und Köppel das Dreamteam !
    Beide sind Looser, der eine ist schon durchgefallen und der andere arbeitet intensiv daran!
    231 117 Melden
    • rudolf_k 07.03.2018 13:17
      Highlight Und werden nur noch übertroffen von Personen, welche ein Wort - obwohl es im Titel des Artikels richtig geschrieben ist - falsch buchstabieren.
      3 0 Melden
  • roger.schmid 06.03.2018 15:01
    Highlight "Bannon rühmt sich gerne, als Teenager ein gefürchteter Strassenkämpfer gewesen zu sein. "

    Wenn man sich sein Gesicht anschaut, hat er diese Kämpfe allesamt böse verloren..
    188 71 Melden
    • Makatitom 06.03.2018 15:31
      Highlight Die Gegner hiessen wohl Jack Daniels und Jim Beam
      115 14 Melden
    • Zeyben 06.03.2018 15:35
      Highlight Er gleicht doch Robert Redford?
      12 25 Melden
    • aglio e olio 06.03.2018 18:48
      Highlight Sich als Erwachsener damit zu rühmen als Teenie ein Schläger gewesen zu sein, deutet darauf hin, dass er noch nicht ganz aus der Pubertät raus ist. Das wiederum erklärt einiges an seinem Verhalten.
      21 6 Melden
  • manuel0263 06.03.2018 14:59
    Highlight Der Bericht stellt die Situation von Steve Bannon sehr ausführlich dar. Was um alles in der Welt will die Weltwoche jetzt mit ihm erreichen? Diese Frage stellt sich umso mehr, da man dort ja Trump so bejubelt. Und zu dessen Truppe gehört Bannon nicht mehr...so what?
    Aber vielleicht soll er ja erzählen, wie heroisch sein Kampf um den Wahlsieg von Trump war...nur ist der leider so gar nicht dankbar. Kalter Kaffee...Bannon ist nicht mal eine Demo wert.
    151 40 Melden
    • TanookiStormtrooper 06.03.2018 15:24
      Highlight Es ist die Weltwoche... Die macht grundsätzlich nur das Gegenteil von dem, was andere Medien schreiben, egal wie bescheuert.
      86 19 Melden
    • Madison Pierce 06.03.2018 15:36
      Highlight Ich habe den Eindruck, die Weltwoche will in letzter Zeit einfach das Gegenteil zur Mehrheitsmeinung vertreten. Fänden die restlichen Medien Bannon gut, hätten sie Bernie Sanders eingeladen.

      Eine Position abseits des Mainstream kann interessante Diskussionen anstossen, wie auch die Weltwoche schon gezeigt hat (Sozialhilfemissbrauch, Putin...).

      Aber einfach einen Hassprediger einzuladen ist schon etwas sehr trötzelig und billig.
      49 17 Melden
    • ströfzgi 06.03.2018 15:40
      Highlight @manuel
      Es gibt halt Medien die können differenziert berichten und es gibt Medien die können es nicht. In diesem Fall zählt die Weltwoche nicht zu letzteren.
      24 61 Melden
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