Wirtschaft
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Geschnittene Früchte in einer Filiale der französischen Supermarkt-Kette Géant Casino. Bild: screenshot twitter

Shitstorm wegen Tomatenhälften in Plastik – doch Konsumenten lieben Obst-to-go

Immer wieder erzürnen aufwändig verpackte Lebensmittel die Konsumenten. Das jüngste Beispiel kommt aus Frankreich, wo eine Supermarktkette wegen geschnittener Tomaten in der Kritik steht. Doch die Nachfrage nach geschnittenen Obst- und Gemüsestücken ist auch in der Schweiz gross.

25.07.18, 08:32 25.07.18, 09:14


Nur wenige hundert Meter von der schweizerisch-französischen Grenze entfernt schiesst Cemil Sanli zwei Fotos  die seither im Internet die Runde machen. Der Franzose entdeckt beim Einkaufen im Supermart Géant Casino in Annemasse bei Genf eine Packung mit drei halbierten Tomaten für 3.20 Euro.

Das Gemüse liegt in einer Hartplastikschale und ist mit Cellophan verschweisst. Ein weiteres Foto zeigt ein ganzes Kühlregal voller ähnlich verpackter Früchte und Gemüse für den sofortigen Verzehr. Allein auf Twitter wurde das Bild 2500 Mal geteilt und von zahlreichen Usern unter ihrem eigenen Namen übernommen. Auch auf Facebook sorgt es für Aufsehen.

Gegenüber France Info empörte sich Sanli, dass die in der Abteilung «Salatbar» aufliegenden Tomatenhälften – aufs Kilo hoch gerechnet kosten sie 7 Euro – in unmittelbarer Nähe der normalen, unverpackten Tomaten verkauft werden, die wesentlich günstiger sind.

Ein Sprecher von Géant Casino verteidigte das Produkt: «Geschnittene Früchte und Gemüse entsprechen einem Trend bei den Konsumenten.» Das erleichtere den Konsumenten das Kochen und spare Zeit. Deshalb würden in manchen Filialen gewisse Früchte und Gemüse vor Ort von den Mitarbeitern geschnitten und verpackt. 

Öpfelschnitzli-Gate bei Migros

Auch in der Schweiz sorgte vor kurzem ein ähnliches Foto für Aufruhr. Die Migros Aare verkaufte testweise in 20 Filialen in Plastik verpackte Apfelschnitze. Nach negativen Reaktionen nahm sie das Produkt aber bereits nach rund drei Wochen wieder aus dem Angebot, wie Radio Energy berichtete

Zahlreiche ähnliche Produkte liegen allerdings weiter in den Regalen – etwa Wassermelonen-Schnitze, in mundgerechte Happen unterteilt. «Der Convencience-Trend ist ungebrochen», sagt Coop-Sprecherin Andrea Bergmann dazu. Vor allem im Sommer seien geschnitten abgepackte Früchte und Gemüse sehr beliebt.

Ähnlich tönt es bei Migros-Sprecherin Alexandra Kunz: «Wir stellen fest, dass die Konsumenten Früchte und Gemüse, welche bereits zum Verzehr bereit sind, sehr schätzen.» Die beiden Detailhandels-Riesen geben keine konkreten Umsatzzahlen bekannt.

«Unser Sortiment richtet sich in erster Linie nach dem Kundenbedürfnis», sagt Coop-Sprecherin Bergmann. Dabei achte Coop aber jeweils auch auf eine optimale, möglichst ökologische Verpackung. Diese habe jedoch diverse Funktionen zu erfüllen – etwa den Schutz des Produktes zu gewähren und eine längere Haltbarkeit zu ermöglichen. «Deshalb muss die gewählte Lösung in einer ganzheitlichen Sicht sinnvoll sein.»

«Striktes Flugverbot»

Auch bei Lidl Schweiz richtet sich «die Sortimentsgestaltung stets nach den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden», wie Sprecherin Corina Milz mitteilt. Aus ökologischen Gründen verzichte Lidl allerdings bewusst auf gewisse Produkte. Der Umwelt zuliebe bestehe «ein striktes Flugverbot für das gesamte frische Obst- und Gemüsesortiment», weshalb man keine Artikel führe, die eingeflogen werden müssten. 

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Auch die Migros nehme manchmal Produkte aufgrund ökologischer Überlegungen nicht ins Sortiment auf – oder  wieder aus dem Regal: «Die Sortimentsgestaltung der Migros orientiert sich an unserer Nachhaltigkeitsstrategie», sagt Sprecherin Alexandra Kunz.

Bei Aldi verweist man darauf, dass in den Filialen ausser fertigen Salatschalen derzeit keine weiteren Artikel wie geschnittenes, verzehrfertiges Obst- oder Gemüse angeboten werde: «Insbesondere, da das Kundenbedürfnis niedrig und die Ware schnell verderblich ist», wie Aldi Suisse-Sprecher Philippe Vetterli sagt.

Reduktionsziele überall

Alle vier Detailhändler verweisen auf ihre Anstrengungen, Verpackungsmaterial zu reduzieren und ökologisch nachhaltiger zu machen. Bei der Migros etwa sind tagtäglich mehrere Fachexperten im Einsatz, die die Verpackungen laufend optimieren. Potenzial sieht man insbesondere bei Mehrweglösungen. Bis 2020 will man so 6000 Tonnen Verpackungsmaterial optimieren.

Bei Coop sollen bis 2020 jährlich mindestens 4000 Tonnen Verpackungen eingespart werden. Dazu setzt man etwa auf den Offenverkauf im Take-Away-Verkauf. Bio-Früchte und -Gemüse werden wo immer möglich unverpackt oder mit einer ökologischen Verpackung angeboten. Nylonnetze von sämtlichen Lagerzwiebeln, Schalotten und Knoblauch würden durch Cellulose-Netze ersetzt, heisst es bei der Medienstelle.

Aldi Susse habe sich im Rahmen der Corporate Responsibility-Grundsätze verpflichtet, Abfall bestmöglich zu vermeiden. Gemäss Sprecher Philippe Vetterli prüfe man regelmässig Möglichkeit für umweltfreundlicheres Verpackungsmaterial: «Wir sind offen für innovative Lösungen, etwa aus biobasierten Kunststoffen oder bioabbaubaren Kunststoffen»

Lidl Schweiz will bis 2025 den Plastikanteil von Verpackungen um mindestens 20 Prozent reduzieren. Zudem sollen bis 2025 alle Kunststoffverpackungen vollständig recyclingfähig konzipiert werden. Bis Ende 2019 verzichtet der Discounter auf den Verkauf von Einwegplastikartikeln wie etwa Trinkhalme, Einwegbecher und Plastik-Teller und -Besteck. Stattdessen sollen Produkte aus alternativen und recyclebaren Materialienangeboten werden. Als nächsten Schritt will Lidl dann auch im Convenience- und Getränkebereich auf Einwegprodukte verzichten.

«Wenn die Natur nur einen Weg finden würde, diese Orangen zu verpacken, damit wir nicht so viel Plastik brauchen würden»: Dieser Tweet wurde im Jahr 2016 über 100'000 Mal geliked und stiess eine hitzige Debatte über «Whole Foods» an.  

Der grosse Plastik-Selbsttest der watsons

Video: watson/Lya Saxer

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Charly Otherman, 5.5.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Butschina 27.07.2018 11:18
    Highlight Wie in einem früheren Kommentar angegeben, bin ich gesundheitsbedingt bei einigen Gemüsen und Früchten dankbar diese geschnitten kaufen zu können. Der Abfall nervt allerdings wirklich. Ich versuche es bei anderen Dingen etwas zu kompensieren.
    Sehr begrüssen würde ich einen Stand, wo ich geschnittenes in eine mitgebrachten Tupperdose abfüllen lassen könnte. So wäre der Komfort gegeben, der Abfall würde aber verringert. Zudem würde es Arbeitsplätze generieren. Ich bin trotz kleinem Budget auch bereit mehr dafür zu bezahlen.
    0 0 Melden
  • Tobsol 25.07.2018 20:24
    Highlight "Bio-Früchte und -Gemüse werden wo immer möglich unverpackt oder mit einer ökologischen Verpackung angeboten." [zitat coop]

    Bio-dinkelbrot, 10 scheiben, sind bei euch 3-fach in plastik verpackt. Jeweils 5 scheiben in Folie und noch eine Folie um die beiden Päckli. Ein fast identisches Produkt gibts bei Migros, auch 3-fach in Plastik.

    Wisst ihr überhaupt, wie gross der Gap zwischen euren verlogenen Statements und der Realität ist????
    5 1 Melden
  • Sama 25.07.2018 19:53
    Highlight Geschnittenes Obst ist das eine (vor allem bei grossen Früchten, zb Ananas oder Melone kann es sinnvoll sein, diese in kleinere Portionen aufzuteilen), aber bei den Tomaten sehe ich nur gleichgrosse Scheiben in der Packung. Da es zwar Stangeneier, nicht aber Stangentomaten gibt, frage ich mich, was mit einem geschätztem Drittel jeder Tomate geschieht....klingt nicht nur nach viel Plastik, sondern auch nach viel Food-Wastr.
    2 0 Melden
  • Klaus07 25.07.2018 18:00
    Highlight Auf jedem Beutel geschnittenem Salat oder geschnittenem Gemüse müsste ein Warnkleber angebracht sein: Der verzehr dieses Produktes kann ihr Leben gefährden. Jeder Salat oder Gemüsse ist von Natur aus geschützt gegen Keime und Pilze. Werden diese geschnitten, verlieren die ihren Schutz. Wird die Kühlkette (max. 7°) unterbrochen können sich Keime innert Stundenfrist um das 2400 Fache vermehren.

    https://www2.le.ac.uk/offices/press/press-releases/2016/november/juices-from-damaged-salad-leaves-massively-stimulate-salmonella-growth-and-salad-leaf-colonisation-study-shows.


    0 0 Melden
  • Michisch 25.07.2018 17:21
    Highlight Das ist pure bequemlichkeit!!
    0 0 Melden
  • Burdleferin 25.07.2018 16:41
    Highlight Bei solchen Umweltthemen staune ich immer wieder, wie viele gute Menschen es unter den Kommentatoren gibt 🙄
    13 7 Melden
    • Fabio74 25.07.2018 17:41
      Highlight Und ich wundere mich seit Jahren wie viele sich als Schlecht bezeichnen
      2 0 Melden
  • Burdleferin 25.07.2018 16:36
    Highlight Ich kaufe Mango geschnitten. Shame on me 😱
    8 12 Melden
    • Binnennomade 25.07.2018 19:42
      Highlight Ja, tatsächlich shame on you, sorry!
      4 1 Melden
  • ~°kvinne°~ 25.07.2018 16:11
    Highlight Ich finde das persönlich echt auch sehr sehr bedenklich. Trotzdem: jemand mit Gicht oder Rheuma in den Fingern ist sicher froh die Orange nicht schälen zu müssen beispielsweise. Just sayin' - blitzt los ;-)
    16 5 Melden
    • Darth Unicorn 25.07.2018 19:04
      Highlight Eben.. Ich dachte mal etwas gelesen zu haben das Menschen krankheits bedingt auf solche Sachen angewiesen sind, z.b auch solche mit Parkinson
      1 0 Melden
  • Paddiesli 25.07.2018 15:39
    Highlight Heute in der Migros. Bio Schniitsalat neu auch noch in der Plastikschale...
    7 4 Melden
    • JackMac 25.07.2018 17:54
      Highlight 😳😱 Ebenso bekloppt !
      3 0 Melden
  • Kaspar Floigen 25.07.2018 15:09
    Highlight Alle regen sich über Foodwaste auf. Aber wenn es kleinere, praktischere Portionen gibt, wo kein Essen weggeschmissen wird, dann gibt's auch Krach. Die Wutbürger werden sich immer über alles aufregen.
    11 7 Melden
    • Paddiesli 25.07.2018 17:42
      Highlight Was meinst du, machen die Grossisten mit der nicht verkauften Convenient-Ware? Wenn ich eine ganze Melone kaufe, werfe ich trotzdem nichts weg. Du blendest das aus, worum es geht, nämlich den ganzen Plastikmüll für etwas, dass in 2 Minuten gegessen ist.
      3 0 Melden
    • Fabio74 25.07.2018 19:13
      Highlight nur ein ganzer Apfel, eine ganze Orange eine ganze Melone schafft man auch als eine Person zu essen.
      Hier ist der Plastikverschliess der Ärger
      3 0 Melden
    • Firefly 25.07.2018 19:28
      Highlight Nönö, das eigentliche Probem ist, dass ich, wenn ich mich heute auf eine Parkbank setzen will ich erst mal all den Plastikmüll meiner Vorgänger wegäumen muss.
      4 0 Melden
    • Binnennomade 25.07.2018 19:45
      Highlight Warum, es sind ja 3 Tomaten in der Packung? Dasselbe bei den Apfelschnitzen, vor allem kann man ja locker einen halben Apfel essen, und die andere Hälfte am nächsten Tag, geht ja nicht kaputt.

      Wassermelonen sind da natürlich ein anderer Fall.
      0 0 Melden
    • aglio e olio 25.07.2018 21:18
      Highlight Inwiefern sind drei halbe Tomaten praktischer? Vor allem wenn man die Dinger einzeln und in verschiedenen Grössen, verpackt in ihrer eigenen "Haut" erwerben kann.
      0 0 Melden
  • Braunhilde von Rotzberg 25.07.2018 15:08
    Highlight Das ist der berühmte Fall vom Ei. Was war zuerst da das Ei oder das Huhn?
    Schafft der Discounter Kundenwünsche oder schafft der Konsument die Nachfrage?
    Meiner Meinung nach würde ohne zahlende Kundschaft keine Nachfrage entstehen. Deshalb sollte der Konsument auch Verantwortlich hemacht werden. De Discounter sollte sich aber auch überlegen ob man sein Geld mit solchen Produkten verdienen will.
    12 1 Melden
    • DonChaote 25.07.2018 19:00
      Highlight Ich vertrete ja die theorie, dass zuerst der hahn da war. Dem war sehr langweilig, also kam das huhn. Das ergebnis daraus war das ei.

      Und zum zweiten abschnitt:
      Man kreiert einen markt, den es so nicht zuvor gab. Marketing ist eine wissenschaft. Die wissen schon was sie tun. Und viele lassen sich davon manipulieren und geben denen dafür noch geld...

      Wieso hab ich nur mein ganzes leben die tomaten selbst aufgeschnitten?

      (Wird jetzt mein tomatenmesser arbeitslos? Hat das negativen einfluss auf die victorinox aktie?)
      2 0 Melden
    • Braunhilde von Rotzberg 26.07.2018 19:06
      Highlight @donchaote
      So hab ich mir das mit dem Huhn noch gar nie überlegt😂

      Dann wäre es ja noch verwerflicher wenn die Discounter gross Werbung mit der Reduzierung von Plastik machen, aber dann solche Nachfragen künstlich schaffen.🤔
      1 0 Melden
    • DonChaote 27.07.2018 12:08
      Highlight @braunhilde
      Ja, so läuft das doch im kapitalismus. Umweltschutz wird erst interessant, wenn die verschmutzung der umwelt teurer zu stehen kommt als deren schutz. Egal ob das nun finanziell vom staat her gesteuert wird oder von den konsumenten (imageschaden).
      Man gibt sich meistens grün um zu gefallen. Was am ende zählt sind harte zahlen, nicht die unbequeme natur
      0 0 Melden
  • aglio e olio 25.07.2018 13:56
    Highlight WTF! Welchen Nutzen zieht man denn aus halben Tomaten? Für den Salat und als Häppchen sind die doch zu gross. Ich kriegs nicht...
    Vorschläge?
    14 1 Melden
    • Paddiesli 25.07.2018 17:47
      Highlight Ich auch nicht. Wenn wenigstens ein Tütchen Salz oder Aromat dabei wäre. (Aber ich würds auch dann nicht kaufen.) Auch wenn ich eine Tomate einfach so esse, schneide ich sie doch nicht in zwei Teile. Da beisst man einfach rein.
      3 0 Melden
    • DonChaote 25.07.2018 19:03
      Highlight @aglio e olio
      Herbes de provence drauf und in den ofen damit. Gibts oft als „gemüsebeilage“, mögen viele nicht, bleibt oft übrig
      0 0 Melden
  • Idrisi 25.07.2018 13:34
    Highlight Früchte von Natur aus genial verpackt, gerüstet maximal mit einemn Sackmesser. Mehr "to go" brauch ich nicht.

    Brutal ist die exorbitante Energie- und Materialverschwendung dieser Art Früchte in den Verkauf zu bringen. Die Menge der so verkauften Früchte könnte man als Gradmesser der Dekandenz einer Kultur verwenden.

    17 1 Melden
  • Hardy18 25.07.2018 12:43
    Highlight Zeitersparnis,so so. Rechnen wir das mal kurz auf,
    Geschnittene Tomaten aus der Packung nehmen.
    Verpackung geht nicht auf, hole Messer und schneide sie auf, 27s.
    Messer im Abwasch und muss gewaschen werden zum aufschneiden, 2,15min.
    Entsorgen der Verpackung 8s in den Müll. Den Verpackungsmüll ordentlich entsorgt (gelber Sack) und ab zur Sammelstelle 14,37 min. (Mit Auto) 27,23min (mit Fahrrad)

    Hochgerechnet sind das 18 min bis ich mit reinem Gewissen eine Tomate aus der Verpackung essen kann 👍🏼

    Tomate aus meinem Garten, Zeit bis zum Verzehr 2s 😁 mit Bewunderung 2min15s
    11 10 Melden
    • JackMac 25.07.2018 17:57
      Highlight Tomate wachsen lassen 2 Monate, zig mal kontrollieren und Wasser geben, pflücken, waschen .... dauert ein wenig länger als 2min 15.
      1 0 Melden
    • Hardy18 26.07.2018 09:19
      Highlight Dies ist ja auch Saisonware. Und nicht das ganze Jahr über vorhanden. Da warte ich gern paar Monate bis ich die ersten essen kann. 😏
      1 0 Melden
  • Posersalami 25.07.2018 12:42
    Highlight «Geschnittene Früchte und Gemüse entsprechen einem Trend bei den Konsumenten.»

    Und ihr macht den Trend mit, liebe Supermärkte! Man könnte auch einfach mal das richtige machen und nicht jeden Furz bedienen!

    Ist ja auch bei uns so. ZB. kann man Granatapfelkerne in Plastik eingeschweisst kaufen, dabei hat die Natur die Kerne gut verpackt. Man bekommt sie sogar häufiger angeboten als ganze Früchte.

    Katastrophe

    12 2 Melden
    • neutrino 25.07.2018 19:32
      Highlight Ich befürworte das Ganze auch nicht, aber ein Supermarkt muss nicht moralisch einwandfrei sein, sondern Gewinn machen, d.h. anbieten, was die Konsumenten wollen.

      Wenn's niemand kauft, wirds auch nicht angeboten.

      Offtopic @posersalami: ich gehe davon aus, dass du dein täglich Brot nicht auf dem freien Markt verdienen musst.
      1 2 Melden
  • Jesses! 25.07.2018 12:38
    Highlight Schlimme Umweltsünden sind das. Gemüse & Früchte mit verlorenen Vitaminen in einem Wulst Plastik verpackt. Das will doch niemand. Frau B. Bossi lässt grüssen. 5 Hackbällchen oder was auch immer, daneben ein 10-facher Berg Plastik. Der Wucherpreis gilt natürlich für die Verpackung. Und wo landet die? Aus den Augen, aus dem Sinn!
    4 3 Melden
  • Butschina 25.07.2018 12:26
    Highlight Eigentlich ist der Trend tragisch. Allerdings bin ich dankbar für geschnittene Produkte. Menschen mit eingeschränkter Handfunktion wie ich sind dankbar.
    In gesundem Zustand würde ich dies jedoch nicht kaufen.
    9 2 Melden
    • Tobsol 25.07.2018 20:18
      Highlight Du brauchst vorgeschnittene Früchte, kannst aber problemlos hier Kommentare schreiben? Baby reflect yourself
      1 5 Melden
    • Butschina 27.07.2018 01:15
      Highlight Naja harte Früchte wie Äpfel, Annanas oder Gemüse wie Karotten, Kürbis,... benötigen etwas mehr Kraft als das Kommentare schreiben. Für mich ist es wichtig meine körperlichen Möglichkeiten gut einzuteilen. Mir ist es definitiv lieber manche Dinge geschnitten zu kaufen und so innerhalb meiner Möglichkeiten etwas zu kochen anstatt ein Fertigmenü in die Mikrowelle zu stecken.
      Tobsol, Sie dürfen mich gerne einen Tag begleiten. Natürlich dürften Sie dann Ihren Körper nur so benutzen wie ich es kann. Dannach verstehen Sie es vielleicht besser. Und keine Angst, Tomaten kaufe ich nicht geschnitten 😉
      4 0 Melden
  • peeti 25.07.2018 11:42
    Highlight «Die Sortimentsgestaltung der Migros orientiert sich an unserer Nachhaltigkeitsstrategie»
    Good one. Offensichtlich sollte die Migros ihre "Nachhaltigkeitsstrategie" anpassen.
    6 0 Melden
  • Paddiesli 25.07.2018 11:33
    Highlight Das jüngste Beispiel in der Schweiz:
    Die Migros verkauft den EINZIGEN Bio-Mischsalat jetzt nicht nur in der Kunstofftüte, sondern packt ihn noch in eine Plastikschale.
    Migros, was ist mit euch los?
    Gehe ich halt zur Konkurrenz, wo ich etwa 10 Bio Mischsalate zur Auswahl habe.
    8 2 Melden
  • eBart is back 25.07.2018 11:21
    Highlight Naja, ideal ist das nicht. Dann kaufe ich lieber kleine Tomaten (Datteltomaten oder so) anstatt vorgeschnittene.

    Aber... bei Salaten finde ich macht das schon Sinn. Wenn man nur kurz Mittag macht, irgendwo an der Sonne essen möchte. Da ist ein Fertigsalat wirklich sehr praktisch.

    Hat hier noch nie jemand einen Fertigsalat gegessen?
    8 2 Melden
    • Paddiesli 25.07.2018 17:55
      Highlight Das Problem ist ja nicht der Salat, sondern die Verpackung. Wo bleibt die hochgelobte Innovationskraft der Wirtschaft in einer Zeit, wo ALLES zählt, weniger Schäden zu verursachen und zu hinterlassen?
      0 0 Melden
  • Seraohara 25.07.2018 11:16
    Highlight So abgefuckte scheisse!!! Jeder der dies konsumiert,shame on you!!
    5 12 Melden
  • Bijouxly 25.07.2018 11:08
    Highlight Bei den Wassermelonen bin auch ich immer froh. Es ist schade, die halbe Melone nach einigen Tagen wegzuwerfen, weil man einfach nicht so viel essen kann. Also beruhigt euch. Kauft es einfach nicht
    8 1 Melden
    • Lichtblau550 25.07.2018 19:16
      Highlight Ich hab das vorgeschnittene Zeug noch nie gekauft, musste aber auch an Wassermelonen denken. In der Stadt lebend und deshalb ohne Auto, sind mir die Dinger einfach zu schwer. Also Wassermelone nachvollziehbar, der Rest hingegen ist einfach ein Witz. Dazu kommt noch der Vitaminverlust.
      1 0 Melden
  • dmark 25.07.2018 10:53
    Highlight Nicht aufregen, sondern einfach nicht kaufen. Der Markt reguliert sich selbst. Was nicht verkauft wird, fliegt i.d.R. wieder aus dem Sortiment.
    4 0 Melden
  • KXXY 25.07.2018 10:48
    Highlight Plastik.Verpackungen.Sind.Nicht.Das.Problem.

    Was für eine gequirlte Hippster-Kakke von Bildungsfernen Ego-Öko Fuzzies hier. Peinlich.Peinlich.

    6 16 Melden
    • Fabio74 25.07.2018 17:42
      Highlight Aha was ist denn dein Problem?
      1 0 Melden
    • DonChaote 25.07.2018 19:12
      Highlight @kxxy
      Plastikverpackungen sind nicht „das“ problem, aber sie sind auch „ein“ problem.
      Aber bitte, erklären sie doch bitte dem bildungsfernen ego-öko pöbel
      wo.denn.das.problem.liegt...
      Oder finger grad voll mit vorgeschnitzten rüebli aus dem plastikbecher?
      1 0 Melden
    • Paddiesli 25.07.2018 21:42
      Highlight Geht's noch ein bisschen beleidigender?
      2 0 Melden
  • Frank Farmer 25.07.2018 10:48
    Highlight Zu welcher Kategorie gehören eigentlich Salatschalen/ Mischsalate? Im Gegensatz zum geschnitten Obst ist dies doch sinnvoll da es auf eine Person angepasst ist und man nicht mehr Salat kaufen muss als man auf einmal essen kann.
    2 0 Melden
    • DonChaote 25.07.2018 19:18
      Highlight Frischer salat, gewaschen, geschleudert bleibt in der schleuder im gemüsefach deponiert bei mir mehrere tage frisch. Auch optisch. (Gut schleudern, wasser ableeren, nicht zu viel reinstopfen)
      Abgepackter vorgeschnittener, den ich manchmal auch kaufe, ist oftmals nicht mal beim aufmachen direkt nach dem kauf damit vergleichbar.
      1 0 Melden
  • kupus@kombajn 25.07.2018 10:45
    Highlight Wenn man es wenigstens auf jene Lebensmittel beschränken würde, bei denen das einigermassen Sinn macht. Mango, Melone oder Ananas kann ich unterwegs nicht mal eben so schälen und schneiden. Aber geschnittene Tomaten oder geschälte Orangen sind komplett sinnfrei.
    11 0 Melden
    • x4253 25.07.2018 17:58
      Highlight Ich hab mal eine Ananas im Zug geschlachtet. War eine sehr klebrige Sauerei.
      Aber ja, ich gebe dir Recht.
      Allerdings finde ich diese pseudo Baukastensalate aus dem Coop (die, bei denen jede Zutat einzeln verpackt ist) noch absurder.

      PS: Übriggeblieben Wassermelone, oder Tomaten kann man einlegen (wie anderes auch). Schmeckt genial :)

      (https://www.saveur.com/article/Recipes/Russian-Pickled-Watermelon)
      0 0 Melden
  • Skeptischer Optimist 25.07.2018 10:45
    Highlight Nichts Neues.

    Der ominöse "Konsument" muss durchgehend für jeden Scheiss hinhalten, der auf dem "Markt" angeboten wird.

    Allerdings bleibt Scheiss einfach Scheiss und der "Konsument" ist weder heilig noch unfehlbar.
    4 0 Melden
  • obelix007 25.07.2018 10:39
    Highlight Ich kenne mich da nicht so aus. Aber wie ist das mit dem Fliegen? Wenn Flugzeuge aus Gegenden in die Schweiz kommen in denen das Anbauen von Gemüse und Obst besser ist, kann es dann nicht auch mit dem Flugzeug mitgenommen werden. Sprich Auslastung der Maschine. Wie wird das berechnet? Würde mich interessieren ob es da vielleicht nich sogar einen bessern ökolgischen Fussabdruck geben würde?
    0 1 Melden
  • Bottom 25.07.2018 10:38
    Highlight Wer von den "Fingerzeigern" kauft im Supermarkt die Karotten, Kartoffeln, Zwiebeln etc. in Plastiksäcken? Vorgeschnittenen, gewaschenen Salat im Plastik? Geschälte und gehackte Karotten abgepackt? Alles unnötig, jedoch dient es der Bequemlichkeit und ist manchmal praktisch. Für frühere Generationen aber genau so hirnrissig wie für uns die Tomaten geschnitten...
    5 1 Melden
  • Sheldon 25.07.2018 10:27
    Highlight Sowas ist doch nur für Vollpfosten, welche nicht mit einem Taschenmesser umgehen können, oder nicht mal mehr in einen Apfel zu beissen wissen. Der gesunde Menschenverstand hingegen weiss, dass auf einer grösseren Oberfläche sich auch mehr Bakterien ablagern. Die Tomate ist von Natur aus hygienisch verpackt, nach dem Aufschneiden ist sie dem Verfall wehrlos ausgeliefert und die Vollpfosten schlingen das dann unbedacht runter. Aäh Guätäh
    4 3 Melden
  • weisse Giraffe 25.07.2018 10:25
    Highlight Die Sache ist halt nicht so schwarz-weiss, wie es präsentiert wird. Habt ihr schon mal dran gedacht, dass es viele Menschen mit Behinderungen (sichtbare und unsichtbare) gibt, denen es schwerfallen könnte, Obst selbst zuzubereiten und für die diese Art von Angebot die einzige Möglichkeit ist, frisches Obst und Gemüse auf den Teller zu bekommen? Wir haben eine alternde Gesellschaft, dies wird auf eine zunehmende Anzahl von Leuten zutreffen. Das Plastik muss weg, nicht das Angebot von vorgeschnittenem Gemüse. Wenn die Faulheit der einen anderen schwächeren Menschen hilft, ist das nicht schlecht.
    4 4 Melden
  • Hierundjetzt 25.07.2018 10:21
    Highlight Also anscheinend besteht gemäss den Verkaufszahlen ja ein grosser Bedarf.

    Schon mal die riesigen Kühlregale im / um die Bahnhöfe gesehen voll von abgepackten und klein gewürfelten Früchten?

    Und ganz ehrlich, wer von Euch isst nicht lieber kleine Stückchen während der Arbeit als ein ganzer Apfel? Oder schält Ihr plötzlich Orangen, während ihr das Protokoll / Konzepte / whatever schreibt?

    Mache ich im Büro einen Früchteteller (frisch von mir geschnitten) schwuuups alles weg

    ABER: beim Gemüse stösst mir dieser Trend auf Unverständnis. Das ist unnötig.
    39 56 Melden
    • nuhresideeli 25.07.2018 10:49
      Highlight Bin deiner Meinung wenn es um die leider vollen Regale in den Läden geht.

      ABER: ist es denn wirklich so schlimm wenn man seinen Apfel selber schneidet? hmm...
      ebenfalls kommt es der Arbeitsleistung zugute wenns mal ein kurzes Päuschen gibt und ab und an Händewaschen ist eh nicht verkehrt.
      5 0 Melden
    • Sarkasmusdetektor 25.07.2018 11:09
      Highlight Den Früchteteller machst du aber natürlich ausserhalb der Arbeitszeit, oder?
      0 1 Melden
    • estelle_pink 25.07.2018 11:10
      Highlight Menschen schauen mich im ÖV immer so böse an wenn ich beginne meine Ananas zu schneiden. Macht halt eine riesen Sauerei.
      7 1 Melden
    • Paddiesli 25.07.2018 11:39
      Highlight WÄHREND der Arbeit isst man nicht. Man sollte bewusst essen. Und danach einfach die Hände waschen, wenn man zB eine Orange gegessen hat. Ganz einfach.
      10 3 Melden
    • peeti 25.07.2018 11:44
      Highlight Im Büro haben wir Messer. Auch so scharfe zum Schneiden von Früchten.

      Wann wird eigentlich wieder das CH-Sackmesser wieder hip und jeder/jede, schneidet die Früchte wieder selber...
      2 0 Melden
    • Aglaya 25.07.2018 11:57
      Highlight Ich esse im Büro auch lieber geschnittene als ganze Früchte. Ich löse das allerdings mittels Tupperware. Ganze Frucht kaufen, zu Hause in Stücke schneiden, in Tupperware packen, morgens mitnehmen. Im Kühlschrank halten sich auch geschnittene Früchte problemlos über Nacht.
      3 0 Melden
    • Posersalami 25.07.2018 12:44
      Highlight Ich esse mein Obst ganz und am Stück.

      Eine Orange ist in 1min geschält, kein Problem. Wer zu faul dazu ist.. Pech!

      Dieses geschnittene Obst sollte per sofort verboten werden. Völlig sinnlose Verschwendung von Ressourcen.
      4 2 Melden
    • Politisch unkorrekt 25.07.2018 13:19
      Highlight Ich esse lieber einen ganzen Apfel.
      4 0 Melden
    • Idrisi 25.07.2018 13:38
      Highlight Wir machen eine kurze Pause und Essen dann unsere Äpfel am Stück. Die Konzepte werden dadurch viel besser.
      2 0 Melden
    • OmegaOregano 25.07.2018 13:51
      Highlight Hatte noch nie das Bedürfnis nach klein gewürfelten Äpfeln, Bananen oder sonstigem und wenn dann schneide ich sie mir selbst, bin ja kein Kind. Aber ja, die Bequemlichkeit des Menschen ist unvergleichlich.
      5 0 Melden
    • Nguruh 25.07.2018 14:50
      Highlight Also ich nehme auch auf der Arbeit das ganze Obst (egal ob Banane, Apfel, Birne oder was auch immer) und schneide es, wenn das Bedürfnis entsteht. Danach kann ich es wie du schreibst essen, während ich das Protokoll, Konzept, whatever schreibe. Diese 1-2min Aufwand sinds doch allemal wert!

      Tipp: Wenn die Arbeitskollegen alles wegessen, und du dich daran störst: lerne nein zu sagen!
      2 0 Melden
  • Resche G 25.07.2018 10:20
    Highlight Wenn es Firma ernst ist mit der Nachhaltigkeit, dann sollten diese endlich auf das Verkaufen/Produzieren von solch offensichtlich unnötigen schon fast perversen Produkten verzichten.

    Die Produzenten sollten hier ganz klar auch endlich Verantwortung übernehmen und diese nicht auf den Konsumenten abschieben.

    Wenn es keine geschnittene Früchte oder Schampos mit Mikroplastik zu kaufen gäbe würde die unserem Wohlstand kaum schaden.

    Leider versagt die viel gepriesene Selbstregulierung hier komplett und man kann solche Auswüchse nur mit Verboten beenden ;(
    69 13 Melden
    • P.Rediger 25.07.2018 12:05
      Highlight Sorry, aber all diese Grossverteiler müssen rentieren. Wenn die Kunden das Zeugs kaufen, rentiert das Produkt. Hier die Verantwortung auf die Produzenten abzuschieben geht nicht. Da ist zu 100% der Konsument gefragt. Bei diesem Beispiel funktioniert es nicht, meine Verantwortung auf die Produzenten abzuschieben. Wenn niemand den Schmarren kauft, ist er innert kürzester Frist verschwunden. Bio Obst kauft ja die Mehrheit der Konsumenten auch nicht, weil es zu teuer sei. Bei diesem Beispiel scheint der Preis jedoch nicht zu stören.
      0 1 Melden
  • Olf 25.07.2018 10:19
    Highlight Ich bin Ausländer und es wird nicht gerne gesehen wenn ich ein Messer auf mir trage, ich kaufe.
    41 71 Melden
    • Luca Brasi 25.07.2018 11:00
      Highlight Mit einem Schweizer Armeetaschenmesser werden Sie Begeisterungsstürme und Integrationslob en masse erhalten. 😂

      😉
      9 0 Melden
    • Paddiesli 25.07.2018 11:42
      Highlight Für welches Obst braucht man denn überhaupt ein Messer? Schon mal versucht, einfach reinzubeissen?
      3 2 Melden
    • Capoditutticapi 25.07.2018 11:53
      Highlight Hallo Bernd, Was willst du uns mitteilen?
      1 0 Melden
    • Mario Conconi 25.07.2018 12:15
      Highlight Schwachsinn! Keiner wird wegen einem den Gesetzen entsprechendem Taschenmesser Probleme bekommen! Sehr schwache Ausrede!
      0 4 Melden
  • Raphael Stein 25.07.2018 10:12
    Highlight Gewöhnt euch langsam an die fortschreitende Verkrüppeung der Zivilisation, oder tut was dagegen.
    53 14 Melden
  • lilie 25.07.2018 10:08
    Highlight Ich habe ja Verständnis, wenn jemand unterwegs Obst essen möchte und dazu ein Schälchen mundgerechte Stücke ganzen Früchten vorzieht.

    Dann wärs aber gescheiter, die Supermärkte würden Früchtebars einrichten, wo man die zugeschnittenen Früchte in ein Schäleli oder mitgebrachtes Tupperware schöpft, anstatt alles einzeln abzupacken.

    Ich dachte, Coop hätte sowas im Angebot.
    54 14 Melden
    • Jesses! 25.07.2018 12:44
      Highlight Coop hat dicke, fette PlastikBehälter mit fadem Inhalt im Angebot. That‘s it. Betty B. ist alt und dement geworden.
      3 2 Melden
    • Hierundjetzt 25.07.2018 12:57
      Highlight Du meinst so à la Hiltl oder Tibits? Das ist aber nicht mehr für alle zahlbar 😉
      1 1 Melden
    • De Hans-Ueli vom Pragel 25.07.2018 16:11
      Highlight Hallihallo Salmonellen🐏
      3 0 Melden
    • lilie 25.07.2018 17:34
      Highlight @Hierundjetzt: Ja so ähnlich. Ja, es ist teuer, das ist es aber auch einzeln abgepackt (siehe Artikel). Wer zu faul ist, seinen Zvieri zuhause selber zu schneiden und in einem Tupperware mitzunehmen, muss halt mehr bezahlen.

      @Hans-Ueli: Weiss nicht, ob sich Salmonellen darauf ausbreiten. Eigentlich ist das mehr ein Problem auf rohen Eierspeisen.

      Und in den Verpackungen können sich auch Keime ausbreiten, das ist jedenfalls beim Schnittsalat nachgewiesen. Aber das verpackte Zeug steht ja tagelang im Regal, während eine Früchtebar täglich frisch aufgefüllt wird.
      1 1 Melden
    • Lichtblau550 25.07.2018 19:33
      Highlight @Jesses: „Betty B. ist alt und dement geworden“. Auch wenn sie nie wirklich jung war - wie gut ist das denn? Die Botschaft ist perfekt und könnte was bewirken. Denn nichts wird von den Grossverteilern mehr gefürchtet, als untrendy und unhip zu sein. Betty B. als alte (Plastik-)Schachtel: sehr cool.
      2 0 Melden
  • Alterssturheit 25.07.2018 10:08
    Highlight Wann kommt endlich die geschälte Banane in die Läden ?
    66 3 Melden
  • Forrest Gump 25.07.2018 10:03
    Highlight Habe ja ein gewisses Verständnis für diese geschnittenen Früchte beispielsweise in einem Coop To-Go am Bhf o.ä. für Unterwegs. Auch wenn man stattdessen auch einen Apfel kaufen könnte, den man nicht aufwendig schälen muss. Dass man sowas für Zuhause einkauft, kann ich aber absolut nicht verstehen.
    18 27 Melden
    • dan2016 25.07.2018 10:39
      Highlight Apfel schälen muss?
      Erdbeeren, die man schälen muss?
      Johannisbeeren auch geschält?
      3 2 Melden
    • domimi 25.07.2018 11:49
      Highlight Apfelschale ist essbar und sogar gesund
      3 2 Melden
    • Panna cotta 25.07.2018 11:55
      Highlight Forrest Gumps Mutter pflegte zu sagen: "Dumm ist, wer Dummes tut."
      Wozu muss man einen Apfel schälen?
      2 2 Melden
    • Jesses! 25.07.2018 12:50
      Highlight Apfel aufwändig schälen? Ist das ein Witz? In Thailand z.B. gehst Du an einen Früchtestand. Dort hat es ganze, frische Früchte. In 20 Sekunden sind die geschält. Vom Profi natürlich. Nicht vom faulen Schweizer. Dann ab in den Teller und Hochgenuss. Unsere CH-Gesellschaft ist oft an Traurigkeit nicht zu überbieten. Kein Wunder werden viele Menschen depressiv bei solchen Luxus-Problemen. Einen Apfel schälen...welch Zeitverschwendung.
      2 4 Melden
    • Fabio74 25.07.2018 14:11
      Highlight Warum muss man einen Apfel schälen?
      3 2 Melden
    • Forrest Gump 25.07.2018 18:05
      Highlight Ich schreibe ja, dass man einen Apfel nicht schälen muss!? Aber diese Leute essen ja lieber geschälte und geschnittene Mangos, Melonen, etc.
      2 0 Melden
    • lilie 25.07.2018 19:25
      Highlight @alle: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: Forrest Gump schreibt klar und deutlich, dass man Äpfel NICHT schälen muss.

      Einfach nochmals lesen. ;)
      3 2 Melden
  • Zione 25.07.2018 09:55
    Highlight Terrorismusbekämpfung: wenn Früchte und Gemüse schon geschnitten sind, muss niemand mehr ein Messer dabei haben. So wird Terrorismus bekämpft.
    Ev. sollte sich Protell aktivieren. Wenn das so weiter geht, könnten bald die Schweizer Sack Messer verboten werden...
    32 11 Melden
    • Sheldon 25.07.2018 10:28
      Highlight Die Protellis erschiessen die Tomate zuerst, damit sie tot ist.
      2 2 Melden
  • Caturix 25.07.2018 09:46
    Highlight Ob die Nachfrage gross ist interessiert keinen. Umweltschutz gehört höher gestellt als Kundenwünsche. In allen Bereichen wo man unötiges streichen kann.
    64 11 Melden
    • Jesses! 25.07.2018 12:55
      Highlight Und zum absolut Monster-Uunötigen gehört der Kauf von Wasser. Ich verstehe einfach nicht, weshalb Menschen in der CH für Wasser
      wezahlen, wo erstklassiges Trinkeasser aus dem Hahn fliesst? Fiji-Wasser, Evian, San Pellegrino, Valser usw. Vor lauter Kopfschütteln fällt mir bald der Kopf ab.
      3 0 Melden
    • Decke 25.07.2018 13:15
      Highlight Ja danke, dann können die Läden zu machen.
      0 0 Melden
  • Ms. Pond 25.07.2018 09:46
    Highlight Ein Obstsalat oder eine Portion Melone mag ja noch Sinn machen. Wer kann schon in der Mittagspause eine ganze Wassermelone essen? Gewisse Produkte wie z.B. geschälte Bananen oder Eier gehören jedoch verboten. Das generiert so viel Abfall und ist eine reine Energieverschwendung.

    Hier müssten die Detailhändler in die Verantwortung genommen werden. Nur weil etwas verkauft werden kann, sollte es nicht zwingend erlaubt sein. Es ist traurig, dass der Staat immer wie mehr regulierend eingreifen muss, nur weil die Leute selbst keine Verantwortung übernehmen wollen.
    40 7 Melden
  • kleiner_Schurke 25.07.2018 09:43
    Highlight Ich versehen die Leute von heute nicht mehr. Da wollen die essfertige Früchte im Supermarkt im Shopville kaufen, verpackt soll es aber dann nicht sein. Man kann durchaus Früchte einfach so kaufen, kein Problem auf dem Markt oder direkt beim Bauern, aber da gehrt ganz bestimmt kein Hipster aus der Stadt hin. Wann lernen diese Leuten endlich dass ihr urbanes Pseudo Bioleben eine Illusion ist. Wer wie ein Biobauer leben will muss ein Biobauer sein, den Güllegeruch ertragen und auf dem Land leben. Aber das wäre ja uncool und würde so ganz und gar nicht is Trendyleben passen.
    64 26 Melden
    • Ms. Pond 25.07.2018 10:25
      Highlight Man kann durchaus auch in der Stadt lokale Bio Produkte kaufen. Sogar die Grossverteiler bieten regionale frische Produkte an. Man muss nicht extra selbst zum Bauer fahren.

      Käufer von solch unnötig abegpackten Produkten sind aber höchstwahrscheinlich eher keine Bio-Konsumenten.

      In jedem Laden bekommt man einen frischen Apfel. Der ist, auch wenn Bio, erst noch günstiger, als der zugeschnittene im Plastikabfall.
      3 0 Melden
    • meine senf 25.07.2018 10:38
      Highlight Die "Leute" kann man auch nicht verstehen. Einfach deshalb, weil die "Leute heute" aus verschiedenen Menschen besteht.

      Vielleicht sind die "Bio-Urbanen" und die Käufer dieser Artikel nicht die selben Personen? Könnte doch sein.
      2 1 Melden
    • Kater Murr 25.07.2018 14:24
      Highlight ...etwas weit ausgeholt Herr Biobauer!
      5 1 Melden
  • Yummy 25.07.2018 09:41
    Highlight Genial, Produkt ohne viel Aufwand für den vielfachen Preis zu verkaufen. Da hat das Marketing gas gegeben ;)

    Und dass so viel ausgelegt wird zeigt, dass die Konsumenten es auch kaufen :)

    Ich persönlich finde zwar Tomaten hat man schnell halbiert, aber bei Orangen oder anderen Früchten, die mühsam zu schälen sind, ist das eine gute Sache. (Granatapfel, Orangen, Mango etc...)
    26 57 Melden
    • Saraina 25.07.2018 10:01
      Highlight Orangen sind mphsam zu schälen...?🤔
      40 12 Melden
    • issagoal 25.07.2018 10:56
      Highlight ich stimme yummy weitestgehend zu, möchte die liste aber noch mit einer frucht ergänzen: erdbeeren!! ich finde es mühsam dieses grüne ding am ende der erdbeere selbst zu entfernen. am besten finde ich es, wenn man die erdbeeren direkt verwenden kann und nicht mühsam jede einzelne erdbeere preparieren muss.
      2 2 Melden
    • matcha 25.07.2018 13:29
      Highlight Es gibt dann noch die option,einfach früchte zu kaufen, die sich zum unkomplizierten essen eignen. Ich habs habe es probiert, ist gar nicht so schwierig.
      3 0 Melden
    • meine senf 25.07.2018 13:34
      Highlight Orange schälen kann schon ziemlich tropfen und geht oft nicht ohne Messer.

      Aber für unterwegs kann man ja auch ein oder zwei leichter schälbare Mandarinchen statt eine Orange kaufen.
      2 1 Melden
  • Janis Joplin 25.07.2018 09:40
    Highlight Erinnert mich grauenvoll an Marks & Sparks in den UK - hier ist sämtlicher Food, welcher zuhause in 5 Minuten selbstgemacht werden könnte wie z.B. ein rohes Stück Fleisch, stilvoll mit Rosmarinzweig und Zwiebel angerichtet und schlicht gewürzt - in einer riesigen Plastikbox verpackt, auf dass man das Teil beim Nachhausekommen einfach in den Ofen schiebe.
    16 10 Melden
  • Tavares 25.07.2018 09:36
    Highlight Es gibt Menschen, die sowas kaufen? DIE sind das Problem!
    84 13 Melden
    • Decke 25.07.2018 13:15
      Highlight Richtig!
      1 1 Melden
  • desmond_der_mondbaer 25.07.2018 09:34
    Highlight Natürlich werden wir Menschen faul, wenn wir mit solchen Aktionen faul gemacht werden. Finde es sehr sehr schade..
    35 6 Melden
  • meine senf 25.07.2018 09:31
    Highlight Verkäufer: "Wir finden es nicht gut, aber manche Kunden wollen es, also bieten wir es an."
    (manche) Käufer: "Ich finde das eigentlich nicht gut, aber wenn das Angebot schon besteht, kommt es auf mich ja nicht an".

    Warum das Essen nicht gleich schon vorgekaut verkaufen?
    Oder gleich schon verdaut, ist doch viel convienter, wenn man es nicht erst selber so mühsam essen muss ...
    65 9 Melden
  • Micha Moser 25.07.2018 09:30
    Highlight Heuchlerisch par exellence
    30 7 Melden
  • Loe 25.07.2018 09:30
    Highlight Genau gleich wie ein Schweizer Detailhändler mit zwei grossen O's, welcher Limetten in 3er und 4er-Packungen separat in Plastik+Schale verpackt... (Nebendran risen Kiste mit offenen zum Abwägen. Ab solchen Aktionen bekomm ich Zustände.
    32 5 Melden
    • Linus Luchs 25.07.2018 11:04
      Highlight Dieser Detailhändler mit den zwei Os inszeniert sich ja auch mit "Natura"-Produkten als Umweltschützer und verkauft gleichzeitig Alu-Einweggrills mit Metallbeinen, die nach einmaligem Gebrauch weggeworfen werden. Auf der Verpackung prangt zu allem Hohn noch ein Kleeblatt.
      Diese Marketingfuzzis haben wohl eine so dicke Haut, dass sie kein Rückgrat brauchen.
      4 2 Melden
    • one0one 25.07.2018 12:22
      Highlight Bei den Bio Gurken dasselbe. Die sind in Plastik. Die "normalen" sind ohne Plastik...
      Das mit den Limetten hat mich auch schon sehr geärgert.
      1 0 Melden
  • peigi 25.07.2018 09:22
    Highlight 1. Wenn es nicht gekauft würde, würde es nicht angeboten
    => Der Konsument hat bzw. hätte hier am meisten Macht
    2. Wenn man will kann man sich wunderbar politisch engagieren, hat ja beim Plastiksack auch geklappt
    => Ist halt mühsam, da man Initiativen nicht via Instagram oder Like einreichen kann (bin selber auch nicht besser :)
    3. Geschnittene Früchte in Cellophan und Röhrli sind jetzt der Tod. Da muss ich direkt eine Auszeit vom dekadenten Westen nehmen, ein kurzes Wochenende in London oder Yoga in Bali etc.
    => Natürlich billig, ja keine CO2 Abgaben auf den Tickets, sonst kostets zu viel :)
    50 4 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 25.07.2018 10:29
      Highlight Es hat bereits co2 Gebühren auf Flugtickets...
      0 1 Melden
    • Jesses! 25.07.2018 13:01
      Highlight Deine Logik stimmt eben nicht: wenn das Smartphone nicht erfunden worden wäre, würde es niemand vermissen. Warum? Weil es niemand vermisst hat, als es dies noch nicht gegeben hat. Das Prinzip Nachfrage gleich Angebot hat sich in der modernen Gesellschaft verändert. Gemerkt?
      0 4 Melden
    • peigi 26.07.2018 08:04
      Highlight Kerosin ist de Fakto Steuerfrei: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kerosinsteuer
      Eine echte CO2 Abgabe gibt es nicht. Allenfalls bietet eine Airline eine Myclimate Wohlfühlabgabe an, nur ist das Ökokosmetik.
      @ Jesses! Nach deiner Logik war früher alles besser und alle (ausser du, weil, du durchschaust das System ;) sind doof...
      Wie wäre es denn mit einer echten Internalisierung der externen Kosten? Wenn die Verpackung so schlimm ist, dann gibts da drauf halt eine echte Unweltabgabe. Dann können sie von mir aus mundgerechte Mangoschnitze eingepackt in Mahagonikisten kaufen. Für 300.- / Kg.
      0 0 Melden
  • Linus Luchs 25.07.2018 09:18
    Highlight «Geschnittene Früchte und Gemüse entsprechen einem Trend bei den Konsumenten.»

    Ja, die gedankenlose Zerstörung unserer Lebensgrundlagen entspricht eben auch einem Trend bei den Konsumenten. Das müsste aber die Anbieter nicht daran hindern, verantwortungsbewusst zu sein und diese Produkte nicht anzubieten. Und wenn das nicht klappt, dann läge es an der Politik, diesen hirnrissigen Auswüchsen einen Riegel zu schieben.
    25 8 Melden
  • Pet R. Pan 25.07.2018 09:17
    Highlight Die Detailhändler sind genau so in der Pflicht wie die Kunden.

    Kann doch nicht so schwer sein!
    29 4 Melden
    • Decke 25.07.2018 13:16
      Highlight Danach heisst es den Laden boykottiere ich, haben sowiso nicht was ich will.. scheiss Spiel
      0 0 Melden
  • DanielaK 25.07.2018 09:17
    Highlight Ich bin auch kein Fan von geschnittenen und verpackten Früchten und Gemüse. Allerdings kann ich Melonenschnitze noch eher nachvollziehen als geschälte Mandarinen oder die Apfelschnitze. Gerade alleinstehende Personen können die riesigen Wassermelonen kaum alleine essen. Grosse Schnitze könnte man natürlich auchzu Huase teilen und in eine Box verpacken, klar. Aber wieso man eine Mandarine oder einen Apfel kleinschneiden muss verstehe ich beim besten Willen nicht! Die haben ja schon Portionengrösse. Wofür haben wir Zähne und Taschenmesser? 3 Tomaten halbieren und zusammen verpacken? 😂😂😂
    48 1 Melden
  • axantas 25.07.2018 09:11
    Highlight Dagegen gibt es eine ganz einfache Abhilfe: Wenn wir es nicht kaufen, verschwindet das Zeug aus den Läden - und zwar ziemlich schnell.

    Da es immer noch angeboten wird, wird es ganz offensichtlich gekauft. Nehmen wir uns also selber an der Nase.
    43 6 Melden
  • LeChef 25.07.2018 09:10
    Highlight Einmal unabhängig davon, dass wohl nur Faultiere und Grenzdebile vorgeschnittene Tomaten kaufen: Habt ihr Umweltfreunde eigentlich das Gefühl, dass auch nur ein einziges Plastikteil weniger im Atlantik schwimmt, weil ihr im Coop die Plastikpackung weglasst?

    Habt ihr schon mal überlegt, wie Plastik eigentlich ins Meer kommt? Jedenfalls nicht aus eurem Hausmüll.

    Was ist die Überlegung dahinter, ausser unehrlicherweise das eigene Gewissen zu beruhigen? Würde ich gern mal wissen.
    22 35 Melden
    • lilie 25.07.2018 10:02
      Highlight @LeChef: Fokussierung auf ein Teilproblem.

      Plastik belastet die Umwelt nicht erst und nicht nur, wenn er im Ozean landet. Die Erdölgewinnung ist bereits problematisch (Fracking und so), die Weichmacher im Plastik dringen zudem in Lebensmittel ein und dind der Gesundheit auch nicht gerade förderlich, die Plastikmengen blähen die Abfallberge unverhältnismässig auf (wodurch mehr Benzin in die Luft gepustet wird wegen dem Transport) und selbst bei fachgerechter Entsorgung entsteht (mindestens) jede Menge CO2.

      Daher: Keine Verpackung ist besser.
      31 8 Melden
    • Pachyderm 25.07.2018 10:06
      Highlight Plastik ist nicht nur wegen dem Müll im Meer ein Problem. Aus dem (begrenzt vorhandenen) Erdöl könnte man nützlicheres machen als geschältes Obst zu verpacken.
      20 3 Melden
    • Saraina 25.07.2018 10:07
      Highlight Die Überlegung dahinter ist, ein Bewusstsein zu schaffen, das vom Konsumenten zum Produzenten überschwappt. Auch Tourismus kann seinen Teil leisten. Die Verschandelung weiter Teile der marokkanischen Landschaft durch Millionen herrenloser Plastiktüten hat manchen Durchreisenden derart empört, dass es den Verantwortlichen nicht entgangen ist. Es macht mehr Sinn, in entwickelten Ländern Druck aufzubauen, als in ärmeren Ländern, wo die Bevölkerung eh nichts zu sagen hat.
      10 6 Melden
    • DanielaK 25.07.2018 10:17
      Highlight Ich gehöre nicht zu den 'dunkelgrünen" Menschen. Ich denke mir einfach umgekehrt, warum soll ausgerechnet ich nicht darauf achten müssen? Ich erfreue mich an der Natur und möchte, dass es ihr gut geht. Sich etwas Gedanken über Zusammenhänge zu machen hat noch keinem geschadet. Wobei ich mir niemals anmassen würde alles zu wissen und zu beachten.
      25 1 Melden
    • LeChef 25.07.2018 10:35
      Highlight Lilie: Das CO2 ist sicher ein Punkt. Nur frage ich mich da schon, ob diese geringen Mengen da wirklich im Verhältnis stehen zur Ächtung, die die Plastiktüte und Packung heutzutage erfährt.

      Pachyderm: Ich dachte über die Angst vor Peak Oil seien wir heute weg. Es hat sich gezeigt, dass der Preismechanismus schon dafür sorgt, dass das Öl nicht zu Unzeiten ausgeht.

      Meiner Meinung nach gäbe es im Umweltschutz wichtigere Baustellen. Es ist schon etwas irrational, sagen wir, Tomaten aus Spanien mit dem Laster in die Schweiz zu karren und sich dann über deren Verpackung aufzuregen.
      1 2 Melden
    • lilie 25.07.2018 17:26
      Highlight @LeChef: Ich sammle seit Jahren den Plastikmüll separat zum Recyclen, und obwohl ich Gemüse und Früchte offen einkaufe und dazu entweder Papiersäcke (wieder-)verwende oder kompostierbare Taschen, macht bei mir der Plastik 50% vom Volumen des Restmülls aus (Haushaltsmüll ohne Papier, Karton, Glas, PET, Grünabfall etc.).

      Dazu kommt der Abfall, den man so täglich unterwegs generiert, vom Schoggistängeli bis zum Takeaway, vom Starbuckscafé bis zu dem erwähnten Obst-to-go.

      Von daher: Doch, unsere Abfallberge bestehen zu einem sehr grossen Teil aus Plastik. Das muss besser werden.
      2 0 Melden
  • saukaibli 25.07.2018 09:10
    Highlight Ich kann ja noch verstehen, dass man Wassermelonen als Schnitze verkauft für unterwegs, da die meisten ja keine ganze Wassermelone aufs Mal essen mögen. Aber bei kleinen Früchten, die man sowieso ganz isst, ist diese Plastik- und somit auch Ressourcenverschwenderei eine absolute Perversion und sollte verboten werden. Nur weil gewisse Menschen zu faul und zu ignorant sind, auch nur einen Gedanken an die Umwelt zu verschwenden, muss man deren Bedürfnis nicht unbedingt befriedigen. Wer das macht, dem geht es einzig nur ums Geld und der heuchelt, wenn er irgendwas von Umweltschutz schwafelt.
    23 1 Melden
  • trishi 25.07.2018 09:06
    Highlight Wenn immer mehr Menschen ihr Obst&Gemüse nur noch auf dem Markt oder direkt beim Bauernhof einkaufen und den Rest in den vielen tollen Unverpackt-Läden, werden auch Coop&Co. bald auf diesen Zug aufsteigen. Ganz ohne Verpackung klappt nämlich super! Spart wertvolle Ressourcen und Kosten: Überlegt mal, wie viel ihr bei jedem verpackten Produkt für die Verpackung statt für den Inhalt bezahlt...und dann auch noch die Entsorgungsgebühr... Jeder kann diesen Irrsinn schon heute für sich stoppen!
    11 5 Melden
  • Madison Pierce 25.07.2018 09:06
    Highlight Oder geschnittene Melonen. Zu einem Kilopreis von 30 Franken...

    Idiotisch, aber eigentlich schön, dass wir es uns leisten können. Es zeigt, dass Lebensmittel aktuell zu günstig sind. Wir geben weniger als 10% unseres Einkommens für Lebensmittel aus und können trotzdem Fertigprodukte kaufen. Die Generation vor uns hat 30% ausgegeben für unverarbeitete Lebensmittel.
    16 3 Melden
    • DanielaK 25.07.2018 10:19
      Highlight Schon, aber wie viel % des Einkommens gehen schon Fix für Steuern, KK und Wohnung drauf? Man rechne was noch übrig bleibt/blieb.
      9 6 Melden
    • Madison Pierce 25.07.2018 10:52
      Highlight Steuern weiss ich nicht, aber KK war günstiger, bzw. noch nicht obligatorisch. (Dafür sind wir jetzt besser versorgt.) Miete war auch günstiger.

      Aber trotzdem hatte man früher weniger Kaufkraft. Ich bin nicht in armen Verhältnissen aufgewachsen, aber es war normal, dass ich die Kleider vom Cousin getragen habe und diese nach mir der Nachbarsjunge bekommen hat. Ans Meer in die Ferien war auch eine Ausnahme.

      Wenn man nur bedenkt, was wir heute so für Unterhaltung ausgeben: Smartphone, Spotify, Netflix, Games... Damit hätte man früher viele Kassettli kaufen können.
      5 0 Melden
    • Lichtblau550 25.07.2018 19:55
      Highlight Wir waren auch nicht arm und haben schön gewohnt und gut gegessen. Aber es gab damals noch den „Zahltag“, an dem man sich en famille etwas Spezielles gönnte, weil es davor etwas knapp geworden war. Wohin ist eigentlich dieser Ausdruck verschwunden? 🙂
      0 0 Melden
  • Jiri Lala 25.07.2018 09:03
    Highlight Wir richten uns nach den Kunden... eben nicht: Ihr schafft unnötige Bedürfnisse!
    340 105 Melden
    • Fabio74 25.07.2018 09:25
      Highlight Warum? Wer kauft diesen Mist?
      11 11 Melden
    • KXXY 25.07.2018 10:07
      Highlight Ich. Und jetzt gleich doppelt, um dem Kleingeistern aus Biedermeierhausen eins auszuwischen.

      Lernt es: DER KONSUMENT RETTET DEN PLANETEN nicht.

      Was wir brauchen ist eine globale Plastiksteuer: 2.- pro Kilo.

      Aber nein, lieber ein Shitstörmli fürs Gwüsseli ...
      10 21 Melden
    • Hierundjetzt 25.07.2018 10:23
      Highlight Ein Bedürnis nach Grundnahrungsmittel kann man nicht erschaffen.

      Hingegen die Schwelle für den Konsum senken.

      Und auch da: im 2018 ist es ist der Kunde der entscheidet, nicht das pöse Unternehmen
      4 5 Melden
    • Skeptischer Optimist 25.07.2018 10:38
      Highlight Ganz genau.
      2 0 Melden
    • Decke 25.07.2018 13:11
      Highlight Also ist die Migros schuld wenn die Kunden es kaufen? Das heisst wenn ich ein PS starkes Auto kaufe und zu schnell fahre kann ich die Rechnung an den Hersteller schicken?
      1 0 Melden
    • Fabio74 25.07.2018 14:14
      Highlight Kxxx Der Kunde kann und soll seinw Verantwortung mittragen zum Schutz der Umwelt. Kauft niemand dieses Zeug, verschwindet es wieder .
      0 0 Melden
    • Decke 25.07.2018 16:20
      Highlight Das mit der Plastiksteuer geht auch nicht. Wisst ihr noch als die Migros begonnen hat 5 Rappen für Plastiksäckli zu verlangen? Hehe Abzocker waren sie, haben trotzden 80% gespart
      0 0 Melden
    • Kong 25.07.2018 21:49
      Highlight diese „Bedürfnisse“ importieren wir doch vom Ausland... 😕
      0 0 Melden
  • My Senf 25.07.2018 09:03
    Highlight Ich weiss auch nicht wie wir das fertig bringen und alle 3 Tage einen Sack voll Plastik und Karton Verpackung haben?!

    Ich hab das Gefühl die Verpackungen werden immer mehr statt weniger
    50 8 Melden
    • trishi 25.07.2018 10:37
      Highlight Ging uns auch so, bis wir angefangen haben, unsere Einkaufsläden und die Produkte mit Verstand auszuwählen. Inzwischen haben wir ca 90% (!) weniger Müll. JEDER kann das schaffen!
      6 2 Melden
  • Gubbe 25.07.2018 08:57
    Highlight Die Faulheit greift um sich. Da wo Fertiggerichte aufwärmen schon als 'Kochen' gelten, will man doch eine frische Tomate nicht auch noch aufschneiden.
    Mich graust, da geht jeglicher Geschmack verloren, wenn überhaupt einer bei den hochgezüchteten Tomaten da sein sollte.
    60 11 Melden
    • The Hat Guy 25.07.2018 09:46
      Highlight «Mich graust, da geht jeglicher Geschmack verloren, wenn überhaupt einer bei den hochgezüchteten Tomaten da sein sollte.»

      Jegliche Früchte/Gemüse/Getreide, die wir heute essen wurden über die Jahrzehnte und -hunderte «hochgezüchtet». Üblicherweise war das Ziel dabei Geschmack und/oder Ertrag zu verbessern.
      11 3 Melden
    • Alnothur 25.07.2018 09:52
      Highlight Ich kenne Leute, denen dauert es zu lange und ist zu aufwändig, eine Portion Spaghetti zu kochen...
      9 1 Melden
    • Gubbe 25.07.2018 10:50
      Highlight The Hat Guy: Sehr selten wurde auf Geschmack geachtet. Das Aussehen war wichtig und der Ertrag. Rote, violette, orange, gelbe usw. Tomaten gehen als Deko durch, für mich die beste Schweizer Tomate ist die 'Berner Rose'. Halt nicht tiefrot, aber immerhin mit besserem Geschmack.
      2 3 Melden
    • The Hat Guy 25.07.2018 13:04
      Highlight Falsch. Die meisten Früchte und Gemüse waren ziemlich ungeniessbar (primär zu sauer oder bitter) bevor wir begonnen haben, die süssesten herauszupicken und weiterzuentwickeln.

      Auch deine geliebte Berner Rose ist mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Züchtung. Die Ur-Tomate sah wohl kaum so aus und schmeckte nicht nach Berner Rose.
      2 2 Melden
  • dancortez 25.07.2018 08:52
    Highlight mir bleibt über die dekadenz unserer westlichen kultur ab und zu mal kurz das lachen im hals stecken... und dann wird mir wieder bewusst, am ende ist das alles teil der natürlichen selektion :)
    48 12 Melden
  • Diavolino666 25.07.2018 08:52
    Highlight "Obst-to-go" - ein neues Unwort wurde erschaffen... «Unser Sortiment richtet sich in erster Linie nach dem Kundenbedürfnis» - Was soll das für ein Bedürfnis sein? "Bin zu doof, Früchte zu schälen"? Was kommt als nächstes? "Bin zu doof, Essen zu kauen"?
    279 54 Melden
    • LeChef 25.07.2018 09:03
      Highlight Ja genau, nennt sich Smoothie ;)
      100 3 Melden
    • Madison Pierce 25.07.2018 09:04
      Highlight "Bin zu doof, Essen zu kauen" => Dafür gibt es Smoothies. Pürierte Früchte für 10 Fr./Liter. Steht dafür "vegan", "Karma" oder ein englischer Hipster-Begriff drauf.
      91 10 Melden
    • Black hat (minus hat) 25.07.2018 09:40
      Highlight Das Bedürfnis ist: «Ich bin unterwegs und möchte Früchte essen.» Und eine Melone rüsten oder Mango schälen ist im Tram halt einfach relativ mühsam, deshalb kauft man das fertig gerüstet und verpackt.
      22 17 Melden
    • The Origin Gra 25.07.2018 09:47
      Highlight @Madison Pierce: Also bitte. Ich schmeisse Früchte meiner Wahl in den Mixer, zerhäcksle das ganze und fühle es in eine Glasflasche.
      Preis: Früchte + Herstellungszeit + (Abwaschzeit 😒).
      Smoothie geht auch Öko
      9 4 Melden
    • Theor 25.07.2018 09:51
      Highlight Gibts doch schon: Nennt sich Smoothies und Fruchtsäfte.
      5 0 Melden
    • Alnothur 25.07.2018 09:53
      Highlight Dann kauft man sich einen Apfel, oder eine Birne, oder meinetwegen Orange fürs Tram... Oder kauft sich eine Melone und schneidet sie zu Hause. Ist doch verdammt noch mal nicht schwierig.
      23 4 Melden
    • Firefly 25.07.2018 10:00
      Highlight @Black hat (minus hat) Mein Bedürfnis wäre, nicht dauernd unterwegs sein zu müssen und mehr Zeit zum essen zu haben. Wieso bietet mir das der Markt nicht an?
      13 3 Melden
    • leermoond 25.07.2018 10:02
      Highlight Der Trend zu doof, Essen zu kauen kam schon mit dem Smoothie-Hype.
      11 0 Melden
    • Der schon wieder 25.07.2018 10:05
      Highlight Viele sind einfach zu faul Früchte zu schneiden!
      15 2 Melden
    • KXXY 25.07.2018 10:09
      Highlight „Shit-Störmli“ to-go, passt dazu ....
      10 7 Melden
    • Saraina 25.07.2018 10:13
      Highlight Wie wär‘s mit: ich bin unterwegs und habe noch Zähne, also kaufe ich einen Apfel, spüle ihn ab und beisse rein? Oder: ich kaufe eine Orange, schäle sie, werfe die Schale in den Abfallkorb und esse sie?

      Aber geschnittene Mango kaufen und die Verpackung im Tram liegen lassen geht einfach nicht. Ich nehme an, dazu gibt es auch ein Plastikgäbeli und ein Serviettli, weil sonst wird der Türöffner klebrig? Und ist Zivilisation wirklich: ich habe Lust und muss die sofort befriedigen?
      21 6 Melden
    • The Hat Guy 25.07.2018 12:50
      Highlight Natürlich kann man statt einer Mango auch einen Apfel essen 🙄 Ich würde auch nie sowas kaufen. Aber offenbar gibt es Leute, die das wollen, sonst würde das ganz schnell wieder aus den Kühlregalen verschwinden. Im Übrigen bin ich nicht sicher, ob bei wirklich die Plastikverpackung das grosse Problem ist und nicht einfach schon die Tatsache, dass eine Frucht um die halbe Welt geflogen werden musste…

      @Firefly: Dann mach das doch. Bist ja ein erwachsener Mensch, oder? Es zwingt dich niemand, Tram zu fahren und dort auch noch zu essen.
      2 1 Melden
    • AnnenMay 25.07.2018 12:51
      Highlight Nennt man dann "Smoothie"
      0 0 Melden
    • Idrisi 25.07.2018 13:36
      Highlight Wer trinkt Smoothies? Derjenige der zu doof zum kauen ist :-) Danke Diavolino!
      2 0 Melden
    • De Hans-Ueli vom Pragel 25.07.2018 16:10
      Highlight Gebe Dir Recht! Ich verstehe einfsch nicht, wedhalb jemand für den Lunch im Büro einen vorgeschnittenen, abgepackten Salat kauft anstatt herzhaft in einen Kopf Eisbergsalat zu beissen!
      3 1 Melden
    • De Hans-Ueli vom Pragel 25.07.2018 16:14
      Highlight Hab mal versi ht eine Wassermelone im Tram zu essen...
      2 0 Melden
    • Saraina 25.07.2018 17:52
      Highlight Nein, es gibt keine Leute, die jahrelang in den Coop gingen und sehnsüchtig Ausschau nach einer essfertig präparierten Mango oder Tomate hielten und beim Personal danach verlangten.

      Aber wenn das saftige Fleisch der Frucht durch den Plastik scheint, und schnellen Genuss verspricht, kauft der Kunde halt. Sieht er die Mango, Tomate oder Orange ganz, schaltet er möglicherweise einen kritischen Gedanken zwischen den Appetit und den Kaufimpuls: das saftet aber...
      Und diesen kritischen Gedanken will das Marketing möglichst vermeiden. Dass der Kunde das verlangt, ist Quatsch. Er kauft es einfach.
      4 0 Melden
    • Firefly 25.07.2018 19:00
      Highlight @The Hut Guy, denkst du all die morgendlichen und abendlichen Pendler im Auto, Zug und Tram, machen das zum Vergnügen und freiwillig? Hast du mal ihre Mienen beobachtet?. Wir leben in einer Welt, in der man für die wirklich wichtigen Dinge wenig Entscheidungsfreiheit hat, bei unbedeutendem Pipifax jedoch alles haben kann, auch das, auf das man selber nie gekommen wäre.
      0 0 Melden
    • Lichtblau550 25.07.2018 20:14
      Highlight Da gabs mal eine Zeit, da hat kein Schwein im Tram gegessen (warum auch?) und allerhöchstens Babys nuckelten an Flaschen. Und die Leute - zumindest in Zürich - hatten doch ziemlich viel Stil. 🙂
      2 0 Melden
    • Kong 25.07.2018 21:51
      Highlight extrem convenient = leere Verpackung, es ist sogar schon gegessen worden. Das ehemalige Kilo Äpfel 20.-, und das Beste... du kannst davon soviel konsumieren wie du willst und nimmst noch ab!
      🤪
      0 0 Melden
  • Clife 25.07.2018 08:48
    Highlight Bereits halbierte Tomaten? Brauch ich nicht. Die 2 Sekunden nehm ich mir gerne noch Zeit, um etwas zu kochen...
    42 3 Melden
  • Hans Gsseh 25.07.2018 08:47
    Highlight "Alle" erzürnen sich darüber und trotzdem bieten uns die Händler nur an nach was verlangt wird. Wie in dem Bericht auch bestätigt wird.
    201 57 Melden
    • Jiri Lala 25.07.2018 09:04
      Highlight Irgend wer kauft immer irgend was
      12 2 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 25.07.2018 09:18
      Highlight die Händler sind aber auch in der Lage die Bedürfnisse zu steuern. Als Händler könnte man auch einfach sagen, "aus der Verantwortung zur Umwelt, verkaufen wir den Schrott nicht. "
      Leider gäbe es aber genug andrere Händler, die auf sie Pfeifen.
      24 5 Melden
    • Firefly 25.07.2018 09:54
      Highlight Wenn ich meinem kleinen Sohn immer alles geben würde, wonach er verlangt, käme das gar nicht gut!

      Der Kapitalismus und freie Markt erzieht die Menschen nun mal zum Kopflosen Konsumenten. Die Frage ist, ob wir das wollen? Denn aufräumen müss dann die Allgemeinheit oder der Staat hinterher.
      18 4 Melden
    • Eifach öpis 25.07.2018 10:47
      Highlight Das stimmt eben nicht. Wenn diese Produkte nich plötzlich in den Läden aufgetaucht wären, wäre niemand auf die Idee gekommen bereits geschälte Orangen kaufen zu wollen. Das Marketing erschafft die Bedürfnisse erst und behauptet dann, dass der Kunde danach verlangt...
      17 3 Melden
    • Hierundjetzt 25.07.2018 10:47
      Highlight Firefly: Das ist mir zuviel 2018ger Snowflake. Also A) bist Du erwachsen, dann schieb nicht Deine Unvermögen an Dritte ab, lies "diesen Kapitalismus" Das ist einfach nur - pardon l'expression - lächerlich.

      B) Kapitalismus "erzieht" keine Menschen. Oder hast Du letzthin eine Stromturbine gekauft, weil es gerade im Angebot war? Eine Lokomotive? Also.

      C) Wenn Du jedem Angebot sofort hinterherhechelst, empfehle ich Dir vielleicht mal ein intensives Gespräch mit einer Fackkraft.
      10 5 Melden
    • Frank Farmer 25.07.2018 10:53
      Highlight Ja mehrkwürdigerweise sind gewisse Personen bereit für diese Produkte mehr zu bezahlen.
      Eigentlich wäre ein Verzicht auf diese Produkte und der Kauf von offen angebotenen Früchten und Gemüse das beste um Portemonnaie und Umwelt zu schonen.
      3 1 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 25.07.2018 11:30
      Highlight @eifach öppis
      ich würde eher sagen, das Marketing "nährt" Bedürfnisse. Jemand der es von Anfang an Idiotisch findet geschälte Äpfel zu verkaufen lässt sich nicht umstimmen. Wenn aber jemand mundgerechte Happen möchte, der fühlt sich angesprochen. Beispiel: man steh im Geschäft und hat lust auf einen kleinen Snack aber halt eher was gesundes. Und da sind dann die Ananas oder Melonenstücke und das Mundgerecht in der Auslage, perfekt. Man kauft halt keine ganze Ananas und schneidet die sich schnell zurecht.

      Idiotisch ist es dennoch u wird dann Noch auf idiotische weise weiter getrieben.
      2 2 Melden
    • glointhegreat 25.07.2018 12:20
      Highlight Da bin ich eben nicht so sicher. Wie Lidl und Aldi angeben sei die Nachfrage sehr gering. Ich gehe mal davon aus dass Migros und Coop Ihre Furzideen einfach aus dem Ausland übernehmen und jetzt diese einfach mit dem Kundenwunsch begründen. Solche Mitarbeiter die sich solchen Quatsch ausdenken und auch umsetzen sollte man gleich entlassen. Vor allem als Firma die Umweltfreundlich sein will. ..... Mehrere Verpackungsexperten die sich Strategien ausdenken.... Seid Ihr noch ganz bei Trost? Benutzt einfach mal euren Kopf liebe Migros und Coop.
      5 2 Melden
    • Jesses! 25.07.2018 12:41
      Highlight Nein, es wird nicht verlangt. Die Leute kaufen das, weil es angeboten wird. Und vorallem diejenigen Leute kaufen das, die nichts aber auch gar nichts hinterfragen. Und denen die (Um)-welt offensichtlich egal ist.
      7 2 Melden
    • Decke 25.07.2018 13:19
      Highlight Ist halt einfach nicht wahr. Auch wenn es so wäre gebe ich dem Produkt 4 Wochen. Wenn nicht gekauft ist es weg.
      1 0 Melden
    • Firefly 25.07.2018 13:23
      Highlight @Hierundjetzt

      A: Ja, am 1.3.1976 wurde ich erwachsen und bin es seither.

      B: Hä? Äpfel und Birnen und so...

      C: Der Artikel zeigt ja gerade, dass offensichtlich jedem noch so blöden Angebot hinterhergehächelt wird. Natürlich beeinflusst ein Angebot das Verhalten der Menschen. Um dies zu sehen muss man kein Experte sein sondern einfach mit offenen Augen durch die Welt gehen. Und dann noch all die Werbung... für was, wenns nicht beeinflussen würde?

      D: Gelegenheit macht Diebe.
      0 0 Melden
  • Melker Spitzwegerich 25.07.2018 08:39
    Highlight La vie en tomate...
    41 3 Melden
  • Watcherson 25.07.2018 08:39
    Highlight Wer sowas kauft hat echt ein Problem!
    41 14 Melden
  • NotWhatYouExpect 25.07.2018 08:39
    Highlight Ich kann da nur noch den Kopf schütteln...
    28 12 Melden

Weniger Abfall dank digitalem Kassenzettel – doch kaum jemand nutzt ihn

Täglich landen tausende Kassenzettel nach wenigen Sekunden im Müll. Dabei gibt es schon heute die technische Möglichkeit, auf den Ausdruck zu verzichten. Das Problem: Fast niemand weiss davon.

Papier von der Maschine reissen, zerknüllen und ab in den Papierkorb. An den Selfcheckout-Kassen vollziehen die Kunden die Bewegung im Sekundentakt. Auch die Kassierer haben die Bewegung verinnerlicht. Denn der Kassenzettel ist bei vielen unbeliebt – ein Wegwerfprodukt.

Unnötige Papierverschwendung, findet ein Kunde und wendet sich auf Facebook an die Migros.

Migros teilt auf Nachfrage von watson mit, dass man derzeit an einer Lösung arbeite. Zum Thema Kassenzettel gebe es eine Arbeitsgruppe. …

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