Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

NZZ-Mediengruppe mit mehr Gewinn – aber nur dank Verkäufen



ANLAESSLICH DER BEKANNTGABE DER BILANZ DER NZZ MEDIENGRUPPE FUER DAS JAHR 2014 AM FREITAG, DEM 13. MAERZ 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Das Hauptgebaeude mit Logo Neue Zuercher Zeitung (NZZ) in Zuerich am Dienstag, 16. Dezember 2014. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Die NZZ-Mediengruppe hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 28,7 Millionen Franken eingefahren. Das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Einer der Gründe für den positiven Abschluss ist der Verkauf von Audienzz-Anteilen an Admeira.

Admeira, die Werbeallianz von SRG, Swisscom und Ringier, kaufte im vergangenen Jahr 15 Prozent von Audienzz. Dabei handelt es sich um die digitale Verkaufsorganisation der NZZ-Mediengruppe. Über die Details wurde damals Stillschweigen vereinbart.

Neben den Audienzz-Anteilen verkaufte die NZZ-Mediengruppe auch ihren Teil des «Tagblatts der Stadt Zürich» an Tamedia und 14 Prozent der «Surseer Woche». Über all diese Verkäufe liegen keine detaillierten Zahlen vor. Klar ist aber, dass diese bei der NZZ-Mediengruppe für willkommene Einnahmen sorgten.

Ohne diese Verkäufe und ohne gut laufende Wertschriften sähe das Ergebnis des vergangenen Jahres deutlich schlechter aus. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern nahm gemäss einer Mitteilung der NZZ-Mediengruppe vom Montag um 1,8 Millionen auf 25,6 Millionen Franken ab. Die EBIT-Marge ging von 6,2 auf 6,0 Prozent zurück.

Dieser Rückgang liege hauptsächlich an den Regionalmedien, die noch stark vom Werbe- und Druckmarkt abhängig seien, schreibt die NZZ- Mediengruppe. Nach unten zeigt vor allem der Print-Werbemarkt. Diese Umsatzeinbusse von 12 Prozent habe aber grösstenteils durch Sparmassnahmen kompensiert werden können.

Neu bündelt die NZZ ihre Regionalmedien mit denjenigen der AZ Medien in einem Gemeinschaftsunternehmen, wie sie im Dezember bekannt gegeben hatte. Die beiden Partner erhoffen sich davon Grössenvorteile.

Mehr Dividende für die Aktionäre

Die gesamte NZZ-Gruppe erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 428,2 Millionen Franken. Das entspricht einer Abnahme von 3 Prozent gegenüber 2016. Das Eigenkapital inklusive Minderheitsanteile erhöhte sich gleichzeitig um 4,9 auf 285,2 Millionen Franken.

Vom guten Abschluss sollen die Aktionäre profitieren. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine Dividende von 250 Franken pro Aktie. Im Vorjahr lag die Dividende bei 200 Franken. (sda)

Wie Medien ihre Themen auswählen – ein Erklärungsversuch

abspielen

Video: Angelina Graf

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Eine reine Provokation»: SVP ärgert sich über den neuen Arena-Moderator Brotz

Sandro Brotz fetzte sich in der Vergangenheit wiederholt mit ranghohen SVP-Politikern. Dass der «Rundschau»-Frontmann künftig die «Arena »moderiert, stösst bei der Sünneli-Partei auf grosses Unverständnis.

Politisch ist es eine gewagte Wahl: Der aktuelle Moderator der «Rundschau» Sandro Brotz wird künftiger Moderator der Diskussionssendung «Arena». Er tritt damit die Nachfolge von Jonas Projer an, der nach fünf Jahren vom Schweizer Fernsehen SRF zur «Blick»-Gruppe wechselt.

Brotz ist nicht irgendwer, sondern ein Mann, der sich gerne mit den Mächtigen angelegt. Vor allem SVP-Exponenten hat er in jüngster Vergangenheit wiederholt zum Kochen gebracht.

Unvergessen ist das Interview mit dem ehemaligen …

Artikel lesen
Link zum Artikel