Wirtschaft
Mobile

Sunrise macht massiv mehr Gewinn – danke Antennen-Buebetrickli

Sunrise macht massiv mehr Gewinn – dank Antennen-Buebetrickli

09.11.2017, 07:0209.11.2017, 08:38

Der Telekomkonzern Sunrise hat in den ersten neun Monaten einen Gewinnsprung gemacht. Unter dem Strich schoss der Reingewinn von 39 Millionen auf 481 Millionen Franken nach oben.

Grund dafür ist der Verkauf von über 2200 Antennenmasten an die spanische Firma Cellnex für eine halbe Milliarde Franken, wie Sunrise am Donnerstag bekannt gab. Auf der anderen Seite muss das Telekomunternehmen die Masten jetzt zurückmieten, was sich in den Kosten niederschlägt.

So blieb der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) bei 444 Millionen Franken stabil. Ohne die Mietkosten für die Masten wäre der Betriebsgewinn um 1,6 Prozent gestiegen.

Der Umsatz schrumpfte um 3,7 Prozent auf 1,345 Milliarden Franken. Ein Grossteil des Rückgangs ist durch die Senkung der Durchleitungsgebühren im Handynetz zustande gekommen, die im Fachjargon Mobilfunk-Terminierungsgebühren genannt werden.

Diese Senkung hatten die drei Telekomkonzerne Sunrise, Swisscom und Salt auf Anfang Jahr vereinbart. Damit stellen sie sich gegenseitig weniger für die Durchleitung von Anrufen aufs Handy in Rechnung.

Mit den Zahlen hat Sunrise die Erwartungen der Finanzgemeinde in etwa erfüllt. Analysten hatten gemäss der Nachrichtenagentur AWP im Durchschnitt mit ganz leicht mehr Umsatz und genau so viel Gewinn gerechnet. (sda)

Wie war das Leben ohne Handy

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Jetzt weiss die Schweiz hoffentlich Bescheid über Trump
Manche hatten gehofft, Donald Trump werde sich in Davos zurückhalten. Dann hielt er eine seiner ausufernden Reden voller Eigenlob und Unwahrheiten. Die Schweiz verschonte er nicht.
Es wäre zu schön gewesen: Donald Trump kommt als Stargast ans WEF, liest eine gemässigte Rede vom Teleprompter ab und äussert sich wohlwollend über das Gastgeberland Schweiz. So hatten sich das manche vorgestellt, in Bern, Davos und sonst wo. Versöhnlichkeit aber ist für diesen US-Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit kein Thema.
Zur Story