Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Chefwechsel beim Bauriesen – Implenia-CEO tritt ab



Der Baukonzern Implenia erhält einen neuen Konzernchef: Anton Affentranger tritt zurück. Sein Nachfolger wird am 1. Oktober André Wyss, wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab.

Anton Affentranger, CEO von Implenia, spricht anlaesslich der Implenia-Halbjahresmedienkonferenz, im The Metropolitans, Zuerich, am Donnerstag, 20. August 2015. Der Baukonzern Implenia hat im ersten Halbjahr zwar mehr umgesetzt, aber weniger verdient. Der Umsatz stieg um 7,2 Prozent auf 1,515 Milliarden Franken. Der Betriebsgewinn sank dagegen um knapp die Hälfte auf 13,8 Millionen Franken. Grund fuer den Gewinnknick ist die Uebernahme der deutschen Bilfinger Construction, die zwar 189,9 Millionen Franken Umsatz beisteuerte, aber Sonderkosten verursachte. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Anton Affentranger tritt ab. Bild: KEYSTONE

Der Führungswechsel ist keine Überraschung. Affentranger habe den Verwaltungsrat bereits im Jahre 2016 informiert, dass er in rund zwei Jahren als Chef von Implenia zurücktreten wolle. Deshalb habe der Verwaltungsrat schon vor einiger Zeit die Suche nach einem Nachfolger gestartet, hiess es.

Der neue Konzernchef Wyss verfüge über eine jahrzehntelange internationale Führungserfahrung in unterschiedlichen Funktionen. Bis im Frühjahr 2018 war er Mitglied der Konzernleitung von Novartis. Dort leitete der 51-jährige Schweizer die gesamte Produktion von Novartis, die zentralen Konzerndienste sowie Corporate Affairs, mit weltweit fast 40'000 Mitarbeitern. Parallel dazu war er Länderpräsident von Novartis Schweiz.

Anton Affentranger hat Implenia jahrelang geprägt. Er war eine der Schlüsselfiguren bei der Gründung und beim Aufbau von Implenia. Von 2006 bis 2011 war er Präsident des Verwaltungsrats, dann übernahm der das Amt des Konzernchefs.

In seiner Zeit wuchs Implenia von 2 auf rund 4 Milliarden Franken Umsatz. Zudem wurde unter seiner Ägide die Expansion ins Ausland vorangetrieben. Verwaltungsratspräsident Hans Ulrich Meister dankte im Communiqué Affentranger für seine langjährige und erfolgreiche Tätigkeit. (awp/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Neuseeland: Erster Coronafall seit Monaten

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

29,8 Milliarden Franken Umsatz: Migros kann trotz Corona erneut zulegen

Die Migros hat auch während der Coronapandemie ihre Rekordjagd fortgesetzt. Hamsterkäufe und Onlineboom verhalfen dem «orangen Riesen» zu einem Umsatzplus von 4 Prozent auf 29,8 Milliarden Franken.

Damit hat die Migros ihren Rekord von 28,7 Milliarden Franken aus dem Jahr 2019 nochmals verbessert. Und die Migros kratzt erstmals an der Marke von 30 Milliarden.

Diese Grenze hatte Konkurrentin Coop im 2018 dank des damals in mehreren europäischen Ländern florierenden Grosshandels überschritten. …

Artikel lesen
Link zum Artikel