Wirtschaft
Schweiz

Terrorgefahr: Schweizer reisen lieber ins Tessin als nach Ägypten

Blick vom Lago di Lugano auf das Tessiner Dorf Morcote, aufgenommen am Mittwoch, 5. Oktober 2016. Morcote gewinnt die Wahl zum ''schoensten Dorf der Schweiz'', eine Wahl, die von d ...
Attraktiver geworden: Reiseziel Tessin, hier Morcote am Lago di Lugano. Bild: TI-PRESS

Schweizer reisen lieber ins Tessin als nach Ägypten – aus Angst vor Terror

23.04.2017, 17:5524.04.2017, 14:27

Die Angst vor Terror schlägt sich auch in den Reisezielen der Schweizerinnen und Schweizer nieder. So reisen sie etwa wieder lieber ins Tessin oder ins Wallis als ins Ausland. Länder wie Ägypten, die Türkei und die Arabischen Emirate werden hingegen unattraktiver.

Dies geht aus einer Studie hervor, die das Institut gfs.bern im Auftrag des Verkehrsclub TCS durchgeführt hat.

Gemäss Mitteilung vom Sonntag zeigt die repräsentative Befragung bei 1001 Personen für das sogenannte Reisebarometer, dass die Terrorangst das Reiseziel bestimmt. So werde die Schweiz wieder attraktiver, und auch Europa liege den Schweizern nahe.

Als attraktivste Destination nannten die Befragten das Tessin, das den ersten Rang belegt, sowie Graubünden und das Wallis, die auf die Plätzen drei und vier kommen. Als einziges ausländisches Ziel mithalten kann Italien: Das südliche Nachbarland ist der Schweizer zweitliebstes Ziel.

Wirtschaft

Wichtig ist der hiesigen Bevölkerung offenbar auch die kulturelle Nähe. So reisen sie ausserhalb der Schweiz am liebsten in die Nachbarländer Deutschland, Österreich und Frankreich sowie nach Spanien und Portugal. Ausserhalb Europas stehen Australien und Neuseeland am höchsten im Kurs.

Wegen Angst vor Terror werden andere Länder hingegen unattraktiver. Dazu gehören laut dem Barometer unter anderen Ägypten, die Arabischen Emirate und die Türkei. (sda)

ZUM 10. JAHRESTAG DES TERRORANSCHLAGES IN SHARM EL SHEIKH AM DONNERSTAG, 23. JULI 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Scene of a bomb explosion in the old town of Sharm el- ...
Terroranschläge wie jener in Scharm el Scheich am 24. Juli 2005 haben die Attraktivität des Reiselandes Ägypten untergraben. Bild: AP
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Zürich investiert 150 Mio. in Lademarkt für E-Autos – Konkurrenz warnt
Die Stadt Zürich ist mit ihrer Firma Energie 360 Grad die grösste Betreiberin von Ladestationen der Schweiz. Nun investiert sie 150 Millionen Franken. Konkurrenten warnen eindringlich.
Wer ein Elektroauto fährt, muss sich den Namen Joya merken. Unter diesem Namen hat die Firma Energie 360 Grad per Anfang Oktober die Angebote ihrer Töchter Gofast, Swisscharge und Move gebündelt. Mit über 25'000 Ladepunkten entstand die grösste E-Mobilitätsanbieterin der Schweiz.
Zur Story