Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Blick vom Lago di Lugano auf das Tessiner Dorf Morcote, aufgenommen am Mittwoch, 5. Oktober 2016. Morcote gewinnt die Wahl zum ''schoensten Dorf der Schweiz'', eine Wahl, die von der Schweizer Illustrierten, L’illustre, Il Caffe und SRF organisiert wurde. Die Schweizerinnen und Schweizer waehlten Morcote mit grossem Abstand auf den 1. Platz, nicht zuletzt auch wegen dem Engagement der Dorfbewoher von Morcote, welche die Wahl unbedingt gewinnen wollten. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Attraktiver geworden: Reiseziel Tessin, hier Morcote am Lago di Lugano.  Bild: TI-PRESS

Schweizer reisen lieber ins Tessin als nach Ägypten – aus Angst vor Terror



Die Angst vor Terror schlägt sich auch in den Reisezielen der Schweizerinnen und Schweizer nieder. So reisen sie etwa wieder lieber ins Tessin oder ins Wallis als ins Ausland. Länder wie Ägypten, die Türkei und die Arabischen Emirate werden hingegen unattraktiver.

Dies geht aus einer Studie hervor, die das Institut gfs.bern im Auftrag des Verkehrsclub TCS durchgeführt hat.

Gemäss Mitteilung vom Sonntag zeigt die repräsentative Befragung bei 1001 Personen für das sogenannte Reisebarometer, dass die Terrorangst das Reiseziel bestimmt. So werde die Schweiz wieder attraktiver, und auch Europa liege den Schweizern nahe.

Als attraktivste Destination nannten die Befragten das Tessin, das den ersten Rang belegt, sowie Graubünden und das Wallis, die auf die Plätzen drei und vier kommen. Als einziges ausländisches Ziel mithalten kann Italien: Das südliche Nachbarland ist der Schweizer zweitliebstes Ziel.

Wichtig ist der hiesigen Bevölkerung offenbar auch die kulturelle Nähe. So reisen sie ausserhalb der Schweiz am liebsten in die Nachbarländer Deutschland, Österreich und Frankreich sowie nach Spanien und Portugal. Ausserhalb Europas stehen Australien und Neuseeland am höchsten im Kurs.

Wegen Angst vor Terror werden andere Länder hingegen unattraktiver. Dazu gehören laut dem Barometer unter anderen Ägypten, die Arabischen Emirate und die Türkei. (sda)

ZUM 10. JAHRESTAG DES TERRORANSCHLAGES IN SHARM EL SHEIKH AM DONNERSTAG, 23. JULI 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Scene of a bomb explosion in the old town of Sharm el-Sheikh, Egypt, on Sunday, July 24, 2005.  A rapid series of car bombs in this Red Sea holiday resort, devastated a luxury hotel and a coffee shop and killed at least 88 people. (KEYSTONE/AP/Jockel Finck)

Terroranschläge wie jener in Scharm el Scheich am 24. Juli 2005 haben die Attraktivität des Reiselandes Ägypten untergraben.  Bild: AP

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Warten auf Bond... James Bond

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ökonomen haben's berechnet: Leben retten lohnt sich auch wirtschaftlich

Bisher fuhr der Bundesrat im Nebel, wenn es um eine Abwägung der Massnahmen gegenüber den wirtschaftlichen Kosten ging. Nun legen die Ökonomen der Taskforce eine Berechnung vor, die zeigt: Strengere Massnahmen lohnen sich auf allen Ebenen.

Seit Wochen erklären es die Ökonominnen und Ökonomen der Science Taskforce des Bundesrates mantraartig: Härtere Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verhindern nicht nur Tote und schwere Krankheitsverläufe, sondern machen auch wirtschaftlich Sinn.

In einer Pressekonferenz sagte Monika Bütler, Ökonomin und Taskforce-Mitglied: «Die Übersterblichkeit führt zu hohen Kosten, selbst wenn ein drohender Kollaps des Gesundheitssystems vermieden werden kann.» Selbst bei konservativen …

Artikel lesen
Link zum Artikel