Wirtschaft
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Nur 13.7 Millionen Franken: UBS-Chef Ermotti muss Lohneinbusse hinnehmen



UBS-Chef Sergio Ermotti hat im vergangenen Jahr weniger verdient. Er erhielt einen Lohn von 13.7 Millionen Franken für das Geschäftsjahr 2016. Im Vorjahr waren es noch 14.3 Millionen Franken gewesen. Die geht aus dem Vergütungsbericht der UBS hervor.

ARCHIVBILD ZUR BEKANNTGABE DER JAHRESBILANZ 2016 DER BANK UBS, AM FREITAG, 27. JANUAR 2017 - Sergio Ermotti, CEO of Switzerland's biggest bank UBS, during a press conference in Zurich, Switzerland, Tuesday, February 10 2015. UBS reports a 5% rise in the fourth-quarter net profit. The Swiss bank benefited from a significant tax gain and sharply reduced the amount of money set aside to deal with legal issues. Zurich-based UBS said fourth-quarter net profit rose to 963 million Swiss francs ($1.04 billion, Euro 919,2 million), from 917 million francs reported in the same period a year earlier. The figure was lifted by a net tax benefit of 493 million francs, UBS said. (KEYSTONE/Ennio Leanza).

Muss den Gürtel deshalb kaum enger schnallen: UBS-CEO Ermotti Bild: KEYSTONE

Grund dafür waren tiefere Boni: Die variable Vergütung sank von 11.5 auf 10.9 Millionen Franken, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht, den die UBS am Freitag veröffentlichte.

Insgesamt liess sich die UBS ihre Konzernleitung 97.9 Millionen Franken kosten, nach 93.4 Millionen Franken im Vorjahr. Diese Summe verteilt sich aber auf mehr Köpfe als noch im Vorjahr, da die Geschäftsleitung von zehn auf zwölf Mitglieder aufgestockt wurde.

Die Boni unterliegen noch der Zustimmung der Aktionäre an der Generalversammlung in diesem Jahr. (sda)

Rückstellungen drücken Geschäftsergebnis

Die UBS hat 2016 weniger verdient als zunächst gedacht: Im Geschäftsbericht 2016 beziffert die Bank den Gewinn auf 3,2 Milliarden Franken. Die ungeprüften Ergebnisse, die Ende Januar veröffentlicht wurden, zeigten noch einen Gewinn von 3,3 Milliarden Franken. Grund für die Abweichung sind höhere Rückstellungen.

Die UBS musste im Zusammenhang mit einer Grundsatzvereinbarung mit der National Credit Union Association (NCUA) zur Beilegung eines Streits zu Hypothekenpapieren (RMBS) mehr Geld zur Seite legen, wie die Grossbank in einer Mitteilung zum Bericht vom Freitag schreibt. Die Anpassung drückt der den Aktionären zurechenbare Gewinn um 102 Millionen Franken.​

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 12.03.2017 06:32
    Highlight Highlight Kein Top-Manager kann die hohen Verluste einer Fehlstrategie verantwortlich tragen, muss er auch nicht, weil die Ungewissheiten bei der Strategiewahl zu gross sind. Bei der richtigen Wahl der Strategie darf er aber auch nicht für etwas belohnt werden, bei dem die Umstände, sein Mitarbeiterstab und das Glück eine wesentliche Rolle gespielt haben. Zudem verliert ein Topshot bei Misserfolg lediglich seine Stelle und kann als gut Qualifizierter bald wieder eine neue antreten. Die Konsequenzen aus seiner Verantwortlichkeit sind beschränkt, rechtfertigen also auch keinen Riesenlohn im Erfolgsfall.
  • Capslock 11.03.2017 16:38
    Highlight Highlight Jö, der tut mir aber echt leid. weniger "Lohn", das kann doch nicht sein oder hat er schlicht und einfach nicht gut und zu wenig gearbeitet?
  • Hierundjetzt 10.03.2017 11:46
    Highlight Highlight Und jetzt bekommt er nicht mal die 70.- AHV. Die Welt ist einfach ungerecht.
  • rodolofo 10.03.2017 11:46
    Highlight Highlight Oon, der Ärmste!
    Muss seinen Gürtel enger schnallen, auf 5 Meter 20 Zentimeter Loch-Länge...
  • Schniggeding 10.03.2017 11:36
    Highlight Highlight Wir als Dienstleister der Superreichen werden das zu spühren bekommen. Weil er jetzt weniger Geld hat zum ausgeben...die arme Sau.
  • LU90 10.03.2017 10:42
    Highlight Highlight Leute, abgesehen davon, dass dieser hohe Lohn m.E. nicht zu rechtfertigen ist, steht im Artikel nicht ein Wort darüber, dass sich S. Ermotti über den Lohnrückgang beschwert.
    • pun 10.03.2017 10:49
      Highlight Highlight https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sarkasmus
    • FrancoL 10.03.2017 10:58
      Highlight Highlight Naja gerade doof ist der Ermotti ja nicht!
    • seventhinkingsteps 10.03.2017 18:54
      Highlight Highlight Man kann ja trotzdem mit ihm Mitleid haben?! Manche Menschen haben echt kein bisschen Mitgefühl
  • pun 10.03.2017 09:40
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
  • poga 10.03.2017 09:16
    Highlight Highlight Ich finde bei den Kommentaren hier ein paar Dinge übersehen. Erstens habe ich nicht gelesen, dass er sich beschwert hätte. Zweitens, ist es auch mal schön zu lesen, dass in einem schlechteren Kahr auch der Lohn zurück geht. Mir fällt eigentlich nichts ein was so einen hohen Lohn rechtfertigt, darum möchte ich diesen Punkt jetzt nicht schön reden. Aber ich halte mich halt auch an die positiven Punkte daran. Hoffentlich macht das Dchule.
    • FrancoL 10.03.2017 10:30
      Highlight Highlight Fraglich ob es Schule machen soll.
      Es geht doch mehr um die Wertung: Wenn Ermotti einen leichten Rückgang hinnehmen muss dann ist dies im Gegensatz zur Frage ob der Lohn von über 10 Mio gerechtfertigt ist irrelevant.
      Der leichte Lohnrückgang vermag doch nicht annähernd die Kardinalfrage der Entlöhnungshöhe zu konkurrenzieren oder gar zu relativeiren.
    • poga 10.03.2017 11:03
      Highlight Highlight @FrancoL das wollte ich auch nicht. Ich wollte nur den positiven Punkt der Meldung und den Umstand in den Raum werfen, dass es nicht geschrieben steht dass er sich beschwert. Dies aus einem einfachen Grund. Der Stimmung wegen. Weil genau so eine Stimmung vergiftet wird. Mit dieser Vergiftung, fühlen sich die Einen immer schlechter, während die anderen immer mehr von Neidern usw reden. Dies nützt am Ende des Tages niemandem.
  • c-bra 10.03.2017 08:24
    Highlight Highlight 13'700'000.- im Jahr
    1'053'846.- im Monat (inkl 13ten)
    20 Abeitstage à 52'692.-
    sagen wir der Herr arbeitet 10 Stunden am Tag (wird wohl in Wirklichkeit mehr sein) ergibt das einen Stundenlohn von 5'269.-, das entspricht in etwa mein Monatslohn. So weit so gut.

    Angenommen Herr Ermotti geht pro Tag 3min auf das Klo, verbringt er 1 Stunde pro Monat auf der Toilette.

    Fazit: Sergio Ermotto verdient mit (entschuldigung) "kacken" so viel wie ich in einem Monat arbeite.

    Irgendwie deprimierend..
    • Neuromancer 10.03.2017 11:43
      Highlight Highlight Der Unterschied: Er kann sich seinen vergoldeten Popo auch gleich mit 100er Nötli säubern.
      Mit Geld ins Klo schmeissen kennen sie sich bei der UBS nämlich aus.
    • Hierundjetzt 10.03.2017 11:50
      Highlight Highlight Du bist aber auch nicht Chef von 60'000 MA sondern während der Arbeitszeit auf Watson 😘😜
    • seventhinkingsteps 10.03.2017 13:13
      Highlight Highlight Niemans arbeitet so hart, dass er 50'000 am Tag verdient hat
  • äti 10.03.2017 08:13
    Highlight Highlight Ich leide voll mit ihm.
  • Vedder (aka der Dude) 10.03.2017 07:54
    Highlight Highlight Der Ärmste...wirklich....das reicht knapp zum überleben
  • Bowell 10.03.2017 07:34
    Highlight Highlight #jesuisSergio
    • Hierundjetzt 10.03.2017 13:07
      Highlight Highlight 😂😂😂
  • seventhinkingsteps 10.03.2017 07:30
    Highlight Highlight Hui, auf was verzichtet so ein Mensch in dem Fall?
    • flausch 10.03.2017 09:41
      Highlight Highlight Goldenes Toilettenpapier wohl kaum das geht glaube ich in der Spesenabrechnung unter.
  • Illumino 10.03.2017 07:10
    Highlight Highlight oh.... der Arme, er hat mein ganzes Mitgefühl

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