DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Credit Suisse macht deutlich mehr Gewinn – doch die Analysten hätten mehr erwartet



Die Credit Suisse hat im dritten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Beim Reingewinn wurden die Markterwartungen allerdings nicht ganz erreicht.

Der Reingewinn kletterte auf 424 Millionen Franken nach 244 Millionen im Vorjahr. Die Erträge waren mit 4,89 Milliarden Franken allerdings etwas tiefer als im Vorjahr. Der Geschäftsaufwand sank um 8,5 Prozent auf 4,15 Milliarden Franken. Damit gibt die Bank für jeden eingenommen Franken fast 84 Rappen aus.

ARCHIV -- ZUR MELDUNG, DASS DIE FINANZMARKTAUFSICHT BEI DER CREDIT SUISSE MAENGEL BEI DER GELDWAESCHEREIBEKAEMPFUNG FESTGESTELLT HAT, STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, 17. SEPTEMBER 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Tidjane Thiam, CEO of Switzerland's second biggest bank Credit Suisse (CS), attends the general assembly at the Hallenstadion in Zurich, Switzerland, Friday, April 27,   2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Credit-Suisse-CEO Tidjane Thiam. Bild: KEYSTONE

Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Vorfeld mit einem Geschäftsertrag in der Höhe von 5,05 Milliarden, mit einem Geschäftsaufwand von 4,25 Milliarden und einem Reingewinn von 476 Millionen gerechnet.

Konzernchef Tidjane Thiam zeigte sich zufrieden mit den Fortschritten bei der Restrukturierung. Es sei der höchste bereinigte Gewinn in einem dritten Quartal seit 2014 gewesen, liess er sich in der Mitteilung zitieren.

Neugelder sprudeln

Im ersten und zweiten Quartal seien die Märkte im Allgemeinen günstig gewesen und die Kundenaktivität hoch. Und: «Im dritten Quartal, das von deutlich schwierigeren Bedingungen und geringerer Kundenaktivität geprägt war, konnten wir die Widerstandsfähigkeit unseres neuen Geschäftsmodells unter Beweis stellen.»

Der Bank flossen Nettoneugelder in Höhe von 16,6 Milliarden Franken zu verglichen mit 15,4 Milliarden im zweiten Quartal. Die verwalteten Vermögen wurden per Ende September mit 1'405 Milliarden Franken ausgewiesen und damit um 7 Milliarden höher als noch Ende Juni.

In Sachen Kosteneinsparungen sieht sich die Bank auf Kurs, bis Ende des Jahres Netto-Kosteneinsparungen von unter 17 Milliarden zu erreichen.

Mit Blick nach vorne zeigt sich die Grossbank vorsichtig. Trotz der anhaltenden geopolitischen Spannungen in Bezug auf den Welthandel und der möglichen Auswirkungen der Änderungen in der Geldpolitik der Zentralbanken seien die Aussichten für das globale Wirtschaftswachstum im Schlussquartal 2018 nach wie vor positiv, hiess es.

Allerdings habe sich die Stimmung im dritten Quartal weiter eingetrübt. Man gehe auch von einer erneuten Verschlechterung im vierten Quartal aus. (awp/sda)

2023 möchte Schweden das erste Land ohne Bargeld sein

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Schwierige Zeiten und harte Entscheidungen»: Credit Suisse plant Riesen-Umbau

Die Credit Suisse lotet Insidern zufolge einen tiefgreifenden Umbau der skandalgeplagten Bank aus. Angesichts des geringen Börsenwertes befürchte die Spitze des zweitgrössten Schweizer Instituts, dass die Bank ins Visier eines aktivistischen Investors oder eines zukaufshungrigen Konkurrenten geraten könnte.

Dies sagten drei mit der Situation vertraute Personen zur Nachrichtenagentur Reuters. Um solchen Vorstössen den Wind aus den Segeln zu nehmen, prüfe die Bank etwa einen Verkauf des Asset …

Artikel lesen
Link zum Artikel