Wirtschaft
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THEMENBILD ZUR BMK DER GENOSSENSCHAFTLICHEN UNTERNEHMENSGRUPPE FENACO --- Bananas, apples, pears and oranges in the Landi store in Oberbalm in the canton of Bern, Switzerland, pictured on March 7, 2008. The branch of Landi in the village Oberbalm near Bern conducts a grocery store, an Agrola gas station and a sub-office of Swiss Mail. Landi is one of the two retail trade chains of Fenaco, the cooperative organization of the Swiss farmers. 350 Landi stores offer a range of products customized for farmers like seeds, fertilizer, pesticides, feeding stuff and agricultural machines as well as fuel and articles for the daily needs. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Fruechteauslage in der Landi-Filiale in Oberbalm, aufgenommen am 7. Maerz 2008. Die Landi-Filiale im Berner Dorf betreibt neben dem Detailhandel und der Agrola-Tankstelle auch eine Post-Zweigstelle. Die Landi ist eine der beiden Detailhandelsketten der Fenaco, der genossenschaftlichen Organisation der Schweizer Bauern. Die 350 Laeden der Landi bieten ein auf die Beduerfnisse der Bauern zugeschnittenes Sortiment. Nebst Saatgut, Duenger, Spritzmitteln, Futtermitteln und Maschinen werden Artikel des taeglichen Bedarfs und Kraftstoff angeboten. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Umkämpfter Markt: Die kleinen Bioläden wollen ein grösseres Stück vom Kuchen. Bild: KEYSTONE

Aufstand der Kleinen: Bio-Revolte gegen die Dominanz von Migros und Coop

Im Geschäft mit biologischen Lebensmitteln kommt es zum Angriff auf die Grossverteiler: Eine Beteiligungsgesellschaft will die in die Jahre gekommenen unabhängigen Bio-Läden zusammenführen – und ihnen ein Facelift verpassen.

benjamin weinmann / schweiz am wochenende



Ein Artikel von

Am Anfang waren sie allein. Die Biomärkte hatten ihre treue, aber überschaubare Kundschaft, die oft als Kupfer-Wolle-Bast-Fraktion verschrien wurde. Doch in den letzten Jahren ist der Bio-Mief verschwunden. Pumpernickel-Brot, glutenfreie Teigwagen und vegane Glace haben sich zum Massenmarkt entwickelt. Die Kunden wollen sich gesund und mit gutem Gewissen ernähren, auch wenn der Einkauf dadurch teurer wird. Das haben die beiden Detailhandelsriesen Coop und Migros erkannt – und fahren nun die grossen Gewinne ein.

Die einstigen Pioniere hingegen, die unabhängigen Fachmärkte, haben das Nachsehen. Sie setzen zwar mit zuletzt 270 Millionen Franken insgesamt mehr als vor fünf Jahren um, doch ihr Marktanteil ist von 13,2 auf 10,9 Prozent geschrumpft, wie neuste Zahlen des Dachverbands Bio Suisse zeigen. Dieser vertreibt das Knospe-Gütesiegel, das unter anderem für einen nachhaltigen Anbau steht. Nicht zuletzt seit dem Schweizer Markteinstieg der deutschen Bio-Kette Alnatura, die hierzulande in Kooperation mit der Migros Genossenschaft Zürich kräftig expandiert, geraten die Margen der kleinen Händler unter Druck. Aus den heute 8 Alnatura-Filialen sollen es mittelfristig 20 werden.

FC-Thun-Präsident mit Bio-Ader

Doch nun bahnt sich in der Branche ein Aufstand an. Die Beteiligungsgesellschaft Bio Development AG (BD AG) mit Sitz in SeonAG hat ein Projekt namens Renaissance gestartet, mit dem Ziel, die unabhängigen Biofachmärkte zu stärken. Markus Lüthi, Verwaltungsratspräsident der Gesellschaft und nebenbei auch Präsident des FC Thun, bestätigt einen entsprechenden Bericht des deutschen Branchenblatts «Lebensmittelzeitung». «In den nächsten fünf Jahren möchten wir eine Verbundgruppe auf die Beine stellen mit bis zu 100 Filialen als Mitglieder», sagt Lüthi.

FC Thun Praesident Markus Luethi applaudiert im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Thun und dem FC Lausanne-Sport, am Samstag, 15. Oktober 2016, in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Markus Lüthi, Präsident des FC Thun und der Bio Development AG. Bild: KEYSTONE

Schon heute ist die BD AG ein bekannter Player in der Branche. Sie ist Mehrheitsaktionärin des Grosshändlers Bio Partner AG, welche beim Renaissance-Projekt die Umsetzung übernimmt und zuletzt 117 Millionen Franken umsetzte. Pikant: Bio Partner beliefert heute nebst zahlreichen Bioläden unter anderem auch Coop, Migros und Alnatura mit Lebensmitteln.

Im Ausland ist die BD AG mit knapp 40 Prozent an der drittgrössten Bio-Kette Deutschlands beteiligt, der Berliner Bio Company, die es auf 57 Geschäfte bringt. Und im Süden ist die BDAG an der Kette EcorNaturaSì beteiligt, der Nummer 1 in Italien mit 270 Geschäften und 370 Millionen Euro Umsatz. Insgesamt setzt das Geschäft der BD AG über 500 Millionen Franken um. «Wir werden in der Schweiz aber keine eigene Ladenkette starten, sondern die Unabhängigkeit der einzelnen Fachmärkte stärken.»

Anfang 2018 wolle man erste Informationsveranstaltungen für interessierte Biohändler durchführen und sie für die Idee gewinnen, sagt Lüthi. Die Vision ist ein Servicepaket, das den Händlern angeboten wird. «Wir werden individuelle Leistungen bieten, von der Standortberatung bis hin zum Marketing, der Ausbildung und dem Innenausbau.»

Shops haben Facelifting nötig

Beim Auftritt vieler Bio-Märkte bestünde Aufholbedarf, sagt Lüthi diplomatisch. Will heissen: Das eine oder andere Geschäft ist in die Jahre gekommen, wirkt alt und hätte dringend ein Facelifting nötig. «Viele konnten sich Investitionen aber oft nicht leisten», sagt der 59-Jährige. Auch die Schaffung eines neuen Labels für die geplante Verbundgruppe wird für einen späteren Zeitpunkt laut Lüthi geprüft, damit die Positionierung des Händlers auch optisch rasch erkennbar ist.

The Dirty Dozen: Dieses Obst und Gemüse kauft man besser immer BIO!

Er sagt, er habe prinzipiell nichts gegen die Bio-Offensive der Grosshändler. Aber: «Bio ist nun mal nur begrenzt industriell produzierbar für zwei Grossverteiler wie Migros und Coop.» Der Fachhandel spiele deshalb eine wichtige Rolle gerade in Bezug auf die individuelle Beratung im Geschäft und die regionalen, spezialisierten Sortimente. «Das kann nur ein Fachmarkt bieten.» Beim Projekt Renaissance ginge es darum, dass sich die Konsumenten der Verarbeitungsprozesse bewusst würden, sagt Lüthi, «quasi von der Heugabel zur Essgabel.»

Laut Bio-Suisse wurden 2016 in der Schweiz 2,5 Milliarden Franken mit Bioprodukten umgesetzt – 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Laut dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (Fibl) mit Sitz in Frick AG ist die Schweiz gar Weltmeister mit jährlich 291 Franken an Pro-Kopf-Ausgaben für Bioprodukte. Marktführerin Coop bringt es auf 1,3 Milliarden Franken, die Migros auf 800 Millionen.

Wir sind Bio-Weltmeister und das sind unsere Bestwerte

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • sowhat 01.10.2017 21:17
    Highlight Highlight Bio Partner AG und damit die Hauptaktionärin BD AG will sich den Schweizer Markt sichern, bevor jemand anders das Geld dafür zusammenbringt oder die Kleinen sich tatsächlich zusammenschliessen.
    Der Titel ist also verfehlt. Es ist das genaue Gegenteil. Die kleinen machen keinen Aufstand, sondern sie werden von einem potenten Grossen im Hintergrund zusammen getrommelt.
    Das ist nicht grundsätzlich schlecht; es reduziert nur die Angebotsvielfalt und verunmöglicht künftigen "Einzelnen" eigene Preisgestaltung und somit Kostendeckung. uswusw...
  • OenoPhil 01.10.2017 06:43
    Highlight Highlight CH-Bio (nach Bundesverordnung) ist genau gleich wie EU -Bio. MigrosBio , Alnatura ua halten sich an diesen Minimalstandard. Biosuisse Knospe ist ein privates Label und in vielen Bereichen strenger als CH-Bio. Auch Importware mit Knospe muss die Biosuisse Richtlinien einhalten.
    Ich habe weiter unten schon einen Link dazu gepostet ... haben aber nicht alle gelesen;-)
  • rodolofo 30.09.2017 17:42
    Highlight Highlight "Pumpernickel-Brot, glutenfreie Teigwagen und vegane Glace" sind auch in einem Bioladen nicht gerade Renner...
    Da gibt es nämlich wesentlich "Ggluschtigeres" und Feineres: Butterzopf aus dem Holzofen, wenig gesüsste und nicht mit Magermilch verdickte Fruchtjoghurts, oder knackig frische Salate vom "Bio-Ggmüesler" aus der Region zum Beispiel!
    Biopartner haben seit der Fusion von Eichberg und Via Verde quasi eine Monopolstellung in der Verteilung Ostschweizer Bioläden.
    Bereits früher versuchte der Grossist die Läden immer mehr an sich zu binden und so deren Sortiment mit zu bestimmen...
    • Eine_win_ig 02.10.2017 06:06
      Highlight Highlight Ich bin in der glücklichen Situation gerade neben Solothurn zu wohnen. Jeden Samstag riesen Markt. Da kriegt man alles direkt vom Bauern :) Für das Gris der Schweizer allerdings nicht möglich leider...
  • p4trick 30.09.2017 13:25
    Highlight Highlight Was mich stört bei Coop und Migros ist dass das Bio Gemüse mit Plastik verpackt ist. Das muss es sein um die Gemüse voneinander zu halten. Das wäre nicht nötig wenn alles Bio wäre. Eine Lösung dafür wäre wünschenswert. Nachhaltig einkaufen und den ganzen Plastik Abfall am Ende ist auch nicht toll.
    Reine Bio Läden haben dieses Problem nicht
    • Binnennomade 30.09.2017 15:01
      Highlight Highlight Tun die das nicht auch, damit das Gemüse länger hält und weniger Food Waste entsteht?
    • rodolofo 30.09.2017 17:45
      Highlight Highlight @ Rendel
      Bedienung ist teuer.
      Selbstbedienung ist billiger.
      Und die Kundschaft will auch bei Bio-Produkten einen möglichst geringen Mehrpreis bezahlen.
    • p4trick 30.09.2017 17:58
      Highlight Highlight Nein der Plastik dient einzig dem Schutz der unbehandelten Bio Produkte vor den mit Pestiziden behandelter Produkte im Nebenfach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hexentanz 30.09.2017 12:48
    Highlight Highlight Ich zieh von nahe der DE Grenze jetzt dann ins Mittelland. Hab bisher oft Rindhacks in DE gekauft.. ok.

    Mittlerweile aber schon mal in der zukünftigen Wohngemeinde im Mittelland den Dorfladen abgecheckt.

    Siehe da: Rindshacks vom Bauernhof im Dorf.. Kostet zwar 3x soviel, aber hat trotzdem was in mir ausgelöst:

    Ich habs so toll gefunden, zu wissen wo dieses Rind aufgewachsen ist, dessen Weide zu sehen und beim Essen bewusst zu geniessen und wissen wohers ist.

    Das ganze war für mich ein viel besseres Erlebnis als der Einkauf bei Mirgros oder auch mal Lidl/Hieber in DE.
    Be Local! :)
    • Eine_win_ig 02.10.2017 06:08
      Highlight Highlight Ja Rendel.
      Oft bleibt nur der lokale "Märit", falls es denn einen gibt...
  • sherpa 30.09.2017 11:43
    Highlight Highlight Offenbar haben die "Kleinen" nun auch noch gemerkt, dass man mit Bio-Artikeln Geld verdienen konnte und blasen zum "Großangriff" auf die Großverteiler. Wenn man die Zeit verschlafen hat, ist es schwer, den Rückstand wett zu machen. Aufwachen wäre schon länger angesagt gewesen, im Halbschlaf wird sich aber das Rad auch nicht in die andere Richtung bewegen lassen.
    • derEchteElch 30.09.2017 12:18
      Highlight Highlight Bekanntlich lässt sich ein Rad immer gleich schwer oder gleich leicht sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung bewegen.
    • fabsli 30.09.2017 18:26
      Highlight Highlight Ausser das Rad der Zeit.
  • Madmessie 30.09.2017 11:21
    Highlight Highlight Ich kaufe wenn möglich nur Bio. Zudem achte ich auf lokal und saisonal. Bei Bio aus dem Ausland bin ich schon skeptisch und Alnatura kommt mir sowieso nicht in die Küche.
    • lkay 30.09.2017 11:29
      Highlight Highlight Warum?
    • AlteSchachtel 30.09.2017 13:23
      Highlight Highlight ich halte es wie Madmessie, weil

      - Bio Suisse viel strenger ist als Ausland-Bio und GVO-frei. Bio ist mir vor allem für die Natur wichtig.
      - richtig "Bio" sowieso Rücksicht auf Saison und Region einschliesst. Weil richtig "Bio" nicht industrialisert werden kann, sondern stark mit körperlicher Arbeit und Menscheneinsatz verbunden ist.

      Grosshandel und Konsumenten, die täglich alle Wünsche im Angebot haben wollen, harmonisieren sowieso nicht mit naturnaher Bio-Produktion.
      Wenn der Frühling kalt ist, dann sind die CHer Spargeln eben nicht so früh, wie die mexikanischen....
    • pamayer 30.09.2017 16:01
      Highlight Highlight Alnatura führt EU Bio zertifizierte Artikel.
      Die Hälfte der Waren eines Bio Ladens kommt aus der EU.
    Weitere Antworten anzeigen
  • OenoPhil 30.09.2017 10:55
    Highlight Highlight Ich bin etwas unschlüssig. Natürlich müssen die Bio-Läden weg vom Chörnlipicker-Image und es ist sicher gut wenn das mit Unterstützung koordiniert wird. Wenn aber Bio weiter wachsen will, geht das nur über die Grossverteiler.
  • derEchteElch 30.09.2017 10:21
    Highlight Highlight Sehr interessant und begrüssenswert.

    Was mich aber kritisch macht; die BD AG ist offenbar heute schon in DE und IT im Markt ein grosser Player.

    Welche Gegenleistungen werden die Fachgeschäfte erbringen müssen? Für das Marketing, Facelifting etc.? Beteiligungen an der Firma? Wohl ja weil gem. Artikel solche (eigene) Investitionen zu teuer sind. Das schafft eine gew. Abhängigkeit. Gibts schon heute evtl. Übernahmeabsichten?

    Wo bleibt der kritische Journalismus?
  • Iltis 30.09.2017 10:11
    Highlight Highlight Vor knapp 20 Jahren brachte eine Kollegin schon so Rapunzel Zeug aus Ihrem Laden. Sie war sich sehr sicher, dass diese Produkte gesünder und nachhaltiger sind. Produziert in irgendwo mit Palmöl von irgendwo, ich war sehr skeptisch. Bei der Alnatura Schwemme vom Migros bin ich noch skeptischer.
    • rodolofo 30.09.2017 17:48
      Highlight Highlight Warst Du schon mal in so einem Al Natura-Laden?
      Also "Schwemme" sieht anders aus.
  • undduso 30.09.2017 09:47
    Highlight Highlight Ich verstehe in diesem Artikel nicht, was glutenfreie Teigwaren mit Bio zu tun haben sollen.
    Ersteres ist ein unnötiger Hype aus Amerika, zweiteres eine sinnvolle Form der Landwirtschaft.
    • Mr. Spock 30.09.2017 11:14
      Highlight Highlight Nicht zwingend unnötiger hype. Da die heute bewirtschafteten hochleistungs Getreide deutlich mehr Gluten (Klebereiweiss) enthalten um die erträge zu steigern und die dunkelziffer von glutenintoleranten bei 1:100 liegt... wer oftmals bauchweh, völlegefühl oder unter blägungen leidet sollte einmal einevwiche glutenfrei probieren!

      Du hast aber recht, bio nicht gleich glutenfrei.

      Der zusammenhang liegt im bewussteren klientel, wekches oft auf sollche dinge achtet!
    • Maya Eldorado 30.09.2017 14:24
      Highlight Highlight Ja und das Gluten = Klebereiweiss hat auch stärkere Eigenschaften.
      Ich
      Ich hatte mal immer schlimmere Bauchschmerzen. Ich verzichtete dann auf das Getreide mit Klebereiweiss. Die Schmerzen waren weg.
      Dann hörte ich und las im Internet. dass die alten Sorten oft noch vertragen werden, wenn das mit den Turbosorten nicht mehr der Fall ist.

      Demeter züchtet sehr konventionell und sanft. Und siehe da Demeter Getreide vertrage ich problemlos, bin ich eingeladen und esse wieder Getreide, wie es heute üblich ist, sind die Bauchschmerzen sofort wieder da.
      Das gibt schon zu denken.....
  • christian_meister 30.09.2017 09:46
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht eine spannende Initative. Ich bin gespannt darauf mehr darüber zu erfahren. Schön, dass sich der heutigen Zeit von Onlineshopping und Einkaufstourismus jemand für die kleinen Läden auf dem Markt stark macht. Mich stört schon lange, dass der Markt immer mehr von den Grossen dominiert wird und die kleinen Verschwinden.
  • Wilhelm Dingo 30.09.2017 08:54
    Highlight Highlight Am lächerlichsten ist das Importbio von Alnatura. Wenn Bio dann lokal.
    • JoeyOnewood 30.09.2017 10:24
      Highlight Highlight Süddeutschland ist näher bei mir als Bern, Lugano oder gar Genf. Ich finde eher die ziemlich aufgeweichten Biostandards von Allnatura ein Problem (von Bio-Migros übrigens auch).
    • Schluch 30.09.2017 10:35
      Highlight Highlight Bei Haferflöckli geb ich dir recht. Kichererbsen und Chiasamen tun sich jedoch schwer mit der Integration in unserem Klima.
      Ein Problem sehe ich jedoch, dort wo Labels "überklebt" werden. So ist die Knospe auch beim Import strenger als EU-Bio. Die Migros kennzeichnet aber alle gleich.
    • OenoPhil 30.09.2017 11:14
      Highlight Highlight Es gibt ein Bundes-Bio (und EU-Bio). Private Labels wie BioSuisse Knospe, aber auch Allnatura oder MigrosBio, dürfen diese Richtlinien nicht unterschreiten, aber strenger sein. Grösster Unterschied zwischen Knospe und CH-Bio ist die bei der Knospe gefordete Gesamtbetrieblichkeit.
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