DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: shutterstock

Wie kamen die 2158 Milliardäre der Welt zu ihrem Geld? Diese Grafiken zeigen es dir

Der heute veröffentlichte Billionaires Report 2018 der UBS und PWC gibt Einblick in die Welt der Superreichen. Die wichtigsten Erkenntnisse in der Übersicht.
26.10.2018, 12:0407.11.2018, 16:38
Lea Senn
Folgen

Die Milliardäre dieser Welt

2017 konnten sich insgesamt 2158 Personen weltweit Milliardär oder Milliardärin nennen – 179 mehr als im Vorjahr. Besonders viele Neuzugänge stammen aus dem asiatischen Raum. Die höchste Konzentration des Vermögens von Milliardären weisen allerdings nach wie vor die USA vor.

Das gemeinsame Vermögen der Milliardäre

Insgesamt besitzen die Milliardäre dieser Welt 8,9 Billionen US-Dollar. Im Schnitt also 4,1 Milliarden pro Milliardär. Gegenüber dem Vorjahr hat ihr Vermögen um 19 Prozent zugenommen – der grösste je gemessene Anstieg.

Die Situation in China

Besonderes Augenmerk legt der Billionaires Report auf die Situation in China. Dort werden pro Woche zwei Menschen neu zu Milliardären.

Das wird zur Herausforderung für das Silicon Valley: Die Milliardäre aus der Stadt Shenzhen zogen 2017 bei der Beschaffung von Wagniskapital für Start-ups mit Amerika gleich.  

«Die chinesischen Milliardäre sind jung und unermüdlich. Sie bauen ständig ihre Unternehmen um, entwickeln neue Geschäftsmodelle und expandieren rasch in neue Geschäftsfelder.»
Ravi Raju, UBS Head of Asia Pacific Ultra High Net Worth

Die Hälfte des Milliardär-Vermögens in China stammt aus nur gerade drei Sektoren: Immobilien (20%), Technologie (19%) und Konsumgüter und Einzelhandel (13%).

Die Schweizer Milliardäre

Die Anzahl der Schweizer Milliardäre bleibt seit einigen Jahren relativ konstant. 2017 kamen fünf neue Vermögende dazu, darunter eine Frau. Gleichzeitig fielen vier Personen aus der illustren Gesellschaft.

Auffallend im internationalen Vergleich ist der Anteil der Self-Made-Milliardäre: Er liegt in der Schweiz nur gerade bei 44%. In den USA ist er bei 68%, in der Region Asien / Pazifik sogar bei 80%. Das grosse Geld wird in der Schweiz also mehrheitlich vererbt.

Wie Milliardäre an ihr Geld kommen

2017 stiegen insgesamt 199 Unternehmer aus eigener Kraft zu Milliardären auf, darunter Innovatoren in den Bereichen Blockchain, Peer-to-Peer-Kredite, Genomik und grüne Energie.

Verantwortlich für das Wachstum von 1,4 Billionen USD im vergangenen Jahr sind vorwiegend die vier Bereiche Konsumgüter & Einzelhandel, Technologie, Material und Immobilien. 

Das ist der Traum der Silicon-Valley-Milliardäre

Video: srf/SDA SRF

Apple, Google und Facebook bauen monumentale Hauptquartiere

1 / 15
Apple, Google und Facebook bauen monumentale Hauptquartiere
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Sehr attraktive Preise»: Die Schweiz lagert künftig staatliche Daten bei Alibaba in China

Die Bundeskanzlei hat einen Grossauftrag für Datenspeicherung in der Cloud im Wert von 110 Millionen Franken an vier amerikanische und ein chinesisches Unternehmen vergeben.

Der Bund will künftig staatliche Daten in der Cloud speichern und verarbeiten. Dafür hat er einen Auftrag ausgeschrieben, welchen fünf Unternehmen gewonnen haben: Amazon, IBM, Oracle, Microsoft und der Alibaba-Konzern. Das berichtet der «Tages-Anzeiger». Bei den ersten vier handelt es sich um in den USA ansässige Unternehmen, Alibaba hingegen stammt aus China. Ein europäischer oder gar schweizerischer Anbieter wurde nicht berücksichtigt.

Der Auftrag hat ein Volumen von 110 Millionen Franken, …

Artikel lesen
Link zum Artikel