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Auto-Pneus zum Seitwärts-Fahren: Erobert diese Erfindung bald die Welt?

Der kanadische Lastwagenfahrer William Liddiard hat acht Jahre lang getüftelt und zehntausende von Franken aufgewendet, um Reifen zu erfinden, die es einem Auto erlauben, seitwärts zu fahren. Er hat es geschafft.
04.07.2016, 06:3604.07.2016, 08:37

«Es funktioniert!», schreibt Liddiard zu seinem Video auf YouTube, das dies bestätigt. Zu sehen ist sein Toyota, der mit den Spezialpneus seitwärts fährt oder sich auf der Stelle um 360 Grad dreht. Eine Erfindung, die vor allem das Seitwärts-Parkieren revolutionieren könnte. Sie ist das Ergebnis von acht Jahren Arbeit und der Investition von rund 80'000 Kanadischen Dollars, das sind umgerechnet rund 60'500 Franken.

Die Idee ist nicht ganz neu. Bereits Roboter oder Gabelstapler sind mit sogenannten omnidirektionalen Rädern ausgestattet. Und der japanische Autohersteller «Honda» hat laut «CNBC» 2012 ein ähnliches Patent angemeldet.

Kurios: Wie von Geisterhand gleitet dieser Toyota mit den Seitwärtsreifen über die Einfahrt

Nicht ganz neu, aber alltagstauglich

Und doch:  «Dieses Rad ist eine Sensation», titelt etwa Die Welt. Denn: Liddiards Räder sind strassentauglich. Laut eigenen Angaben lassen sie sich auch an jedem Wagentyp montieren und haben dieselben Eigenschaften wie herkömmliche Pneus.

Nun sucht der kanadische Tüftler noch den richtigen Partner für die Produktion seiner Reifen im grossen Stil. Denn er ist überzeugt: Die Autofahrer warten nur darauf, von seiner Erfindung profitieren zu können. (smo/aargauerzeitung.ch)

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