Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Napoleon war gar nicht klein – Und 16 weitere Mythen, die so nicht stimmen



Wir alle haben es schon getan: an einer Party beim Small Talk mit interessanten Wissenshäppchen geglänzt, die nur einen einzigen Nachteil haben – sie sind gar nicht wahr. Es gibt nahezu unendlich viele davon; hier folgt eine Auswahl von 17 besonders schönen: 

Im Mittelalter glaubte man, die Erde sei eine Scheibe

Rand der Welt

Wenn die Erde eine Scheibe wäre: Wer zu weit hinaus segelt, kommt nie mehr zurück. 

Dass tumbe Pfaffen Kolumbus prophezeiten, er werde bei seiner Fahrt nach Westen über den Rand der Erde hinaussegeln, gehört heute zum Allgemeinwissen, stimmt aber nicht. Natürlich glaubte das einfache Volk im Mittelalter, dass die Erde flach sei. Unter den Gebildeten und Gelehrten aber herrschte kein Zweifel an der Kugelgestalt der Erde, die seit der Antike bekannt war.

Erst im 18. und 19. Jahrhundert verbreitete sich die irrtümliche Ansicht, dass die Erde erst seit der Renaissance als Kugel betrachtet worden sei. 

Ptolemäisches Weltbild, Darstellung des ptolemäischen Weltsystems 1661

Das nach dem griechischen Astronomen Ptolemäus benannte Weltsystem mit der Erde als Kugel war seit der Antike bekannt.  Bild: Wikimedia

Stiere hassen rot

Stierkampf Torero

Es ist die Bewegung der muleta, nicht ihre Farbe, die den Stier reizt.  Bild: Shutterstock

Stiere haben, wie alle Rinder, keine L-Zapfen. Diese Fotorezeptoren ermöglichen die Wahrnehmung von rotem Licht. Die meisten Säugetiere haben Mühe, die Farbe Rot wahrzunehmen, während das menschliche Auge sehr empfindlich dafür ist.

Die Stiere in der Arena reagieren aggressiv auf die schnellen Bewegungen des Tuches, der «muleta», nicht auf dessen Farbe. 

Schlafwandler soll man nicht wecken

schlafwandelndes Mädchen (Symbolbild)

Beim Schlafwandeln kann man sich verletzen.  Bild: Shutterstock

Wer etwas «mit schlafwandlerischer Sicherheit» kann, beherrscht es vollkommen und instinktiv – so will es der Volksmund. Schlafwandler fänden sicher in ihr Bett zurück, man dürfe sie bloss nicht aufwecken, so lautet eine weitverbreitete Legende.

Dem ist aber nicht so. Schlafwandler erkennen Hindernisse und Gefahren nicht. Vermutlich werden sie sich beim Aufwecken zwar fürchterlich erschrecken, aber die Gefahr sich zu verletzen ist grösser, wenn man sie schlafen lässt. Am besten lotst man einen Schlafwandler aber sanft ins Bett zurück. 

Napoleon war klein

Gemälde von January Suchodolski: Napoleon nach dem Sieg bei Tudela, Spanien, 23. November 1808

Der berühmte Korse war sicher nicht kleiner als der Durchschnitt: Napoleon nach dem Sieg bei Tudela, 1808. Gemälde von January Suchodolski.

Laut Messung seines Kammerdieners war Napoleon Bonaparte, Kaiser der Franzosen, exakt fünf Fuss, zwei Zoll und drei Linien gross. Nimmt man die englischen Masseinheiten und rechnet sie um, kommt man auf bescheidene 158 Zentimeter. Der französische Fuss (32,48 cm) war aber länger als der englische (30,48 cm), und so betrug Napoleons wahre physische Grösse 168,5 Zentimeter.

Das ist heute nicht allzu viel, aber damals grösser als der Durchschnitt. Der Mythos vom kleinen Napoleon entstand wohl durch die Verwechslung dieser Längenmasse – oder durch britische Propaganda.

Napoleon Bonaparte, Gemälde von Jacques-Louis David, 1812

Napoleon war vermutlich 168,5 cm gross. Bild: PD

Es gibt nur fünf Sinne

Fünf Sinne (Symbolbild)

Tasten, schmecken, sehen, hören, riechen: Die fünf Sinne (Symbolbild).  Bild: Shutterstock

Ein klarer Fall: Die meisten Menschen können sehen, hören, riechen, schmecken und tasten. Das war's. Manche glauben, sie hätten noch einen «sechsten Sinn». In Wahrheit sind es aber bedeutend mehr Sinne: Es gibt physiologisch noch den Temperatursinn, den Schmerzempfindungssinn, den Gleichgewichtssinn und die Körperempfindung (die Eigenwahrnehmung).

Daneben gibt es noch weitere sensorische Fähigkeiten, die aber nicht bewusst sind – zum Beispiel Blutdruck-Rezeptoren. 

Nero zündete Rom an

Nero (Peter Ustinov) besingt das brennende Rom

Peter Ustinov (M.) in der Rolle des wahnsinnigen Nero, der das brennende Rom besingt. 

Der römische Kaiser Nero Claudius Caesar Augustus Germanicus geniesst keinen guten Ruf, und das schon seit seinem gewaltsamen Ableben im Jahr 68 n.Chr. Vor allem wird er für den verheerenden Brand von Rom verantwortlich gemacht, der 64 n.Chr. ganze Stadtteile einäscherte – der wahnsinnige Kaiser soll die Feuersbrunst mit begeisterten Versen gefeiert haben.

Wahrscheinlich brach das Feuer aber ganz banal auf dem Marktplatz aus. Die christliche Nachwelt nahm es Nero überdies ausgesprochen übel, dass er als Sündenböcke für den Brand zahlreiche Christen hinrichten liess. 

Nero lässt Christen als lebende Fackeln verbrennen, Gemälde von Henryk Siemiradzki

«Die Fackeln des Nero», Gemälde von Henryk Siemiradzki.   Bild: Wikimedia

Die Chinesische Mauer ist das einzige Bauwerk, das man vom All aus sehen kann

Chinesische Mauer

Die Grosse Mauer ist lang. Und sie ist in Sachen Volumen und Masse das grösste Bauwerk der Welt.   Bild: Shutterstock

Das stimmt nicht, jedenfalls nicht, wenn man den Orbit der Weltraumstation ISS (ca. 400 km Höhe) zum Massstab nimmt. Nach Aussage mehrerer Astronauten ist die Chinesische Mauer nur aus niedriger Umlaufbahn und unter günstigen Umständen erkennbar.

Zudem können andere Bauwerke, die weniger spektakulär sind, vom All aus trotzdem besser erkannt werden, weil sie sich deutlicher von ihrer Umgebung abheben. Beispiele dafür sind der Afsluitdijk in den Niederlanden oder kommune Wüstenstrassen. 

Chinesische Mauer, Blick aus dem All

Blick aus dem All auf die Innere Mongolei. Die Mauer ist von der niedrigen Umlaufbahn aus sichtbar, aber nicht leicht zu erkennen.  Bild: NASA

Chinesische Mauer, Blick aus dem All, Detail

Die Detailkarte zeigt, wo die Mauer zu sehen ist.  Bild: NASA

Wikingerhelme hatten Hörner

Leif Eriksson mit gehörntem Wikingerhelm (Zeichnung aus einem Buch von 1908)

Leif Eriksson mit gehörntem Wikingerhelm (Zeichnung aus einem Buch von 1908). 

Hatten sie nicht. Obwohl heute kaum eine Darstellung von Wikingern ohne Hörnerhelm auskommt – Fakt ist, Archäologen haben noch nie einen Wikingerhelm mit Hörnern gefunden. Kein Wunder: Hörner wären auch eher unpraktisch gewesen im Kampf – sie hätten die Wucht eines Schwerthiebs direkt auf den Kopf des Kriegers gelenkt, was diesem vermutlich das Genick gebrochen hätte.

Es gibt zwar bronzezeitliche Darstellungen von Figuren mit solchen Helmen, aber diese dürften rein rituellen Zwecken gedient haben. Geprägt wurde das Bild des behornten Wikingers wahrscheinlich durch Richard Wagners Oper «Ring der Nibelungen»

Wikingerhelm, Brillenhelm der Vendelzeit (942)

So sahen echte Wikingerhelme aus: Ein sogenannter Brillenhelm aus dem 10. Jahrhundert.  Bild: Wikimedia/Berig

Akohol tötet Nervenzellen

Animiertes GIF GIF abspielen

Mit Alkohol, zumal mit Spirituosen, ist nicht zu spassen ...  Bild: Giphy

Um es gleich am Anfang zu sagen: Alkohol ist ein Genussmittel, das verflucht schnell zum Suchtmittel werden kann. Grosse Mengen von Alkohol schaden nicht nur der Gesundheit, sie sind schlicht tödlich. Davon abgesehen ist es jedoch keineswegs so, dass der Konsum von Alkohol in vernünftigen Mengen unsere Gehirnzellen abtötet, wie oft behauptet wird.

Der Alkohol schädigt die Dendriten, die für die Kommunikation zwischen den Zellen sorgen, doch die können sich erholen. Die eigentlichen Gehirnzellen sterben nicht ab. Schwere Schäden – zum Beispiel das Korsakow-Syndrom – sind erst die Folge von schwerem Alkoholmissbrauch. 

Animiertes GIF GIF abspielen

... bei schwerem Missbrauch leiden die kognitiven Fähigkeiten. Bild: Giphy

Die Eiserne Jungfrau war ein Folterinstrument

Eiserne Jungfrau von Nürnberg, 15. od. 16. Jh. (Exponat im Mittelalterlichen Kriminalmuseum Rothenburg ob der Tauber).

Nichts für Klaustrophobiker: Die «Eiserne Jungfrau von Nürnberg» steht heute im Mittelalterlichen Kriminalmuseum Rothenburg ob der Tauber. Bild: Wikimedia

Die Vorstellung ist mehr als nur makaber: Ein Hohlkörper, fast immer in Frauenform, innen mit Nägeln beschlagen, der als Folter- und Hinrichtungsinstrument dient. Die «Eiserne Jungfrau» gilt heute als Inbegriff der an Gräueln sicher nicht armen Rechtspflege des Mittelalters. Doch obwohl die Justiz in Mittelalter und früher Neuzeit tatsächlich von ausgesuchter Grausamkeit sein konnte, ist die Eiserne Jungfrau eine Erfindung der Moderne.

Nur ein vergleichbares Gerät aus dem Mittelalter ist erhalten geblieben: die «Nürnberger Jungfrau». Diese hatte ursprünglich aber keine Nägel; sie ist vermutlich eine Abart des Schandmantels, einer Art mobilen Prangers. 

Schandmantel

Schandmantel. Bild: mgoesswein.de

Öl im Kochwasser verhindert verklebte Pasta

Pasta, Spaghetti (Symbolbild)

Pasta: Öl hilft nicht gegen das Verkleben. Bild: Shutterstock

Verklebte Spaghetti auf dem Teller sind ein Ärgernis. Gottseidank gibt es ein probates Mittel dagegen: Einfach etwas Öl ins Kochwasser giessen, damit die Pasta nicht kleben. Leider ist der Tipp falsch. Denn das Öl bildet einen glatten Film um die Pasta, was dazu führt, dass die Sauce nicht mehr gut haftet.

Denselben negativen Effekt hat es, wenn man die Teigwaren nach dem Abgiessen mit kaltem Wasser abschreckt – damit spült man die Stärke weg, die die Sauce bindet. Das Verkleben lässt sich besser dadurch verhindern, dass man genug Wasser nimmt und die Pasta zwischendurch umrührt. 

Ablaufendes Wasser rotiert auf der Südhalbkugel andersrum

Wasserstrudel

Wasserwirbel in Badewanne und Lavabo lassen sich von der Corioliskraft nicht beeindrucken.  Bild: gizmodo.com.au

Mit diesem Wissen kann man punkten: Die Corioliskraft – eine Trägheitskraft, die in allen rotierenden Systemen wirkt – führt dazu, dass der Strudel von abfliessendem Wasser in der Badewanne sich auf der Nordhalbkugel im Gegenuhrzeigersinn dreht, südlich des Äquators dagegen im Uhrzeigersinn. In der Meteorologie trifft das voll und ganz zu: Tiefdruckwirbel rotieren im Norden und Süden gegenläufig.

Auch in der Badewanne wäre es so – wenn sie etwa 500 Mal grösser wäre und das Wasser einige Tage geruht hätte. Im Alltag aber ist die Corioliskraft viel zu schwach und wird von anderen Faktoren – etwa von kaum spürbaren Wirbeln im Wasser – um ein Vielfaches übertroffen. 

Die Zunge hat verschiedene Geschmackszonen

Angebliche Geschmackszonen auf der Zunge

Angebliche Geschmackszonen auf der Zunge (ohne umami). Bild: Shutterstock

Nehmen wir es gleich vorweg: Es gibt tatsächlich Zonen unterschiedlicher Geschmacksempfindlichkeit auf der Zunge. Am Rand sitzen deutlich mehr Geschmacksrezeptoren als in der Mitte der Zunge. Doch die Rezeptoren für die bekannten fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen – süss, sauer, salzig, bitter und umami – sind dabei weitgehend gleichmässig verteilt.

Es gibt nur geringe Unterschiede; vor allem die Bitter-Rezeptoren sind im hinteren Bereich stärker vertreten als die anderen Geschmacksrichtungen. Doch eigentliche Geschmackszonen, wie heute noch oft behauptet wird, gibt es nicht. 

Bild

Verteilung der Rezeptoren auf der Zungenoberfläche: süss, sauer, salzig, bitter (v.l.), ohne umami.  Bild: Wikimedia

Ritterfrauen trugen einen Keuschheitsgürtel

Keuschheitsgürtel

Keuschheitsgürtel, aus Eisen geschmiedet, aus dem 18. oder 19. Jahrhundert.  Bild: museum-joanneum.at/E. hofer

«Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser»: Diese Lenin zugeschriebene Maxime kannte natürlich kein Ritter, der im hohen Mittelalter an einem Kreuzzug in den fernen Orient teilnahm. Aber weil er seiner «frouwe» nicht traute, musste sie während seiner langen Abwesenheit einen Keuschheitsgürtel tragen. Dumm nur, dass aus dem Hochmittelalter kein einziger Gürtel erhalten ist – und es auch keine Beschreibung davon gibt.

Keine Frau hätte zudem unter den hygienischen Bedingungen des Mittelalters längere Zeit mit einem solchen Gürtel überlebt. Die früher in Museen zur Schau gestellten Exponate stammen allesamt aus dem 19. Jahrhundert. Erst in diesem lustfeindlichen Säculum kam man auch auf die Idee, Masturbation mithilfe von Zwangshosen zu unterbinden. 

Keuschheitsgürtel

Die wohl früheste Darstellung eines Keuschheitsgürtels: Illustration in einem Manuskript aus dem Jahr 1405.  Bild: Wikimedia

Einstein war ein schlechter Schüler

FILE - This June, 1954,  file photo shows renowned physicist Albert Einstein in Princeton, N.J. Einstein was a father who worried his son wasn't taking his geometry studies seriously enough, and that he was indebted to a favorite uncle for giving him a toy steam engine when he was a boy, launching a lifelong interest in science. He also believed the infidelity of a friend's spouse was no big deal. These and other reflections, including personal opinions on God and politics, are contained in 27 letters being offered by a private collector at auction this week. (AP Photo, File)

Erst schlechter Schüler, dann Nobelpreisträger? Albert Einstein.  Bild: AP

Es ist ein Trost für alle, die ihre Schulzeugnisse am liebsten schreddern würden: Einstein, das Genie des 20. Jahrhunderts schlechthin, war als Schüler eine Pfeife. Doch der junge Albert war kein schlechter Schüler – ein rebellischer womöglich, aber kein schlechter. Vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern brillierte er schon früh.

Zwar bestand er mit 16 – trotz hervorragender Leistungen in Mathematik und Physik – die Aufnahmeprüfung zum Polytechnikum (heute ETH) in Zürich nicht, die man eigentlich erst mit 18 absolvieren durfte.

So machte er eben zuerst die Matura an der Kantonsschule Aarau – mit einer glatten 6 in Physik. Die Mär vom schlechten Schüler rührt daher, dass sein erster Biograph das Schweizer Notensystem nicht kannte und die 6 für die schlechteste Note hielt. 

Maturazeugnis Albert Einstein

Einsteins Maturazeugnis: Dass der aus Deutschland stammende Schüler in Französisch nicht brillierte, dürfte verständlich sein.  Bild: AP

Glas ist eine Flüssigkeit

Glasbläser

Glas kann durchaus zähflüssig sein, aber nicht bei Zimmertemperatur. Bild: Shutterstock

Viele alten Kirchenfenster sind unten dicker als oben. Der Grund dafür ist kristallklar: Glas fliesst, wenn auch extrem langsam. In der Tat ist Glas ein merkwürdiges Material: Es ist amorph; die Atome sind nicht in einem regelmässigen Gitter angeordnet wie bei einem Kristall.

Aber dass es bei Zimmertemperatur extrem langsam fliesst, ist ein Mythos. Das zeigt sich an sehr grossen Teleskopen, von denen einige schon über hundert Jahre alt sind: Ihre Linsen sind heute noch funktionsfähig, und das wären sie nicht, wenn sie ihre Form auch nur um den Bruchteil eines Millimeters geändert hätten. 

Haie kriegen keinen Krebs

Hai

Auch Haie müssen sterben. Und auch sie können Krebs bekommen.  Bild: Shutterstock

Der Mythos, dass Haie im Gegensatz zu anderen Fischen nicht an Krebs erkranken können, beruht auf einer wissenschaftlichen Studie aus den 70er Jahren. Diese postulierte, dass Knorpel – Haie sind Knorpelfische – das Wachstum von Blutgefässen hemme, und auch ein Tumor benötigt Blutgefässe zum Wachsen.

Neuere Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass auch Haie an Krebs erkranken, wenn auch seltener. Trotzdem kam es zu einem Run auf Haiknorpel-Präparate. Deren einziger Effekt ist allerdings ein wirksamer Beitrag zur Reduktion der Haibestände – gegen Krebs helfen sie nicht. 

Haiknorpel-Präparat

Keine Kur gegen Krebs: Haifischknorpel-Extrakt. Bild: sharkproject.org

Ein Bild lügt mehr als 1000 Worte: Was dir diese Fotos nicht zeigen

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

47
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Full Moon Madness 16.08.2016 08:43
    Highlight Highlight Kann es sein, dass ihr euch teilweise Inspiration von CGP Grey geholt habt? Mir kommen einige Punkte sehr bekannt vor.
    • Daniel Huber 16.08.2016 15:19
      Highlight Highlight Nein, nicht dort. Aber dass dir einige Punkte bekannt vorkommen, liegt daran, dass es eine Unmenge von solchen Listen gibt, die im Web kursieren. Aus diesem Grund habe ich auch auf eine Quellenangabe verzichtet.
  • Fumo 16.08.2016 08:20
    Highlight Highlight "Es gibt physiologisch noch den Temperatursinn, den Schmerzempfindungssinn, den Gleichgewichtssinn und die Körperempfindung"

    Temperatur- und Schmerzempfindungssinn gehören zum Tastsinn. Das Gleichgewicht ist ein Zusammenspiel aus Seh- und Hörsinn der im Gehirn verbunden wird (mach die Augen zu und laufe gerade). Und die Körperempfindung ist Seh- und Tastsinn der auch im Gehirn gekoppelt wird.
  • Spooky 16.08.2016 01:29
    Highlight Highlight Es ist alles eine Frage des Glaubens. Es gibt keine objektive Realität. Wenn man glauben will, dass die Erde ein Scheibe sei, dann werden sich alle wissenschaflichen Berechnungen darauf einpendeln. Es gibt in der Wissenschaft keinen Fortschritt. Es gibt in der Wissenschaft nur Perspektivenwechsel.
    • Charlie Brown 16.08.2016 07:15
      Highlight Highlight Ääähhmmm... Nein. Das ist jetzt einfach nur Quatsch. Ausser man argumentiert so wie du. Dann ist wirklich nicht mit Fortschritt zu rechnen.
    • Spooky 16.08.2016 09:08
      Highlight Highlight Das stimmt eben nicht, was du sagst. Im Universum gibt es keinen festen Punkt. Darum könnte man zum Beispiel genauso gut immer noch mit der Erde als Mittelpunkt leben. Den Perspektivenwechsel mit der Erde, die sich um die Sonne dreht, hat man nur vollzogen, weil dadurch die Berechnungen einfacher geworden sind.
    • Spooky 16.08.2016 09:22
      Highlight Highlight @Wurst. Die Grundlage der Realität ist der Glaube. Und die Realität ist demokratisch. Die Realität ist also eine kollektive Angelegenheit. Man kann sie darum nur kollektiv, also gemeinsam, ändern. Darum kannst du nicht einfach allein und ohne Zustimmung der Anderen anfangen, Hände aufzulegen anstatt Pillen zu verordnen. Sonst wirst du entlassen. Das Problem ist nämlich, dass es nicht genügt, etwas ganz fest glauben zu WOLLEN, so wie du. Man muss etwas echt glauben. Weil der Wille dem Glauben untergeordnet ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Namenloses Elend 16.08.2016 00:58
    Highlight Highlight Nr.12 musstest du an Bart Simpson denken, oder? 😀
  • Hypnos 15.08.2016 23:29
    Highlight Highlight Nero war noch viel schlimmer als das. Er verbrannte die christen nachdem er sie an ein kreuz nagelte. Die menschlichen fackeln nutze er, als lichtquelle, während er in der nacht feste feierte
    • Alnothur 16.08.2016 03:59
      Highlight Highlight Gibts dazu zeitgenössische Quellen, oder sind das Schauermärchen der katholischen Kirche?
    • Spooky 16.08.2016 09:36
      Highlight Highlight Auch wenn es zeitgenössische Quellen dazu geben würde, weiss man immer noch nicht, ob das mit den menschlichen Fackeln wahr ist oder nicht. Denn auf geschichtliche Quellen kann man sich nicht verlassen. Da kann man genausogut Märchen lesen. Denn die Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben. Und gesiegt haben die Christen. Und die Christen sind Meister im Märchenerzählen.
    • Alnothur 16.08.2016 11:32
      Highlight Highlight Es gibt ziemlich gute Methoden, festzustellen, wie zuverlässig eine Quelle ist. Denn selbst die Sieger - was die Christen erst massiv später waren - haben nicht die totale Kontrolle, und auch Fehler passieren. Gerade bei Nero hat sich herausgestellt, dass ihm viele Schandtaten schlicht nur angedichtet wurden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Smith (2) 15.08.2016 20:22
    Highlight Highlight Zu Kolumbus könnte man übrigens noch ergänzen, dass er sich bei der Berechnung der Distanz westwärts zum asiatischen Festland um etwa einen Faktor 2 verrechnet hat. Deshalb hatten tatsächlich jene recht, die seine Fahrt mit den damaligen Schiffen für unmöglich hielten, es war reiner Zufall, dass da unvorhersehbarerweise in erreichbarer Distanz noch Amerika auf der Strecke lag.

    Und noch was zur roten Farbe im Stierkampf: Die Muleta ist rot (wie übrigens auch die Socken des Toreros und die Wände der Arena), damit man die Blutflecken nicht so aufdringlich sieht.
    • Daniel Huber 16.08.2016 15:32
      Highlight Highlight Du hast mit beiden Bemerkungen Recht. Kolumbus stiess mit seinem Projekt bei den Beratern am kastilischen Hof auch nicht deshalb auf Skepsis, weil diese etwa geglaubt hätten, die Erde sei rund, sondern weil sie die Entfernung im Gegensatz zu ihm besser einschätzten.
  • John Smith (2) 15.08.2016 20:17
    Highlight Highlight Es gibt noch einen 17. Mythos: Nämlich, dass diese 16 angeblichen Mythen nach der x-ten Richtigstellung durch das y-te Medium immer noch als wahr gehalten werden.
    • Daniel Huber 16.08.2016 15:32
      Highlight Highlight Mythen sind hartnäckig ;-)
  • Luca Brasi 15.08.2016 18:29
    Highlight Highlight Wissen wir, was "das einfache Volk" im Mittelalter geglaubt hat? Es gibt zig bildliche Darstellungen aus Antike und MA, die die Kugelform darstellen. Wegen der Quellenlage wäre ich vorsichtig mit so einem Urteil.
    Nero könnte durchaus für den Brand beim Marktplatz verantwortlich sein, aber auch hier ist die Quellenlage dürftig und die Geschichtsschreiber voreingenommen.
    Hat Einsteins Biograph sich nicht gewundert, wieso er ausgerechnet im Französischen eine 3 hatte? Übrigens ist aus D stammend kein Grund für eine solch miese Note, denn die Deutschschweizer brillieren ja auch nicht. ;)

Kann ich das noch essen oder muss ich's wegwerfen? Mit diesen Tipps bist du safe

Die Norweger minimieren die Lebensmittelverschwendung mit einem eleganten Trick. Neu heisst die Haltbarkeitsangabe: «Mindestens haltbar bis, aber nicht schlecht nach».

Kann man das noch essen? Die Frage, ob kürzlich abgelaufene Milch, Joghurts oder Eier noch geniessbar sind oder sofort in den Abfall gehören, sorgt in den besten Familien für heftige Diskussionen. Manche glauben, dass sofort das passiert, wenn man mit abgelaufenen Lebensmitteln in Berührung kommt.

Dabei ist es ganz einfach: Mit Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums werden Lebensmittel nicht automatisch schlecht.

Es heisst eben «Mindestens haltbar bis» und nicht «Sofort tödlich ab», wie …

Artikel lesen
Link zum Artikel