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Nach sexistischen Aussagen: Cern beendet Zusammenarbeit mit Forscher



In einem Vortrag hatte ein italienischer Gastforscher am Cern die Eignung von Frauen für naturwissenschaftliche Berufe in Frage gestellt. Das Cern hatte ihn zunächst suspendiert, trennt sich nun aber endgültig von dem Wissenschaftler, wie am Donnerstag bekannt wurde.

Physik sei «von Männern erfunden und aufgebaut» worden

Das Teilchenforschungszentrum Cern kappt alle Verbindungen mit Alessandro Strumia von der Universität Pisa, nachdem dieser durch einen Vortrag im vergangenen September Empörung ausgelöst hatte. Unter anderem hatte Strumia behauptet, die Physik sei «von Männern erfunden und aufgebaut» worden.

Unqualifizierte Frauen würden heute aus politischen Gründen Posten in den Naturwissenschaften einfordern. Diskriminierung in der Physik treffe seiner Ansicht nach vielmehr die Männer.

Sein Vortrag löste grosse Empörung aus. Das Cern hatte ihn bereits kurz nach dem Vortrag suspendiert und eine Untersuchung des Falls angekündigt. Nach Abschluss derselben habe man sich entschieden, die Zusammenarbeit mit Strumia endgültig zu beenden, wie das Forschungszentrum gegenüber der Nachrichtenagentur AFP angab. (tam/sda/afp)

12 sexistische «Perlen» aus dem SRF-Archiv

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Video: watson/Lya Saxer

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Binnennomade 09.03.2019 09:04
    Highlight Highlight Die Frauenförderung in STEM-Berufen kann man ja kritisieren, aber aus der PP-Präsentation wird ersichtlich, dass er einfach persönlich frustriert ist, weil eine Frau ihm vorgezogen wurde, obwohl er deutlich mehr Publikationen hat. Dann versucht er mit irgendwelchem Datensätzen zu beweisen, dass Frauen die schlechteren Wissenschafter seien.
  • Ökonometriker 08.03.2019 09:33
    Highlight Highlight Die heutige Frauenförderung ist ein Witz. Statt mit Quoten irgendwelche Frauen in wichtige Positionen zu befördern, sollten wir lieber schauen, dass mehr Frauen die anspruchsvollen Fächer studieren. Dann sinkt der Lohnunterschied und der Anteil der Frauen in wichtigen Positionen steigt. Und zwar ganz natürlich, weil wir dann einfach besser gebildete Frauen haben.

    • Binnennomade 09.03.2019 09:23
      Highlight Highlight Das ist ja der aktuelle Ansatz in der Schweiz, Frauen für MINT-Fächer zu motivieren.
  • pazüsen 08.03.2019 07:24
    Highlight Highlight Soso. Mir als Laien kommen spontan Marie Curie und Lise Meitner in den Sinn. Curie hat zwei Nobelpreise bekommen, u.a. weil sie die Radioaktivität entdeckt hat. Meitner war massgeblich an der Entwicklung der Kernspaltung beteiligt. Das sollte dem Herrn auch bekannt gewesen sein - und es widerspricht so ziemlich seiner Aussage.
    • Bowell 09.03.2019 09:01
      Highlight Highlight Henri Becquerel hat die Radioaktivität entdeckt. Pierre und Marie Curie haben den Begriff "Radioaktivität" geprägt. Zu Dritt haben sie den Nobelpreis erhalten.
  • DemonCore 08.03.2019 00:48
    Highlight Highlight https://drive.google.com/file/d/1c_NyUhOZ8erdqU2AGZJZtNfFeA91Kefj/view

    Für diejenigen die wissen wollen was Strumia wirklich gesagt hat.

    Kurzzusammenfassung: Er zeigte wie Frauen mit weniger Publikationen eingestellt werden als Männer und wie Frauen länger Karriere machen, bei gleichzeitig weniger Publikationen. Dann geht er noch kurz darauf ein wie sich niemand für den Frauenanteil bei den Jobs interessiert wo 95% Männer arbeiten, und oft genug sterben.
    • just sayin' 08.03.2019 10:09
      Highlight Highlight unglaublich😬

      #hohesempörungsbedürfnis
    • ands 08.03.2019 11:00
      Highlight Highlight Danke für den Link. Ich habe selten soviel Blödsinn in einer Präsentation gesehen. Die pseudo-wissenschaftlichen Methoden erinnern mich stark an Verschwörungstheoretiker. Wäre die Zusammenarbeit nicht wegen des Inhalts beendet worden, hätte sie wegen der Methodik beendet werden sollen.
    • DemonCore 08.03.2019 13:16
      Highlight Highlight Die Aussagen in der Präsentation basieren auf dem Datensatz der inspire HEP, der wichtigsten Datenbank für Publikationen in der Hochenergiephysik. Gerne lesen wir deine wissenschaftliche Widerlegung. Die Zusammenarbeit wurde beendet weil er nur Gastleser war. Er ist von der Universität Pisa und ist auch wieder dahin zurückgekehrt.
  • DemonCore 08.03.2019 00:47
    Highlight Highlight Unbequeme Zahlen und Fakten sind heute legitime Gründe jemanden zu entlassen. Damore schrieb auch eine Zusammenfassung des aktuellen Wissenstandes der Biologie zum Thema Geschlecht -> Entlassung. Heute ist es wichtig ob du nett bist, keinen Penis hast und möglichts nicht weiss bist, und komm bitte nicht mit irgendwelcher Evidenz die den unermesslichen Ratschluss des Gender-Politbüros in Frage stellt.
  • gjonkastrioti 07.03.2019 23:47
    Highlight Highlight Sachlich betrachtet sind diese Aussagen nichts als die Wahrheit. Die Physik ist zum allergrössten Teil von Männern erfunden und aufgebaut worden, auch wenn es natürlich ebenfalls bedeutende weibliche Physikerinnen (Marie Curie) gegeben hat. Es ist auch so, dass vergleichsweise (!) weniger qualifizierten Frauen häufig aus politischen Gründen vorgezogen werden - Stichwort Diversity. Bei meinen letzten beiden Arbeitgebern gab es auch die Weisung, bei gleicher Qualifikation immer die Frau anzustellen.
  • Alnothur 07.03.2019 22:55
    Highlight Highlight Kritik an Quotenfrauen ("Unqualifizierte Frauen würden heute aus politischen Gründen Posten in den Naturwissenschaften einfordern.") ist also unerwünscht. Ok.
  • Simonetta. . 07.03.2019 20:40
    Highlight Highlight Ich glaube schon, dass es heute die Männer sind, die sich gegen Diskriminierung ihres Geschlechts wehren sollten.
    Der Piek ist schon lange überschritten.
    • Jonas Schärer 07.03.2019 23:54
      Highlight Highlight 🙈🙈 tut das weh? Frag ich mich immer wieder...

      Es würde übrigens "Peak" heissen aber das kann man von jemandem mit solchen Kommentaren wohl nicht auch noch verlangen...
    • Simonetta. . 09.03.2019 07:27
      Highlight Highlight Schärer
      Sie schreiben Inhaltsleere Kommentare in denen Sie die Meinung anderer Leute haten?
      Schade, dass solche Frust-Attacken überhaupt aufgeschaltet werden.
      Versuchen Sie doch bitte konstruktiv zu sein.
    • Jonas Schärer 09.03.2019 11:45
      Highlight Highlight @Somma: Sie haben effejtiv das Gefühl Männer würden diskriminiert gegebüber Frauen?!?

      Selbst in der Schweiz sind wir im Anstellungsbereich meilenweit davon entfernt. Politisch sind Frauen immer noch erheblich unterrepräsentiert, Bildungstechnisch wird Frauen immer noch eingeredet was Sie ihrer vermeintlichen Rolle entsprechend zu tun oder zu lassen hätten, von Unterstützung im sportlichen Bereich will ich gar nicht ert Anfangen!

      Viele Männer haben das Gefühl, nur weil Sie diverse Privilegien gegenüber den Frauen verlieren, dass dies gleich eine Diskriminieung sei! FALSCH MEINE HERREN!
    Weitere Antworten anzeigen
  • River 07.03.2019 20:03
    Highlight Highlight Manchmal frage ich mich, ob bei solchen Individuen nicht einfach ein abschätziges Lächeln, und der Hinweis er möge sich doch bitte wieder auf sein Fachgebiet konzentrieren, reichen würde.
    (Aber vielleicht war seine Arbeit ja doch nicht so wertvoll und von Gottes Gnaden wie er das für sich reklamierte, nur schon auf Grund dessen, dass er "Mit Glied" ist.)
    • who cares? 08.03.2019 07:16
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass sehr wohl Frauen im CERN arbeiten. Was sollen die davon halten? Wie behandelt er sie? So einen kann man nie in einer höheren Position haben, da er offensichtlich das Geschlecht (bewusst oder unterbewusst) als Faktor zu den Fähigkeiten dazu nimmt. Ist einfach problematisch und ich kann verstehen, dass das CERN sich nicht auf diese Risiken einlassen will.
    • R. Peter 08.03.2019 10:14
      Highlight Highlight Er kritisiert, dass Frauen mit weniger Publikationen schneller und länger Karriere machen als Männer mit mehr Publikationen. Warum?
    • River 08.03.2019 12:14
      Highlight Highlight
      Ich habe mich nur gefragt, ob man+frau solches Gelaber überhaubt ernst nehmen muss. Aber wahrscheinlich haben sie schon Recht. Er hat das ja schliesslich vor versammelter Menge vorgetragen.

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