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Demo für Lohngleichheit vor dem Bundeshaus, 2013. Seither hat sich nicht viel getan.  Bild: KEYSTONE

Wo verdienen Frauen mehr als Männer? In Süditalien und Ostpolen – aber nicht hier

14.02.17, 18:06 15.02.17, 06:44

Gender Pay Gap – diese drei kurzen englischen Wörter stehen für das, was in zwei langen deutschen Wörtern geschlechtsspezifisches Verdienstgefälle heisst. In aller Regel bedeutet «Verdienstgefälle», dass Frauen für gleichwertige Arbeit weniger Lohn erhalten als Männer.

Gender Pay Gap

Das geschlechtsspezifische Verdienstgefälle drückt die Differenz zwischen den durchschnittlichen Brutto-Stundenverdiensten der männlichen und der weiblichen Arbeitnehmer aus, angegeben in Prozent des «Männer-Lohns». 
Dieser Unterschied ist nicht bereinigt, das heisst, strukturelle Unterschiede wie Ausbildungsgrad, Teilzeitarbeit und dergleichen wurden nicht herausgerechnet. Der bereinigte Gender Pay Gap liegt meist bei etwa einem Drittel des unbereinigten. Diese bereinigte Differenz kann mit den verfügbaren Strukturdaten nicht erklärt werden. Es erscheint mithin plausibel, dass der bereinigte Gender Pay Gap auf Diskriminierung beruht. 

Quelle: Eurostat/Wikipedia

Weltweit verdienen Frauen, so weist es der Global Gender Gap Report 2016 des WEF aus, nur knapp mehr als die Hälfte der Männer – obwohl sie im Schnitt länger arbeiten. In der EU liegt der Gender Pay Gap derzeit gemäss Eurostat gemittelt bei gut 16 Prozent, in der Schweiz bei rund 19 Prozent (2013). Mit anderen Worten: EU-weit verdienen Männer rund 16 Prozent mehr als Frauen. 

Aber nicht überall: In Süditalien inklusive Sizilien und Sardinien sowie in Ostpolen verdienen Frauen mehr – bis zu 11 Prozent – als Männer, wie ein Blick auf die untenstehende Karte von Eurostat zeigt. Ausgerechnet in ausgesprochen strukturschwachen Regionen also. 

Am weitesten klafft der Gender Pay Gap in Süddeutschland und Südengland auseinander.  Karte: Eurostat/watson

Dagegen erscheinen Regionen wie Baden-Württemberg, Bayern oder London, die wahre Wirtschaftsmotoren sind, als rückständig. Wie kann das sein? 

Der niedrige Gender Pay Gap in Süditalien und Ostpolen erklärt sich vornehmlich dadurch, dass in diesen Gebieten bedeutend weniger Frauen erwerbstätig sind. In Süditalien ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern bei der Erwerbstätigkeit EU-weit am grössten. Während auf den finnischen Ålandsinseln fast neun von zehn Frauen eine Stelle haben, sind es im Mezzogiorno nicht ganz vier.

Zudem stehen in den strukturschwachen Regionen viele Frauen, die nur über einen einfachen Bildungsabschluss verfügen, gar nicht im Beruf – zumindest sind sie nicht statistisch erfasst. Jene Frauen, die eine Stelle haben, sind dagegen oft hochqualifiziert und beziehen ein entsprechend hohes Einkommen. 

Zugleich gibt es dort nur wenig Angebote für Teilzeitarbeit, zumal für Frauen. Teilzeitarbeit ist denn auch bei beiden Geschlechtern fast gleich häufig. Demgegenüber sind die wirtschaftlich leistungsfähigen Regionen im Norden und Westen Europas dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil der Teilzeitbeschäftigten hoch ist – und dass sie in der Mehrzahl Frauen sind. 

So gesehen wirkt der umgekehrte Gender Pay Gap in Süditalien und Ostpolen nicht mehr derart vorbildlich. 

Wie fühlt sich finanzielle Diskriminierung an? Video der Zürcher Frauenzentrale aus dem Jahr 2013 zum «Equal Pay Day».  Video: YouTube/Gender Gap

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  • piedone lo sbirro 15.02.2017 17:16
    18 17 Melden
    • atomschlaf 15.02.2017 20:30
      Highlight @piedone: Im Beitrag vom 14.02.2017 19:38 erläutert R. Peter im Detail warum die in Deinen Links mehrfach als Quelle genannte Lohnstrukturerhebung des BfS nicht für solche Vergleiche taugt.
      11 20 Melden
    • R. Peter 15.02.2017 20:31
      Highlight Piedonne, bitte differenzieren Sie. Lohnungleichheit besteht fraglos. Man unterscheidet zwischen erklärtem (keine Diskriminierung) und unerklärter Lohndifferenz. In Link 1, 2, 4 & 5 beschreiben Sie die gesamte Differenz (nicht "gleiche Arbeit").

      Meine Kritik gilt der Aussage, dass der unerklärte Teil der Differenz auf Diskriminierung zurückgeführt wird. Dafür gibt es keine Grundlage, da in der LSE die besagten Faktoren unberücksichtigt bleiben.

      Quelle: Mailanfrage beim BFS (LSE):
      8 21 Melden
    • R. Peter 15.02.2017 20:32
      Highlight Auszug aus dem Mailverkehr:
      6 20 Melden
    • R. Peter 15.02.2017 20:33
      Highlight Auszug Antwort:
      7 20 Melden
    • R. Peter 15.02.2017 20:34
      Highlight LSE Fragenogen
      6 19 Melden
    • piedone lo sbirro 16.02.2017 09:42
      Highlight @r.peter

      lohndiskriminierung - gefördert von bürgerlichen politikern, der wirtschaft und economiesuisse, die sich gegen lohntransparenz wehren um ihre eigenen taschen zu füllen.
      sie wollen die arbeitgeber nicht auf schwarzarbeiter und lohndumping kontrollieren, sie wollen keine steuerkommissäre, die steuerhinterzieher entlarven. nein, sie geben diesen sogar eine steueramnestie!

      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/mit-transparenz-gegen-lohndiskriminierung/story/30445641

      http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/bundesrat-will-lohndiskriminierung-mit-transparenz-bekaempfen-130672008
      4 4 Melden
    • R. Peter 16.02.2017 13:10
      Highlight piedone,

      1) "nicht erklärbarer Unterschied" aus Ihren Artikeln heisst nicht, dass es keine andere Erklärung geben kann, sondern dass die Datenlage keine Erklärung liefert. Warum ich die Datenlage als absolut magelhaft errachte, hebe ich mehrfach geschildert und mit Quellen versehen.

      2) auf die unsachlichen, verleumnderischen und beleidigenden Anschuldigungen im ersten Teil Ihres Artikels gehe nicht ein.
      4 6 Melden
    • piedone lo sbirro 16.02.2017 14:52
      Highlight @r.peter

      unsachlichen, verleumnderischen und beleidigenden Anschuldigungen?

      fühlen sie sich gleich wieder persönlich angegriffen und beleidigt, wenn man von den bürgerlichen politikern und der economiesuisse spricht?

      in welcher parallelwelt leben sie denn? die zeitungen berichten doch täglich über lohndiskriminierung - oder lesen sie nur neoliberale postillen wie die nzz oder weltwoche, die zu diesem thema lieber schweigen um nicht ihre klientel zu verraten?
      4 4 Melden
    • R. Peter 16.02.2017 16:41
      Highlight Piedonne, ich fühle mich nicht persönlich angegriffen. Ihre Beleidigungen verleumden die "bürgerlichen Politiker" etc., welche Lohndiskriminierung laut Ihnen fördern sollen.

      Lesen Sie meine Argumente. Ich setze mich mit der fehlenden Datenlage dieser kolpierten Aussage auseinander. "Die Zeitungen berichten doch tagtäglich über Lohndiskriminierung" nimmt keinerlei Bezug dazu.
      4 5 Melden
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  • Stipps 15.02.2017 15:24
    Highlight Lohngleicheit, aber Jöbli aussuchen, wo das Pfötli nicht schmutzig wird ?!

    Schöne westliche Welt haha!
    16 23 Melden
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  • koks 15.02.2017 11:26
    Highlight Sind in der Statistik der Schweiz die Militärstrafsteuern für ausschliesslich die Männer schon eingerechnet?
    41 4 Melden
    • Stipps 15.02.2017 15:21
      Highlight psst, damit ziehst du aggro bei den wohlstandsfrauen!
      14 16 Melden
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  • reader187 15.02.2017 09:21
    Highlight Führen 2 Personen eine gleiche Tätigkeit aus, bei gleicher Berufserfahrung und Dienstjahren sollten natürlich beide gleich viel verdienen. Egal ob es Männer oder Frauen sind.
    Aber Unterschiedliche Berufe zu vergleichen und alle Frauen und Männer zusammenzuzählen und das zu verrechnen ist doch unsinnig. Alleine schon weil Frauen 1 Jahr früher in Rente können, erhalten sie weniger Lebensgehalt. Unterschiedliche Prioritäten machen auch viel aus. Den Initianten/Innen geht es nur darum fürs nichtstun noch mehr Geld zu erhalten.
    43 3 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 15.02.2017 09:58
      Highlight "Fürs Nichtstun mehr Geld"? Entschuldigung, aber dieser Kommentar ist absolut respektlos, entwürdigend und lässt auf eine undefinierbare Wut bei Ihnen schliessen.
      10 36 Melden
    • atomschlaf 15.02.2017 20:04
      Highlight @reader187: gleiche Berufserfahrung und gleiche Anzahl Dienstjahre heisst noch lange nicht, dass diese 2 Personen die gleiche Leistung erbringen.
      14 2 Melden
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  • vonMunzach 15.02.2017 08:55
    Highlight Hui Watson, das ist wieder ein Artikel....Was mich als Erstes erstaunt hat war, dass hochgelobtes Finnland so schlecht da steht. Begründung Watson: Alandinseln haben viele berufstätige Frauen, okay, aber die Alandinseln haben geschätzte 10'000 berufstätige Frauen. Das kann doch keine seriöse Statistik verändern.... Bitte lieber ein paar Schlagzeilen weniger, dafür gut recherchierte. Ansonsten merci für eure Berichterstattung.
    23 1 Melden
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  • ElendesPack 15.02.2017 08:21
    12 11 Melden
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  • gnp286 15.02.2017 07:23
    Highlight Ein Grund für die Lohnungleichheit ist schnell gefunden: Wenn ich in den Informatikvorlesungen so in die Runde schaue, sehe ich 1 bis 2 Frauen unter 50 Männern. Also bedeutet eine Ungleichheit doch keine Diskriminierung!

    Die Interpretation der Statistik im Artikel greift einfach zu kurz und ist somit schlicht falsch.

    Gleiche Qualifikation / Ausbildung / Pensum / Alter / Fähigkeiten führen zu gleichem Lohn. Wenn ihr jedoch Einkommen von MINT-Fachkräften mit Geisteswissenschaften vergleicht könnt ihrs gleich lassen. Und jetzt ratet mal wo welches Geschlecht überproportional vertreten ist.
    43 4 Melden
    • Charlie Brown 15.02.2017 07:33
      Highlight @gnp286: Wir reden ja auch erst von Lohnungleichheit, wenn deine 1-2 Kommilitoninnen in 5 Jahren weniger verdienen als ihre 50 Kommilitonen, obwohl sie den gleichen Job mit gleicher Erfahrung und gleicher Leistung vollbringen. Und dafür gute Argumente zu finden, wird schwieriger (wenn dem denn auch so ist), oder nicht?
      19 8 Melden
    • pali2 15.02.2017 07:58
      Highlight Stimmt genau. Ich finde es nervig, dass in solchen Artikeln immer kaum erwähnt wird, dass ein grosser Teil der Lohnungleichheit erklärbar ist (unterschiedliche Bildung, unterschiedliche Berufserfahrung...). Hab mal gelesen, wenn man alle erklärbaren Faktoren abzieht wäre man noch bei 2% Lohnungleichheit.
      23 3 Melden
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  • Olaf44512 15.02.2017 00:59
    Highlight Der Artikel macht keinen Sinn. Wenn der Lohnunterschied tatsächlich nach Ausbildung etc. bereinigt wurde, dann spielt es überhaupt keine Rolle wie viele Frauen erwerbstätig sind, wie hoch der Ausbildungsstandard oder wie viel Teilzeitarbeit es gibt.
    Entweder die Daten sind nicht bereingt und sagen deshalb nichts aus, oder Frauen verdienen in Süiditalien und Polen tatsächlich mehr. Aber so ist einfach falsch.
    62 0 Melden
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  • LeChef 15.02.2017 00:28
    Highlight Würden Frauen tatsächlich für die gleiche Leistung weniger verdienen, wäre jede Firma, welche Männer beschäftigt, schlicht blöd. Warum sollte sich ein Arbeitgeber die Möglichkeit entgehen lassen, Lohnkosten zu sparen? Einfach die Belegschaft möglichst nur aus Frauen zusammenstellen und - schwupp di wupp - 20% weniger Löhne zahlen müssen ;) Offensichtlich passiert das nicht. Der einzige Schluss, den man daraus ziehen kann ist, dass die Leistung anscheinend eben doch nicht die gleiche ist.
    74 16 Melden
    600
  • Wolfsblut 14.02.2017 23:33
    Highlight Hey Watson, wo ist Eure weltoffene und intelligente Leserschaft geblieben? Kann kaum glauben, wie hier mehrheitlich kommentiert wird. 🙄
    18 64 Melden
    • Charlie Brown 15.02.2017 06:00
      Highlight @Wolfsblut: Ich hoffe, deine Kritik differenziert zwischen henen, die nur Allgemeinplätze poltern und jenen, die berechtigte Kritik am Artikel anbringen.

      Ich kämpfe für Fairness bei der Entlöhnung. Als Arbeitgeber und in jeder Diskussion. Aber bitte immer mit korrekten Daten und stimmigen Argumenten. Meine Kritik gilt einzig dem Artikel, welcher dem Anliegen einen Bärendienst erweist.

      Dass sich darauf eine solche Diskussion (Militärpflicht, Frauen sind selber Schuld wenn sie Kinder kriegen) in der Kommentarspalte entwickelt, ist schade aber halt auch als Folge zum Teil absehbar.
      28 4 Melden
    • Wolfsblut 15.02.2017 09:09
      Highlight @Charlie Brown: Ja, Kritik ist gut. Mir fällt einfach auf, dass sich das Diskussionsniveau hier bedenklich senkt, wenn es um frauenspezifische Themen geht.
      9 15 Melden
    • Charlie Brown 15.02.2017 09:49
      Highlight @Wolfsblut: Ja, das fällt auf. Wobei es immer die selben 5 -10 User sind, die sich im Niveau vergreifen. Davon auf die Grundgesamtheit zu schliessen, wäre zum Glück auch falsch.
      8 8 Melden
    • R. Peter 16.02.2017 14:05
      Highlight Sehe ich auch so: Noch kein einziges Argument gegen meine Kritik habe ich lesen können, dafür umso mehr Blitze und Aussagen wie "Quatsch!", "Mit jemandem, der die Lohnungleichheit leugnet, lohnt sich keine diskussion", "die bösen Bürgelichen förden die Diskriminierung!!!!!!!!!!!!!" oder "dann vergleich ich halt Äpfel mit Birnen" und noch ein paar kommentarlose Blitze. im nächsten Artikel werden dann wieder Trumps alternative Wahrheiten belächelt und die Dumm- oder Boshaftigheit aller Rechten...
      2 0 Melden
    • Charlie Brown 16.02.2017 15:42
      Highlight @R. Peter: Bitte nicht mit links/rechts kommen. Ich bin links, bestehe aber trotzdem darauf, dass argumentativ bei der Wahrheit geblieben wird. Das ist kein Widerspruch.
      2 0 Melden
    • R. Peter 16.02.2017 16:30
      Highlight C. Brown, das wollte ich damit nicht andeuten. Die letzte Aussage war unnötig und tut mir leid. Ich würde mich als mitte-rechts bezeichnen und kann mit meinen auch links eingestellten Freunden vortrefflich diskutieren und feiern und sein.

      Ich fühle mich in diesem Thema hier nur immer wieder mit obigen Bsp. oder simplen Sexismusvorwürfen in den Senkel gestellt, ohne auch nur je EIN EINZIGES Argument zu lesen, was an meinen Gedanken falsch sein könnte. Ich kann mich ja irren, aber "Quatsch!" oder "mimimi" stimmen mich nicht um. Mit links/rechts hat dieses Problem tatsächlich gar nichts zu tun.
      1 0 Melden
    600
  • fabsli 14.02.2017 23:21
    Highlight Null Argumente und so tun als ob die Löhne gleich wären. Geht mal in die Personalabteilung und sprecht mit den Leuten dort. Die werden euch sagen können warum das so ist.
    Oder sitzt ihr selber dort? Das würde einiges erklären.
    18 21 Melden
    • R. Peter 16.02.2017 13:55
      Highlight Ich habe eigentlich sehr klare Argumente geliefert (Siehe qer durch diese Kommentarsplate) und auch die Qullen genannt. Im postfaktischen Zeitalter gilt aber offenbar, wenn etwas mit den in der LSE erhobenen Faktoren nicht erklärt werden kann, ist es unmöglich zu erklären und folglich Diskriminierung. Ich weiss ehrlich nicht mehr, was ich dazu noch sagen soll?

      Was ist denn dein Argument? Ich bin grad nicht in einer Personalabteilung, aber vielleicht erleuchtest du mich?
      1 1 Melden
    600
  • Fischra 14.02.2017 23:10
    Highlight Ich finde den Beitrag eigentlich nicht schlecht. Er hat einfach zwei hacken für mich. Das eine ist die Tatsache dass es wirklich branchen gibt bei welcher Frauen weniger verdienen als Männer. Das sind vor allem Frauenlastige Branchen. Detailhandel, Lebensmittelproduktion etc. Hängt aber auch vom Bildungsniveau ab. 2tens: Thema Ostpolen. Fakt ist dass Frauen welche arbeiten u d einen Hohen Bildungsstand haben, meist mehr verdienen wie einfache Männer. Männer mit hohem Bildungsniveau verdienen aber immer noch viel mehr.
    8 11 Melden
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  • Menel 14.02.2017 23:08
    Highlight Gleicher Job, gleiche Leistung = gleicher Lohn

    Was spricht dagegen?

    27 16 Melden
    • R. Peter 14.02.2017 23:55
      Highlight Nichts. Nur dass weiterhin gar nicht klar ist, ob bei gleicher Arbeit überhaupt ungleiche Löhne bezahlt werden: Gleiche Arbeit bedeutet bei der LSE z.B.
      - Neurochirurg = Zoologe = Biowissenschaftler
      - 10 Jahre Berufserfahrung mit 60% BG und dazwischen 2 mal 1.5 Jahre Babypause = 10 Jahre BG 100% am Stück
      - Bachelor of XYZ = Bachelor of XYZ plus mehrere fachspezifische Zusatzausbildungen.
      - und viele Ungleichheiten in Bezug auf die Arbeit mehr.

      Fazit: wir wissen tatsächlich nicht, ob die Ungleichheit für gleiche Arbeit überhaupt besteht. Die Datenlage für diese Aussage existiert schlicht nicht
      71 16 Melden
    • Mikee 15.02.2017 06:50
      Highlight Absolut nichts aber dann bitte auch die gleichen Abgaben.

      Stichwort: Wehrpflichtersatz
      23 7 Melden
    • roterriese 15.02.2017 08:55
      Highlight Gleicher Job, gleicher Lohn, gleiche Pflichten.
      15 2 Melden
    600
  • mister_michael 14.02.2017 22:49
    Highlight Warum nicht einfach ausgleichen. Frauen und Männer erhalten gleichen Lohn, alle werden gleichzeitig pensioniert und alle haben Militärpflicht. Männer sollten auch Vaterschaftsurlaub erhalten.
    68 3 Melden
    • roterriese 15.02.2017 06:19
      Highlight Feminismus funktioniert nicht so.
      45 17 Melden
    600
  • Daniel Martinelli 14.02.2017 21:41
    Highlight Lohngleichheit ist Blödsinn. Wenn Frauen meinen, sie hätten mehr verdient, sollen sie halt einen anderen Job suchen. Bessere Leistung wird in der Wirtschaft halt auch honoriert. Ausserdem gibt es auch Frauen die mehr verdienen (bekommen) als ihre männlichen Kollegen.
    49 38 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.02.2017 23:13
      Highlight So schwachsinnig argumentiert...Wenn nur gute Leistung entsprechend Honoriert würde,hätten wir den Gap zwischen Frauen und Männer gar nicht. Oder mdenkst du Männer bringen generell die bessere Leistung?
      19 32 Melden
    • R. Peter 14.02.2017 23:57
      Highlight Ob der Gap (für gleiche Arbeit) überhaupt besteht, wissen wir nicht. Es gibt für diese Aussage schlicht keine ausreichende Datengrundlage.

      (Um Wiederholungen zu vermeiden, verzichte ich auf weitere Erklärungen, siehe unten)
      35 18 Melden
    600
  • Ollowain 14.02.2017 21:41
    Highlight Was soll der Schwachsinn? Frauen und Männer haben beide das gleiche Gehalt zu verdienen. Ohne Wenn und Aber! Besteht ein Grossteil der Watson-Kommentatoren aus frustrierten Männer?
    31 73 Melden
    • Alnothur 15.02.2017 02:24
      Highlight Nö, bloss aus Leuten, die aufzeigen, dass die Daten für diese Empörungs-Blödelgrafik schlicht so nicht existieren, wie suggeriert wird.
      56 1 Melden
    • Ollowain 15.02.2017 09:48
      Highlight Alnothur: Aber du bist doch bestimmt der Meinung, dass bei gleicher Ausbildung, gleicher Erfahrung und gleichem Alter Frauen und Männer gleich bezahlt werden müssen, oder?
      3 14 Melden
    • R. Peter 16.02.2017 18:16
      Highlight Olloeain, auch wenns tatsächlich schwer zu glauben ist, das BFS berücksichtigt weder die gleiche Ausbildung noch die gleiche Erfahrung (und viele weitere relevante Faktoren wie u.A. Beruf nicht) bei der Berechnung des "nicht erklärbaren" Lohnunterschieds (8.7%) angemessen.
      2 1 Melden
    600
  • El Burro 14.02.2017 21:09
    Highlight Mimimi Wehrdienst... Mimimi Mutterschaftsurlaub... Mimimi Pensionierung...
    Frauen sollen gleich viel bekommen bei gleichem Arbeitspensum! Alles andere ist diskriminierung!
    39 58 Melden
    • Aron777 14.02.2017 21:29
      Highlight El Burro denkst di dein kindergartenverhalten ändert auch nur ein Komma an den Hard Facts, die diese Diskussion bestimmen?
      35 23 Melden
    • Malin.B 14.02.2017 21:45
      Highlight Mimimi dann sollen sie ihre Bürojobs künden und auf den Bau gehen. Oder so schnell wie möglich nach der Geburt wieder 100% arbeiten gehen und auf viel Zeit mit dem härzigen Baby verzichten. Opfer, Opfer Everywhere.
      45 26 Melden
    • El Burro 14.02.2017 22:15
      Highlight @Aron777
      Kindergarten ist es auch mit dem Wehrdienstargument zu kommen wenn es um Lohngleichheit geht. Dabei ist dieses Argument total ausgelutscht und langsam sollte jeder Mann begriffen haben das Frauen andere Leistungen für die Gesellschaft erbringen die wichtiger sind als der Wehrdienst.
      @MalinB
      Das ist eines der allerschlechtesten Argumente die ich jemals gelesen habe. Was hat Bürojob mit Lohnungleichheit zu tun? Auf dem Bau gibt es genauso Lohnungleichheit. Ein herziges Baby zu erziehen ist auch kein Schoggijob. Würde gerne sehen wie überfordert du wärst mit dem herzigen Baby.
      22 43 Melden
    • Malin.B 14.02.2017 23:09
      Highlight Jede(r) weiss in welchen Berufen man wieviel verdient, also warum gehen Frauen nicht in Berufsfelder wo man viel verdient? Realschüler machen bspw. eine Handwerkerlehre, die Realschülerinnen eine Lehre im Verkauf. Lohnunterschied nach Abschluss vermutlich 2000.-

      Ja Kinderbetreuung ist hart, aber schadet deiner Karriere, also lass es deinen Mann machen. In meinem Umfeld bleiben aber die Mütter alle 3-6 Monate zuhause und dann arbeiten sie max 40%. Die Väter arbeiten konstant 80-100%. In 20 Jahren wird dann rumgeheult weil die Frauen weniger verdienen. Selber schuld.
      35 12 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 15.02.2017 00:07
      Highlight @Malin: Textverständnis ist nicht so deine Stärke oder?
      Hier geht es nicht darum in welchen Berufen man wie viel verdient. Es geht darum, dass Frauen für die gleiche Arbeit mit der gleichen Leistung den gleichen Lohn bekommen sollten.
      20 33 Melden
    • El Burro 15.02.2017 06:17
      Highlight @Malin.B
      Lohnungleichheit bedeutet das die Frauen im gleiche Beruf bei gleichem Pensum weniger Gehalt kriegen als die Männer. Dies sollte nicht so sein. Selbst nach der Babypause. Auch wenn Mütter 40% arbeiten gehen sollen sie soviel Verdienen wie ein Mann im gleichen Job bekommt wenn dieser 40% Arbeitet. Ich hoffe jetzt hast du es Verstanden.
      13 21 Melden
    • R. Peter 15.02.2017 07:26
      Highlight ElBurro, genau gür diese Grundbehauptung, Frauen würden für gleiche Arbeit ungleichen Lohn erhalten, gibt es keine Datengrundlage.

      Siehe meine Antwort weiter unten. Gleiche Arbeit, Erfahrung, Ausbildung, Skills, etc., wird nur ansatzweise erhoben.
      17 15 Melden
    • Malin.B 15.02.2017 08:34
      Highlight @Paillade/Burro: Ihr begreift die Statistik nicht. Ob es gleichen Lohn für gleiche Arbeit gibt kann mit diesen Daten nicht festgestellt werden, weil bspw. unterschiedliche Berufe oder Pensen miteinander verglichen werden. Weitere Gründe stehen in R.Peters Beträge.

      Alle sind gegen wirkliche Lohndiskriminierung. Bloss wird diese nie behandelt in den Medien, hier ist immer nur mimimi Lohnungleichheit.
      12 3 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 15.02.2017 09:05
      Highlight @Malin: Hast du den Original-Kommentar Burro gelesen und verstanden?
      "Frauen sollen gleich viel bekommen bei gleichem Arbeitspensum! Alles andere ist diskriminierung!" -> Das hat nichts mit der Statistik aus dem Artikel zu tun!

      Es geht mehr darum, siehe Anfang des Artikels:
      "Gender Pay Gap – diese drei kurzen englischen Wörter stehen für das, was in zwei langen deutschen Wörtern geschlechtsspezifisches Verdienstgefälle heisst. In aller Regel bedeutet «Verdienstgefälle», dass Frauen für gleichwertige Arbeit weniger Lohn erhalten als Männer."
      6 5 Melden
    • Malin.B 15.02.2017 10:02
      Highlight Der Anfang des Artikels ist halt nicht richtig. Gender Pay Gap beschreibt in aller Regel den Unterschied der Durchschnittslöhne von M und F. Auch in diesem Artikel und der dazugehörigen Grafik (Europakarte). Begriffe wie Diskriminierung oder gleichwertige Arbeit sind hier völlig fehl am Platz, weil nicht Thema.

      "Frauen sollen gleich viel bekommen bei gleichem Arbeitspensum! Alles andere ist Diskriminierung!"

      Das ist Schwachsinn. Jede(r) soll umgerechnet den selben Stundenlohn bekommen? Egal was man so macht? Denn das ist seine Forderung...
      7 4 Melden
    • El Burro 15.02.2017 12:06
      Highlight Super MalinB! Du hast meine sozialistische Ader entdeckt obwohl ich nicht eine Aussage gemacht habe die sozialistischen Ansatz hat! Es geht in meinen Argumenten nur um gleichen Lohn für gleiche Arbeit! Solltest du wirklich gegen Lohnungleichheit sein wie du in einer deiner vorherigen Kommentaren erwähnt hast verstehe ich nicht warum du meine Aussagen immernoch als Schwachsinn abtust
      2 6 Melden
    • R. Peter 15.02.2017 12:52
      Highlight El Burro, bitte mach dir die Mühe und schau dir die LSE genau an oder lies meine Antwort weiter unten. Es werden Äpfel mit Birnen verglichen. Der Vorwurf, dass Frauen für gleiche Arbeit weniger Lohn erhalten sollen als Männer hat keine Grundlage.
      7 13 Melden
    • Malin.B 15.02.2017 13:48
      Highlight @ElBurro: Weil es hier im Artikel nicht um gleiche Arbeit geht, deine Argumente sind offtopic und implizieren Diskriminierung, wo sie nicht nachgewiesen werden kann. Es geht hier um Unterschiede der ø-Löhne, diese haben mit Diskriminierung wenig zu tun.
      1 4 Melden
    • El Burro 15.02.2017 17:41
      Highlight Dann vergleiche ich halt Äpfel mit Birnen (auch wenn in der Infobox auch ganz klar die bereinigte Gender pay gap erwähnt wird)
      Leider wird das Thema von vielen einfach hing
      enommen mit dem gejammer von wegen Wehrdienst, Mutterschaftsurlaub und Pensionierung. Eigentlich sollte mein erster Kommentar nichts anderes aussagen als das man das Thema nicht einfach mit diesen Argumenten totschlagen soll. Trotzdem hatte ich selten eine solch eine angeregte Diskussion in einer Kommentarfunktion. An diesem Punkt, euch allen ein Dankeschön 😉
      2 1 Melden
    • R. Peter 15.02.2017 18:15
      Highlight El Burro, auch ich spreche vom bereinigten Gender Pay Gap. In diesem sind unzählige Faktoren unberücksichtigt:

      - Berufspausen, Pensum (wird nur auf 100% hochgerechnet)
      - Beruf (nur die 2-stellige Isco Gruppe: Code Nr. 22 (Akademische und verwandte Gesundheitsberufe) umfasst z.B. vom Haus-, Zahn- und Tierarzt, Psychiater, Biowissenschaftler, Apotheker und Pharmakologen über den Zoologen bis zum Schönheits-, Gefäss- oder Neurochirurgen die unterschiedlichste Berufe)
      - Aus- und Weiterbildungen (nur die höchste Ausbildung)
      - den Erfolg der Unternehmen

      Quelle: Mailauskunft vom BFS (LSE)
      2 2 Melden
    • R. Peter 15.02.2017 18:19
      Highlight Bzgl. Dass die Diskussion nicht mit diesen Argumenten (Wehrdienst etc.) totgeschlagen werden soll, bin ich ganz bei dir. 👍
      3 3 Melden
    600
  • andrew1 14.02.2017 20:39
    Highlight Dafür müssen männer wehrdienstersatz bezahlen und werden 1 jahr später pensioniert. der gegenwert geht auch in die zehntausende. Zudem werden wohl frauen bei gleicher leistung nicht weniger verdienen. Sonst wäre ja jeder arbeitgeber doof noch männer einzustellen.
    70 20 Melden
    • Enzasa 14.02.2017 22:33
      Highlight Andrew 1 haben Sie noch nicht mitbekommen, dass es ganze Branchen sind, im Niedriglohnbereich, wo fast nur Frauen arbeiten
      7 26 Melden
    • atomschlaf 15.02.2017 20:23
      Highlight @Enzasa: Es zwingt niemand die Frauen, diese Arbeit zu machen. Wir haben freie Berufswahl.

      Und falls es dann plötzlich zu wenig Frauen gibt, die diese Niedriglohnarbeit machen wollen, dann werden die Löhne steigen.
      4 2 Melden
    600
  • Oberlehrer 14.02.2017 19:47
    Highlight Man könnte auch fragen: Wo arbeiten viele Männer im informellen Sektor, weshalb ein beträchtlicher Lohnanteil nicht in den offiziellen Statistiken erscheint?
    15 2 Melden
    600
  • Charlie Brown 14.02.2017 19:39
    Highlight @Daniel Huber: "Wo verdienen Frauen mehr als Männer? In Süditalien und Ostpolen – aber nicht hier": Der Titel ist wie weiter unten schon ausgeführt ungenau (mann könnte auch sagen reisserisch, schlicht falsch). Gedenkt ihr, da etwas nachzubessern?
    45 6 Melden
    • Daniel Huber 14.02.2017 20:55
      Highlight Der Titel ist nicht falsch. Tatsächlich verdienen die erwerbstätigen Frauen in den genannten Regionen mehr als die erwerbstätigen Männer. Diese Tatsache wird im Artikel zwar durchaus relativiert, aber nicht widerlegt.
      5 55 Melden
    • Wehrli 14.02.2017 21:05
      Highlight Der Titel ist trotzdem irreführend, da zwei Themen unzulässigerweise statistisch zusammengeführt werden.
      Bringt doch lieber Büsistories, das ist ehrlicher ...
      56 5 Melden
    • Charlie Brown 14.02.2017 21:44
      Highlight @Daniel Huber: Nochmal ein wenig genauer: Verdienen Akademikerinnen in Süditalien und Ostpolen mehr als Akademiker? Oder ist es der Durchschnittslohn aller Frauen, der höher ist?

      Wenn tatsächlich Äpfel mit Birnen verglichen werden, dann ist das imho falsch. Mann kann es aber auch als alternative Wahrheit bezeichnen, wenn man will.
      43 0 Melden
    600
  • fabsli 14.02.2017 19:33
    Highlight Bei uns in der Firma herrscht offiziell Lohngleichheit. Wenn man die Löhne anschaut, dann hat man aber bis zu 20% Unterschied bei gleicher Erfahrung und Bildung.
    20 38 Melden
    • ThomasHiller 14.02.2017 21:56
      Highlight Könnt ihr auch sagen, warum das so ist?
      Ehrlich, das interessiert mich wirklich. Warum wird einer Frau bei gleicher Leistung (Arbeit+Qualifikation) weniger gut bezahlt?
      Das wird in vielen dieser Statistiken wenig beleuchtet, hier immerhin etwas erklärt.
      Das erscheint mir aber der wichtigste Punkt, um das Problem zu beseitigen.
      28 0 Melden
    • hänes 14.02.2017 22:08
      Highlight Gleiche Erfahrung und Bildung heisst noch lange nicht gleiche Leistung.
      Und wenn Frauen wirklich 20% weniger verdienen würden, wäre ja jeder Chef dumm wenn er noch Männer einstellt.
      Bereinigt sind es 2-3% Lohnunterschied
      39 8 Melden
    • ThomasHiller 14.02.2017 22:34
      Highlight "gleiche Arbeit" beinhaltet für mich auch "gleiche Leistung", deshalb ja mein ergänzender Zusatz.
      Wir sprechen ja nicht von Steineklopfern im Tagebau, bei denen Männern halt rein auf Grund körperlicher Merkmale mehr schaffen.
      2 16 Melden
    • fabsli 14.02.2017 23:11
      Highlight @hänes: Das stimmt nicht. Die Unterschiede sind wirklich bis zu 20%. Ich arbeite in einem Unternehmen mit mehreren tausend Mitarbeitenden und bin an der Quelle.
      @ThomasHiller: Die Frauen können sich einfach schlechter verkaufen als Männer und bestehen oft nicht auf ihren Wunschlohn. Auch Lohnerhöhungen sind nicht Frauensache. Und solange Patriarchen und Neandertaler Einstellungsgespräche führen, wird das mit den tiefen Löhnen so bleiben.
      Geht mal in die Personalabteilung und sprecht mit den HR Leuten.
      16 18 Melden
    • ThomasHiller 15.02.2017 00:44
      Highlight Bezüglich des "besser verkaufens" stellt sich aber die Frage, ob das ein "nicht können" oder "nicht wollen" ist. Ich kenne einige Frauen, die das sehr gut können, auch einige, die es nicht wollen (oder nicht müssen, weil "gut situierte" Haus-/Ehefrauen).
      Tatsächlich habe ich in meinem Beruf schon einige Frauen versucht zu überreden, sich fortzubilden, um häufig dabei zu hören "ach ne, ich will ja bald Kinder, das brauche ich nicht".
      Zumindest bei Letzterem scheint es mir unfair, dies Männern und Arbeitgebern anzulasten.
      15 0 Melden
    • R. Peter 15.02.2017 17:22
      Highlight ThomasHiller, bezgl. Lohnverhandlungen gibts eine interessante Studie der Stockholm School of Economics aus 2012: Probanden mussten ein Puzzle lösen und bekamen dafür eine der Leistung angemessene Entlohnung. Tatsächlich erhielten alle den selben Betrag angeboten, welcher bis zu einem definierten Maximum immer wieder erhöht wurde, wenn die Probanden von sich aus mehr forderten.

      Ergebnis:
      - mehr Lohn: Männer
      - Aufgabe besser gelöst: Frauen
      - Frauen haben häufiger bei männlichem Gegenüber mehr gefordert, Männer bei weiblichem, Männer in jedem Fall häufiger.
      3 8 Melden
    600
  • neewa 14.02.2017 19:29
    Highlight Männer und Frauen müssen einfach gleich viel verdienen *Punkt*
    Verstehe nicht, was es daran zu diskutieren gibt😑
    51 55 Melden
    • fabsli 14.02.2017 20:14
      Highlight Es gibt offensichtlich genügend Proleten, die sehen das anders. Hauptsache ein Blitz wenn die Argumente ausgehen 👍
      28 66 Melden
    • Malin.B 14.02.2017 21:49
      Highlight Weil die Argumente schon tausendmal gebracht wurden. Alle 2 Wochen ein Artikel zu Lohnungleichheit und immer werden die selben dämlichen Fehler gemacht. Nein, Unterschied ist nicht gleich Diskriminierung, begreift es endlich.
      51 10 Melden
    • ThomasHiller 14.02.2017 21:58
      Highlight @neewa: Ja, ich stimme dir zu 100% zu. Aber wichtig ist doch die Frage, warum das bei gleicher Leistung (Arbeitsmenge+Qualifikation) in vielen Ländern nicht so ist.
      Kennt man das "warum", dann kann man es beseitigen.
      Daher ist die Diskussion schon wichtig.
      9 6 Melden
    • R. Peter 14.02.2017 23:42
      Highlight Neewa, für gleiche Arbeit, ja. Nur wird in der LSE min. folgendes nicht berücksichtigt:

      - Berufspausen, Pensum (wird nur auf 100% hochgerechnet)
      - Beruf (nur die 2-stellige Isco Gruppe: Code Nr. 22 (Akademische und verwandte Gesundheitsberufe) umfasst z.B. vom Haus-, Zahn- und Tierarzt, Psychiater, Biowissenschaftler, Apotheker und Pharmakologen über den Zoologen bis zum Schönheits-, Gefäss- oder Neurochirurgen die unterschiedlichste Berufe)
      - Aus- und Weiterbildungen (nur die höchste Ausbildung)
      - den Erfolg der Unternehmen

      Fazit:wir wissen nicht,ob für gleiche Arbeit Lohndifferenz besteht.
      26 15 Melden
    600
  • Aron777 14.02.2017 18:58
    Highlight So, und jetzt bitte noch eine Karte, die aufzeigt, in welchen Ländern Frauen dienst- respektive wehrpflichtersatzpflichtig sind. Danke im voraus.
    54 46 Melden
    • Charlie Brown 14.02.2017 19:41
      Highlight What about Whataboutism?

      http://wat.is/50ppaBAAzg3deKCA
      18 26 Melden
    • Maett 14.02.2017 19:59
      Highlight @Aron777: kommt hinzu, dass gerade in der Schweiz Unternehmen den Frauen immer noch den Mutterschaftsurlaub bezahlen müssen.

      Bei einem meiner ehemaligen Arbeitsgeber wurde ein durchschnittlich tieferes Gehalt von Frauen (nebst dem Leistungsprinzip) auch damit begründet, weil man Männer nicht pauschal in die Verantwortung ziehen wollte, die z.B. alleine eine Familie ernähren müssen, weil sie sich dafür entschieden haben, dass die Mutter die Kinder Vollzeit betreut. Warum sollten sie andere Lebensmodelle quersubventionieren?

      Entspricht zwar nicht dem Zeitgeist, aber das fand ich fair.
      17 21 Melden
    • fabsli 14.02.2017 20:11
      Highlight Das mit dem Dienstpflichtig ist aber ein langweiliges Argument.
      22 44 Melden
    • Charlie Brown 14.02.2017 20:26
      Highlight @Maett: "kommt hinzu, dass gerade in der Schweiz Unternehmen den Frauen immer noch den Mutterschaftsurlaub bezahlen müssen."

      Nope.

      Das zahlt die EO.
      26 11 Melden
    • smarties 14.02.2017 20:42
      Highlight Wenn es ein gewichtiges Arguement wäre, wären die Frauen längst dienstpflichtig. Denn das Parlament, welches auch solche Angelegenheiten in der Hand hat, hat das nie gemacht bzw letztes Jahr mal in Erwägung gezogen. Dass sie durchkommen würden, ist mMn unbestritten, da NIE eine linke Mehrheit und Männer bis heute in deutlicher Überzahl.
      (Ob sie Frauen dafür zu schwach halten, Militär per se nicht unterstützen oder darin kein Problem sehen, sei dahingestellt)
      3 13 Melden
    • Maragia 14.02.2017 20:54
      Highlight @fabsli: Warum? Ist immerhin eine monetäre Diskriminierung des männlichen Geschlechts!
      30 8 Melden
    • Aron777 14.02.2017 20:58
      Highlight Der Umstand, dass dieser Fakt in ihren Augen langweilig erscheint, mag wohl eher dem Umstand geschuldet sein, dass unangenehme Fakten doch menschlicherweise gerne diskreditiert und verniedlicht werden.
      26 7 Melden
    • Firefly 14.02.2017 21:29
      Highlight @Aron777 ja den Wehrdienst haben ja bestimmt auch die Frauen erfunden, damit die Männer untern Strich gleichviel verdienen wie die Frauen...

      Nein nein du, der Wehdienst und Ersatz ist ein Männerproblem, bitte bei der zuständigenn Stelle beanstanden hier gehts um was anderes.
      9 28 Melden
    • fabsli 14.02.2017 21:35
      Highlight Also, die Männer verdienen 20% mehr als Frauen und das einzige Argument der Männer ist, dass die Frauen nicht Wehrdienstpflichtig sind? Wollt ihr lieber 20% weniger verdienen und die Frauen gehen ins Militär?
      15 24 Melden
    • road¦runner 15.02.2017 00:00
      Highlight Frauen kompensieren diese, i.m.h.o. an den Haaren herbeigezogenen, 20% Erfahrungsgemäss mit Quatschen, Tratschen, telefonieren, gemeinsam aufs WC gehen und und und.
      Der Tenor der Damen gefällt mir einfach nicht, viele sind Rosinenpicker, wie Du fabsli, und genau das macht solche Diskussionen eigentlich sinnlos, weil sie nicht Zielorientiert sind. Gleichberechtigung bedeutet nicht nur selber Lohn (wo ich absolut dafür bin), sondern eben auch z.B. Dienstpflicht. So etwas kann man nicht einfach ignorieren, nur weil es unliebsame Themen sind.
      16 12 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 15.02.2017 00:10
      Highlight Ahja, die Frauen können ja mega viel dafür, dass Männer wie ich ins Militär dürfen. Warum sollte das eine Lohnungleichheit zur Folge haben?
      Sollen nun alle ohne Universitäre Bildung automatisch weniger verdienen? Wäre doch gemäss dieser kruden Logik auch fair, Leistung egal, hauptsache eine strukturelle Begründung für Lohnungleichheit liefern.
      8 10 Melden
    • Firefly 15.02.2017 04:10
      Highlight road¦runner, dein Kommentar strotzt ja nur so von Klischees. Ich kenne aus meiner Erfahrung ( ich arbeite im technischen Bereich, also viele Männer...), dass all deine aufgezählten negativen Eigenschaften ebenso auf viele Männer zutreffen.
      7 8 Melden
    • roterriese 15.02.2017 06:28
      Highlight @Firefly @fabsli Nein nein du, die Lohngleichheit ist ein Frauenproblem, interessiert uns nicht.
      10 6 Melden
    • R. Peter 15.02.2017 17:35
      Highlight Nein fabsly, das ist nicht das einzige Argument (obwohl ich auch finde, dass diese Diskriminierungen in den Gleichstellungsbüros viel zu wenig Gewicht haben). Die Behauptung, dass Frauen unproduktiver sein sollen halte ich für Quatsch und habe auch keine Anhaltspunkte dafür.

      - Mit den 20% kannst du aber nur argumentieren, wenn du findest, dass allen Menschen unabhängig von Ausbildung etc. der selbe Lohn zusteht.
      -wenn dem nicht so ist, haben wir das Problem, dass wir überhaupt nicht wissen, ob dann überhaupt noch ein Unterschied bleibt. (Siehe meine Antwort an Anidrox unten)
      1 2 Melden
    600
  • freddy.k 14.02.2017 18:39
    Highlight Wenn wir über lohngleichheit sprechen, was genau ist besser/fortschrittlicher daran wenn frauen mehr als männer verdienen?
    83 16 Melden
    • Ollowain 14.02.2017 18:52
      Highlight Wer spricht denn von mehr verdienen?
      18 20 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 14.02.2017 19:11
      Highlight Nochmals lesen, dann merkst du, dass es noch schlimmer ist, wenn in dieser Statistik Frauen mehr als männer verdienen.
      21 2 Melden
    • fabsli 14.02.2017 19:35
      Highlight Würds dich stören, wenn du 20% weniger verdienen würdest als Frauen?
      15 24 Melden
    • Wehrli 14.02.2017 21:07
      Highlight Solange ich 100% mehr verdiene, darf die Frau ruhig nochmals 20
      Obendrauf haben.
      10 7 Melden
    • ThomasHiller 14.02.2017 22:01
      Highlight @fabsli: Ja, würde mich stören. Deshalb darf es Frauen auch ruhig stören, wenn sie bei gleicher Leistung (Arbeitsmenge, -qualität + Qualifikation) weniger verdienen.
      14 4 Melden
    • ThomasHiller 14.02.2017 22:05
      Highlight @Wehrli: Ich erlaube mir, das zu bezweifeln. Gerechtigkeit ist eine Gefühlssache. Wenn alle nur das Existenzminimum bekommen, wer will sich dann ungerecht behandelt fühlen (klappt auf Kuba, zumindest noch 2009, noch ganz gut - unabhängig von anderen Defiziten dort) ?
      Egal wie viel du bekommst, wenn ein anderer - unabhängig von Geschlecht und sonstigem - 20% mehr bekommt - einfach so - fühltest du dich dann gerecht behandelt?
      8 1 Melden
    600
  • Anidrox 14.02.2017 18:32
    Highlight Mich würde wunder nehmen ob dies absolute oder relative Zahlen sind und ob ein Mann mit einer Frau verglichen, welche die gleiche Ausbildung und Berufserfahrung hat oder das gleiche Alter? Hier vielleicht ein Beispiel dazu. Meine Mutter war während meiner Kindheit 15 Jahre nicht arbeitstägig und ist nun wieder zurück in ihrem Beruf. Würde sie nun mit einem Mann gleicher Altersklasse, welcher vermutlich nicht weg vom Job war, verglichen werden, wäre es hierbei doch nur fair, wenn sie weniger verdient, da sie 15 Jahre weniger Berufserfahrung hat, was die Statistik aber massiv verzerren würde.
    69 14 Melden
    • R. Peter 14.02.2017 19:38
      Highlight Nein, in der Lohnstrukturerhebung werden weder Berufspausen berücksichtigt, noch das Pensum (wird nur auf 100% hochgerechnet), noch der Beruf (nur die 2-stellige Isco Gruppe: Code Nr. 22 (Akademische und verwandte Gesundheitsberufe) umfasst z.B. vom Haus-, Zahn- und Tierarzt, Psychiater, Biowissenschaftler, Apotheker und Pharmakologen über den Zoologen bis zum Schönheits-, Gefäss- oder Neurochirurgen die unterschiedlichste Berufe), noch alle Aus- und Weiterbildungen (nur die höchste Ausbildung), auch der Erfolg der Unternehmen bleibt unberücksichtigt, etc.

      Quelle: Mailanfrage bei BfS (LSE).
      59 13 Melden
    • andrew1 14.02.2017 20:43
      Highlight Dann ist die statistik wohl für die tonne. Eine "krankenschwester" fh verdient wohl nicht gleichviel wie ein ceo(gerechtfertigterweise). Bei den ceo überwiegen männer; bei den krankenschwestern die frauen.
      22 4 Melden
    • ThomasHiller 14.02.2017 22:08
      Highlight @andrew1: Die Frage scheint aber berechtigt, warum es so viele männliche CEOs gibt und so wenige weibliche.
      7 10 Melden
    • R. Peter 14.02.2017 23:25
      Highlight ThomasHiller

      Ich kann mir aufgrund meiner nicht allgemein gültigen Beobachtungen verschieden Gründe vorstellen, darunter:

      - Frauen streben in der Tendenz weniger nach Macht als Männer, mehr aber nach Harmonie
      - Sie machen längere Babypausen
      - Die Rolle als Mutter zuhause erscheint Frauen häufiger attraktiv als Männer.
      - gerade bei den Älteren (=häufiger CEOs), sind Frauen tendenziell noch seltener sehr gut ausgebildet und haben seltener ein Berufsleben lang die Karriere priorisiert.
      - denkbar wäre auch Diskriminierung, dafür sehe ich zumindest in meinem Umfeld aber keine Anhaltspunkte.
      20 13 Melden
    • ThomasHiller 15.02.2017 00:37
      Highlight Ja, gerade dein letzter Punkt interessiert mich nämlich auch sehr,da mir das ähnlich geht.
      Also fehlen dazu offensichtlich ja Untersuchungen, den bisher scheinen die meisten ja pauschalierend hochzurechnen.
      4 4 Melden
    • R. Peter 15.02.2017 07:34
      Highlight TH, es gibt diverse Studien, welche nach weiteren Erklärungen suchen. Auffällig dabei: je mehr Faktoren eingerechnet werden, desto mehr nähert sich die Differenz gegen Null. Auf der anderen Seite gibt kaum konkrete Fälle, wo Lohndiskriminierung (wegen des Geschlechts, sonst schon) auffallen, ganz oft wird aber in allgemeinen und ungenauen Statistiken (z.B. LSE) darauf gedeutet.
      7 12 Melden
    • quarzaro 15.02.2017 07:52
      Highlight Man sieht es auch schon während dem Studium. Studiengänge die tendenziell später gut bezahlt sind und eher in CEO Positionen kommen, Frauenanteil: Jus 30%, Maschinenbau und Elektroingenieur knappe 10%, Mathe und Physik 15-20%. Nur bei Wirtschaft ist es ungefähr ausgeglichen. Das ist keine Diskrimminierung da alle ihr Studium selbst wählen dürfen.
      6 0 Melden
    • ThomasHiller 15.02.2017 10:11
      Highlight Also muß ich doch eigentlich zu zwei konkreten Ergebnissen kommen:
      1) Die meisten Statisken, die eine hohe Lohndifferenz ausweisen sind unpräzise bzw. sehr allgemein.
      2) Frauen suchen sich oft (warum auch immer) Berufe aus, die ohnehin schlechter bezahlt werden.

      Im zweiten Fall müßte man ja eingentlich nur mal untersuchen, ob sich Männer dann schon bewußt bei Berufseinstig für besser bezahlte Jobs entscheiden (Karriere ? Familienplanung ? Geld ? oder was auch immer).
      4 0 Melden
    600
  • Tepesch 14.02.2017 18:16
    Highlight Sind es wirklich 19%? Ich dachte der Wert liegt irgendwo bei 8% die nicht auf Faktoren wie Erfahrung, Ausbildung, et. zurückzuführen sind.
    57 1 Melden
    • Charlie Brown 14.02.2017 18:23
      Highlight 19% ist der Brutto-Wert. Im Text ist es missverständlich, in der Box wirds ein wenig klarer.
      25 1 Melden
    • Kronrod 14.02.2017 18:26
      Highlight Das sagt auch der Artikel, nämlich dass etwa ein Drittel davon, also 6%, nicht erklärbar ist und deshalb auf Diskriminierung zurückzuführen sein *könnte*.
      37 2 Melden
    • smarties 14.02.2017 18:39
      Highlight Der unbereinigte Wert ist 19%. Aber auch 7-8% ist 7-8% zu viel.
      22 24 Melden
    • Tepesch 14.02.2017 18:58
      Highlight @Alle
      Danke, die Infobox habe ich glat übersehen.
      11 0 Melden
    • Stellklaus 14.02.2017 19:12
      Highlight Die Rechnungsarten und damit auch die Ergebnisse schwanken extrem. Der Bund weist eine unerklärbare Lohndifferenz von 8% aus, die Berechnungsart wird aber von verschiedenen Studien kritisiert, da wichtige Faktoren ausgeblendet werden.

      Studien die branchenspezifische Untersuchungen machen, kommen auf eine unerklärbare Lohndifferenz von ca. 2%, deutsche Studien die nach dem selben Modell vorgehen auf 2,3%.

      http://static.nzz.ch/files/7/0/3/Hay+Group_Studie+Lohngerechtigkeit+in+der+Schweiz_1.18673703.pdf

      http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/wirtschaft/loehne_kritische_studie_weggewischt/
      30 0 Melden
    • Charlie Brown 14.02.2017 19:36
      Highlight @Stellklaus: Danke für die links. Die ominösen 19% sind derart tief im kollektiven Gedächtnis verankert, die lassen sich leider kaum korrigieren. Der vorliegende Artikel ist ein weiteres unrühmliches Beispiel dafür.

      In unsere Firma zum Beispiel gibt es von unabhängiger Stelle testiert keine unerklärten Lohnunterschiede.
      34 1 Melden
    • Daniel Huber 14.02.2017 20:51
      Highlight Bei den 19 Prozent (Jahr 2013) handelt es sich um das unbereinigte Verdienstgefälle. Die «ominöse» Zahl stammt aus der Tabelle von Eurostat:
      http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=en&pcode=tsdsc340&plugin=1
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    • Charlie Brown 14.02.2017 21:29
      Highlight @Daniel Huber: Mit dem unbereingten Gefälle zu argumentieren ist einfach nur falsch. Es ist genau so falsch wie wenn z.B. die Straffälligkeit von Ausländern mit Schweizern verglichen wird ohne zu berücksichtigen, wie die beiden Gruppen sozio-demografisch zusammengesetzt sind.
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  • Charlie Brown 14.02.2017 18:15
    Highlight Jetzt mal langsam... Heisst das, dass in Süditalien und Ostpolen die Frauen für die gleiche Arbeit mehr verdienen oder nur im Schnitt aller Löhne? Die Erklärung über die Struktur der Arbeitnehmenden ("fast nur Akademiker bei den Frauen") würde zweiteres plausibilisieren, gäbe aber keine Antwort auf ersteres.
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  • TanookiStormtrooper 14.02.2017 18:11
    Highlight Schon interessant, dass es im Katholisch-Konservativen Italien besser ist als bei uns. Hätte ich nicht erwartet...
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    • Charlie Brown 14.02.2017 18:20
      Highlight Was ist besser? Dass weniger gebildete Frauen keiner bezahlten Beschäftigung nachgehen? 🤔
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    • Charlie Brown 14.02.2017 18:26
      Highlight *einer
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    • Charlie Brown 14.02.2017 20:05
      Highlight Hmmmm... verschlimmbessert.
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