Schweiz
Basel

Basler Professor soll Arbeit von Doktoranden kopiert haben – nun will ihn die Uni feuern

Kollegienhaus Uni Basel. Foto: Uni Basel
Ein Fall von Machtmissbrauch erschüttert die Uni Basel.

Basler Professor soll Arbeit von Doktoranden kopiert haben – nun will ihn die Uni feuern

30.10.2017, 06:5030.10.2017, 07:20
Mehr «Schweiz»

Nach der ETH Zürich hat auch die Uni Basel einen Fall von Machtmissbrauch zwischen Professoren und Doktoranden. 

  • In Basel hat sich ein Professor offenbar besonders dreist verhalten. Wie SRF Regionaljournal Basel berichtet, soll der Hochschullehrer Abschnitte aus Arbeiten von Doktoranden für eigene Zwecke verwendet haben, ohne dies zu deklarieren.
  • Die Doktoranden meldeten den Missbrauch bei der zuständigen Stelle der Uni Basel.
  • Die Universitätsleitung wollte den Professor darauf feuern. Dieser wehrt sich derzeit vor Gericht gegen die Kündigung.

Die Uni Basel wollte gegenüber SRF keine Stellung nehmen, da es sich um ein laufendes Verfahren handle. 

(amü)

ETH gelingt Weltpremiere: Herz aus dem 3D-Drucker

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
8 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Lai Nair
30.10.2017 09:29registriert Dezember 2016
offenbar gibt es immer noch sog. "Professoren" mit einem erhöhten Wissensdefizit. Erstaunlich nur, dass solche "Lehrpersonen" von den Unis auch noch angestellt werden.
00
Melden
Zum Kommentar
8
Streit über Femizide in der «Arena» – was ein Frauenleben kosten darf
Die Schweiz muss Femizide verhindern – darin waren sich in der SRF-«Arena» alle einig. Doch wie viel ist der Schutz von Frauen wert?
«Ni una menos» stand auf dem T-Shirt von SP-Nationalrätin Tamara Funiciello: Nicht eine weniger. Für einmal konnten sich alle «Arena»-Gäste auf einen feministischen Slogan einigen. Mit der Einigkeit war es in der «Arena» zu Femiziden aber schnell vorbei. Denn wer dachte, zu Frauenmorden gäbe es keine zwei Meinungen, wurde in dieser Sendung eines Besseren belehrt.
Zur Story