Schweiz

Der Mann hielt die Grenzwachtpatrouillen auf Trab.  Bild: KEYSTONE

Fleisch auf Strasse geworfen: Schmuggler wird zweimal für gleiche Ware gebüsst

Ein Schmuggler wurde vergangene Woche gleich zwei Mal erwischt: Erst büssten ihn Grenzwächter, als er bei der Einreise von Deutschland rund 30 Kilogramm Fleisch mitführte. Vor dem zweiten Grenzübertritt warf er auf der Autobahn zwei Säcke mit Fleisch aus dem Auto.

31.10.16, 13:49 31.10.16, 14:00

Der Schweizer, welcher mit seiner Familie unterwegs war, deklarierte bei der Zollkontrolle in Basel lediglich eine Menge von drei bis vier Kilogramm Fleisch, während er in Wirklichkeit ein weit Mehrfaches als die angegebene Menge mit sich führte. Bei der anschliessenden Kontrolle im Kofferraum stiessen die Grenzwächter auf rund 30 Kilogramm Fleisch, wofür sie den Schmuggler mit mehreren hundert Franken büssten. Ausserdem schickten sie ihn mitsamt seinen Begleitern zurück nach Deutschland, um das Fleisch zu retournieren.

Doch das schien den unverbesserlichen Schmuggler nicht zu entmutigen: Nur rund zwei Stunden später fiel dasselbe Fahrzeug erneut einer Grenzwachtpatrouille auf. Dieses Mal auf der Autobahn im Gebiet von Eiken. Dabei informierte ein anderer Verkehrsteilnehmer die Grenzwächter, dass kurz zuvor aus dem verdächtigen Auto zwei Säcke geworfen wurden.

Tatsächlich fanden die Beamten zwei Säcke mit sechs und sieben Kilogramm Fleisch am Strassenrand. Weitere 19 Kilogramm kamen im Kofferraum zum Vorschein, wie das Grenzwachtkommando Basel mitteilte.

Der Schmuggler, welcher mit seiner Familie in der Nordwestschweiz wohnt, musste erneut eine Busse von mehreren hundert Franken bezahlen und anschliessend das Fleisch nochmals nach Deutschland zurückbringen. (aargauer zeitung/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Robert Kagan: «Die Republikaner könnten Trump stoppen, aber ...»

Mit diesen 7 Tipps schaufelst du massig Speicherplatz auf dem Smartphone frei

Was mein Besuch im «kiffertoleranten» Altdorf über Urner Filz verrät

History Porn Teil XIII: Geschichte in 21 Wahnsinns-Bildern

Na, noch müde? Bei diesen witzigen Flugzeug-Durchsagen musst du trotzdem lachen

Dieses geniale Start-up in Birmensdorf ZH erinnert an das Apple, das wir alle liebten

So geschickt macht die «Weltwoche» Kuno Lauener zu ihrem Coverboy

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die catson-App!

Die flauschigste App der Welt! 10 von 10 Katzen empfehlen sie ihren Menschen weiter.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0 Kommentare anzeigen
0
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Die Karte der Schande: Immer mehr Anschläge auf deutsche Asylheime 

In Deutschland brennen die Asylheime: Verübten rechte Gewalttäter im gesamten ersten Halbjahr 2015 rund ein Dutzend Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, waren es allein im Januar 2016 bisher 16 Anschläge – darunter eine Attacke mit einer scharfen Handgranate.

Flüchtlinge leben gefährlich in Deutschland. Immer öfter attackieren rechte Gewalttäter Asylheime in unserem nördlichen Nachbarland. Meistens handelt es sich um Brandanschläge auf Unterkünfte, die von Asylsuchenden bezogen werden sollen. Doch zunehmend werden auch bewohnte Unterkünfte angegriffen. Am 29. Januar warf eine unbekannte Täterschaft sogar eine Handgranate auf das Areal eines Asylheims in Villingen-Schwenningen. 

Artikel lesen