Schweiz

Peter Auer ist Professor für Linguistik an der Universität Freiburg im Breisgau.

Linguist Peter Auer: «Dass sich Romands und Deutschschweizer auf Englisch unterhalten, finde ich schade»

Wir sagen zwar «cool» und benützen Wendungen wie «es macht Sinn». Doch besteht kein Grund zur Sorge, dass die deutsche Sprache vom Englischen verdrängt wird. Daran werden auch sprechende Roboter nichts ändern, sagt der Linguist Peter Auer.

08.09.16, 13:29 08.09.16, 13:54

In der Schweiz streiten wir uns darüber, ob Primarschüler zuerst Französisch oder Englisch lernen sollen. Was sagen Sie als Sprachwissenschaftler dazu?
Das ist eine politische Frage. Als Linguist kann ich nur sagen: Es schadet den Kindern überhaupt nicht, wenn sie zuerst Französisch und dann Englisch lernen. Es hängt einzig davon ab, wie sich die Schweiz als vielsprachiges Land positionieren will.

Wenn sich Romands und Deutschschweizer treffen, dann sprechen sie oft Englisch.
Das finde ich persönlich schade. Seit einem halben Jahr bin ich im Schweizerischen Nationalfond als Forschungsrat tätig. Dort spricht – zumindest in unserer geistes- und sozialwissenschaftlichen Abteilung – jeder in seiner Sprache. Das finde ich sympathisch – und typisch schweizerisch. Daher würde ich schon raten, dass die Schweiz dafür sorgen sollte, dass ihre Landessprachen in den Schulen vermittelt werden. Das Englisch kommt ja von alleine dazu.

«Wer nur Deutsch spricht, hat Schwierigkeiten.»

Die Schweiz ist grundsätzlich sehr stolz auf ihre Sprachenvielfalt. Zu Recht?
Ja. Die meisten europäischen Staaten sind nach dem Prinzip aufgebaut: Eine Sprache, ein Volk. Im 19. Jahrhundert sind diesbezüglich grosse Anstrengungen unternommen worden. Frankreich hat nach der Revolution resolut auf die Vereinheitlichung der Sprachenlandschaft gedrückt. Auf der britischen Insel sind die einst keltischen Sprachen ins Hintertreffen geraten. Auch in Deutschland wurde die Sprache normiert. Insofern ist die Schweiz eine grosse Ausnahme, wenn man mal vom sehr kleinen Luxemburg absieht. In Belgien funktioniert die Sprachenvielfalt nicht, und in Finnland sind die schwedischen Überreste sehr marginal geworden.

Heute ist Englisch die globale Sprache. Jeder halbwegs zivilisierte Mensch sollte sie beherrschen. Ist das eine sinnvolle Entwicklung?
Natürlich ist es gut, Englisch als universelle Sprache zu fördern. Aber das muss keineswegs zulasten der Nationalsprache gehen.

Man kann heute beobachten, dass beispielsweise deutsche Wissenschaftler an einem Kongress vor einem mehrheitlich deutschsprachigen Publikum Englisch sprechen. Ist das nicht paradox?
Das ist in der Regel bei Naturwissenschaftlern der Fall, die oft eine sehr spezifische Fachsprache benutzen. In den Geistes- und Sozialwissenschaften sind die Teilnehmer meist mehrsprachig, das erzwingt eine lingua franca. Aber es stimmt: Wer nur Deutsch spricht, hat – anders als noch im 19. Jahrhundert – grosse Schwierigkeiten.  

«Sprache hat absolut nichts mit Nationalstaaten zu tun.»

Ärgert Sie das als deutscher Linguist nicht?
Nein, ich finde es gut, dass ich auf Englisch auch in Nord-, Ost- und Südeuropa verstanden werde. Gerade die jüngeren Wissenschaftler sprechen heute alle sehr gut Englisch.

Sprache ist dem Menschen angeboren. Diese These kommt von Noam Chomsky, dem bekanntesten Linguist der Neuzeit.   Bild: EPA/DPA

Die Sprache macht den Menschen aus, sie bestimmt seine Identität, ist eine viel gehörte These. Der berühmte Sprachwissenschaftler Noam Chomsky sagt, dass die Sprache dem Menschen angeboren ist.
Chomsky würde niemals sagen, dass die Sprache die Identität der Menschen ausmacht. Er sagt bloss, dass der Mensch die angeborene Fähigkeit hat, Sprache zu erwerben.

Heisst das: Sprache macht einem zum Menschen, aber nicht zu einer Schweizerin oder einem Franzosen?
Genau. Sprache hat absolut nichts mit Nationalstaaten zu tun. Aber die Sprache, die wir erlernen, hat vielfältige soziale Funktionen. Dazu gehört auch, sich einer bestimmten Gesellschaft zuzuordnen.

Eine bestimmte Richtung der Sprachwissenschaft, der so genannte Strukturalismus, geht davon aus, dass Sprache ihrer eigenen inneren Logik folgt.
Das heisst aber nicht, dass äussere Einflüsse keine Rolle spielen. Englische Wörter ins Deutsche einzufügen, beispielsweise, ist überhaupt kein Problem. Aber die Grammatik zu ändern ist viel schwieriger. So gesehen ist es richtig, dass jedes Sprachsystem (im Sinn von Grammatik) gegen Veränderungen Widerstand leistet.

Im Zeitalter der Globalisierung erhält dies zunehmend Bedeutung. Die Identität wird vermehrt in der eigenen Sprache gesucht.
Es gibt in Europa keine Sprache, die ernsthaft vom Englischen bedroht wird. Alle Anglizismen beschränken sich auf einzelne Wörter und Formulierungen, die nach dem Muster des Englischen gebildet werden, beispielsweise: «Es macht Sinn» statt «Das ergibt Sinn».

«Maschinen sprechen, aber nicht so wie Menschen.»

Ist es somit lächerlich, wenn die Franzosen den Computer «ordinateur» nennen, oder dass die Deutschen im Dritten Reich einst anstatt von einer Banane von einem «Schlauchapfel» sprachen?
Es ist nicht lächerlich, aber es spielt für die Erhaltung des Französischen als grosse europäische Sprache keine Rolle. In Deutschland gab es schon im späten 19. Jahrhundert eine starke und teils erfolgreiche sprachpuristische Bewegung, die sich damals übrigens gegen die französischen Wörter im Deutschen richtete. Wir verdanken ihr Wörter wie Fahrschein statt Billett, Gehweg statt Trottoir oder (weniger erfolgreich) Fernsprecher statt Telefon. Nach der Machtergreifung der Nazis hatten die Mitglieder dieser Bewegung das Gefühl: Jetzt hat unsere Stunde geschlagen und wollten alle Fremdwörter verbieten. Nur: Die Nazis haben sich keinen Deut darum gekümmert.  

Wie die Burka kann man auch Sprache zu einem unsinnigen Polit-Fetisch aufbauschen.

Wir leben in einer Zeit, in der nationale Symbole wieder stark an Bedeutung gewinnen. Eine Burka verändert unser Kleidungssystem auch nicht. Trotzdem sprechen wir derzeit unablässig darüber.
Man kann unter den passenden politischen Bedingungen einzelne Symbole (wie die Burka) enorm mit Bedeutung beladen und daran viel grössere Probleme und Diskussionen aufhängen. Das geht natürlich auch mit Fremdwörtern, die dann – unsinniger Weise – mit «der deutschen Sprache» als nationalem Symbol gleichgesetzt wird. Als Linguist kann ich da nur sagen: Wegen der deutschen Sprache muss man sich keine Sorgen machen. Die wird nicht untergehen, ob wir jetzt «cool» oder «geil» sagen.

Es wird also niemals eintreten, dass alle Menschen Englisch oder vielleicht auch Mandarin sprechen werden?
Ganz bestimmt nicht in den nächsten hundert Jahren.

Es gibt jedoch Sprachen, die aussterben.
Aber selten unter dem Einfluss des Englischen. Meist ist eine grössere Sprache der Nachbarschaft dafür verantwortlich.

In der Schweiz ist das Rätoromanisch bedroht. Die ETH Zürich hat soeben beschlossen, den Lehrstuhl für Rätoromanisch aufzuheben.
Ich vermute mal, da wird es heftige Proteste geben. Gerade das Rätoromanische ist ein schönes Beispiel dafür, dass die Sprachen nicht vom Englischen verdrängt werden.

Bedrohtes Rätoromanisch: Chalandamarz in der Unterengadiner Gemeinde Guarda. Bild: EPA/KEYSTONE

Bedauert man als Sprachwissenschaftler, wenn eine Sprache verschwindet? Ist das ähnlich, wie wenn eine Tierart ausstirbt?
Für uns Linguisten ist es natürlich schade, denn es verschwindet ein Teil der sprachlichen Vielfalt auf der Welt. Aber es wäre falsch, diese Kleinstsprachen bzw. die meist sehr marginalisierten Sprechergruppen dahinter romantisch zu verklären. Es gibt auch gute Gründe, weshalb Sprachen verschwinden. Die Sprecher von Minderheitensprachen sehen manchmal diese Sprachen als ein Ghetto und wollen schon aus ökonomischen Gründen in der Mehrheitsgesellschaft ankommen. Dazu ist zumindest Mehrsprachigkeit notwendig. Manchmal geht die dann zulasten der Minderheitensprache, weil die Eltern sie nicht mehr an die Kinder weitergeben – so wie das auch in Deutschland mit dem Niederdeutschen passiert ist.  

«Die geschriebene Sprache hat eine ganz andere Funktion erhalten.»

Werden die Menschen friedlicher, wenn sie die gleiche Sprache sprechen?
Es hilft, wenn sich Menschen gegenseitig sprachlich verstehen. Sehen Sie doch, wie sich die Kommunikationsbedingungen in Europa verbessert haben, wie viel die Menschen heute reisen oder wie junge Leute im Ausland studieren und dabei natürlich auch andere Sprachen lernen, um sich zu verständigen. Eine gemeinsame Sprache zu sprechen fördert Kommunikation. Und miteinander reden macht in der Tat das Zusammenleben friedlicher.

Trotzdem befindet sich Europa derzeit in einer Identitätskrise.
Sie hängt mit der Einwanderung von Flüchtlingen zusammen. Was wir auf anderen Gebieten erreicht haben, wird sich nicht so schnell wieder rückgängig machen lassen. Der «Spiegel» hat einmal die Frage aufgeworfen, ob es in 100 Jahren noch Deutsch gäbe. Eine überwältigende Mehrheit hat mit Nein geantwortet. Das ist völlig absurd. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass eine Sprache, die rund 100 Millionen Menschen sprechen, in absehbarer Zeit zugrunde gehen wird.

Es gibt eher eine Gegenbewegung. Alte Sprachen werden wieder von Jungen gelernt.
Gerade im Zeitalter der Globalisierung – um dieses meiner Ansicht nach eher irreführende Wort zu verwenden – wächst das Bedürfnis nach einem Ort, wo man sagen kann: Da bin ich zuhause. Dazu gehört auch eine Sprache, um das auszudrücken. Unter der Woche spricht man bei der Arbeit viel Englisch, aber am Wochenende entspannt man sich mit dem eigenen Dialekt.

Dank Smartphones schreiben wir sehr viel, aber lausig. Bild: LUONG THAI LINH/EPA/KEYSTONE

Das Internet und die sozialen Medien üben einen starken Einfluss auf die Sprache aus. Viele Menschen – auch gut ausgebildete – können kaum mehr einen sprachlich korrekten Text verfassen. Wie beurteilen Sie das?
Interessant ist zunächst die Tatsache, dass Menschen heute viel mehr schreiben. Die geschriebene Sprache hat eine ganz andere Funktion erhalten. Früher war es für die meisten Menschen ein Kraftakt, zum Beispiel einen Brief zu schreiben, und sie haben es auch nur selten getan. Jetzt schreiben alle – und zwar massenhaft.

Aber sie tun es mit mangelhafter Orthographie und lausiger Grammatik.
Es ist nicht verwunderlich, dass sich bei SMS, Whatsapp etc. eine lockere Art des Schreibens durchsetzt. Ich sehe allerdings auch eine Gefahr darin, dass man nicht mehr unterscheidet, ob man eine SMS tippt oder einen Aufsatz schreibt.

Deutschlehrer beklagen deswegen händeringend den Untergang des Abendlandes.
Der Einfluss des Internets und der sozialen Medien auf die Sprache ist tatsächlich meiner Ansicht nach fundamentaler als derjenige des Englisch. Weil die Menschen heute so viel schreiben, müssten sie auch besser lernen ihren Schreibstil danach zu richten, wofür sie schreiben. Bei manchen Texten – nicht bei Whatsapp oder Twitter vielleicht – gibt es triftige Gründe, gut zu schreiben und beispielsweise darauf zu achten, dass ein Text auch leicht verständlich ist. Das ist man seinem Leser und seiner Leserin schuldig.

Teenager telefonieren nicht mehr, sie texten, weil ihnen die gesprochene Sprache zu intim geworden ist.
Wir alle haben heute Hemmungen, jemanden spontan anzurufen. Das ist uns zu direkt geworden. Stattdessen schreiben wir eine SMS oder eine E-Mail. Andererseits sind wir dadurch permanent mit Leuten in Kontakt, auch wenn sie physisch weit entfernt sind. Es gibt also einerseits mehr Distanz, andererseits mehr Nähe.

Die Übersetzungsprogramme werden immer besser, Chatboxes wie Siri immer klüger. Werden Maschinen bald die menschliche Sprache beherrschen?
Siri wird sicher noch viel klüger werden, sie lernt ja ständig. Sie wird aber noch lange grosse Schwierigkeiten in der Face-to-face-Kommunikation haben.

Trotzdem: Ist es denkbar, dass Maschinen dereinst sprechen werden?
Sprechen tun sie ja schon, nur nicht so wie wir Menschen. Und sie verstehen nicht so wie Menschen. Wir sind in der Lage, uns ständig auf den veränderten Kontext einzustellen, in dem wir sprechen. Wir machen das durch kleine Veränderungen der Dialektalität, des Tonfalls, der Formulierung, die wir wählen, durch kleine Andeutungen etc. Wir verstehen nicht nur den Inhalt, sondern wir ziehen daraus Schlüsse, wir verstehen, was hinter der Aussage liegt, in dem wir all diese Kleinigkeiten ständig miteinbeziehen. Dieses Verstehen dessen, was hinter dem Gesagten liegt, ist die Hauptherausforderung für sprechende Maschinen. Sie brauchen dazu Kontext- und Situationsmodelle, die ziemlich schwierig zu konstruieren sind. Da wird es sicher noch grosse Fortschritte geben, aber die Subtilität, mit der wir Menschen das Gemeinte aus dem Gesagten heraushören, wird auf absehbare Zeit nicht erreichbar sein.

Professor Peter Auer wird Gastreferent sein an der Tagung «At the Limit». Sie wird von der Academia Engelberg organisiert und findet vom 12. bis 14. Oktober in Engelberg statt. Mehr dazu findet ihr bei www.academia-engelberg.ch 

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  • pamayer 09.09.2016 13:19
    Highlight Zum einen, wie Matthias studer unten als Kommentar postet, gibt es zu allem noch den faktor Begabung eine Sprache zu lernen.
    Eine arbeitskollegin von fribourg meinte einmal, ihr mann sei ein typischer romand, er interessiere sich null und nix für die deutsche Sprache.

    Es gibt nebst der Sprache auch verschiedene Mentalitäten, welche immer wieder für vorurteile und spott sorgen.
    In dieser Hinsicht voneinander etwas lernen würde allen nur gut tun.

    Aber wenn schon von den oberdorflern über die unterdörfler gespottet wird und umgekehrt, ... ...
    1 0 Melden
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  • Pedro Lopes 08.09.2016 21:38
    Highlight Also ich ich rede in der Jehweilige Landessprache. Ausser Retoromanisch das kann i net. Und bis jetzt fanden es alle immer besser als englisch.
    8 3 Melden
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  • manu9989 08.09.2016 18:14
    Highlight Es ist doch einfacher wenn beide in englisch sich unterhalten, beide reden "einfacher" und nicht so schnell. Sonst wäre einer benachteiligt. Finde dies die "schweizerische" Lösung, dass beide aufeinander Rücksicht nehmen.
    20 9 Melden
    600
  • dbddhkp 08.09.2016 16:15
    Highlight Falsch: "Die ETH Zürich hat soeben beschlossen, den Lehrstuhl für Rätoromanisch aufzuheben."
    Die ETH wird ab 2019 den Lehrstuhl an der UNI ZH nicht mehr finanziell unterstützen.
    18 2 Melden
    • Philipp Löpfe 08.09.2016 20:17
      Highlight #dbddhkp (was immer das bedeuten mag): Danke für die Präzisierung.
      11 0 Melden
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  • Homes8 08.09.2016 16:11
    Highlight Kommischerweise habe ich gerade gesternabend "der grosse Sommer" mit Matthias Gnädiger gesehen. Auf seiner Reise durch Japan kauft er einen elektronischen Übersetzer der berndeutsch in japanisch und retour übersetzt. :-)
    Das Problem für solche Geräte sehe ich eher darin, dass die Leute nicht immer fehlerfrei reden.
    Zudem passieren auch den Leuten häufig Fehler, wenn sie Sachen zwischen den Zeilen heraus interpretieren die gar nicht so gesagt wurden (die Missverständnisse).
    12 1 Melden
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  • Angelo C. 08.09.2016 16:10
    Highlight Ohne Einzelheiten besonders hervorheben zu wollen, finde ich sowohl die Fragen des Interviewers, wie vor Allem aber die ebenso geistreichen wie kompetenten Antworten von Prof. Peter Auer ganz ausgezeichnet.


    Und das IMHO uneingeschränkt...
    34 2 Melden
    • Philipp Löpfe 08.09.2016 16:13
      Highlight wow! thanx a zillion
      16 0 Melden
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  • Matthias Studer 08.09.2016 15:53
    Highlight Interessant. Nur ein Faktor scheint dem Herrn nicht in den Sinn zu kommen... Begabung. Nicht alle sind sprachlich von Gott gesegnet. Schade das dieser Faktor so gut wie nie zur Sprache kommt.
    29 4 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 08.09.2016 15:45
    Highlight Und ich find es konstruktiv, super und erleichternd, dass sich Romands und Deutschschweizer auf Englisch unterhalten.
    34 20 Melden
    • Ton 08.09.2016 17:43
      Highlight Ich ebenfalls. In meinem Job habe ich ab und zu mit Italienisch und Französisch zu tun. Ich habe in beidem Grundkenntnisse und kann eine E-Mail hinbröseln. Aber dass ich beides fliessend sprechen könnte, da wird meiner Meinung nach zu viel verlangt. Um eine Sprache fliessend zu lernen müsste ich mal vier Monate in einen intensivkurs im betreffenden Land. Im Sek-Franz habe ich leider NULL gelernt (Unterricht war mündlich nur in Schweizerdeutsch).
      13 1 Melden
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  • Homes8 08.09.2016 15:09
    Highlight Als guter Kopfrechner könnte ich auch sagen:
    "ich finde es schade, wenn die Leute bei einem rechnerischen Problem immer gleich zum Rechner greifen".
    35 6 Melden
    600
  • Homes8 08.09.2016 14:58
    Highlight Wenn ich mit einem Romand englisch reden kann, ist das Gespräch in der Regel fliesender, wie wenn ich es auf franz. probiere. Ich finde es gut, wenn man sich auf "neutraler" Ebene unterhalten kann (keiner redet zu schnell).
    Abgesehen davon, liefert das Interview gar keine Erklärung zum Titel.
    34 10 Melden
    • Philipp Löpfe 08.09.2016 20:18
      Highlight Lieber Homes8: Willst du dich als Mega-Stänkerer profilieren?
      5 8 Melden
    • Homes8 09.09.2016 08:45
      Highlight Oh, sorry tut mir leid, dass ich eine andere Meinung wie Sie habe. Ist vieleicht durch meine technischen Ausbildung bedingt.
      1 0 Melden
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  • Karl Müller 08.09.2016 14:44
    Highlight Dass man im Dritten Reich - oder wahlweise auch in der DDR - zur Banane "Schlauchapfel" gesagt haben soll, ist eine humoristische Erfindung aus späterer Zeit. Wie auch Erdmöbel für Sarg, Wonnekleister für Marmelade, etc., was aber auch immer wieder in voller Ernsthaftigkeit in den Medien verbreitet wird.

    Die Banane hat im Deutschen indes tatsächlich einen veralteten Namen, die "Paradiesfeige". Zur Zeit des Dritten Reichs war der aber nicht mehr gebräuchlich. Da wurde unter anderem für die "deutsche Kamerun-Banane" geworben.
    21 3 Melden
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  • Olaf44512 08.09.2016 13:46
    Highlight Interessantes Interview, Danke!
    36 2 Melden
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