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Schweizer Schauspielerin Monica Gubser stirbt im Alter von 88 Jahren



ARCHIVBILD ZUM TOD VON SCHAUSPIERLIN MONICA GUBSER, AM DONNERSTAG, 28. FEBRUAR 2019 - Schauspielerin Monica Gubser erscheint zur Trauerfeier fuer Stephanie Glaser, am Mittwoch, 26. Januar 2011, im Fraumuenster in Zuerich. Gubser spielte neben Stephanie Glaser im Film

Monica Gubser Bild: KEYSTONE

Die Schauspielerin Monica Gubser ist tot. Die Solothurnerin, bekannt aus Filmen wie «Die Herbstzeitlosen» oder «Die letzte Pointe», ist am Mittwoch im Alter von 88 Jahren gestorben, wie Gubsers Sohn Camille Derron am Donnerstag auf Anfrage von Keystone-SDA bestätigte.

Zuerst hatte «blick.ch» über den Tod der Schauspielerin berichtet, deren Gesundheitszustand sich nach einer Infektion vergangene Woche verschlechtert hatte.

Vor einem knappen Jahr feierte Gubser noch einen der Höhepunkte ihrer langjährigen Film- und Theaterkarriere: Sie war für ihre Darstellung in Rolf Lyssys Spielfilm «Die letzte Pointe» für einen Schweizer Filmpreis nominiert. Die Auszeichnung ging allerdings an ihre um Generationen jüngere Kollegin Luna Wedler («Blue My Mind»).

In der Tragikomödie «Die letzte Pointe» spielte Gubser eine alte Dame, die Sterbehilfe in Anspruch nehmen will, weil sie sich vor einer Demenzerkrankung fürchtet. Der Film war das vorerst letzte Werk von Regisseur Lyssy («Die Schweizermacher»).

Sie fand erst spät zum Film

Der Weg von Monica Gubser war nicht unbedingt vorgezeichnet: Nach ihrer Ausbildung an der Schauspielschule in Zürich stand sie nur kurze Zeit auf der Theaterbühne, bevor sie sich ihren drei Kindern und dem familiären Gastbetrieb widmete.

Erst in den 1980er Jahren zog es die Solothurnerin zurück auf die Bühne, etwa ans Schauspielhaus in Zürich, ans Theater Biel-Solothurn oder an das Theater Basel.

Diese Persönlichkeiten haben uns 2019 schon verlassen

Doch der grosse Coup sollte erst 2006 folgen: Nach ihrem Engagement in der TV-Serie «Lüthi & Blanc» erhielt Gubser in «Die Herbstzeitlosen» ihre erste Kinofilmrolle. Die Komödie von Bettina Oberli über vier Frauen, die in einem Dorf mit ihrem Dessous-Geschäft für Furore sorgen, sollte zu einem der erfolgreichsten Schweizer Filme überhaupt werden.

Für Gubser zog das Engagement weitere Rollen nach sich: Sie spielte etwa in «Liebe und Zufall» von Fredi M. Murer (2014), «Heidi» (2015), «Der grosse Sommer» (2016) von Stefan Jäger oder eben in «Die letzte Pointe». 2017 wurde Gubser gemeinsam mit Schauspielkollegin Heidi Maria Glössner, mit der sie verschiedentlich gemeinsam auf der Theaterbühne oder vor der Kamera stand, mit dem Lebenswerk-Preis der Armin-Ziegler-Stiftung ausgezeichnet. (aeg/sda)

Millionär, Schauspieler, Unternehmer und Olympiasieger

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Video: watson/Nico Franzoni, Lya Saxer

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mimimi_und_wow 01.03.2019 08:28
    Highlight Highlight Ich mochte, wie Frau Gubser Frauen darstellte, die ich "kannte". Vom Jahrgang her, könnte sie meine Mutter sein und von daher ist es eine Generation Frauen die mir nahe ist und die Frau Gubser wunderbar darstellte. Sowohl in den Herbstzeitlosen, wie auch in der letzten Pointe.

    Den Angehörigen herzliches Beileid.
  • Lamino 420 28.02.2019 18:03
    Highlight Highlight Ich mochte sie sehr. Alles Gute und besten Dank für die Filme.

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