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Neben einer starken Defensive hat Benfica auch treffsichere Stürmer. Können die Portugiesen gegen die Bayern überraschen?<br data-editable="remove">
Neben einer starken Defensive hat Benfica auch treffsichere Stürmer. Können die Portugiesen gegen die Bayern überraschen?
Bild: AP

Wie er leibt und lebt: Bayern-Trainer Guardiola redet Benfica stark und stellt Reporter bloss

Noch acht Mannschaften sind in der Champions League verblieben. Heute bestreiten mit dem FC Bayern München und dem FC Barcelona die zwei meistgenannten Titelfavoriten zuhause ihre Viertelfinal-Hinspiele.
05.04.2016, 09:5805.04.2016, 18:25

Der Titelverteidiger Barcelona trifft im rein spanischen Duell auf die Defensivkünstler von Atlético Madrid. Bayern München empfängt Benfica Lissabon. Morgen gastiert dann Real Madrid beim VfL Wolfsburg und Paris misst sich mit Manchester City.

Knackt Barça die Atlético-Defensive?

Am Samstag musste sich der FC Barcelona erstmals seit 39 Partien wieder geschlagen geben. Die 1:2-Pleite im «Clasico» gegen Real Madrid dürfte für die Katalanen keinen Einfluss auf die Meisterschaft haben. Der Vorsprung an der Tabellenspitze bleibt mit sechs Punkten auf den ersten Verfolger Atlético Madrid komfortabel. Der 24. Titel ist der Mannschaft von Luis Enrique kaum mehr zu nehmen.

Welchen Plan hat Barça-Coach Luis Enrique gegen Atletico Madrid?<br data-editable="remove">
Welchen Plan hat Barça-Coach Luis Enrique gegen Atletico Madrid?
Bild: Manu Fernandez/AP/KEYSTONE

Lehrreich war die Niederlage trotzdem und das Spiel eine gute Hauptprobe für das Duell mit Atlético Madrid, das vor zwei Jahren den FC Barcelona im Viertelfinal dank seiner starken Defensive aus dem Champions-League-Rennen warf. Die Fähigkeiten, gut zu verteidigen, besitzt Atletico immer noch. Mit 15 Gegentreffern in 31 Partien hat die Mannschaft von Diego Simeone mit Abstand die beste Defensive der Liga.

«Atletico hat eine klare Spielphilosophie mit einem sehr hohen Pressing, gefährlichen Kontern und starken Freistössen.»
Barça-Trainer Luis Enrique

«Es ist ein sehr schwieriger, unangenehmer Gegner», sagte Luis Enrique. «Atletico hat eine klare Spielphilosophie mit einem sehr hohen Pressing, gefährlichen Kontern und starken Freistössen.» In der Saison 2013/2014 hatte sich Atlético nicht nur in der Champions League, sondern auch in der Meisterschaft gegen den FC Barcelona durchgesetzt. Seit Enrique aber im Sommer 2014 das Kommando beim Meister übernommen hat, gibt in den Direktduellen wieder der Meister den Ton an, mit zuletzt sechs Siegen in Serie.

«Wir sind von ihm so abhängig wie Barcelona von Neymar, Messi und Suarez.»
Atlético-Trainer Diego Simeone über Antoine Griezmann

Die Vorteile von Barcelona liegen – wie gegen jeden anderen Gegner auch – in der Offensive. Das Trio mit Lionel Messi, Luis Suarez und Neymar hat in dieser Saison schon 107 Mal getroffen, machte aber eben am Wochenende einen etwas müden Eindruck. Auf der Gegenseite ruhen die Hoffnungen für offensive Exploits auf Antoine Griezmann. Der französische Internationale traf in dieser Saison bislang 26 Mal. «Wir sind von ihm so abhängig wie Barcelona von Neymar, Messi und Suarez oder Real Madrid von Ronaldo», so Simeone.

Antoine Griezmann ist der Hoffnungsträger bei Atletico Madrid.<br data-editable="remove">
Antoine Griezmann ist der Hoffnungsträger bei Atletico Madrid.
Bild: JUAN MEDINA/REUTERS

Portugiesen zittern vor der Allianz-Arena

Während Atletico ein aussichtsreicher Aussenseiter ist, spricht vor der Auswärtspartie in München wenig für Benfica Lissabon. Der Meister der letzten beiden Jahre spielte schon sechsmal gegen Bayern München und konnte noch nie gewinnen. Und auch der nationalen Konkurrenz lag der deutsche Meister in der Regel nicht. In der K.o.-Phase gelang nur dem FC Porto ein Sieg gegen Bayern München: 1987 im Meistercup-Final.

Gegen Mannschaften aus Portugal jubelten in den meisten Fällen die Bayern-Spieler.<br data-editable="remove">
Gegen Mannschaften aus Portugal jubelten in den meisten Fällen die Bayern-Spieler.
Bild: Sebastian Widmann/freshfocus

Insbesondere in München gab es für die Portugiesen nichts zu holen. Benfica Lissabon verlor seine drei Spiele dort zweimal 1:4 und 1:5. Porto kassierte im letzten Jahr im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League eine 1:6-Niederlage, und Sporting Lissabon ging 2009 sogar mit 1:7 unter. Benficas Trainer Rui Vitoria lässt sich davon nicht beeindrucken. «Mein Team hat diese Saison schon mehrere Hürden übersprungen», sagte Vitoria, dessen Spieler zuletzt 19 von 20 Partien gewonnen und damit den Fehlstart in die Saison wettgemacht haben. 

Trotzdem weiss der Benfica-Coach, wer da heute Abend als Gegner auf dem Platz stehen wird:

Aber auch der Bayern-Coach ist voll des Lobes für den Gegner aus Portugal:

Pep Guardiola, der zum 150. Mal für Bayern München auf der Trainerbank sitzen wird (115 Siege, 14 Remis, 20 Niederlagen), wollte von einem «Freilos Benfica» nichts wissen. «Es wird sehr schwierig, den Halbfinal zu erreichen», warnte der Katalane und forderte ein «intelligentes Spiel» seines Teams. (jwe/sda)

Fiese Gegenfrage!

Für ahnungslose Journalisten hat Guardiola kein Verständnis.
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