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VR-Praesident des EHC Kloten Hans-Ulrich Lehmann, links, spricht neben Felix Hollenstein an der Medienkonferenz nach ihrem Abstieg, aufgenommen am Donnerstag, 26. April 2018, in Glattfelden. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Kloten-Präsident Hans-Ulrich Lehmann nimmt zusammen mit Sportchef Felix Hollenstein den sofortigen Wiederaufstieg ins Visier. Bild: KEYSTONE

Klotens grosse Chance – der Präsident in der «Ego-Falle»

Wie geht es mit Kloten weiter? Der Pulverdampf nach dem Abstieg verzieht sich und nun sehen wir: Die Perspektiven sind gar nicht so schlecht. Wir dürfen uns in der Swiss League auf ein «Hollywood aus dem Dorfe» freuen.

27.04.18, 08:21 27.04.18, 09:00


Genug gelästert, gespottet, gepoltert und geschmäht. Der Respekt vor 56 Jahren Hockey-Geschichte gebietet uns, innezuhalten und nun aufzuzeigen, wie es im «Seldwyla des Hockeys» weitergehen wird. Gibt es vielleicht doch ein Licht am Ende des Tunnels?

Um die Zukunft zu erkennen, müssen wir uns noch einmal kurz mit Klotens Besitzer Hans-Ulrich Lehmann befassen. Es war, ist und bleibt die Schlüsselfigur.

Rechnen und geschäften kann er. Und Selbstvertrauen hat er reichlich. Bei seinen Auftritten wirkt Hans-Ulrich Lehmann gelegentlich wie eine charismatische Mischung aus Donald Trump und Frank Sinatra. Sinatras berühmtesten Song («I did it my way») hat er auf eine eigene Version umgeschrieben: «My Way or Highway.» Es geht so wie es Hans-Ulrich Lehmann will. Wer das nicht einsehen mag, muss die nächste Ausfahrt nehmen und im besten Wortsinne abfahren.

Lehmann: «Wir sind in der Swiss League, um wieder aufzusteigen.» Video: YouTube/MySports

Ein Wolf ohne Schafspelz

Als Unternehmer ist der ehemalige KV-Lehrling ausserordentlich erfolgreich. Mit einem guten Gespür für den Zeitgeist steigt der fünffache Familienvater Ende der 1999er-Jahre ins «Hosen-Telefongeschäft» ein und bringt es u.a. als General-Importeur von Nokia zu Reichtum. In der Liste der 300 reichsten Schweizer des Wirtschafts-Magazins «Bilanz» wird er mit einem Vermögen zwischen 200 bis 300 Millionen geführt.

2006 kauft er in Zweidlen, direkt an der Glatt am tiefsten Punkt des Kantons Zürich, eine alte Spinnerei und baut sie zum höchst profitablen und erfolgreichen Seminar- und Eventhotel Riverside aus.

VR-Praesident des EHC Kloten Hans-Ulrich Lehmann spricht an der Medienkonferenz nach ihrem Abstieg, aufgenommen am Donnerstag, 26. April 2018, in Glattfelden. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Hans-Ulrich Lehmann steht den Radio-Reportern Red und Antwort. Bild: KEYSTONE

Wenn wir diese Erfolgsgeschichte kennen, ist es nicht mehr schwer, sein krachendes sportliches Scheitern mit Kloten zu verstehen – und gleichzeitig eine grosse Chance zu erkennen.

Hans-Ulrich Lehmann ist im Sport das Opfer seines eigenen Erfolges geworden. Wer so oft Risiken eingegangen ist und oft entgegen allen Erwartungen durchschlagenden Erfolg gehabt hat, dem fällt es schwer, im Schafspelz der Bescheidenheit den kapitalistischen Wolf zu spielen. Er tritt als Wolf auf. Umgänglich, unkompliziert. Aber eben auch unverhohlen selbstbewusst. Bis zur Grenze der Arroganz.

Flucht nach vorne

Reich zu sein ist gut. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, da verlangt das Ego jedes erfolgreichen Mannes öffentliche Anerkennung. Wenn es in der Politik nicht funktioniert, dann bleibt immer noch der Sport. Die Bühne der Eitelkeiten, auf der man sich einen Platz kaufen kann.

Also kauft Hans-Ulrich Lehmann 2016 den EHC Kloten. Mit diesem Unternehmen haben der Milliardär Philippe Gaydoul und nordamerikanische Investoren zweistellige Millionenbeträge verloren. Nun wird es Hans-Ulrich Lehmann auch im Hockey-Business allen zeigen. Die Stunde des Populisten mit Emmentaler Wurzeln.

EHC Kloten Praesident Hans-Ulrich Lehmann, oben 2. von rechts, und Roger Koeppel, oben rechts, SVP Politiker, Verleger und Chefredaktor der Weltwoche, verfolgen auf der Tribuene das fuenften Eishockey Spiel der Ligaqualifikation der National League zwischen dem EHC Kloten und dem SC Rapperswil-Jona Lakers am Samstag, 21. April 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Kloten-Präsident Lehmann mit Roger Köppel auf der Tribüne im Schluefweg. Bild: KEYSTONE

Aber im Sport stösst der Hobby-Helikopterpilot an Grenzen. Mit Befehlen, mit Geld lässt sich der Erfolg nicht erzwingen und nicht kaufen. Auf einmal muss er junge Männer für ein unberechenbares Spiel auf einer rutschigen Unterlage und nicht für ordentliche Arbeit bezahlen. Und beliebig kann er sie nicht heuern und feuern. Er ist auf jeden einzelnen angewiesen.

Wir dürfen davon ausgehen, dass es sein Ego nicht zulässt, den dramatischsten Hockey-Abstieg der Neuzeit auf sich sitzen zu lassen. Also hat Hans-Ulrich Lehmann noch am Donnerstag, keine 24 Stunden nach dem Abstieg, die Chronistinnen und Chronisten zur Medienkonferenz antraben lassen.

Seine Botschaft: Es geht weiter. Der Wiederaufstieg ist das Ziel. Er ist, wie so viele kluge Männer vor ihm, in die «Ego-Falle» des Sports geraten. Aus jedem anderen Geschäft könnte er ohne Prestigeverlust aussteigen. Hier geht das nicht. Er ist Besitzer des EHC Kloten. Lässt er das Unternehmen «vor die Hunde gehen», dann verliert nicht nur seine Investition den Wert. Schlimmer: der Imageschaden im Glatttal. Also Flucht nach vorne.

Der Besuch in Langnau

Ist eine Rückkehr in die höchste Liga möglich? Oder liegt die Zukunft eher in der Bescheidenheit als Farmteam der SC Rapperswil-Jona Lakers?

Ein Wiederaufstieg ist möglich. Das haben Lausanne, Langnau und soeben die Lakers bewiesen. Und Klotens Hockeykultur sollte eigentlich mindestens so krisenfest sein wie jene in Langnau, Lausanne und Rapperswil-Jona. Und Geld müsste es ja im Glatttal, einer der reichsten Industrielandschaften der Welt, genug geben.

Aber für Kloten gibt es nur ein Comeback, wenn sich Hans-Ulrich Lehmann künftig demütiger den besonderen Gesetzen des Sportes unterzieht. Sich unterziehen? Nein, das ist eigentlich nicht Hans-Ulrich Lehmanns Art.

Warum nicht von der Konkurrenz lernen? Kürzlich reiste der neue Geschäftsführer Pascal Signer nach Langnau. Um vor Ort zu erfahren, wie die Langnauer im Frühjahr 2013 den Abstieg gemanagt haben. Zwei Jahre nach der «Stunde null» stiegen die Emmentaler 2015 unter dem gleichen Präsidenten wieder auf.

Peter Jakob, Verwaltungsratspraesident der SCL Tigers, waehrend der Vorsaison-Pressekonferenz, am Sonntag, 6. September 2015, in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Langnau-Präsident Peter Jakob ist nicht mit Hans-Ulrich Lehmann vergleichbar. Bild: KEYSTONE

Langnau als Beispiel? Der Unterschied: In Langnau ist Präsident Peter Jakob eine Integrationsfigur und eine Vertrauensperson, die grössten Respekt in der ganzen Region geniesst. Ein erfolgreicher Unternehmer wie Hans-Ulrich Lehmann. Aber bescheidener in der Art. Ein kluger Diplomat. Er hat in der Stunde der Not alle ins Boot geholt, getröstet, motiviert, Perspektiven aufgezeigt, eine «So-jetzt-erst-recht-Stimmung» entfacht. Alle haben sich gemeinsam mit ihm auf den Weg nach oben gemacht. Mit neuem Trainer, neuem Sportchef.

Kann Hollenstein/Rötheli gut gehen?

Hans-Ulrich Lehmann ist keine vergleichbare Lichtgestalt. Weil der Abstieg auch ihm angelastet wird. In Langnau ist 2013 die Relegation den besonderen Umständen und allem möglichen, aber nie dem Präsidenten zugeschrieben worden. Aber inzwischen beginnt sich auch im Glatttal eine «So-jetzt-erst-recht-Stimmung» zu regen.

ZUM ABTIEG DES EHC KLOTEN IN DIE SWISS LEAGUE, NACH 56 JAHREN IN DER HOECHSTEN SPIELKLASSE, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Die Fans der Kloten Flyers feiern den Sieg ihres Teams in der Verlaengerung im fuenften Eishockey Playoff Viertelfinalspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und den ZSC Lions, am Dienstag, 8. Maerz 2011, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Die bange Frage: Bleiben die Kloten-Fans ihrem Klub treu? Bild: KEYSTONE

Die Frage ist also: Gibt es in Kloten einen sportlichen Neuanfang wie damals in Langnau? Es ist in Kloten nicht einfach, sich zu häuten, neu zu definieren. Vorne sass bei der Medienkonferenz schon wieder Felix Hollenstein, inzwischen in Kloten so etwas wie die Eishockey-Antwort auf Erich Vogel. Nun präsentierte sich der ehemalige Captain, Trainerassistent, Trainer, Juniorentrainer, Scout und Berater in einer neuen Rolle: Er wird Sportchef. Und Trainer soll Abstiegscoach André Rötheli werden. Hans-Ulrich Lehmann kann rechnen: Die Lösung ist kostengünstig. Beide stehen ja schon in der Juniorenabteilung auf der Lohnliste.

Schauen da schon wieder keck die «Gespenster von Seldwyla» durch die Dachritzen ins Stadion? Felix Hollenstein und André Rötheli sind Freunde. Der Freund des Sportchefs als Trainer? Kann das gehen? Kein Schelm, wer jetzt schon wettet, dass Kloten die Saison nicht mit dem Trainer beenden wird, der die Saison begonnen hat.

Trainer Andre Roetheli, rechts, Felix Hollenstein Assistenzcoach, links, beim Training des EHC Kloten, in der Swiss Arena in Kloten, Sonntag, 8. April 2018. (KEYSTONE/Patrick Huerlimann)

Hollenstein und Rötheli haben das Heu definitiv auf der gleichen Bühne. Bild: KEYSTONE

Und wie steht es mit der Mannschaft? Nicht ein einziger Spieler steht unter Vertrag. Aber ein cleverer Sportchef kann aus der sportlichen Konkursmasse, aus Trouvaillen von den Transferwühltischen und dem eigenen Nachwuchs eine einigermassen konkurrenzfähige Mannschaft zusammenbauen.

Aber Kloten ist vorläufig kein Karrieresprungbrett mehr. Junge Spieler, die eine Chance in der NLA bekommen, werden gehen oder müssen mit überhöhten Salären zum Bleiben in der Zweitklassigkeit motiviert werden. Timo Helbling (Zug), Benoit Jecker, Nicolas Steiner (Biel) und Jeffrey Füglister (Langenthal) sollten kommen. Aber sie haben Verträge unterschrieben, die nur für die NLA gültig sind. Spieleragent Andy Rufener vertritt unter anderem Timo Helbling, Nicolas Steiner und Tim Ramholt. Er ist in Kloten gross geworden und das Schicksal «seines» Klubs beschäftigt ihn stark. Trotzdem sagt er: «Ich versuche für alle meine Spieler Alternativen in der NLA zu finden.»

Goalie-Frage der wichtigste Punkt

So ist das halt jetzt: Für Kloten spielt vorerst nur noch, wer keine Chance in der NLA bekommt. Das grösste Problem ist die Besetzung der Torhüterposition. Langnau sicherte sich nach dem Abstieg rasch den Verbleib von Damiano Ciaccio. Er war, trotz Abstieg, ein charismatischer Torhüter, der Spiele gewinnen konnte und es noch heute kann und für Langnau tut.

Das sind die vordringlichsten Aufgaben für Sportchef Felix Hollenstein: die Verpflichtung eines erstklassigen Goalies und von zwei starken Ausländern. Das Budget von rund 6 Millionen wird vorerst ausreichen. Mit Billiglösungen im Tor und auf den beiden Ausländerpositionen geht es nicht. Sonst wird Kloten in Langenthal, Ajoie, Visp und Olten noch und noch gerockt.

Fest steht: Kloten wird die Unterhaltungskultur und die sportliche Landschaft der Swiss League bereichern.

ZUM ABTIEG DES EHC KLOTEN IN DIE SWISS LEAGUE, NACH 56 JAHREN IN DER HOECHSTEN SPIELKLASSE, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Enttaeuschte Klotener im siebten Eishockey Spiel der Ligaqualifikation der National League zwischen dem EHC Kloten und den SC Rapperswil-Jona Lakers, am Mittwoch, 25. April 2018, in der Swiss Arena in Kloten. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Was bleibt vom Kloten-Kader übrig? Bild: KEYSTONE

Eigentlich hat ja Hans-Ulrich Lehmann einst angekündigt, in einem Jahr neue Besitzer zu suchen und aus dem Hockeygeschäft auszusteigen. Aber sein Ansehen ist im Volke erst wieder blitzblank poliert, wenn er seinen Nachfolgern Kloten als NLA-Klub übergeben bzw. verkaufen kann. «Aufstieg-Ueli» klingt besser als «Abstieg-Ueli».

Im Idealfall obsiegt die Kraft der Eitelkeit über die Vernunft und den Geschäftssinn und Hans-Ulrich Lehmann springt über seinen Schatten. Er lässt sich beraten, hört auf die fachkundigen Stimmen in seinem Hockeyunternehmen (die gibt es), beachtet künftig die ungeschriebenen Gesetze des Mannschaftsports, redet im Zusammenhang mit dem EHC Kloten weniger und klüger, investiert kräftig in die «Mission Wiederaufstieg» und bleibt, bis Kloten wieder in der NLA steht.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lumina 28.04.2018 14:11
    Highlight Es mag sein, dass die Klotener eines Tages den Weg zurück ins Oberhaus finden, aber bei der aktuellen „Hanswurstelei“ im Vorstand, wird dies in den nächsten 5 Jahren wohl kaum der Fall sein, resp. nur über Modusänderungen zugunsten der Tiefflieger gehen - also ich für meinen Teil, würde kein Fränkli darauf verwetten, dass Kloten innerhalb der nächsten 3 Jahre die Swiss League gewinnt.

    Klar könn(t)en sie von Langnau oder Rappi lernen, wie es geht - tuen sie aber offerbar nicht.

    Rappi hat nach dem Abstieg zu 95% „usgmischtet“, bei Kloten sitzen aber immer noch die gleichen Metzger im GL-Büro.
    6 2 Melden
  • Genital Motors 27.04.2018 15:19
    Highlight Wäre Lehmann nicht SVP-Mäzen, wäre die allgemeine Meinung anders?
    9 9 Melden
  • Yotanke 27.04.2018 13:38
    Highlight Für Kloten wird es schwierig werden sofort aufzusteigen. Jetzt eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen ist praktisch unmöglich. Rappi, Ambri und Langnau werden sicher ihre Fühler zu den vertragslosen Klotener-Spieler ausstrecken. Verpflichtungen von anderen Clubs sind praktisch unmöglich. Umso wichtiger ist die Verpflichtung von starken Ausländern. Im ersten Jahr gegen Olten, Langenthal und Visp zu bestehen dürfte aber schwierig sein. Und Kloten muss unbedingt weg vom Eisballet und zu direktem, gradlinigen Hockey mit Wasserverdrängung finden.
    21 2 Melden
    • Lumina 28.04.2018 14:51
      Highlight Visp - ist das dein ernst? 😂

      Wann warst du das letzte mal an einem NLB-Match?

      Visp hat schon lange nicht mehr viel zu melden - ihr solltet eher Angst vor der „Westschweizer-Mafia“, besser bekannt als HC Osterhazen/Devos oder den Uhrenstädtern aus dem schönen Neuenburg haben, denn die sind um mindestens fünf Stocklängen besser als der EHC Visp.

      Das Visp von heute, ist mit dem Visp das noch vor wenigen Jahren beinahe mal aufgestiegen wäre, nicht mehr zu vergleichen.

      Solltet ihr also echt Mühe haben gegen diese Visper zu bestehen, meldet euch am besten gleich als Farmteam der GCK Lions an 😂
      7 0 Melden
  • mukeleven 27.04.2018 13:08
    Highlight okay - aber fige mit vogel zu vergleichen geht gar nicht, klaus.
    19 11 Melden
  • DäTopscorer 27.04.2018 12:01
    Highlight Naja nur das sich eingespielete Teams wie Olten, Langenthal oder Ajoie nicht von einem "zerschlagenen" Kloten einschüchtern lassen werden.
    Olten ist für mich der grosse Favorit als Swiss League Meister 18/19 und evtl. Aufsteiger.
    35 10 Melden
  • David Ruppolo 27.04.2018 11:11
    Highlight Abgesehen vom (leider) obligaten Rappi-Farmteam-Gelaber (Grösster Schwachsinn EVER!!!) bin ich mit KZ's Einschätzung weitestgehend einig - und das geschieht weiss Gott nicht allzu oft...
    20 6 Melden
  • thomz 27.04.2018 10:01
    Highlight My Way Or The Highway

    Keine Ahnung, ist mir nur grad in den Sinn gekommen :)
    1 2 Melden
  • Adam Gretener (1) 27.04.2018 09:51
    Highlight Lehmann als Präsident, Köppel im Verwaltungsrat. Und beide überhaupt keine Ahnung von Hockey, soi woisch dä Puck gsehnen gar nöd. So wird das bestimmt was mit dem Aufstieg....
    16 11 Melden
    • XAALLAAX 27.04.2018 13:28
      Highlight Köppel ist seit mehreren Jahren nicht mehr im VR.
      17 3 Melden
  • Beat Galli 27.04.2018 09:28
    Highlight Geld müsste es in dieser reichen Industrielandschaft genug geben?!?!?

    Nun davon habe ich die letzten zehn Jahre nicht gemerkt.

    Lustige Aussage.

    Es gab mal Ende der 90er, da hats geheissen „Im Kanton Bern habe es nicht genug Plart für zwei Hockey uternehm.“

    Paar Jahre später „Für drei hat es... bla bla“

    Leben alle noch. In Zürich sollte es doch viel mehr Möglichkeiten geben.
    Aber irgendwie habt Ihrs nicht so im Griff.
    15 8 Melden
  • dechloisu 27.04.2018 09:20
    Highlight Ich denke am zuspruch der Fans wird es nicht scheitern.
    Natürlich werden es weniger aber die Klotner sind treue Seelen.

    Sie mögen es nur nicht wenn sie verarscht werden wie von den Kanadiern

    Mal sehen, meine Saisonkarte ist fix
    41 5 Melden
    • Lumina 28.04.2018 14:24
      Highlight Mal sehen wie „treu“ euer Anhang noch ist sobald es gegen Mannschaften wie Visp, Thurgau, Winterthur, die GCK Lions oder Retorte Zug und Lugano/Ambri Juniors geht...

      Ihr werdet da unten relativ schnell erkennen wie „treu“ eure Seelen wirklich sind... 😂
      4 3 Melden
    • dechloisu 28.04.2018 16:35
      Highlight Muss genau ein Rapperswiler sagen.
      Das Stadion war in der NLA, beim Abstieg und in der NLB leer.

      Sobald was drin lag hats euch interessiert


      Freu dich über den Aufstieg aber versuche nicht auf andere zu zeigen
      8 5 Melden
    • Lumina 28.04.2018 18:38
      Highlight Das ist ja genau DAS, was ich dir versuche begreiflich zu machen...

      Und von wegen nicht mit dem Finger auf andere zeigen - noch vor wenigen Tagen warst du doch selbst einer der ersten hier, der genau das gemacht hat - nun, wer anderen eine Grube gräbt...

      Ihr scheint aber nach wie vor nicht begriffen zu haben, dass der relativ tiefe Zuschaueraufmarsch nicht mit Rapperswil selbst, sondern dem Umstand zusammenhängt, dass die NLB halt für viele „zu wenig attraktiv“ ist, wie man immer wieder überall hört - euch wird also genau das gleiche blühen wie uns damals, punkto Zuschauerschnitt.





      6 2 Melden
  • NoMar 27.04.2018 09:01
    Highlight Unberechenbares Spiel auf rutschiger Unterlage.
    Wieso in jedem einzelnen Artikel diese Phrase Herr Eismeister?
    95 8 Melden
    • Hayek1902 27.04.2018 10:34
      Highlight Das gehört dazu, wie verteidigungsminister, zu gotthelfs zeiten, bandengeneral, lottergoalie, operettenliga, schillerfalter, chole-marc (schon lange nichts mehr über ihn gelesen), wohlfühloase (neu zug statt lugano und zürich), etc.
      35 1 Melden
  • SCRJkkanen 27.04.2018 08:40
    Highlight "Oder liegt die Zukunft eher in der Bescheidenheit als Farmteam der SC Rapperswil-Jona Lakers?"

    Klaus, eine Frage: Warum?

    Polemik ist das eine, "Dumms Gschwätz" das andere...

    143 14 Melden
    • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 27.04.2018 10:40
      Highlight Ich glaube das ist seine Art des Humors...

      Hopp Rappi, Hopp Kloten!
      15 9 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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