DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In der Heimat des Affenbrotbaums werden aus allen Teilen des Baums Naturheilmittel hergestellt.
In der Heimat des Affenbrotbaums werden aus allen Teilen des Baums Naturheilmittel hergestellt.
Bild: Pierre-Jean Durieu/Shutterstock

Das Superfood Baobab liegt voll im Trend – doch was ist das eigentlich?

26.01.2016, 20:05
nadine Dressler / gesundleben.ch<br data-editable="remove">
Ein Artikel von
Branding Box

Die Frucht des Affenbrotbaums ist seit langem schon als Superfood-Pulver bei uns im Handel erhältlich. Baobab gilt durch seinen hohen Anteil an Ballaststoffen als besonders gut für einen gesunden Darm und hat dazu noch einen Menge Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien zu bieten. Laut neuesten Untersuchungen bietet Baobab gut doppelt so viele Antioxidantien wie die Gojibeere – das macht die Frucht zu einem super beliebten Extra für fruchtige Smoothies. Doch was ist Baobab eigentlich? Hier kommen die wichtigsten Fakten.

Der Affenbrotbaum

Der Affenbrotbaum ist in Afrika beheimatet. Dort gilt die Frucht als Allheilmittel. In der Heimat des Affenbrotbaums wird dazu aus jedem Teil des Baums, also auch aus der Rinde, den Wurzel, den Samen und den Blättern Naturheilmittel hergestellt. Hierzulande erhält man fast ausschliesslich Produkte aus der Frucht.

Das Aussehen

Für das Baobab-Pulver wird die Frucht getrocknet und gemahlen. Da das Fruchtfleisch sehr hell ist, ist das Pulver im Handel meist weiss bis beige. Es gibt Baobab in Rohkost-Qualität oder auch hitze-bearbeitet. Im Normalfall trocknet die Frucht schon am Baum und wird dann nur weiterverarbeitet.

Der Geschmack

gesundleben.ch
Du willst es noch gesünder? Dann schau auf der Webseite von gesundleben.ch vorbei. Dort findest du weitere informative Beiträge aus den Bereichen Lifestyle, Sport, Gesundheit und Freude am Leben. 

Als Pulver schmeckt Baobab vor allem süsslich, leicht fruchtig nach Birne und etwas säuerlich wie Zitrusfrüchte. Weiterverarbeitet in Smoothies und Desserts entfaltet sich ein leicht vanilliges Aroma. Dadurch kann es auch als Extra-Zutat in sehr vielen traditionellen Gerichten verwendet werden. Prinzipiell kann man es wie das Superfood Maca zum Verfeinern nutzen und gleichzeitig von den gesundheitlichen Vorzügen profitieren.

Die Frucht des Affenbrotbaums ist dabei keineswegs langweilig – ganz im Gegenteil. Der sanfte Geschmack genügt sogar den kulinarischen Ansprüchen der modernen Healthy-Food-Bewegung. Starkoch Peter Gordon hat den Baobab-Smoothies sogar Rezepte in seinen Büchern gewidmet.

Wirkung

Wichtig ist aber vor allem die Wirkung des Superfoods Baobab.

    gesundleben
    AbonnierenAbonnieren

Baobab ist reich an Polyphenol. Dieser sekundäre Pflanzenstoff ist ein überaus geschätzter Radikalenfänger. Das Antioxidant beeinflusst zudem den Blutzuckerspiegel positiv. In der Forschung sind die Polyphenole ausserdem als entzündungshemmend und krebsvorbeugend bekannt. Durch die entzündungshemmende Wirkung beeinflusst es den Verlauf von Arthritis und anderen Entzündungsherden im Körper.

Laut einer Studie hat Baobab auch schon in geringen Mengen einen positiven Einfluss auf die Verdauung von stärkehaltigen Lebensmittel und auf die individuelle Auswirkung des glykämischen Index. Dazu verbessern die Ballaststoffe den Abbau von Giftstoffen und Schlacken im Darm und entlasten so den gesamten Organismus. Das Pulver ist dazu noch recht kalorienarm, hilft aber durch den hohen Ballaststoffanteil, länger satt zu bleiben. Also rein damit in euren Früshtücks-Smoothie, zum Beispiel den Kaffee-Bananen-Mix.

Hat dir die Story gefallen? Und willst du mehr solche Sachen lesen? Like unsere Facebook-Seite! 👍 

Gesundheit und Ernährung

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Warum hassen Kinder Broccoli? Neue Studie gibt Hinweise

Broccoli ist für viele Kinder einfach nur «bäh». Aber warum? Ein Forscherteam hat untersucht, was beim Essen von gewissen Kohlsorten passiert. Ihr Fazit: Erst die chemische Reaktion mit dem Speichel macht das Gemüse so richtig widerwärtig.

Im Mund können Speichel-Bakterien dabei schwefelhaltige Verbindungen erzeugen, die unangenehm riechen. Eine hohe Konzentration der Verbindungen führe dazu, dass Kinder Broccoli oder Blumenkohl nicht mögen. Dies könne auch eine Erklärung für die Abneigung …

Artikel lesen
Link zum Artikel