Super League

Super League, 12. Runde

Basel – Thun 2:1 (1:0)

Zürich – Grasshoppers 0:4 (0:1)

Der Eindruck täuscht: Der FCZ spielte heute nicht wie ein Überflieger. Bild: KEYSTONE

Effizientes GC siegt im Derby – FCB dominiert und zittert dennoch gegen Thun

Die Grasshoppers sind im Zürcher Derby gegen den FCZ nicht die spielbestimmende Mannschaft. Dank einer gnadenlosen Effizienz können sie aber dennoch einen deutlichen Sieg feiern. Basel dominiert gegen Thun und muss am Ende trotzdem noch einmal um den Sieg bangen.

21.10.17, 20:51 21.10.17, 22:02

Basel – Thun 2:1

Thun gerät gegen Basel sofort unter Druck. Bereits beim ersten Eckball der «Bebbi» nach wenigen Minuten geraten die Gäste ins Schwimmen. In der 13. Minute gibt es dann aber den Aufreger auf der anderen Seite: Dimitri Oberlin bringt Stefan Glarner an der Strafraumgrenze zu Fall. Doch Schiedsrichter Fedayi San entscheidet auf Freistoss, nicht Penalty.

Noch vor der Pause steht Glarner erneut im Mittelpunkt. Dieses Mal aber wieder im eigenen Strafraum. Sein Klärungsversuch landet direkt auf dem Fuss von Luca Zuffi und der Winterthurer in den Reihen des FCB haut den Ball aus über 20 Metern in die Maschen. 

Auch in der zweiten Halbzeit setzt sich der Basler Einbahnfussball fort. In der 46. Minute schlägt Chancentod Dimitri Oberlin schlägt wieder zu und vergibt aus bester Position. Wenig später trifft Elyounoussi statt des leerstehenden Tors nur den Pfosten. Effizienter zeigt sich Albian Ajeti. Der Neo-Basler schiesst in der 61. Minute das 2:0. Doch die bislang so dominanten Basler kommen dann doch noch ins Wanken.

Moreno Costanzo erzielt nur kurz nach dem 2:0 per Foulpenalty den Anschlusstreffer. Danach kommt Thun nochmals auf und bringt den FCB, dem auch langsam etwas die Luft ausging, nochmals ins Schwitzen. Am Ende bringt das Team von Raphael Wicky den Vorsprung aber über die Zeit. 

Der FCB überforderte Thun lange in allen Belangen. Bild: KEYSTONE

Zürich – Grasshoppers 0:4

GC beginnt das Zürcher Derby sehr passiv. Es ist der FCZ, der zu Beginn mehr und auch bessere Chancen hat. In der 10. Minute rettet der starke Heinz Lindner gegen Michael frei spektakulär. Nach der schadlos überstandenen Startphase kommen auch die Grasshoppers besser ins Spiel.

Nach einer Viertelstunde vernascht Lucas Andersen auf der linken Seite Cédric Brunner. Er schiesst und erwischt Andris Vanins in der nahen Ecke. Der FCZ-Keeper sieht bei dieser Situation überhaupt nicht gut aus.

GC zeigt sich auch in der Folge gnadenlos effizient. In der 56. Minute erzielt der junge Nedim Bajrami mit der zweiten GC-Chance den zweiten Treffer. Dieses Mal sieht FCZ-Routinier Alain Nef nicht gut aus. Wenig später kommt es für die Heimmannschaft noch dicker: Bangura foult Djuricin im Strafroum. Der gefoulte nimmt gleich selber Mass und trifft mit dem dritten GC-Schuss zum dritten Mal. Cédric Zesiger sorgt dann mit dem 4:0 in der 88. Minute für den Schlusspunkt.

GC freut sich über den Derbysieg. Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Die Telegramme

Zürich - Grasshoppers 0:4 (0:1)
17'783 Zuschauer. - SR Hänni
Tore: 15. Andersen 0:1. 56. Bajrami (Jeffrén) 0:2. 59. Djuricin (Foulpenalty) 0:3. 88. Zesiger (Bahoui) 0:4.
Zürich: Vanins; Nef (79. Koné), Bangura, Thelander; Brunner (63. Winter), Palsson, Rüegg, Voser (52. Pa Modou); Dwamena, Frey, Rodriguez.
Grasshoppers: Lindner; Bergström, Pnishi (79. Qollaku), Zesiger; Lavanchy, Bajrami, Basic, Doumbia; Jeffrén (70. Pusic), Andersen; Djuricin (70. Bahoui).
Bemerkungen: FCZ ohne Alesevic, Kempter, Kryeziu, Marchesano, Schönbächler (alle verletzt), GC ohne Vilotic (gesperrt), Pickel (verletzt).
Verwarnungen: 22. Zesiger, 59. Bangura, 83. Doumbia (alle Foul).

Basel - Thun 2:1 (1:0)
24'559 Zuschauer. - SR San
Tore: 36. Zuffi 1:0. 61. Ajeti (Suchy) 2:0. 68. Costanzo (Foulpenalty) 2:1.
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Akanji, Petretta; Xhaka, Zuffi; Elyounoussi (91. Itten), Oberlin (80. Serey Die), Bua; Ajeti (65. Steffen).
Thun: Ruberto; Glarner, Gelmi, Bürgy, Kablan; Hediger; Tosetti, Lauper, Sutter (42. Sorgic), Spielmann (84. Ferreira); Rapp (65. Costanzo).
Bemerkungen: Basel ohne Balanta (gesperrt), Vailati, Van Wolfswinkel (beide verletzt), Thun ohne Rodrigues, Schäppi, Bigler, Alessandrini (alle verletzt). 8. Pfostenkopfball von Ajeti. 40. Pfostenschuss von Bua. 55. Pfostenschuss von Elyounoussi.
Verwarnungen: 26. Hediger, 67. Suchy, 70. Kablan, 77. Tosetti (alle Foul). (abu/sda)

Die Routiniers der Super League zum Start der Saison 2017/18

Witziges zum Fussball

Marco Streller hat's per WhatsApp eingefädelt – Cristiano Ronaldo wechselt zum FC Basel! 

Diese 11 Amateur-Fussballer triffst du in JEDEM Trainingslager

So sehen Lichtsteiner, Behrami, Neymar und Co. das Fussballfeld wirklich

Ihr glaubt nicht, was Messi, Shaqiri, Ibrahimovic und Co. für Apps auf ihren Smartphones haben

Was fragst du den Autoverkäufer, wenn du keinen VW mehr willst? Diese Fussballer-Namen geben dir Antworten auf Fragen, die du gar nicht gestellt hast

Vom parkenden Bus bis zum selbstlosen Stürmer: 7 Gründe, weshalb wir den FC Chelsea alle lieben. Nicht!

Dumm und Dümmer lachen sich kaputt: Diese 7 Platzverweise sind noch dämlicher als Fàbregas' Aussetzer

Das sind die Top 25 der schrägsten Fussballer-Songs aller Zeiten

Wie die lustig-frisierten Fellaini-Brüder beinahe die taktischen Pläne von Chelsea-Coach José Mourinho ruiniert hätten

Grösser! Besser! Mehr! Mehr! Mehr! Der Transfer-Gerüchte-Generator ist jetzt noch sexyer!

Sie gleichen sich wie ein Ei dem anderen – diese 10 Fussballer haben heimliche Doppelgänger

Von «New Arrogance» bis «Yugo Boss» – diese Fussballer-Parfüms sollten dringend auf den Markt

FIFA 16 ist draussen und wir haben uns so richtig ausgetobt: «CC» wechselt sich selbst ein, Granit Xhaka ballert auf seinen Coach

Breel Embolo ist mit seiner gewagten Frisur nicht alleine – das sind die 40 schrägsten Fussballer-Fritten

Wer spielt denn da im Achtelfinal gegen wen? Die Champions League in Emojis dargestellt

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
11
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mett-Koch 23.10.2017 02:30
    Highlight Hopp GC 😅 klari Nr 1 in Züri 👍🏼👍🏼👍🏼
    9 1 Melden
  • Chäslade 22.10.2017 09:46
    Highlight Yakin, der einzige Trainer mit dem Wissen was er machen will, wer mit zweitklassigem Material die Liga, auch in der Challenge League, aufmischt, der hat Verstand und das Gespür was es situativ braucht.
    Wenn man sieht, was für Nullen einem Club im Oberhaus vorstehen, fragt man sich schon wie gut muss der Yakin denn sein?
    Hoffentlich geht der Wicky seinen Weg weiter, so haben wir dann doch 2 gute Trainer in der Liga.
    13 1 Melden
  • Madmessie 22.10.2017 00:58
    Highlight Gäge Yakin gsehnd all Trainer us wie Schuelbuebe :-)))
    32 4 Melden
  • Lip_Gallagher 21.10.2017 23:15
    Highlight GC war nicht die spielbestimmende Mannschaft? Ich glaube der Verfasser ist FCZ Fan und hat Herzschmerz
    83 11 Melden
  • Imfall 21.10.2017 22:54
    Highlight zürich hat grottenschlecht gespielt!

    da gibt es nichts weiter zu sagen...!

    45 15 Melden
    • Yes. 22.10.2017 04:15
      Highlight Hm GC ZÜRICH hat 4:0 gewonnen 🤔
      26 5 Melden
    • Imfall 22.10.2017 17:00
      Highlight nein nein... niederhasli hat gewonnen und zürich verloren!
      3 19 Melden
  • Locusto 21.10.2017 21:41
    Highlight Was für ein Artikel der SDA wiedermal... Der Elfmeter wurde von Vanins verschuldet?! Hat der Schreiber das Spiel überhaupt gesehen?

    Zudem würde ich GC überhaupt nicht als passiv beschreiben, beide Mannschaften gaben ab der ersten Minute Vollgas. Es stimmt zwar, dass GC das Spiel nicht komplett dominiert hat und effizient war, aber dem FCZ wurden klare Torchancen bis auf wenige Ausnahmen erfolgreich verwehrt.

    Schade, wird über ein tolles Spiel so schwach berichtet.
    92 8 Melden
  • Roman h 21.10.2017 21:26
    Highlight Ich weiss
    Verein und national Mannschaft ist nicht das selbe aber denoch.
    Ich glaube Murat Jakin wäre ein guter Trainer für die Schweiz.
    Egal wo, er hat Erfolg.
    Er ist ganz klar einer der besten Trainer wenn nicht der beste in der Schweiz
    47 12 Melden
    • Fulehung1950 21.10.2017 21:47
      Highlight Das hat einen Haken: er ist Trainer bei GC und wird es noch ein Weilchen bleiben. Vielleicht dann mal zur WM-Quali 2030 in....... der Antarktis? Oder wo muss der Fussball noch entwickelt werden?
      54 5 Melden
    • Chäslade 22.10.2017 09:47
      Highlight Zweifel sind da schon angebracht, das Ausland wird den Yakin unserer Liga über kurz wegfressen.
      1 1 Melden

Alle sagen, moderner Fussball sei super. Ich sage: Im modernen Fussball haben sich Saumoden eingenistet, die mich laufend kotzen lassen

Gestern. Chelsea vs. PSG. Ibrahimovic foult Oscar. Rote Karte. Rudelbildung. Rudelbildung! Gefühlte 45 Minuten Rudelbildung! 

Von den Junioren bis zum Erreichen des Champions-League-Niveaus spielen Profis ungefähr eine Zillion Spiele und erleben dabei eine Zillion strittige Szenen. Und in wie vielen Fällen hat der Schiedsrichter seine Meinung geändert? Nie.

Nie.

Fucking NIE!

Meiner zweijährigen Tochter brauche ich die Dinge zwischen zwei- bis fünfmal zu sagen, bis sie es begreift. Ein Hund …

Artikel lesen