DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

«Battlefront 2»-Entwickler Dice: «Sorry, wir haben das nicht richtig hinbekommen.

EA hats vermasselt und streicht jetzt alle In-Game-Käufe in «Star Wars: Battlefront 2» 

Electronic Arts hat nur wenige Stunden vor dem Start von «Battlefront 2» auf den tagelangen Shitstorm der Gamer-Community reagiert und die umstrittenen Mikrotransaktionen komplett entfernt – allerdings nur für den Moment.



In letzter Minute vor dem offiziellen Start von «Star Wars Battlefront 2» hat Electronic Arts alle Mikrotransaktionen aus dem neuen «Star Wars»-Spiel entfernt.

Das zuständige Entwickler-Studio Dice schrieb im Firmenblog: «Wir haben eure Sorge gehört, dass Spieler möglicherweise unfaire Vorteile bekommen.» Und weiter: «Entschuldigt, dass wir das nicht richtig hinbekommen haben. Wir haben euch laut und klar gehört, also schalten wir alle In-Game-Käufe ab. Wir werden nun mehr Zeit mit Zuhören, Anpassen, Ausbalancieren und Optimieren verbringen.»

Konkret bedeutet die Änderung, dass Spieler zum Start des Games keine Kristalle kaufen können. Alles was man verdienen kann, erlangt man über Gameplay. Spieler können somit Helden wie Luke Skywalker nicht mehr für kostenpflichtige Kristalle via In-Game-Käufe erwerben, was ihnen (unfaire) Vorteile bringen würde. Alle Helden und weitere Extras müssen regulär erspielt werden.

Damit sind die in einem Vollpreisspiel besonders umstrittenen Mikrotransaktionen aber nicht vom Tisch: Dice und EA wollen das Spiel mit Updates besser ausbalancieren und zu einem späteren Zeitpunkt In-Game-Käufe wieder freischalten.

EAs temporäre Kehrtwende ging ein tagelanger Shitstorm im Internet voraus. Teile der Gamer-Community riefen zum Boykott auf, ein angeblicher EA-Mitarbeiter soll laut Eigenaussage Morddrohungen erhalten haben, Rivale Blizzard spottete über EA und nicht zuletzt dürften viele Vorbesteller ihre Bestellung storniert haben.

Bild

Ein typischer Dialog zwischen Kunde und EA-Kundendienst.

Eine erste Stellungnahme von EA auf der Online-Plattform Reddit vom letzten Wochenende erhielt bis heute 676'000 Downvotes – ein absoluter Minusrekord der zeigt, wie aufgebracht viele Gamer sind. Stein des Anstosses war EAs ursprüngliche Absicht, dass Spieler für ikonische «Star Wars»-Helden 20 bis 40 Stunden spielen müssen, um sie ohne In-Game-Käufe freizuschalten. Dies, obwohl der Kunde bereits den vollen Preis für das Spiel bezahlt hat.

Gestern wurde zudem bekannt, dass die belgische Wettbewerbsbehörde untersucht, ob die umstrittenen Lootboxen in Spielen wie «Star Wars: Battlefront 2» unter das Glücksspielgesetz fallen. Lootboxen sind im Spiel platzierte digitale Belohnungskisten. Das Problem: Was genau drin ist, weiss der Spieler vor dem Kauf nicht. Im Ernstfall drohen EA Geldstrafen oder ein Verkaufsverbot in Belgien. Auch dies könnte ein Grund sein, warum EA sämtliche Mikrotransaktionen über Nacht abgestellt hat.

Hinweis: Inzwischen ist die Stellungnahme von Dice nicht mehr online. Der Link führt aktuell auf eine Fehler-Seite.

Haben die Milliardär-Bosse ein schlechtes Gewissen?

Video: srf

Von «E.T.» bis «Duke Nukem Forever»: Das sind die schlechtesten Games aller Zeiten

1 / 45
Von «E.T.» bis «Duke Nukem Forever»: Das sind die schlechtesten Games aller Zeiten
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Vom Internetpionier zum «Blue»-Imperium – das ändert sich bei der Swisscom

Der grösste Schweizer Provider informierte an einer Medienkonferenz über neue Marken und Unterhaltungsangebote, die von «Blue Cinema» über «Blue News» bis «Blue TV» reichen.

Die Swisscom hat an einer Medienkonferenz am Dienstag über neue Inhalte und eine weitreichende Umfirmierung informiert. Sie betrifft Swisscom TV, das Onlineportal Bluewin, den Bezahl-TV-Sender Teleclub sowie die Schweizer Kinokette Kitag. Das alles gehe in «Swisscom Blue» auf.

Fazit: Die Swisscom erneuert ihr Unterhaltungsangebot rundum. Unter anderem bringt der «blaue Riese» nach der Konkurrenz auch sein TV als App-Angebot auf den Markt.

Bei einer Umfirmierung ändert sich zwar die …

Artikel lesen
Link zum Artikel