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So viel Ahnung von Politik wie ein Tintenfisch vom Hochsprung: Donald Trump. Bild: Jae C. Hong/AP/KEYSTONE

Heilsbringer Donald Trump beweist: Die Amerikaner sind nicht reif für die Demokratie

28.05.16, 09:05


Die Horrormeldung der Woche erreicht uns aus den USA. Was Personen mit einer halbwegs durchschnittlichen Intelligenz und einem rudimentär ausgebildeten politischen Bewusstsein nicht für möglich gehalten hätten, wird zur bitteren Realität: Donald Trump ist nicht nur ein Pausenclown der Präsidentschaftswahlen.

Nein, er ist zum Schreckgespenst geworden, das gute Chancen hat, mächtigster Mann der Welt zu werden. Denn mehrere Umfragen zeigen: Trump nimmt tatsächlich Augenmass an Hilary Clinton oder liegt gar eine Nasenlänge voraus.

Trumps Anhänger wissen, dass er von Politik so viel Ahnung hat wie ein Tintenfisch vom Stabhochsprung.

Die Zeit vor und die Zeit nach Trump

Deshalb ist es Zeit, die Uhren neu zu stellen. Es droht nämlich das Horrorszenario, dass wir die Weltgeschichte in Zukunft in eine Ära vor Trump und eine nach Trump einteilen müssen.

Alle Amerikaner, die bei den Vorwahlen ihre Stimme dem ignoranten Popanz gegeben oder sich bei den Umfragen auf seine Seite geschlagen haben, wissen sehr wohl, wer Trump ist und für was er steht.

Sie wissen, dass er von Politik so viel Ahnung hat wie ein Tintenfisch vom Stabhochsprung.

Sie wissen, dass er Frauen als genetisch nicht sonderlich begünstigte Wesen betrachtet.

Sie wissen, dass er in seinem machohaften Imponiergehabe auch seinen Penis als Argumentationshilfe ins Szene setzt.

Die Frisur des Jahrhunderts: Dinge, die aussehen wie Donald Trump

Sie – vor allem seine Anhängerinnen – wissen nun, dass die Länge seines schlechtesten Stücks Ausdruck seiner politischen Potenz ist.

Sie wissen weiter, dass er auch mit verbundenen Augen jeden Fettnapf im Umkreis von 1000 Meilen findet und im vollen Bewusstsein seiner (nicht vorhandenen) geistigen Kräfte hineintritt.

Und, und, und.

Wir basteln uns eine Mauer

Wie das bei Populisten so der Fall ist, hat Trump für alle Schwierigkeiten auf dieser Welt eine einfache Lösung. Egal, ob es sich um wirtschaftliche, politische oder militärische Probleme handelt.

Exemplarisch ist seine Lösung für das Problem der Einwanderung aus Zentralamerika: Wir basteln uns eine Mauer, verspricht Trump seinen Wählern. Und weil die Mauer hoch und lang sein muss, ist sie natürlich teuer. Was tun? Mexiko muss das epochale Bauwerk zahlen, verkündet er lauthals und geht zum nächsten Traktandum über.

Wieso sollte Mexiko die Mauer finanzieren? Aus Liebe zum Politmonster aus dem Norden? Kaum. Also wird Trump den südlichen Nachbarn zwingen müssen, die Staatsschatulle weit zu öffnen.

Wann drückt er den «roten Knopf»?

Mit Wirtschaftssanktionen? Das kann sich nicht einmal ein Trump leisten. Bleiben nur noch militärische Aktionen. Einem Trump mit Cowboy-Mentalität ist alles zuzutrauen. So schnell, wie er den Colt zückt, könnte er auch den ominösen roten Knopf im Weissen Haus drücken. Ganz nach den Prinzip, es muss doch für jedes Problem eine einfache Lösung geben.

Und schon wären wir an dem Punkt, an dem wir die neue Zeitrechnung starten müssten.

So stellt sich Trump das vor: Alle Mexikaner lieben ihn und wollen die Mauer. Haha! Bild: MIKE BLAKE/REUTERS

Wie lässt sich ein Phänomen Trump erklären? Viele Amerikaner haben Angst vor der Zukunft, sind frustriert, weil sie verarmen, und glauben, Amerika, das gelobte Land mit den unbegrenzten Möglichkeiten, ginge vor die Hunde.

Sie sind auch überzeugt, die Schuldigen zu kennen: Das angeblich unfähige, korrupte Polit-Establishment, das nur die eigenen Pfründe im Auge hat. Deshalb schlagen sich viele auf die Seite des Heilsbringers Trump, der radikale Lösungen vorschlägt.

Trump soll die USA auf den Heilspfad führen

Er soll das verkrustete System ohne Rücksicht auf die Reichen und Mächtigen zerschlagen und die USA auf den Heilspfad führen. Dass Trump selbst der Prototyp eines krankhaften Selbstdarstellers und rücksichtslosen Egomanen ist, sehen seine Anhänger nicht. Sie brauchen dringend einen neuen Messias, der sie aus dem Gefängnis USA befreit.

Dass ihre Hoffnung die Halbwertszeit einer Nanosekunde hat, realisieren sie mit ihrem arg begrenzten politischen Bewusstsein nicht. Schon gar nicht begreifen sie, dass sie damit demonstrieren, nicht reif für die Demokratie zu sein.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei. Mit dem Thema befasst er sich wöchentlich auf watson.

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So herrlich bescheuert wie Trump selber: #PostATrumpSelfie

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139
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139Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pasionaria 03.06.2016 21:52
    Highlight Alienus
    noch etwas zum Grinsen resp. zum Bogenhusten, schau mal in http://www.watson.ch/Schweiz/FIFA/419505554-FIFA-teilt-mit--dass-Blatter-und-Co--79-Millionen-in-ihren-Taschen-verschwinden-liessen

    Besonder die Links von Olorin und icarius.

    Uns solch ein Ro(stiger) Goeppel regiert mit 'mein' neutrales Heimatland!
    Musst schon langsam auf Deiner Geburtstagswunschliste die Weltwoche streichen....., hm.
    1 0 Melden
  • hm_ 03.06.2016 10:15
    Highlight Wann kommt eigentlich die Schlagzeile: "Scientology verklagt Trump-Universität wegen Copyright- und Trademarkverletzungen"?
    :-)
    2 0 Melden
  • Pasionaria 02.06.2016 23:55
    Highlight Alienus
    In diesem Blog, ein Alien, ist doch klar
    mehr Strahlkraft hat als ein Rigel*-star
    Er, mit unbekuemmerten Wortstrahlen,
    tut den farbenarmen Blog so oft bemalen!

    *Ob wir zuletzt dem Rigel Unrecht tun, und er gerade ein 'e' zuwenig auf der Tastatur erwischte. Ev. handelt es sich um einen harmlosen Muesli-Riegel? Dann ist alles verstaendlich.

    Noch was, ich fragte Dich in einem vorigen Blog, woher das Wort ' Verschmudeln' stammt (schreibt man es nicht mit 2 'd'?
    Danke fuer keine verschmuddelte Anwort.....

    1 0 Melden
    • Alienus 03.06.2016 09:10
      Highlight @Pasionaria

      Aber, aber, meinst Du doch nicht mit „bemalen“ etwa „betupfen“?

      Tja, ob @Rigel etwa doch nicht recht hat mit meinem einfältigen Zeug schreiben. Denn es wird tatsächlich in der heurigen Diktion mit „dd“ geschrieben. War mein Schreibfehler. Erbitte um Nachsicht, da ich offensichtlich keine Vorsicht wallten lies.

      Andererseits wird es laut Br. Grimm in Austriakien und in nordöstl. / osteurop. dt. Sprachraum auch mit einem „d“ verwendet.

      Da mein Vater Austriake war, ist somit meine schmud(d)elige Schreibweise verzeihlich sanktioniert.
      2 0 Melden
    • Pasionaria 03.06.2016 19:57
      Highlight Alienus
      Ganz im Gegenteil meine ich mit „bemalen“ > „betupfen“ - sondern etwas malerisch > bildlich d.h. gekonnt in Worten auf den.... Tupf (!) bringen.

      Aber immer noch hast Du mir den Ursprung, resp. die Herkunft des Wortes > Schmuddel nicht verraten.
      0 0 Melden
    • Alienus 04.06.2016 16:53
      Highlight @Pasionaria

      > Schmutz, Sudel, Flecken, Geifer, Unreinlichkeit uäm. Substantiv und auch Personen. Ein Schmuddler ist ein Drecksack u. Wullewutz. Frauen sind Schlumpel u. Schlampen.

      Über Lautverschiebung wohl von „smeu“ Schmuddel zum Schmutz.

      Vereinfacht: „d > ds > dz > z“, also Schmudzel > Schmutz.

      Im schwäb. als „Schmotz = Fett (Schm(u/o)tziger Donnerst.)“ noch gut erkennbar.

      Ursprung indogerm. „smeu > smit > smut = nass, schmierig, moderig, schmutzig, klebrig-anhaftend...“.

      > Schwed. Smuts, aengl. smut.

      Verwandte dt. Begriffe: Schmand, Schmalz, Schmeer, Schmiere, Schmutz ....
      0 0 Melden
    • Pasionaria 04.06.2016 19:33
      Highlight Alienus
      danke fuer die weitgreifende Erklaerung, wie immer.
      Uebrigens dazu passend las ich kuerzlch, las ich, dass ein Pfaff einem Strassen resp. Schmuddelwischer troestend auf die Schultern klopfte und sagte: "Ich bedaure dich, hart und schmutzig ist Deine Arbeit!" - Darauf der Strassenwischer "Und was ist Deine Arbeit?" Der Pfaff: "Ich bin Gottgesandter, uebermittle seinen Geist den Menschen, bringe ihnen die Bibel nahe und vieles mehr" Der Schmuddelfeger nahm seinen Besen und wischte weiter, bemerkte aber noch "oh, das tut mir aber leid, noch viel mehr bedaure ich dich!
      3 0 Melden
  • Rigel 31.05.2016 21:50
    Highlight Eine ganz besonders hell belichtete Bloggerin meint ja, dass man den Trump unbedingt stoppen muss.

    Da kann ich nur das Beispiel von Samson anführen, der ja bekannt für seine unermessliche Stärke war, bis man ihm das Haar abschnitt. Das könnte eine Lösung für das Problem Trump sein.

    Wenn man ihm nun seinen Pony abschneiden würde, dann wäre es mit seiner Stärke wohl vorbei und er würde nie Präsident der USA werden.

    Vielleicht wäre dieser Haarschnitt eine Aufgabe für irgendeinen Blog-Fuzzi, von denen hier doch so viele rumflattern.
    1 3 Melden
    • Pasionaria 01.06.2016 05:27
      Highlight Wollen Sie damit sagen, dass an Trump das Beste sein Haartoupé ist? Und an Ihrem Beitrag, die Beschraenkung auf 600 Anschlaege?

      N.B. Wo koennen Sie an Trump 'Staerken' erkennen?
      Fragen ueber Fragen......
      4 0 Melden
    • Share 01.06.2016 16:42
      Highlight Ja, was unterscheidet den Baulöwen aus Wien von the Donald in DC? Schneid? Demut? Fragetechnik?
      0 1 Melden
    • Alienus 02.06.2016 12:33
      Highlight @Pasionaria

      Na, Blogger @Rigel hat schon erhellende Ansichten. Hatte gedacht, der Rigel sei der hellste Stern des Orion. Wie man sich irren kann. Denn dies ist nicht möglich bei der von @Rigel kommenden Düsternis.

      Vermutlich ist die Affinität und unterstellbare Bewunderung zu „starken“ Männern wie Lenin, Stalin und besonders zu Putin sowie natürlich zum Trumpel schon sedierend.

      Ob dies die Strahlkraft und Erleuchtung in Richtung Null dämpft?
      3 0 Melden
    • Rigel 02.06.2016 13:44
      Highlight Der Trump hat tatsächlich eine Jahrhundert-Frisur. Ich mache jede Wette, dass dieser Look in den USA Furore macht und in Übersee auch.

      Und noch was. Man stelle sich nur mal vor, wenn der als President bei Staatsempfängen oder Auslandsbesuchen in starken Wind gerät. Wie würde sich dann sein Pony verhalten? Das hätte einen enormen Unterhaltungswert. Millionen würden das miterleben wollen.

      Auch das mit der Mauer zu Mexiko könnte ein grosser Renner werden. Die Chinesen haben auch so eine Mauer gebaut, und die ist heute ein Weltwunder. Vielleicht wird Trump`s Mauer auch ein Weltwunder, gell??
      0 3 Melden
    • Rigel 02.06.2016 21:19
      Highlight Dass Sie das mit dem Rigel gewusst haben, ehrt Sie.

      Ich werde Sie deshalb, wenn Sie wieder mal einfältiges Zeug schreiben werden, möglicherweise mit etwas mehr Nachsicht traktieren.
      0 3 Melden
    • Pasionaria 02.06.2016 23:43
      Highlight '......mit etwas mehr Nachsicht traktieren.'
      Das schmerzt, vorallem @ einen Worteakrobatiker.
      Wahr_schein_lich (einmal mehr ohne zu strahlen....), verstehen Sie nicht, was gemeint ist.
      Bloggerfreundlich wie ich bin, erklaer ich es Ihnen: mit Nachsicht traktieren, ist ein totaler schmerzhafter Gegensatz, wie etwa > mit Verstand glauben....
      1 0 Melden
    • Alienus 03.06.2016 08:40
      Highlight @Rigel

      Aber, aber. Immer diese falsche Nachsicht! Mir wäre jetzt ein Marsriegel lieber.

      Da ich immerzu zwiefältiges Zeugs schreibe, brauchen Sie mir doch um Gotteswillen keine Nachsicht zu erbringen.

      Möglicherweise ist jedoch Ihrerseits etwas mehr Vorsicht zwecks Ihres T(r)aktierens angebracht.

      PS: Ach diese Blitze. Sicherlich sind diese oft die einzige Quelle der Erleuchtung.
      2 0 Melden
    • Rigel 03.06.2016 12:52
      Highlight Das verstehe ich nun nicht. Da machen Sie bei mir ein Paar Pluspunkte und schon machen Sie wieder alles zur Sau.

      Wissen Sie, wenn einer einfältiges Zeugs schreibt, dann ist das zwar ärgerlich, aber wenn man erkennen kann, dass der Betreffende nicht ganz verblödet ist, dann übe ich mich ab und zu in Nachsicht.

      Jetzt aber schreiben Sie etwas und schreiben doch nichts. Das ist für mich Höchststrafe. Dann muss ich Traktieren, also Quälen bis der andere zum Schluss in einer Ecke sitzt und quiekt. Nicht sehr elegant, aber so ist nun mal meine Natur. Ich kann traktieren nur und sonst gar nichts
      0 3 Melden
    • Alienus 03.06.2016 14:46
      Highlight So. Traktieren wollens mich.

      Da ich offensichtlich wegen dieser Schreiberei ganz verblödet bin gibt’s nur einen Ratschlag: Vorsicht! Eine bewegende Frage: schreiben oder nicht schreiben, dass ist hier Ihre Frage, die Sie gänzlich alleine beantworten müssen.

      Meine mentale Todesstrafe ist, wenn Sie mit Ihren T(r)aktier-Phantasien aus der Ecke herauskommen und mit den Gehabe von „starken“ Männern, wie dem Milchbubigesichtlein Putin, mich t(r)aktieren wollen.

      Ein letztes Problem: @Rigel_ov oder @Rigel_ova? Denn dieser kleine Unterschied macht's!

      Um Zuschlag wird gebeten. Das könnens noch?
      2 0 Melden
    • Pasionaria 03.06.2016 19:54
      Highlight Unter uns: traktieren Sie sich selbst auch manchmal mit Nachsicht?
      Jedenfalls ist festzustellen, dass Ihr Tradiertes durch Ihr weiteres Traktieren immer noch vertrackter wird!


      Alienus
      M.E. ist die Frage eher: traktieren mit Nachsicht oder traktieren ohne Nachsich?
      0 0 Melden
  • andersen 31.05.2016 07:18
    Highlight Ein Verfassung ist kein Reklamationsbüro, auch nicht der amerikanische.
    Wer, wie Trump aktive Stimmung gegen Flüchtlinge macht, fordern der Faschismus.

    Ein Neonazis hat einmal gesagt:
    Wenn ich eine Flüchtling kennenlernen wird, kann ich ihm nicht mehr hassen.
    Das heisst je weniger die Leute wissen, desto mehr grusige Gedanken machen sie sich.
    Darum muss der Politik Transparenz schaffen, dass werde der Trump nicht schaffen, somit scheitet er, als Kandidat, wie Le Pen.

    1 3 Melden
  • Pasionaria 31.05.2016 01:11
    Highlight 2/2
    Ein Journalist hat es richtig formuliert: dump Trump ist die Antwort auf die politischen Fehler der Vergangenheit und Gegenwart.
    Jedenfalls ist er niemandem, keinem Volk, keinem Lande zumutbar und muss mit allen Mitteln verhindert werden.
    Abgesehen davon waere ein Cruz beinahe noch schlimmer (wenn dies ueberhaupt moeglich ist). Trump ist eine Katastrophe und personifizierte Windfahne ohne Ideologie, Cruz ein Hinterwaeldner mit erzkonservativ-frommer Ideologie. Da kann man nicht fragen: was ist das kleinere Uebel, sondern wer oder was ist desastroeser fuer die Um-Welt.
    3 1 Melden
  • Pasionaria 31.05.2016 01:05
    Highlight 1/2
    Wie auch kann man den Artikel in dieser Vehemenz kritisieren?
    Ich wuesste nicht, welcher Punkt darin nicht den Tatsachen entspricht. Welcher?
    Natuerlich ist eine Waehlerschaft, die einen derart desastroes-hirnwuetigen Demagogen, Populisten und Witzfigur auf das hoechste Amt hieven moechten, nicht demokratiewuerdig.

    Die Gruende, warum dieser Horror-Trump so erfolgreich ist, steht auf einem anderen Blatt und muss den uebrigen weitsichtigeren, liberalen Kraefte arg zu denken geben. Noch besser blitzartig zu neuem Handeln bewegen.


    3 1 Melden
  • andersen 30.05.2016 07:58
    Highlight Europa steht vor grosse Herausforderungen, die man meistern kann, wenn sie sich nicht von Ängsten, sondern von Menschlichkeit leiten lassen.
    Farbe bekennen ist der Weg.
    0 6 Melden
  • Maracuja 29.05.2016 22:37
    Highlight 3) Ich kann zwar in keiner Weise nachvollziehen, dass so viele Wähler auf populistische Heilsbringer reinfallen, hingegen verstehe ich, dass sich Wähler für Kandidaten wie eine Hillary Clinton nicht mehr begeistern lassen. Der Liberalismus hat uns gesellschaftspolitisch sehr viel gebracht, wirtschaftlich hingegen ist die seit längerem vorherrschende Variante des Liberalismus für viele eine Katastrophe. Es ist tragisch, dass sich das Oberhaupt einer Organisation wie der RKK mit Kapitalismuskritik profilieren kann, während die Politik die Geschädigten des Neoliberalismus ignoriert.
    4 3 Melden
  • Maracuja 29.05.2016 22:23
    Highlight 2) Wer in diesem Punkt USA-Bashing betreibt, macht sich etwas vor, was die hiesigen Wähler betrifft. Wer Wähler, die auf üble Populisten reinfallen, als unreif für die Demokratie bezeichnet, verkennt, dass es genau zum Wesen, der Demokratie gehört, dass jeder Wahlberechtigte an Wahlen teilnehmen darf (one man one vote) und nicht nur diejenigen, die eine "Reifeprüfung" bestanden haben. Natürlich bin ich genauso entsetzt wie Sie Herr Stamm, dass es Wähler gibt, die sich bei einer Wahl zwischen Regen und Traufe für die Traufe entscheiden, nur hielte ich es für sinnvoller, nach Gründen zu suchen.
    5 1 Melden
  • Maracuja 29.05.2016 22:13
    Highlight 1) Weshalb den Blick nur auf die USA richten, sind denn die Wähler in der Türkei, in Russland, aber auch in vielen westeuropäischen Ländern wirklich "reifer" für die Demokratie? Das merkwürdige Wahlsystem der USA begünstigt zwar Phänomene wie Trump, aber zurzeit gibt es viele Länder, in denen die Bevölkerung genauso tief gespalten ist in Wähler, die Sehnsucht nach einem "starken Mann" haben, und in Wähler, die solche populistischen Grossmäuler zutiefst ablehnen. Nur schon an vielen kritischen Kommentaren zu ihrem Artikel lässt sich ablesen, dass es mitnichten um ein reines US-Problem geht.
    5 1 Melden
  • Rigel 29.05.2016 20:13
    Highlight Das Beste an Trump ist ja sein Pony. Da hat man immer den Wunsch, dass man ihn verwuscheln will. Und man fragt sich immer, was er unter dem Pony wohl so versteckt hat. Sind das Pralinen oder etwa kleine Lebewesen. die er vor dem Aussterben verschonen will? Interessanter Typ der Trump.

    Auf dem Cover-Foto wird er so dargestellt, wie wenn er am Down-Syndrom leiden würde. Das ist eine beliebte Masche der Medien, wenn man jemand diskreditieren will. Man hält einfach an einer bestimmten Stelle den Film an und schon wird der Mensch zum Affen degradiert. Bei Hitler hat man das auch so gemacht
    1 9 Melden
    • andersen 29.05.2016 23:12
      Highlight Wäre die Medien, wie Heute, hätte die Welt kein Hitler ertragen müssen.
      Oder wenn ich in 1938 gelebt haben, hätte ich ihm vielleicht aus Versehen ihm mit der Auto überfahren.
      Nur so eine Gedanke.
      3 3 Melden
  • andersen 29.05.2016 11:30
    Highlight Der Spruch: So herrlich bescheuert, wie der Trump selber, triff denn zu:

    United States of Amerika.
    1 11 Melden
  • Share 29.05.2016 10:58
    Highlight Guten Morgen Herr Stamm ich ein paar Fragen.

    Sind Vorwahlen nicht dafür da die Street Credibility abschätzen zu können?
    Wo rechtfertigt das Versagen der politischen Elite Ihr Urteil des unreifen Wählers in einer Demokratie?

    Und kurz zum Post kurz nach zehn gestern früh:
    ... dem spreche ich die Fähigkeit, .... zu führen.
    Was nun? AB oder ZU?

    Und warum glauben Sie dass die amerikanische Präsidentschaft dazu da ist, die Welt aus dem Chaos zu führen?
    10 4 Melden
  • Alnothur 29.05.2016 10:53
    Highlight Also wenn ich mir so ansehe, was Clinton zuaammenlügt und für Mist anstellt... Die ist eine mindestens so schlechte Variante für dieses Amt.
    12 7 Melden
    • rodolofo 29.05.2016 12:00
      Highlight Sie ist garantiert besser als Trump!
      Aber das allein ist noch keine besondere Leistung...
      11 9 Melden
  • rodolofo 29.05.2016 10:21
    Highlight Imperien, die sich im Niedergang befinden, sind immer besonders gefährlich!
    Die vom ausbeuterischen Imperialismus profitierenden "Mitesser" der grossen Schmarotzer und Blutsauger, die zum "inneren Zirkel der Macht", oder altmodisch gesagt, zum "Hofstaat" gehören, mit allem Drum und Dran, wie dem Stimm- und Wahlrecht, Altersvorsorge und Krankenversicherung, wollen nicht teilen mit den unzähligen "Ehlenden", die sich "ennet der Grenze" durchschlagen müssen. Im Gegenteil wollen sie die (für sie!) "gute, alte Kolonial-Ordnung" wiederherstellen.
    Wer will das nicht?
    Die MEHRHEIT der Weltbevölkerung!
    7 6 Melden
  • Ghost 28.05.2016 23:29
    Highlight Wirklich sehr objektiv, dieser Artikel...

    Null Informationsgehalt - eine Verschwendung von Zeit und Kapital. Werden die Artikel vor der Publikation überhaubt auf Inhalt und Stil geprüft?

    Ui - da liess ich mich doch glatt auf das Niveau des Artikels herab...
    29 20 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 28.05.2016 21:14
    Highlight Dieses ständige Pro-Clinton von euch nervt langsam, nicht nur mich sondern auch viele andere Leser hier.

    Darf ich als freier Autor mal eine gescheite Analyse von Trump's Wählerprogramm, Hillarys E-Mail-Affärre und der Gegenüberstellung der beiden schreiben?

    Einfach damit es fair bleibt.
    27 23 Melden
    • SanchoPanza 28.05.2016 23:59
      Highlight sie unterscheiden sich nämlich nicht gross, da hast du recht. Clinton poltert weniger, aber bewegt sich mit ihrer Politik am rechten wirtschafts- & bankenfreundlichen Rand der Demokraten. Schade hat es Bernie nicht gepackt.
      Ist ein bisschen wie die Wahl zwischen Pest und Cholera. Unfähiger Reality-TV-Clown mit homophoben & rassistischen Aussetzern VS alte, bankenfreundliche Dame aus dem Establishment welche die nächste dämliche Weisses Haus Dynastie einläuten will und bei vergangenen Kriegen auch nicht gerade pazifistisch gestimmt war...
      15 6 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 29.05.2016 00:09
      Highlight Ich würde ja gerne hier lange und ausführlich erklären wieso ich Trump im aktuellen Duell vorziehen würde, aber das geht ja nicht #600.
      Vielleicht haben wir werden die Gebete der jungen nochmals erhöht und die FBI erhebt Anklage gegen Hillary und die Frau ist aus dem Rennen.

      Dann haben wir Bernie VS Trump und damit die Wahl zwischen Pest und Hoffnungsträge der-uns-nur-enttäuschen-kann (also im Prinzip Barack 2.0)
      6 19 Melden
    • rodolofo 29.05.2016 10:25
      Highlight Schon noch blöd, kannst Du das nicht ausführlich erklären...
      Aber Du bist nicht der Einzige, der das "Phänomen Trump" nicht erklären kann.
      Es scheint sich hier um eine "Laune der Natur" zu handeln, vergleichbar mit einer Flutwelle, einem Erdbeben, oder einem Hurikan.
      5 4 Melden
  • Volande 28.05.2016 19:34
    Highlight So ein Titel ausgerechnet in einem schweizerischen Medium! Wow. Echt. Wow. Jüngere Zeitgeschichte jetzt schon vergessen?!
    23 6 Melden
  • Steely Dan 28.05.2016 17:32
    8 0 Melden
  • Cerulean 28.05.2016 17:09
    Highlight Ach, und jetzt verschweigen wir mal das Europa das Trumpphänomen in keinsterweise fremd ist. AfD, SVP, FN, FPÖ, Ukip, etc. funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Es ist schließlich immer einfacher mit dem Zeigefinger auf andere zu zeigen als vor der eigenen Haustür zu kehren.
    43 19 Melden
  • Rigel 28.05.2016 16:05
    Highlight Wenn man Trump fair beurteilen will, dann sollte man nicht nur 10% seines Wahlprogramm, welche tatsächlich nicht über jeden Zweifel erhaben sind, zitieren. Sondern man sollte viel mehr die restlichen 90% auch erwähnen. Denn da hat es erheblich brauchbare Punte dabei, die vor allen Dingen der ärmeren Bevölkerung der USA neue Hoffnung auf eine bessere Zukunft geben könnte. Deshalb kommt Trump speziell bei den armen Amis besonders gut an, und das sind nicht wenige.

    Jede Staatsform taugt nur dann etwas, wenn ALLE Leute im Land glückliche Menschen sind. Das muss das Ziel jeder Politik sein.
    20 15 Melden
    • SanchoPanza 29.05.2016 00:02
      Highlight zeig mir drei Punkte aus seinem Programm die tatsächlichen der ganzen Bevölkerung zu gute kommen würde sowie durchdacht sind UND die er zwischenzeitlich nicht schon wieder aus einer Laune heraus angepasst/verleugnet hat. Er kann gut Hoffnung machen, aber Lösungen bringt er meiner Meinung nach keine.
      9 2 Melden
    • FrancoL 29.05.2016 00:05
      Highlight Behalte deinen heutigen Post und versuche in nach der Hälfte der Amtszeit von Trump wieder zu posten.
      Wetten dass die Armen in den USA immer noch gleich arm sind.
      Sprüche können alle klopfen und nur die aller, aller wenigsten Politiker können sie dann auch einhalten und ein Trump wird dies am allerwenigsten können.
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    • Alienus 29.05.2016 04:42
      Highlight Huch, den Trumpel fair behandeln!

      Erstaunlich, dass Trumpel neben seinem bisher bekannten 10% Wahlprogramm (!) noch weitere ihm unterstellten 90% hätte. Wie man sich doch täuschen kann!

      Ist das nicht eine gigantische übertriebene Unterstellung, Trumpel solch eine Hoffnung für die armen US-Bürgern herbeizureden. Denn man stellt fest, dass es offensichtlich nicht um persönlichen Reichtum vieler US-Bürger, sondern um das wieder Großmachen der USA geht: „Do the US great again”.

      Dazu braucht es Dollars in der dann „richtigen Industrie und richtigem Ministerium“ und nicht im eigenen Geldbeutel.
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    • Rigel 29.05.2016 13:10
      Highlight Es ist nicht verwunderlich, dass der unbedarfte Konsument von Infos nicht alle Programmpunkte von T kennt, denn sie werden von den Euro-Medien verschwiegen. Sie sind nicht existent und all diese Deppen glauben das auch noch. Aber die sind da und es sind keine schlechten.

      Aber ich glaube, dass T noch einige andere Überraschungen unter seinem Pony versteckt hat. Mich würde nicht wundern, wenn er nach seiner Wahl im Kongress ein "Ermächtigungsgesetz" einreichen würde und den legendären Satz "Gebt mir 4 Jahre Zeit" sagen würde. Dann würde er tatsächlich zum Messias der die Welt retten wird.
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    • FrancoL 29.05.2016 15:10
      Highlight @Rigel; Da Du so ein INSIDER bist könntest Du ja uns einen kleinen Teil der restlichen 90% darlegen, ich bin sicher Du kannst auch mehrere Posts übermitteln und damit zur Klärung und Entwarnung von einer Trump-Katastrphe beitragen.
      Also nöd lafere, liefere.
      6 1 Melden
    • Rigel 29.05.2016 21:18
      Highlight Sie können doch navigieren. Also, schauen Sie im Netz nach, da finden Sie das volle Wahlprogramm von Trump.
      0 5 Melden
    • FrancoL 29.05.2016 22:57
      Highlight @Rigel; Schwache Antwort einer Person die offensichtlich den Comp nicht im Griff hat oder keine link posten kann. Beides blamabel. Wenn Du wirklich den links hättest dann wäre das Posten einfacher und kürzer gewesen als Dein 3-Zeiler.
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  • Froggr 28.05.2016 16:05
    Highlight Man stelle sich vor es würde so über die Linken oder Clinton geschrieben...
    20 20 Melden
    • SanchoPanza 29.05.2016 00:03
      Highlight Clinton ist keine Linke.
      10 2 Melden
  • atomschlaf 28.05.2016 15:02
    Highlight Weil die republikanische Partei voraussichtlich einen Kandidaten nominieren wird, der Herrn Stamm nicht genehm ist, spricht dieser den US-Amerikanern die Reife für die Demokratie ab.
    Was für ein widerliches, arrogantes und grössenwahnsinniges Statement!
    46 50 Melden
  • Howard271 28.05.2016 14:35
    Highlight Was für ein arroganter Artikel. Zuerst einmal: Trump wurde noch nicht gewählt, er ist erst Kandidat (und auch das nicht mal öffentlich). Ausserdem: nur ein Bruchteil der Amerikaner evaluiert jeden einzelnen Satz eines Politikers - genauso wie es auch in Europa geschieht. Für viele ist Trump einfach so etwas wie ein Ventil gegen die Angst und ihre empfundene Unsicherheit. Also genau das, was die SVP hier, der FN in Frankreich, PiS in Polen etc. sind. Auch ich bin mit deren Politik nicht einverstanden, aber "unreif für die Demokratie" ist man deswegen noch lange nicht.
    34 15 Melden
    • SanchoPanza 29.05.2016 00:04
      Highlight ja aber genau das kritisiert der Artikel ja. Das die Amis Trump als Ventil wählen, dass ist ja genau sein Trick und die grosse Gefahr das er damit durchkommt!
      3 3 Melden
  • kleiner_Schurke 28.05.2016 12:25
    Highlight Und bedenken sie fernen noch das: Die USA sind Europa im 2.WK zu mit 2 Mio Mann zu Hilfe geeilt. Eine logistische Tat ungeheuren Ausmasses. 100'000ende Amerikaner blieben auf dem Schlachtfeld. Danach wurde Deutschland mit Unsummen unterstützt. Was die Amerikaner an Leid und Finanzhilfe auf sich genommen haben ist in der Geschichte beispiellos. Würde das mit umgekehrten Vorzeichen auch funktionieren? Würde die Europäer das gleiche tun um den USA zu helfen? Ist Europa nicht schon mit ein paar Flüchtlingen total überfordert?
    26 41 Melden
    • andersen 28.05.2016 13:19
      Highlight Nun, kleine Schurke, auch wenn Trump Präsident von Amerika wird, wird kein 3.Weltkrieg ausbrechen.
      16 7 Melden
    • kleiner_Schurke 28.05.2016 13:36
      Highlight Ich habe nicht allen geschrieben , sondern den 2.WK erwähnt. Das wirst du ja wohl kaum abstreiten wollen oder?
      9 6 Melden
    • Dr. Zoidberg 29.05.2016 09:38
      Highlight @kleinerschurke: die USA sind niemandem "zu Hilfe geeilt". D hat den USA im 1941 den Krieg erklärt, davor haben die USA eher überschaubare Wirtschaftshilfe geleistet. Es sind nicht "100.000nde" Amis in Europa gefallen, sondern etwa 120.000. Das sind viele, keine Frage, im Vergleich mit den Opfern zB der UdSSR ist das aber eher vernachlässigbar. Der Marshallplan hat auch nicht "Unsummen" nach Europa gebracht. Gesamt waren es etwa 20% des heutigen jährlichen Militäretats der USA, davon bekam D etwa 10%. Und das meiste davon waren Kredite oder Subventionen für den Kauf amerikanischer Produkte.
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    • kleiner_Schurke 29.05.2016 10:03
      Highlight Wie erklären sie sich dann die 407000 gefallen US Soldaten, wenn nur 120000 hingefahren sind? Ein Mirakel?
      4 0 Melden
    • Dr. Zoidberg 29.05.2016 10:06
      Highlight hm, Geschichtsunterricht komplett geschwänzt? Es gab möglicherweise einen kleinen, unbedeutenden, lokalen Krieg im Pazifik, an dem die USA beteiligt waren.
      3 5 Melden
    • rodolofo 29.05.2016 10:47
      Highlight Die USA haben zweifellos entscheidend mitgeholfen, die Welt vom Nationalsozialismus zu befreihen!
      Dennoch sollten wir darob nicht naiv glauben, dass die gleiche USA nicht ebenfalls Imperiale Ambitionen antrieben, gekoppelt mit einem "Amerikanischen Faschismus", der sich naturgemäss in den US-Streitkräften, in den Geheimdiensten und in der Polizei breit machte.
      Das Selbe passierte -gespiegelt- in der Sowiet-Union. Beide "Nachfolge-Imperien", die die Europäischen Kolonialmächte nach den Weltkriegen "beerbten" sehen sich als Anti-Faschisten und verdrängen ihren eigenen Faschismus!
      (Projektion)
      5 1 Melden
  • Charles-Louis Joris (1) 28.05.2016 12:19
    Highlight Noch ist nicht aller Tage abend und noch ist gar nicht sicher , ob die stark in den Ruch von Korruption und in den Verdacht schwerster Amtsvergehen geratene zudem auch mythomane Shrillary Clinton überhaupt zur Kandidatin der Demokraten gekürt werden wird. Gegen Bernhard Sanders oder auch - sollte Clinton angeklagt werden - gegen Elizabeth Warren hätte Trump Null Chancen.
    Dass die USA bezüglich demokratischer Gepflogenheiten bananenrepublikanische Defizite aufweisen, zeigten zuletzt die Primaries der Demokraten in NewYorkCity und in Nevada, wo zugunsten Clintons offensichtlich beschissen wurde
    19 8 Melden
  • kleiner_Schurke 28.05.2016 11:59
    Highlight 1. Amerikaner die Trump wählen sind alle dämlich Herr Stamm? Das ist nun aber wirklich zu klischeehaft geschrieben. Eigentlich müssten sie schreiben, dass uns die US Kultur fremder ist, als wir meinen. Das es falsch ist den durchschnittlichen Amerikaner als eine Art Europäer der Englisch spricht, zu sehen. Amerikaner ticken grundsätzlich anders, als man es sich hier gerne vorstellt oder gerne hätte. Auf meinen zahlreichen Reisen habe ich die Erfahrungen gemacht, dass mir bisweilen ein Chinese “kulturell“ fast näher steht, als ein Amerikaner, obwohl ich das nie vermutet hätte.
    33 15 Melden
    • rodolofo 28.05.2016 14:01
      Highlight Ja natürlich sind da kulturelle Verschiedenheiten...
      Mir ist in Amerikanischen Städten das Fehlen von Geschichte aufgefallen.
      Da ist nichts historisch gewachsenes!
      Alles wurde mit einem grossen Wurf "hingepflaatscht". Andererseits werden Autobahnen, Staudämme, oder Einkaufszentren nicht funktional gebaut, sondern als eine Art "Imperiale Kulisse" iszeniert, die oft hohl klingt, wenn man dran klopft.
      "Kultur" wird oft eingekauft und kopiert.
      Das ist jetzt allerdings etwas, was neureiche Chinesen im grossen Stil machen!
      Tatsächlich sehe ich gewisse Ähnlichkeiten zwischen Amerikanern und Chinesen.
      14 6 Melden
    • Howard271 28.05.2016 14:37
      Highlight Und wie kann man denn das den Amerikanern irgendwie zum Vorwurf machen? Sie können ja nichts dafür, dass ihre Städte erst viel später gebaut wurden und die Wachstumsphase deshalb viel kürzer und "boomhafter" war als hier. Das wäre in etwa so, als würde man den Österreichern vorwerfen, sie hätten tiefere Berge als die Schweizer.
      17 3 Melden
    • rodolofo 28.05.2016 15:52
      Highlight @ Howard271
      Wer macht denn hier wem irgendwelche Vorwürfe? Wir beobachten einfach gewisse Dinge und ziehen daraus gewisse Schlüsse!
      Wenn Chinesische Reisegruppen in Hollywood hinter einem Fähnchenträger her laufen und alles genauestens inspizieren, auf das der Fähnchenträger zeigt, dann wirkt das auf mich, der ich auch als Tourist da bin, aber wesentlich individualistischer, erst einmal urkomisch.
      Aber wenn ich dann mitverfolge, wie Chinesen in Europa Industriebetriebe, Kraftwerke und Häfen aufkaufen, vegeht mir dann mit der Zeit das Lachen und bleibt mir als Klumpen im Hals stecken...
      9 6 Melden
    • kleiner_Schurke 28.05.2016 16:04
      Highlight Die Amis haben keine keine Geschichte. Also mach doch mal eine Punkt. Die Geschichte quillt doch fast über.Besiedlung des Westnes, Unahängikeit, Sezession, Krieg mit Mexico, die Erfindung der Elektrizität, die Einführung des Automobils (Ford! Tin Lizzy), des Flugzeugs, des Fernsehens, des Telegrafen und des Telefons, Manhattan Projekt, Mercury Project, Apollo Projekt, Beteiligung an 2 Weltkriegen... Man klebt halt dort nicht unbedingt wie vergiftet an jedem alten Haus, sondern traut sich auch mal was abzureissen und zu erneuern. Wir pflegen Altstädte die mehr und mehr ausgestorben sind.
      8 7 Melden
    • kleiner_Schurke 28.05.2016 16:04
      Highlight Die Amis haben keine keine Kultur. Das ist natürlich auch wieder eines dieser bequemen Klischees. Natürlich haben die Kultur. Und was für eine Kultur. Ich denke da an all die Filme, Serien usw. Es ist bequem aus der warmen Wohnstube heraus zu posaunen die Amis hätte keine Kultur. Aber hat sie Schweiz je so etwas hervorgebracht wie Star Trek, Star Wars, Indiana Jones, Beaking Bad, Prince, Michael Jackson usw.? Da herrscht dann in der Kulturellen Hochbuch einfach Ebbe.
      10 9 Melden
    • Spooky 28.05.2016 16:40
      Highlight " Star Trek, Star Wars, Indiana Jones, Beaking Bad, Prince, Michael Jackson usw."

      ....und den Blues und den Jazz und The Doors.
      11 0 Melden
  • kleiner_Schurke 28.05.2016 11:59
    Highlight 2 Beispiele:
    CH: Rasen Betreten verboten (System: was nicht erlaubt ist, ist verboten)
    USA: Keep off gras. Würde man in den USA das Betreten verbieten, so würde der Rasen befahren, kriechend, robbend, hüpfend oder hinkend überquert. (System: was nicht verboten ist ist, ist erlaubt).

    Oder an der Bushaltestelle,dem Bakomaten usw:
    CH: Alle drängeln wie blöde und wollen zuerst dran kommen, giftige Blicke, nervöse Stimmung
    USA: Es bildet sich eine ordentliche Schlange, keiner drängelt. Die Leute wissen, wenn sie den Nachbarn in der Schlange wütend machen, hat der evtl. eine 45er dabei.
    15 50 Melden
    • Andi Amo 29.05.2016 12:37
      Highlight Wow! Ist ja mega toll! Eventuell erschossen zu werden, weil man beim Einsteigen in einen Bus etwas gedrängelt hat...
      2 1 Melden
  • Sapere Aude 28.05.2016 11:34
    Highlight Ich glaube nicht dass Trump dumm ist, mir scheint er spielt gekonnt die Rampensau um die Präsidentschaft zu holen. Es rächt sich, dass die USA zuwenig ins Bildungsystem, Infrastruktur, sprich in die eigenen Leute investiert haben. Die wenden sich nur vom Establishment ab und wählen Trump. Die Demokraten machen einen riesen Fehler, Clinton zu nominieren. Die Menschen wünschen sich Veränderung und nicht Kontinuität. Genau das verspricht Trump. Wir müssen und auf einen Präsidenten Trump einstellen, ich befürchte der wird den Pott holen.
    37 3 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 12:08
      Highlight Ich denke es wäre falsch interpretiert wenn man annehmen würde dass bei einer Nomination von Sanders Trump eher verhindert werden könnte. Man muss unterscheiden zwischen 2 Veränderungswünschen:
      Das von den Demokraten zu den Republikanern (siehe Parlament) und das von den Establishment zu Sanders (Demokraten) und vom Establishment zu Trump (Republikaner).
      Die Demokraten haben sicherlich den Fehler begangen für die Nachfolge von Obama eine valable Lösung zwischen Clinton und Sanders aufzubauen. Aehnlich liegt die Sachlage bei den Republikanern. Die kleine Mitte wird es entscheiden, für Clinton
      12 2 Melden
    • Hugo Stamm 28.05.2016 12:21
      Highlight @Sapere, Rampensau ist das richtige Stichwort. Wenn ein Weltkonzern einen CEO suchen, gibt kein Kandidat die Rampensau, weil er ohne Chance wäre und als Risikofaktor eingestuft. Aber beim mächtigsten Mann der Welt braucht es eine Rampensau, um Wahlchancen zu haben. Weil eben ein Grossteil der Wähler ganz offensichtlich auf Rampensäue steht. Offenbar braucht die amerikanische Demokratie Rampensäue.
      21 11 Melden
    • Sapere Aude 28.05.2016 12:23
      Highlight Da bin ich mir eben nicht mehr so sicher. Trump hat das Potential die Demokratische Dominanz in manchen Staaten zu kippen. Gerade die Unterschicht und jene die auf der Seite Sanders stehen, werden nicht alle zu Clinton wechseln. Vor allem nicht wenn Clinton weiterhin nicht auf Sanders zugeht, ihm und seinen Anhänger sogar die Berechtigung abspricht, weiter zu kämpfen. Die SP hat ja auch ein nicht zu unterschätzenden Anteil seiner Urwählerschaft an die SVP verloren, gerade weil sich die Partei von der Basis entfernt hat. Genau das gleiche geschieht gerade bei den Demokraten.
      15 3 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 12:30
      Highlight @Hugo Stamm: Nur die amerikanische Demokratie? In Europa geht es in die gleiche Richtung, allerdings wie immer etwas moderater.

      Ich würde zudem bezweifeln ob Rampensau das richtige Wort ist. Mir sind in der Musikszene Rampensäue bekannt die als Menschen neben der Bühne nichts mehr von einen Sau haben.
      Das wage ich bei Trump zu bezweifeln, weil ich mir nicht sicher bin ob er wirklich die nötige Intelligenz mitbringt.
      15 1 Melden
    • Sapere Aude 28.05.2016 12:30
      Highlight Hugo, natürlich stehen die Amis auf Rampensäue, muss man sich nur die ganzen Filme anschauen die Hollywood vom Stapel lässt. Neben den seichten Romanzen, gibt es vor allem Actionfilme, in welchen ein voll krasser Typ mit derben Sprüchen die Welt rettet. Für Trump ist diese Wahl schlicht seine One Man Show, wo er allen zeigen kann was für ein toller Kerl ist und die Fans können ohne schlechten Gewissen USA USA USA rufen. Schlussendlich hat Trump lediglich Machiavelli angewendet. Er hat die Regeln des Spieles geändert und die Wahl zu einer Reality Show degradiert.
      14 0 Melden
    • Sapere Aude 28.05.2016 12:33
      Highlight Franco, ob Sanders die Wahlen gegen Trump eher gewinnen kann als Clinton sei einmal dahingestellt. Ich glaube die beste Strategie wäre es, wenn Clinton und Sanders als Duo antretten, ich glaube damit hätten sie die besten Karten.
      6 1 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 12:36
      Highlight @Sapere Aude; Man darf zwischen dem amerikanischen System und unseren nicht allzuviele Parallelen ziehen. Es stimmt, von der pro Sanders Basis können Enttäuschte zu Trump wechseln, das ist aber ein GROSSER Schritt. Vom Establishment können wiederum Enttäuschte und Verängstigte von den Republikanern zu Clinton wechseln, was meines Erachtens der kleinere Schritt wäre, weil das Parlament als Korrekturfaktor nach RECHTS wohl bestehen bleibt. Also besteht für Clinton die leicht grössere Wahrscheinlichkeit.
      4 1 Melden
    • Sapere Aude 28.05.2016 13:08
      Highlight Die Systeme kann man nicht miteinander vergleichen, mir geht es aber nicht um die Systeme, sondern um die Menschen. Ich glaube da ist der Unterschied nicht allzu gross, zumindest wirken ähnliche Psychologische Mechanismen. Ich kenne Menschen, die haben 40 Jahre stramm SP gewählt und trotzdem für die MEI und DSI gestimmt. Für Clinton wird es ganz bestimmt nicht einfach, ich hoffe sie unterschätzt Trump nicht, wie es bereits die Republikaner gemacht haben.
      3 1 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 13:21
      Highlight @Sapere Aude; Das System prägt das politische Denken der Menschen. Menschen die in einem 2-Parteien-System aufgewachsen sind kennen nur links oder rechts. Es braucht lange bis Zwischenstufen erkannt und gewürdigt werden.
      Klar sind wir auch bald einemmal zu einem 2-Parteien-System unterwegs, doch das geht noch eine Weile und unser politisches Denken wird noch von einem 3-5 Parteien System geprägt. Darum denke ich widerspiegelt das Verhalten der Bürger häufig das System.
      Eine andere Sache ist die ANGST, sie kennt kein System, sie huldigt dem der sie zu mindern vorgibt, dies System unabhängig.
      4 0 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 13:26
      Highlight @Sapere Aude; Ich war bis vor einigen Wochen auch der Meinung dass ein Duo Clinton/Sanders das probate Mittel gegen Trump sein könnte, dies bis ich mir eingestehen müsste dass es nicht CLINTON + Sanders heissen würde sondern SANDERS + clinton und dies glaube ich könnet Clinton NIE schlucken, bzw sie hätte einen Kampf gegen die beiden Kammern und intern noch gegen Sanders. Das wäre das AUS für die Demokraten und das just in einem Moment wo die Republikaner auch am Boden liegen. Ein schöner Salat erwartet und.
      4 0 Melden
    • Sapere Aude 28.05.2016 13:40
      Highlight Wir können aber in verschiedensten Länder mit unterschiedlichsten politischen Systemen eine ähnliche Entwicklung beobachte. Die etablierte Politik wird insbesonderes von Rechts durch Populisten unter Druck gesetzt. Trump ist in dieser Gruppe vielleicht derjenige der am lautesten Herumschreit, ich sehe jedoch zwischen ihm, Blocher + Köppel, Petry, Orban und wie sie alle heissen keinen grossen Unterschied. Sie alle machen sich den Unmut über die "Classe Politique" zu nutzenund kanalisieren die Wut der Masse.
      2 0 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 14:17
      Highlight @Sapere; Hätten wir keine politischen Systeme würde das genau gleiche passieren. Die Angst wird geschürt, die Schuldfrage auf einfachste Weise dargelegt und dann die Angst weiter bewirtschaftet.
      Das kannst du in jedem zweiten Fussballclub sehen der in Schieflage gerät.
      Wir sollten uns von politischen Diskussionen lösen hin zum Diskurs zur SACHE, aber das wollen Beide nicht das Establishment nicht und die Populisten nicht, den BEIDE würde an Boden verlieren wenn wir denn wirklich den Ursachen auf den Grund gehen wollten. Und was viele, zu viele nicht wollen wir müssten zurückbuchstabieren!
      3 0 Melden
    • Sapere Aude 28.05.2016 14:30
      Highlight Natürlich, weshalb dieses Massenpsychologische Phänomen so gefährlich ist. Es ist System und Thematisch unabhängig. Hier würde ja eigentlich die Politik in der Pflicht stehen, nämlich zurück zur Sachpolitik zu gehen. Ich frage mich ob das im momentanen emotionalen Klima überhaupt möglich ist.
      2 0 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 15:03
      Highlight @Sapere; Hat es denn in den letzten 25-30 Jahren jemals eine Sachpolitik gegeben? Dies als Frage weil Du schreibst zurück zur Sachpolitik.
      Ich wage zu behaupten (und baue gleich einen Blitzableiter ein, nein wird sind ja unter uns) dass in einer Demokratie HEUTE keine Sachpolitik mehr betreiben werden kann, es wird eine reine Lagerpolitik betreiben, sonst müssten wir bei den Wahlen nicht Parteien wählen sondern klare Lösungen. Und Parteibüchlein und sonstige Hilfspapierchen sind keine griffigen Aussagen zu den brennenden Fragen die anstehen. Demokratie und Parteien sind heikle Verbindungen.
      3 0 Melden
    • Sapere Aude 28.05.2016 15:40
      Highlight Ich glaube schon, dass Sachpolitik in einer Demokratie betrieben werden kann, man will es einfach nicht. Die Politik hat es verschlafen, nach der Wende sich Gedanken darüber zu machen, wie sich unsere Welt und unsere Gesellschaft weiterentwickeln soll. Jetzt wird man von diesem Versäumnis eingeholt und ist in erster Linie damit beschäftigt, die Brände zu löschen und Symptombekämpfung zu betreiben. Leider haben sich auch die Wissenschaften aus der Affäre gezogen, wo doch eigentlich zumindest von dieser Seite Impulse zu erhoffen wären.
      2 0 Melden
    • Sapere Aude 28.05.2016 15:44
      Highlight Deshalb beschäftige ich mich seit längerem mit solchen langfristigen Fragestellungen und bin bereits daran eine ausführliche Antwort zu formulieren. Ich bin davon überzeugt, dass ein sachlicher lösungsorientierter Ansatz möglich ist. Vielleicht muss man dafür out of the box denken und die etablierten Parteien und Politik bei Seite lassen.
      2 1 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 15:55
      Highlight @Sapere; Also doch eine Demokratie OHNE Parteien und Politik. "Entablierte Parteien" erwähnst Du wohl in der Annahme dass nicht etablierte anders funktionieren würden und da muss ich Dir widersprechen. Wenn eine Partei an die Macht kommt etabliert sie sich und das Ganze geht in Richtung der bereits etablierten Schemata.
      Was wir bräuchten wer eine Technokratische Regierung die sich bei allen Sachfragen an den valabelsten Köpfen orientiert. Um das allerdings zu gewährleisten gehört eine Randordnung der Themen dazu damit man vernünftige Entscheide fällen kann. Diese Rangliste ist dann das Problem
      2 2 Melden
    • Sapere Aude 28.05.2016 16:22
      Highlight Ich glaube technokratisch geführte Regierungsformen wäre der falsche Ansatz. Da halte ich mich an Churchill: "Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind."
      Die Frage ist doch, wie wir solche Entwicklungen bei der Parteipolitik entgegenwirken können. Ich denke die Beteiligung des einzelnen ist evident wichtig. Je mehr das Volk an der Entscheidungsfindung beteiligt ist, desto kleiner ist der Einfluss der Parteien.
      3 0 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 16:53
      Highlight @Sapere; Da unterscheiden wir uns am stärksten. Ich gehe davon aus dass der Einzelne dann eingebunden werden müsste wenn er denn von der Sache auch eine Ahnung hat. Diese Annahme verstärkt sich bei mir seit Jahren immer mehr.
      Durch meine Expertentätigkeit habe ich erkennen müssen dass gerade Mehrheitsentscheide zu teilweise argen Folgewirkungen führen können weil die Zugänglichkeit zur Lösung vielen nicht genügend bekannt war. Je mehr wir in der Welt herumwursteln desto mehr werden Lösungen wichtig sein. Noch eine Frage, wenn es denn keine Parteien sein werden was wird an ihre Stelle treten?
      2 1 Melden
    • Sapere Aude 28.05.2016 16:57
      Highlight Die wesentliche Frage ist wohl, ob Demokratie auch ohne Parteien oder Parlamente möglich wäre. Da würde ich durchaus Optionen sehen. Gerade mit der heutigen Vernetzung wäre das einbeziehen des einzelnen auch einfacher zu bewerkstelligen. Eine andere Alternative wäre, für bestimmte Aufgaben Expertengremien zu wählen, die sich um eine sachliche Problemlösung bemühen. Hast mir hier einige Punkte zum Nachdenken geliefert Franco ;-)
      2 0 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 16:58
      Highlight @Sapere; an die Stelle der Parteien werden Interessengruppierungen treten, die je nach Sachlage genau das gleiche wie Parteien darstellen. Das Hauptproblem ist doch dass der Einzelne, teilweise weit ab der Lösungsrealität entscheiden muss und dies mit oder ohne Partei. Und je schwieriger diese Lösungen werden um so mehr steht der Einzelne im Schilf und wird dann auf jegliches Zeichen zur Lösungsfindung reagieren. Wir sind zu schnell gewachsen als dass der grosse Teil der Gesellschaft die Lösungsfindung mittragen könnte. Sie (Masse) steht als grosse Manövriermasse den Schlausten zur Verfügung.
      2 0 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 17:04
      Highlight @Sapere; Ich gebe Dir ein für mich eindrückliches Bespiel, dass mir vor knapp 10 Jahren die Augen geöffnet hat.
      In einem Streitgespräch habe ich einen örtlichen Unternehmer (ca 120 Angestellt) gefragt wieso er denn nicht seine Mitarbeiter mehr in die Entscheidungsprozesse einbinde, die meisten von ihnen (Mitarbeiter) seien ja vom Fach und gut ausgebildet. Seine kurze Antwort; aber sie sind nicht Inder Lage das Geschäft als Ganzes zu überblicken. . . .
      2 0 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 17:07
      Highlight @Sapere; . . . . Dann fragte ich ihn wieso denn am Sonntag bei der Abstimmung dann alle plötzlich die Geschäfte überblicken können wo sie doch kaum in allen Belangen gebildet sind. Da nannte er mich mit hoch rotem Kopf ein AL.
      Einige Tage später entschuldigte er sich bei mir mit den Worten; Sie haben recht aber das zuzugeben wäre das Ende der Demokratie.
      Nicht dass ich die Demokratie am Ende sehe aber in dieser Reaktion ist viel Wahres. Ein guter Teil der Bürger wird im Arbeitsprozess kaum eingebunden, soll aber dann am Sonntag bei den Abstimmungen den ultimativen Überblick haben.
      3 0 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 17:32
      Highlight @Sapere; Als weiteres gut schweizerisches System erwähne ich die Vereine. Ich habe in 8 verschiedenen Vereinen mich sportlich betätigt und auch da weit ab von Parteien entstanden "Parteien" "Gruppen" "Interessengemeinschaften". In einem besonders schmerzliche Fall hat die lautstärkere Interessengemeinschaft sogar den Club auflösen können obwohl eine knappe Mehrheit dies eigentlich nicht wollte, aber nicht genügend vehement diese Meinung vertreten hat.
      Wir sollten einsehen dass wir Menschen dazu neigen uns in der Masse Gehör zu verschaffen und dies in den meisten Fällen zum Schlechten führt.
      3 0 Melden
  • Dr. B. Servisser 28.05.2016 11:09
    Highlight Sorry, wer solch einen Artikel verfasst ist nicht reif für die Demokratie...
    37 25 Melden
  • DerTaran 28.05.2016 10:55
    Highlight Ganz fatale und elitäre Aussage. Man muss nicht besonders nett, gebildet, ja sogar intelligent sein um wählen zu dürfen, wir sprechen von Demokratie und nicht von Oligarchie in der sich eine Elite aufgrund von diversen Gründen (hier Intelligenz, früher Reichtum, Stand, Kaste und mehr) das Recht herausnimmt über andere zu herrschen. Ein Bürger eine Stimme, nur das ist Demokratie.
    Obama hat übrigens gezeigt, wie kompliziert es für einen US Präsidenten ist, gegen das Repräsentantenhaus und/oder den Senat zu regieren, Trump hat beide Parteien gegen sich, er würde als President scheitern.
    29 9 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 12:13
      Highlight Ihre Aussage würde nie und nimmer unterschreiben. In Zukunft werden viele demokratische Entscheide über Sachfragen gefällt, die ein gewisses Mass an Wissen voraussetzen ODER ein blindes Glauben in die eine oder andere Partei. Was nun der blinde Glauben an eine Partei mit Demokratie zu tun hat musst Du mir schon erläutern ausser Du seihst der Meinung dass wir alle bei jeder Sachfrage die Durchsicht haben und das wage ich zu bezweifeln.
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  • andersen 28.05.2016 10:46
    Highlight Jedes Land, die in ein Demokratie interessiert sind, braucht ein Präsident die Brücken baut, nicht Mauern.
    Ein Satz, die Kennedy in Zürich einmal sagte:

    Don^t ask me what Europe can do for me, ask me, what I can do for Europe?


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  • Luca Brasi 28.05.2016 10:31
    Highlight Herr Stamm, glauben Sie wirklich, daß Trump dumm ist? Er weiß einfach, was die Leute hören wollen. Sie lieben ihn dafür, daß er gerade nicht auswändig gelernte politisch korrekte Phrasen drischt und er ein Typ ist, mit dem man ein Bierchen zischen kann. Wenn Sie ihn als Idioten beschimpfen, landen Sie doch genau auf seinem Niveau. Daß sich Präsidentschaftskandidaten als Heilsbringer darstellen, ist auch nicht neu. Das haben Obama und Reagan auch gemacht. Die Apokalypse ist aber auch nicht eingetreten. Die USA seien nicht reif für Demokratie? Deutschland mit AfD, CH mit der SVP schon?
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    • Hugo Stamm 28.05.2016 10:53
      Highlight Wenn meine Argumente nicht reichen, die ich in meinem Impulstext anführe, weiss ich nicht mehr weiter. Wer aber so unsensibel und überheblich ist - und keine Ahnung von Politik hat, dem spreche ich die Fähigkeit, USA und die Welt aus dem aktuellen Chaos zu führen. Oder würden Sie einem Metzger erlauben, Ihnen den Blinddarm zu entfernen.
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    • Mehmed 28.05.2016 11:00
      Highlight Herr Stamm, die Frage ist etwas präziser zu formulieren: Würden Sie einem Metzger erlauben, Ihnen den Blinddarm zu entfernen, wenn es sonst niemand macht.
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    • andersen 28.05.2016 11:28
      Highlight Mehmed

      Denken Sie wirklich das ein Millionär Wohnungen für die arme Leute baut?
      Schauen Sie einfach auf das Dollarschein, der Symbol von der Freimauer, ist das mit der amerikanische Traum verbunden, lieber Rosen in den Logen, als Rosen in den Garten?
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    • Luca Brasi 28.05.2016 12:05
      Highlight @Hugo Stamm: Trump wird aber sicher nicht allein regieren, hat ja G.W. Bush auch nicht getan. Hinter Trump stehen erfahrene Politiker wie New Yorks Ex-Bürgermeister Giuliani, Chris Christie, etc. Die kann man jetzt auch als Dummköpfe bezeichnen, aber dann kann man das ja gleich mit allen Republikanern machen. Trump ist für republikanische Verhältnisse äusserst liberal. Religion ist ihm ziemlich egal (seine Tochter ist Jüdin) und auch seine Ansichten zu Homosexualität sind untypisch für seine Partei (er war auch Demokrat). Er will auch weniger in die Nato einzahlen. Clinton ist da anders.
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    • Hugo Stamm 28.05.2016 12:45
      Highlight Was ist das für ein Argument: Trump ist zwar eine Pfeife, er hat aber intelligente Berater. Entscheiden muss aber die Nummer eins und nicht die Nummer 20. Um wieder ein Bild zu bemühen: Der Kapitän kann zwar nicht steuern, aber er hat erfahrene Matrosen. Oder haben Sie in der Privatwirtschaft schon mal erlebt, dass ein Alibichef an die Spitze gesetzt worden ist?
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    • Luca Brasi 28.05.2016 13:23
      Highlight Also in der Privatwirtschaft gibt es ziemlich viele Alibichefs, wenn Sie mich fragen. ;)
      Ich glaube nicht, dass Trump in allen Belangen unfähig ist, denn ich nehme doch schwer an, dass er in seinem Millionen-Konzern und durch seine Ausbildung etwas von Führungsqualitäten gehört und gelernt hat. Mir ist ein Trump einfach lieber als ein Evangelikaner wie Ted Cruz. Ich sehe bei den Republikanern allgemein wenig Leute, denen ich die USA übertragen würde. Aber sollen wir etwa so tun als sei Frau Clinton die Fachkompetenz in Person (Email-Affäre, Benghazi, Aufrüstung der Ukraine, etc.)?
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    • Amadeus 28.05.2016 15:58
      Highlight @Luca Brasi: Ich wünsche mir einfach jemanden mit politischer Erfahrung statt einen frauenverachtenden, rassistischen Clown.

      Was sind den Trump's Qualitäten ausser laut und populitisch sein?
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    • Luca Brasi 28.05.2016 16:56
      Highlight @Amadeus: Zunächst möchte ich festhalten kein Trump-Lover zu sein, aber aus republikanischer Sicht ist seine Erfahrung als Führungsperson in einem Grossunternehmen hervorzuheben. Des Weiteren würde Trump wohl sich selber nicht als frauenfeindlich betrachten, weil er viele weibliche Angestellte in Führungspositionen hat und er auch behaupten würde, dass legale Migranten mit green card wie seine Frau Melania in den USA willkommen seien. Er will die USA aus Krisengebieten zurückziehen ("Soll Deutschland sich doch um die Ukraine kümmern, wir zahlen zu viel für die NATO").
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    • Amadeus 28.05.2016 17:58
      Highlight @Luca Brasi: Einverstanden, das mag aus republikanischer Sicht stimmen. Ein bisschen rationaler betrachtet ging er mehrmals pleite und manche seiner Geschäftsideen beruhen darauf, andere über den Tisch zu ziehen. z.B. Trump University.
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    • Luca Brasi 28.05.2016 18:26
      Highlight @Amadeus: Na wenn das nicht republikanisch ist, dann weiss ich auch nicht mehr weiter. :D
      2 1 Melden
  • andersen 28.05.2016 10:18
    Highlight Das Gefahr besteht daran, wenn Trump es gelingt, die christlichen Fundis auf seiner Seite zu bringen.
    Dann gute Nacht Amerika!
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  • ramonke 28.05.2016 10:15
    Highlight das problem im us wahlkampf ist im moment die alternativlosigkeit. so viele sind einfach anti hillary was auch völlig verständlich ist. wenn es aber ausser hillary nur noch einen kandidaten gibt dann wählt man halt wohl oder übel den. hauptsache das alte system nicht weiterziehen.
    ausserdem die behauptung das trump den roten knopf drücken könnte zeugt doch von wenig us demokratie verständniss. der präsident hat nur sehr wenig macht, der kongress muss alles absegnen.
    wie hier im moment gegen trump geschrieben wird macht mir angst. man stelle sich vor es würde so über die linken geschrieben...
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    • Tiny Rick 28.05.2016 10:28
      Highlight Ist es nicht so das für militärische Aktionen der President der oberste Befehlshaber ist? Commander in Chief? Ich glaube militärische Aktionen kann der Presi ohne die Zustimmung des Kongresses lostreten.
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    • icarius 28.05.2016 10:48
      Highlight Inwiefern soll die Berichterstattung zu Trump unfair sein? Normalerweise wird er ja im Originalton zitiert. Und wenn seine Botschaften furchteinflössend sind liegt das ja nicht an den Medien sondern an ihm..
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  • andersen 28.05.2016 10:11
    Highlight Man blicke auf Österreich, dort haben sie gerade der Kurve gekriegt und vermeidet, dass die Popurlisten(selbsternannten Heiler) nicht auf die Menschheit los gehen darf und nicht der Königsweg zur Barbarei öffnen darf.
    19 7 Melden
    • rodolofo 28.05.2016 18:23
      Highlight Ich nehme an, dass die Stimmen für Berny Sanders, der kaum so blöd sein wird, als wilder Kandidat um das Präsidentenamt weiter zu kämpfen, von der Vernunft geleitet an Hillary Clinton gehen werden. Zusammen mit Vernunft-Stimmen aus dem gemässigten Republikanischen Lager hätten wir dann eine Art Amerikanische Mitte-Links-Koalition, womit die USA für Europa und für die Welt eine berechenbare Partnerin bleiben würde.
      Ich halte das Szenario mit Trump an der Spitze weiterhin für eher unwahrscheinlich. Die Leute werden doch wohl einer gewissen Stabilität den Vorzug geben, so hoffe ich zumindest...
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  • zombie woof 28.05.2016 10:10
    Highlight Es macht sprachlos, zu sehen wie die Menschheit verblödet! Anders kann ich mir nicht erklären wie sogenannte aufgeklärte Menschen aufhören, selbständig zu denken, und ihre Zukunft freiwillig in Hände von Individuen wie Trump und wie sie alle noch heissen, legen. Ich glaube kaum, dass ein Erwachsener welcher einigermassen geradeaus denken kann, einem 10 Jährigen zutrauen würde, das Amt eines Präsidenten zu bekleiden. Trump's geistiger Level bewegt sich auf dem gleichen Niveau wie bei einem Zehnjährigen, aber ihm trauen das seine Wähler zu.....
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    • Taeb Neged 28.05.2016 11:13
      Highlight Ich glaube, dass ein 10jähriger nicht solch ein Scheiss von sich geben kann.
      Ich denke auch, dass es mit der Massen Inteligenz nicht weit her ist.
      Aber ich weiss was du sagen wolltest.
      8 5 Melden
  • rodolofo 28.05.2016 09:51
    Highlight Die US-Leute haben die künstliche Verlogenheit von PolitikerInnen, vorgeben, mit dem Übernehmen von Verwaltungsaufgaben im Staatshaushalt dem Volk zu dienen, die sich dann aber in Tat und Wahrheit nur selber bereichern, wohl gründlich satt!
    Fatalerweise treibt nun Trump diesen Egoismus der "Classe Politique-Machtmenschen" auf die Spitze, indem er es nicht einmal mehr für nötig hält, seine eigentlichen Ziele zu verschleiern!
    Er ist also zwar ehrlich, aber auf eine äusserst unangenehme Weise
    Immerhin erscheint im US-Wahlzirkus auch ein Kandidat, der angenehm ehrlich ist:
    Der Linkspopulist Burny!
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  • andersen 28.05.2016 09:48
    Highlight Ja, ja, der Trump hat wirklich das Talent für Schauspieler.
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    • rodolofo 28.05.2016 13:24
      Highlight In Hollywood-Filmen fällt mir immer wieder auf, wie natürlich die Amerikanischen Darsteller schauspielern können.
      Vielleicht ist das so, weil die Amerikaner auch in ihrem natürlichen Leben schauspielern.
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  • Toerpe Zwerg 28.05.2016 09:39
    Highlight Und immer, wenn einem ein Resultat einer demokratischen Wahl nicht passt, stellt man die Demokratiefähigkeit der Wähler in Frage. Es verhält sich umgekehrt. Kommentatoren, welche Demokratie per se in Frage stellen, wenn sie mit einer demokratischen Wahl nich einverstanden sind, haben selber ein Problem mit der Demokratie und neigen zur Präferenz mit der eigenen Meinung übereinstimmender Autokratien.

    Trump ist ein Arsch. Er ist aber sicher keine loose canon. Reagan wurde ausgelacht - er war gut. Profipolitiker sind gefährlicher, weil sie der Macht alles unterordnen (müssen).
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    • MaskedGaijin 28.05.2016 09:55
      Highlight ich fand reagan zwar nicht gut aber den rest kann ich unterschreiben. das ewige die wähler, die nicht so wählen wie ich, sind dumm, braun, bildungsfern, nicht reif für die demokratie... arroganter und elitärer geht nicht.
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    • FrancoL 28.05.2016 10:02
      Highlight Da lese ich bei Dir: "Reagan wurde ausgelacht-er war gut". Nun das ist ja auch Deine Meinung und viel sehr viele würden dem nicht beistimmen. In der Retrospektive kann seine Politik der Schuldenanhäufung noch weniger als gut betrachtet werden.
      Ich denke auch dass die Demokratie grundsätzlich eine gute Sache wäre, dass sie aber das Problem birgt, dass mitunter Mehrheiten auch in Unwissenheit entstehen können und das kann zu grossen Problemen führen.
      Dies sieht man häufig auch auf Gemeindeebene wo zB bei GV die unsinnigsten Entscheide gefällt werden die es dann nochmals aufzuarbeiten gilt.
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    • Hoppla! 28.05.2016 10:08
      Highlight Es soll jeder wählen was er will. Aber es sagt viel über die Einstellung und die geistige Reife eines Menschen aus, wenn Trump die erste Wahl ist ohne nur eine ernsthafte Lösung für ein Problem zu bringen.

      So nebenbei wurde ein untersetzter Österreicher vor einiger Zeit auch demokratisch gewählt. Genau so wie andere Diktatoren aus der näheren und ferneren Umgebung. Da darf man das Demokratieverständnis der Bürger doch etwas in Frage stellen.
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    • FrancoL 28.05.2016 10:21
      Highlight @Hoppla; Vorsichtig aber gut dargelegt, bin ganz Deiner Meinung.
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    • DerTaran 28.05.2016 11:17
      Highlight Ein wohlwollender, intelligenter, selbstloser Diktator ist möglicherweise eine bessere Staatsform, da es sowas in der Geschichte der Menschheit aber noch nie gegeben hat, ist die Demokratie immer noch die beste Staatsform von allen. Was ich viel erschreckender finde als Trump, Blocher und all die anderen Populisten ist die Tatsache, dass die Demokratie in Frage gestellt wird. Statt sich zu fragen, was man falsch gemacht hat, dass die Populisten an Zuspruch gewinnen (und sich Konter überlegt) zweifelt man schmollend an der Demokratie.
      Aber dennoch, ist sie trotz aller Fehler die beste Lösung.
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    • FrancoL 28.05.2016 11:38
      Highlight @DerTaran; Wenn die Demokratie so einfach ausgehebelt werden kann dann nützt es nicht viel dass jeder Einzelne an sich zweifelt, denn diese Auswüchse wurden eben von einer Mehrheit gestützt.
      Man muss auch die Demokratie hinterfragen können, sonst ist es keine Demokratie!
      Man kann gleich einmal mit der Demokratie an der Basis beginnen und einmal eine Gemeindeversammlung besuchen und sich da manchmal fragen, wieso Bürger zu ihren Ungunsten entscheiden. Da muss man häufig antworten; weil sie die Frage zur Abstimmung missverstanden haben.
      Demokratie setzt WISSEN voraus das mache nicht haben.
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Das Recht auf eine Waffe kommt von Gott, sagt Trump. Denken wir das kurz zu Ende …

In seiner Rede vor den Waffenfans behauptete der Präsident, Gott habe das Waffengesetz gegeben. Das ist aus verschiedenen Gründen bemerkenswert.

US-Präsident Donald Trump überrascht uns immer wieder mit neuen Eskapaden. Wenn wir glauben, allmählich alle Facetten seiner schillernden und narzisstischen Persönlichkeit zu kennen, verblüfft er uns postwendend mit neuen Einsichten.

Zu seinen grössten Bewunderern gehören die frommen Christen und die Waffennarren. Vergangene Woche nahm er in Dallas die Mitglieder der Waffenlobby NRA an seine Brust.

Unter tosendem Applaus lief er zur Höchstform auf und beschwor den Verfassungszusatz, der das …

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