International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06368115 A Yemeni walks past the republican palace allegedly destroyed by several Saudi-led airstrikes after Houthi militants killed Yemen’s ex-president Ali Abdullah Saleh, in Sana’a, Yemen, 05 December 2017. According to reports, Yemen’s ex-president Ali Abdullah Saleh was killed on 04 December by Houthi militants after the collapse of his alliance with the Houthi rebels controlling the capital Sanaa.  EPA/YAHYA ARHAB

Bild: EPA/EPA

Mehr als 200 Tote in einer Woche bei Kämpfen in Jemens Hauptstadt



Seit dem Ausbruch der neuen Kämpfe vor rund einer Woche sind in Jemens Hauptstadt Sanaa nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) 234 Menschen ums Leben gekommen. Die humanitäre Hilfe in Sanaa ist fast völlig zusammengebrochen.

Wegen der Sicherheitslage hätten alle Leistungen vorerst eingestellt werden müssen, teilten Care, Oxfam, Save the Children und andere Organisationen am Dienstag mit. Der eskalierende Konflikt verschärfe die bereits katastrophale humanitäre Situation. Sie forderten eine sofortige Waffenruhe in Sanaa.

Rund 400 Menschen seien seit vergangener Woche verletzt worden, erklärte IKRK-Sprecherin Iolanda Jaquemet am Dienstag. Nach heftigen Luftangriffen bis zum frühen Morgen habe sich die Lage jedoch etwas beruhigt.

In Jemen war in der vergangenen Woche das Bündnis zwischen den schiitischen Huthi-Rebellen und den Anhängern des Ex-Präsidenten Ali Abdullah Saleh zerbrochen. In Sanaa brachen heftige Kämpfe zwischen beiden Seiten aus. Kampfflugzeuge der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition bombardierten Huthi-Stellungen. Bei den Kämpfen töteten die Rebellen am Montag auch Ex-Präsident Saleh.

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) erklärte am Dienstag über Twitter, bei einem Luftangriff am Sonntag sei in der Stadt Hadscha nordwestlich von Sanaa auch ein von ihr unterstütztes Spital beschädigt worden. Auf medizinische Einrichtungen werde im Jemen vorsätzlich keine Rücksicht genommen.

Nach rund drei Jahren Bürgerkrieg erlebt der Jemen derzeit eine der weltweit schlimmsten humanitären Krisen. Von den 27 Millionen Einwohnern des Landes sind nach UNO-Angaben rund zwei Drittel auf Lebensmittelhilfe angewiesen. Wegen einer Blockade der saudi-arabischen Koalition kommen aber zu wenige Güter ins Land. Die UNO warnte, wegen der Blockade drohe dem Land eine Hungerkatastrophe. (sda/dpa)

UNO-Bericht: Alle zehn Minuten stirbt im Jemen ein Kleinkind

Play Icon

Video: srf

Machtkampf im Jemen

Das könnte dich auch interessieren:

Mayotte – Europas zerrissenes Paradies am Ende der Welt

Link to Article

Ein junger Jude verliebt sich in eine Schickse – Orthodoxe fühlen sich im falschen Film

Link to Article

Hallo, Impfgegner – diese 7 Antworten zur Grippeimpfung sind speziell für euch

Link to Article

Die 11 schönsten Höhlen der Welt, in denen du dich vor der Fasnacht verstecken kannst

Link to Article

Die tiefe Spaltung der USA ist alarmierend – und ein Zeichen der Zeit

Link to Article

Wichtig: Eine Rangliste der 18 besten Drunk Foods aus aller Welt 🍺🍕🍻🍔🍺

Link to Article

Wie zwei Nerds die Welt eroberten – und ihre Ideale verrieten

Link to Article

Diese 10 Dinge kommen Ausländern als Erstes in den Sinn, wenn sie an die Schweiz denken

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Eklat beim F1-Grand-Prix von Brasilien: Verstappen pöbelt Ocon nach dem Rennen an

Link to Article

Es ist Tag der schlechten Wortspiele oder wie wir vom Sport sagen: Heimspiel!

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Mutter eines Massaker-Opfers: «Ich will keine Gebete, ich will Waffengesetze»

Der Angriff auf ein Country-Club in Thousand Oaks, Kalifornien, kostete am Donnerstag zwölf Menschen das Leben. Der Täter stürmte mit einer Handfeuerwaffe das Lokal und schoss wild um sich. Die Mutter eines Opfers meldete sich nun gegenüber ABC zu Wort. Ihre Botschaft hat es in sich.

Auf Deutsch: «Mein Sohn war mit einem Freund in Las Vegas und er kam zurück. Letzte Nacht kam er nicht mehr zurück. Ich will keine Gebete. Ich will keine Gedanken. Ich will strengere Waffengesetze! Und ich hoffe …

Artikel lesen
Link to Article