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Trumps Pressesprecher Sean Spicer ist unzufrieden mit der Presseberichterstattung. Bild: KEVIN LAMARQUE/REUTERS

So würden unsere Trump-Artikel aussehen, wenn wir auf Sean Spicer hören würden

Immer so negativ: Sean Spicer, der Pressesprecher von Donald Trump, streitet sich gerne mit den Medien. Sie hätten zum Beispiel die Menge am Inauguration-Day absichtlich heruntergespielt, um Trump bloss zu stellen. Also hat «Washington Post»-Redakteurin Alexandra Petri einen 10-Punkte-Plan aufgestellt, wie man Trump-gerechten Journalismus betreibt. Zeit unsere eigenen Artikel zu überarbeiten.

01.02.17, 10:35 01.02.17, 21:38


Trump und sein Pressesprecher Sean Spicer greifen immer wieder die liberale Presse an und werfen ihnen vor, eine Kampagne gegen sie zu fahren. An vorderster Front: Die «Washington Post». Ihre Lieblingsschlagwörter in der Social-Media-Schlacht sind «Fake News», «Dishonest» und «Biased».

Trumps Chefstratege Stephen Bannon bezeichnet die Medienlandschaft sogar als die treibende «Oppositionspartei», die lieber mal «den Mund halten und eine Weile einfach nur zuhören» soll. Immer wieder macht sich die neue US-Administration so ihrem Ärger darüber Luft, dass die Medien negativ über sie berichte. 

Trump greift die «New York Times» und die «Washington Post» an:

Nun hat die Journalistin Alexandra Petri den 10-Punkte-Plan erstellt, wie man Trump und seinen Pressesprecher in Zukunft mit der Medienberichterstattung zufriedenstellen könnte. Wir haben ihn auf Deutsch übersetzt:

Die 10 Punkte:

1. Donald Trump hat immer recht.

2. Negative Adjektive wie «gefährlich» oder «kümmerlich» vermeiden, dafür mehr Wörter wie «männlich», «riesig» und «unglaublich» benutzen.

3. Donald Trump kann sich auch widersprechen, denn sein Geist ist riesig.

4. Wenn Trump etwas sagt, meint er es stets gut. Es ist also falsch, ihn einfach zu zitieren, man muss es so schreiben, dass es stimmt und grossartig ist.

5. Wenn Trump etwas liebt, wird er stets zurück geliebt. Trump liebt Frauen und Frauen lieben Trump. Punkt.

6. Trumps Haar ist nicht nur echt, es ist auch anbetungswürdig.

7. Trump hat grosse Hände. Grossartige Hände. Fantastische Hände.

8. Fakten sprechen oft gegen Trump, darum sollte man sie tunlichst vermeiden.

9. Trumps Wort genügt, Faktencheck ist also reine Zeitverschwendung.

10. Kritik erwünscht, solange es sich dabei um uneingeschränktes Lob handelt.

quelle: «washington post»

Damit die Artikel von watson in Zukunft den Ansprüchen von Trump, Spicer und Bannon entsprechen, haben wir die Aufmachung von acht alten Artikel überarbeitet. Bitteschön, Mister President:

Trump wird verklagt:

Trump im Wahlkampf:

Brisante Informationen:

Der erste Militäreinsatz:

Trumps Aktionismus:

Trump und Folter:

Trumps Berater:

Trumps Aussenpolitik:

«Gleicher Scheiss, anderes Jahrhundert» – Die besten Schilder der Frauenproteste:

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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24
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24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 02.02.2017 08:27
    Highlight Ich lese nur die Artikel, die Ihr so macht, dass sie EUCH überzeugen und EUCH Spass machen.
    Was sich Sean Spinner wünscht, interessiert mich nicht.
    1 0 Melden
  • Wehrli 01.02.2017 13:20
    Highlight So, jetzt lassts aber gut sein mit dem Trump. Bringt etwas kreatives, oder lasst es sein. Bei uns fehlt der Repressionsapparat um die Kunst und Medienschaffenden zu Kreativität anzusporenen, daher der einheitliche Kaugummiblurb über DödelDrump.

    "Machemer nomal ..."
    18 34 Melden
    • erkolino 01.02.2017 15:04
      Highlight Dann klick den Artikel nicht an, lies ihn nicht und kommentier ihn nicht.

      Du bist ein freier Mensch. Lies einen anderen Artikel.
      34 7 Melden
    • rodolofo 02.02.2017 08:30
      Highlight Es ist nicht die Aufmerksamkeit, welche Dir nicht passt. Es ist die Art von Aufmerksamkeit, welche Dir nicht passt!
      Ja, soweit sind wir halt (noch?) nicht, dass Ihr (wer immer ihr seid) uns das auch noch vorschreiben könnt!
      Solange die Gedanken frei sind, werden wir sie auch laufen lassen!
      3 0 Melden
  • Luca Brasi 01.02.2017 12:44
    Highlight Spicer up your life/news!

    ;)
    31 0 Melden
  • Murky 01.02.2017 12:32
    Highlight Das war jetzt etwas platt. Ich hätte es jetzt tatsächlich noch spannend gefunden wie sie es wirklich gerne hätten. Also plusminus derselbe Inhalt, aber andere Aussage. Sozusagen den Unterschied zwischen objektiver, kritischer Berichterstattung und Propaganda Journalismus.
    64 3 Melden
    • Asmodeus 01.02.2017 12:38
      Highlight I agree
      27 2 Melden
  • Butschina 01.02.2017 11:44
    Highlight Ich bin zwar eine Frau, aber anmachen tun mich seine Hände nicht. Je grösser Ihr sie macht umso übler wird mir.
    Ist ein tragisch, lustiger Beitrag.
    29 3 Melden
  • Chääschueche 01.02.2017 11:12
    Highlight oder einfach nur ❤️💙💚💛💜
    22 3 Melden
  • Asmodeus 01.02.2017 11:10
    Highlight Ihr hättet Euch wenigstens die Mühe machen können es wirklich so aussehen zu lassen als ob es echte News von Splicer wären.

    Bei "Trump wird verklagt" wäre es zwar auch "Trump wird verklagt" gewesen. Aber man hätte schreiben können "Und der nächste Versuch. Dieses Mal versuchen selbsternannte "Verfassungsrechtler" den demokratisch gewählten Präsidenten mittels Klage loszuwerden.
    Dieser undemokratische Angriff, dürfte jedoch wie üblich verpuffen"
    76 1 Melden
    • Dee Malee 01.02.2017 15:38
      Highlight Ja man hätte auch einfach paar Artikel von foxnews.com übersetzen können.... ist übrigens spannend dort mal rein zu schauen, um zu sehen wie Trump supporter die jetzigen Entwicklungen sehen
      10 0 Melden
  • lilie 01.02.2017 10:59
    Highlight "Die Fakten sprechen oft gegen Donald Trump, deshalb sollte man sie tunlichst vermeiden". 😂
    68 3 Melden
  • Tartaruga 01.02.2017 10:44
    Highlight Die vergrösserten Hände. 😂 Genial. Great. Punkt.
    46 3 Melden

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Seit der «Nulltoleranz»-Politik der amerikanischen Regierung gegenüber Migranten wurden mehr als 2300 Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt. Selbst Babies und Kleinkinder sind davon betroffen. Für eine TV-Moderatorin ist dies zu viel - sie bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.

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